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Grippeähnliche Symptome nach Zeckenbiss

NoirubJu hat die Diskussion gestartet


Tag,

habe heute eine Zecke in meinem Arm entdeckt, die wird da wohl seit 2-4 Tagen gewesen sein. Mit etwas Mühe habe ich diese kurz danach entfernt. Der Bereich um den Biss ist leicht geschwollen/gerötet(max. 1cm).

Seit 2 Tagen habe ich deutlich leichte-mittelstarke Schmerzen beim Schlucken und auch sonst ein "komisches" Gefühl in der Rachengegend. Kann nur noch Wasser trinken, Essen geht größtenteils.

Außerdem habe ich, so scheint es mir, seit der selben Zeit diverse kleinere Probleme mit den Augen.

Muskel- und Gelenkschmerzen sind auch leicht vorhanden, wobei das auch auf Muskelkater zurückzuführen sein könnte.

Bin auch generell eher müde und kopfschmerzig seither, wobei das auch durch das Wetter bedingt sein könnte.

Die Artikel, die ich so zu FSME und Borreliose gelesen habe, waren jedenfalls nicht sehr vertrauenserweckend. Sollte ich morgen zum Arzt geh'n oder noch warten?

Antworten
A4ufDe*rAFrbGexit


Geh zum Arzt.

Mich hat letztes Jahr auch ne Zecke erwischt - hab sie aber nichtmal gesehen... muss mich abends im Wald erwischt haben und zuhause schon weg. Hatte dann ne Wanderröte und Borreliose. Das kann schnell gehen.

Ngiruxbu


Der Arzt meinte, kann keine FSME sein, da kein Fieber und auch keine Borreliose, da die Stelle am Arm nicht gerötet genug ist.

P&lüscxhbiesxt


Geh zu einem anderen Arzt.

Nur ein Viertel aller Borrelioseinfizierten hatte eine Wanderröte.

hHeu0tXe__hier


Lies dir doch noch einmal deine beschriebenen Symptome durch.

Auf Verdacht würde ich eher auf eine Antibiose setzten, als eine Borreliose zu riskieren. Vor allem, weil die Zecke offenbar länger in deiner Haut war.

Leider kennen sich die meisten Hausärzte mit dieser teuflichen Krankheit nicht aus. Einen Spezialisten aufzusuchen ist auf jeden Fall ratsam.

Alles Gute @:)

Csarawmalxa 2


Sehe ich genauso. Einen Spezialisten aufsuchen ist das Beste oder einen Hausarzt finden, der sich damit auskennt. Eine Antibiose von knapp vier Wochen, zwei Wochen sind oftmals zu wenig, wird oftmals empfohlen.

N'irubxu


Also: War noch mal bei 'nem Hausarzt, auch 'nen Bluttest gemacht, waren wohl keine Borrelien drin, normale Grippe meinte sie. In 4 Wochen will sie noch mal schauen.

C_aram[ala l2


Nach der kurzen Zeit sind ohnehin selten Borrelien nachweisbar. Ich würde da dran bleiben.

Weil sich die Immunantwort langsam aufbaut, fallen IgG-Antikörper-Tests in den ersten vier bis sechs Wochen tatsächlich oft negativ aus.

In späteren Stadien einer Borreliose besteht jedoch, wenn überhaupt, nur äußerst selten Seronegativität. Daher ist bei seronegativen Patienten mit Symptomen, die seit mehr als einem Monat bestehen, eine Borreliosetherapie normalerweise nicht zu rechtfertigen.

[[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/723986/]]

h4eute#_Rhier


Borrelien sind per Bluttest frühestens nach 3 Wochen nachweisbar %-|

Was wieder einmal die Fähigkeit von Hausärzten bezüglich dieser Erkrankung in schlechtes Licht stellt.

Wie geht es dir jetzt? Zu Anfang einer Borreliose kann das Immunsystem noch gut dagegen halten. Später wird es schwieriger - vor allem was die Heilung anbelangt.

Alles Gute @:)

N%i%rubDu


Also, habe jetzt noch 'nen Bluttest gemacht und war heute wegen dem Befund da.

Das sind die Werte:

Parameter |Normal-Bereich(Einheit)|24.05.2016|11.07.2016

Borrelien-IgG-AkBLAM | (U/ml) | >240! | >240!

Borr.burgd.IgG-(i.Se | | positiv | positiv

BOrrelien-IgM-AkBLAM|(Index) | 11.0 | 5.7

Kennt sich damit wer aus und kann was dazu sagen?

Habe kurz davor noch 'ne Hepatitis A/B Imfpung bekommen, weil sie meinte, die wäre damals nich' sorgfältig genug durchgeführt worden. Damit erklärt sie auch die vorhadenen Borrelien, so ganz verstanden hab' ich das nicht. Hätte das jedenfalls auch so akzeptiert, habe sie dann aber nach dem Befundzettel für die Dermatologin gefragt, die wollte nämlich sowieso noch Eisenwerte. Wegen Haarausfall, haben also noch kurz darüber gesprochen und da erzählte mir die Ärztin Haarausfall würde durch Mützen/Schweiß verursacht und hat nichts mit Hormonen zu tun und Medikamente dagegen gibt es schon gar nicht. Nun ist sie zwar keine Dermatologin, aber dass das ziemlicher Schwachsinn ist, weiß sogar ich. Daher frage ich lieber euch noch mal, sind das besorgniserregende Werte?

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