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Wie kann ich mich abgrenzen?

Alias 724824 hat die Diskussion gestartet


Ich brauche mal ein paar Einschätzungen {:(.

Es gibt in meiner Firma seit ein ein paar Monaten ein neues Mitglied im Team (nenne es mal B).

Ich mag diese Person grundsätzlich, aber manche Verhaltensweisen von ihr sind für mich menschlich sehr anstrengend. B bemüht sich, zu mir nett zu sein, (weil ich im Moment noch nützlich bin?). Ob das auf Dauer so bleibt, weiß ich nicht. Ich kann B sehr schwer einschätzen. Oberflächlich betrachtet komme ich mit der Person klar und bemühe mich auch stets freundlich und hilfsbereit zu sein, aber was ich auch denke ist, dass B sehr intelligent, berechnend, überaus ehrgeizig und nicht (zu 100%) ehrlich ist. Das macht mir zu schaffen (dieses Berechnende). Ich kann mich nicht gut abgrenzen / durchsetzen. War bis jetzt aber auch nicht nötig, weil wir alle eine große Familie waren, einfach ein eingeschworenes Team und das einzige Ziel war, gemeinsam gute Arbeit für das große Ganze zu leisten. Sprich: es gab kein Konkurrenzdenken unter den Kollegen. Jetzt ist leider alles anders geworden und darüber bin ich ziemlich traurig und es beunruhigt mich sehr, weil ich nicht abschätzen kann, wohin sich das auf lange Sicht entwickeln wird. Für die Firma und mich persönlich.

Tja, was erwarte ich mir eigentlich von dem Faden? Vielleicht Tipps, wie man mit Kollegen wie B umgehen kann? Z.B. wenn B versucht, mir Sachen zu erzählen, die ich gar nicht wissen will, weil ich einfach nur in Ruhe und ungestört meine Arbeit machen möchte. Und ich bin mir relativ sicher, dass mir diese Sachen nicht aus Zufall oder bloßem Mitteilungsdrang erzählt werden, B möchte damit etwas bezwecken oder ihren Stand ausloten, indem meine Reaktionen ganz genau beobachtet und analysiert werden. Oder gewisse Provokationen / Stiche kommen, um meine Reaktionen zu testen. Ich denke leider, dass ich B intellektuell und psychisch nicht gewachsen bin, deshalb versuche ich gar nicht, das Spiel auf der Ebene mitzuspielen. Will ich auch gar nicht, ich finde sowas einfach nur zum Kotzen. In solchen Momenten fühle ich mich dann relativ hilflos, ein bisschen ausgeliefert und unwohl. Es fühlt sich einfach nicht gut an.

Tja, so weit erstmal...

Antworten
F7iz.zlynpuzPzly


Was hat sich denn innerhalb der "Familie" verändert? Betreffen die Veränderungen alle oder nur dich? Das neue Mitglied bemüht sich, nett zu dir zu sein. Vllt ist B dir gegenüber einfach nur nett. Bist Du mit deiner Meinung über B alleine oder denken die anderen Kollegen auch so wie Du? Wieso kannst Du dich nicht abgrenzen, meinst Du dich abgrenzen zu müssen.

Ich weiss, viele Fragen. Aber mir ist noch nicht so klar, was und warum das bei dir so abläuft. Ich würde gerne wissen, ob dir das erstmalig so passiert oder ob es dir irgendwie bekannt vorkommt. Magst Du es hier mitteilen?

Alias 724824


Danke für Deine Antwort!

Probleme, mich abzugrenzen, Grenzen zu ziehen, hatte ich eigentlich schon immer. Also zu sagen, Stop, bis hierhin und nicht weiter. Bis jetzt war es im Büro wie gesagt nicht nötig, weil wir (die alten Teammitglieder) sehr respektvoll miteinander umgehen. Klar, hat jeder so seine Eigenheiten und manchmal sagt man auch, ah, der und der, typisch *augenroll*, ja, aber grundsätzlich überwiegt(en) Wertschätzung und Respekt vor der Leistung eines Jeden.

Was hat sich denn innerhalb der "Familie" verändert? Betreffen die Veränderungen alle oder nur dich? Das neue Mitglied bemüht sich, nett zu dir zu sein. Vllt ist B dir gegenüber einfach nur nett. Bist Du mit deiner Meinung über B alleine oder denken die anderen Kollegen auch so wie Du?

Also, ich bin nicht die Einzige, die B als schwierig empfindet. B ist in Streit mit einem anderen Teammitglied (nenne es jetzt mal "A") geraten. Die beiden können / wollen momentan nicht zusammen arbeiten. Also, die Stimmung ist angespannt. Ich versuche, neutral zu bleiben, aber das ist schwierig, weil ich mich manchmal beim Gedanken ertappe, dass alles so schön war, bevor B aufgetaucht ist. Da ich mit A schon lange zusammen arbeite, empfinde ich da auch größere Loyalität. Ich möchte da nicht zu sehr ins Detail gehen, aber warum unser Vorgesetzter da nicht auf den Tisch haut, hat persönliche Gründe. Er hat nur von der Geschäftsführung die Vorgabe, dass er dafür sorgen soll, dass das Team, so wie es bis jetzt immer war, auch bestehen bleibt und nicht wegen B auseinander bricht. Der Konflikt zwischen A und B ist die eine Sache, die andere ist, dass ich B eben auch als anstrengend empfinde.

Ich bin mir zum Beispiel sehr sicher, dass B mich als "Vertrauensperson" benutzen möchte und sich mit mir über den Streit unterhalten wollen wird. Zu sagen, Du, ich möchte mich da eigentlich völlig raushalten und neutral bleiben, ist nicht das Problem, das kriege ich schon hin, aber schon allein das Wissen, dass ich dann wieder ungefragt Dinge / Details über den Streit hören werde, die ich nicht wissen will, stresst mich. Zumal ich auch nicht weiß, ob alles, was B sagt, der Wahrheit entspricht.

F3izzlyqpuzzlxy


Ich bin mir zum Beispiel sehr sicher, dass B mich als "Vertrauensperson" benutzen möchte und sich mit mir über den Streit unterhalten wollen wird. Zu sagen, Du, ich möchte mich da eigentlich völlig raushalten und neutral bleiben, ist nicht das Problem, das kriege ich schon hin, aber schon allein das Wissen, dass ich dann wieder ungefragt Dinge / Details über den Streit hören werde, die ich nicht wissen will, stresst mich. Zumal ich auch nicht weiß, ob alles, was B sagt, der Wahrheit entspricht.

Wenn Du dir sehr sicher bist, wird es auch stimmen. Deshalb würde ich dir raten, mit B keine Gespräche über persönliche Angelegenheiten zu führen. Wenn B dir am Arbeitsplatz Sachen erzählen will, die Du nicht hören willst, wirst Du es ihr wohl oder übel auch mal klar mitteilen müssen. Du kannst ja darauf hinweisen, dass Du dich während deiner Arbeitszeit nur auf deine Arbeit konzentrieren willst.

Mir hat es immer geholfen, wenn ich den "Ball" zurück gegeben habe. Beispiel: Wollte jemand etwas über eine/n andere/n Mitarbeiter/in wissen oder erzählen wollen...dann habe ich gleich mitgeteilt, dass ich dazu nichts sagen kann und wenn dann nur im Gespräch mit der betreffenden Person. Dadurch wurde ich uninteressant weil sie sofort merkten, ich spiele die Spielchen nicht. Möglich wäre auch zu sagen, was genau willst Du von mir. Dann muss B erklären. Vllt fällt es dir dann leichter zu sagen, dass B doch Probleme oder sonstiges mit der entsprechenden Person (vllt A) selbst besprechen soll, weil es nicht dein Problem ist und Du dich aus den Streitigkeiten heraus hältst. Hier würde ich auch sagen, dass dich diese Streitigkeiten ziemlich stressen und Du bisher ein anderes arbeiten (mit den Kollegen) gewohnt bist.

Ist für mich schwierig das im Text zu schreiben, was genau ich meine. Im persönlichen Gespräch bin ich da besser. Deshalb frage nach oder sage, ob es dir helfen kann.

Oberflächlich betrachtet komme ich mit der Person klar und bemühe mich auch stets freundlich und hilfsbereit zu sein,

Wenn dein Chef nicht mit der Faust auf den Tisch hauen kann, solltest Du das vllt mal tun. Stets freundlich und hilfsbereit zu sein, wird oft von berechnenden Menschen ausgenutzt. Oftmals empfinden diese Menschen andere als schwach und nutzen das aus. Dieses Gefühl hast Du ja auch, wenn ich hier alles richtig gelesen habe. Magst Du dich hierzu noch mal äussern?

Alias 724824


Ist für mich schwierig das im Text zu schreiben, was genau ich meine. Im persönlichen Gespräch bin ich da besser. Deshalb frage nach oder sage, ob es dir helfen kann.

Danke @:). Doch, das hilft und da waren schon ein paar sehr gute Gedankenanstöße dabei.

Ich lasse das nun mal auf mich zukommen und warte ab, was als nächstes passiert. Desweiteren ist völlig klar, dass ich B auf die ein oder andere Art und Weise verbal werde deutlich machen müssen, dass ich zu bestimmten Themen (z.B dem Streit mit A) nicht als Ansprechpartnerin fungieren werde. Da hast Du mir ein paar gute Ideen gegeben, wie man das verpacken könnte, vielen Dank!

Wenn dein Chef nicht mit der Faust auf den Tisch hauen kann, solltest Du das vllt mal tun. Stets freundlich und hilfsbereit zu sein, wird oft von berechnenden Menschen ausgenutzt. Oftmals empfinden diese Menschen andere als schwach und nutzen das aus. Dieses Gefühl hast Du ja auch, wenn ich hier alles richtig gelesen habe. Magst Du dich hierzu noch mal äussern?

Ja, das ist zumindest mein Gefühl. Vielleicht irre ich mich ja auch, aber ich habe eben dieses Gefühl bei B, das macht sich manchmal nur an Kleinigkeiten fest. B möchte sich zum Beispiel ein bestimmtes Sonderrecht herausnehmen, worüber B auch mit mir (auch wieder Dinge, die ich nicht wissen wollte) gesprochen hat. Dass A wohl dagegen sei und B dieses Sonderrecht deshalb wohl nur in Anspruch nehmen wird, wenn A nicht da ist. Auf die Idee zu kommen, zu fragen, ob MICH dieses Sonderrecht vielleicht auch stören könnte, ist B nicht gekommen. Ich denke, B war klar, dass ich nicht sagen würde, dass es mich stört. Würde ich auch tatsächlich nicht - weil es mir den Stress nicht wert ist, ich bin nicht jeden Tag mit dem Team zusammen. Aber allein die Tatsache, dass B mich nicht fragt und mir das einfach so "reindrückt" hat mich geärgert. In diesem Fall ist es mir den Stress nicht wert, aber so wie das für mich aussieht, werden irgendwann sicher Sachen kommen, wo ich die Konfrontation mal suchen muss, denn es wird sicher noch mehr Situationen geben, in denen dann einfach vorausgesetzt wird, dass ich schon nichts sage und das alles so akzeptiere - zumindest nach dem zu urteilen, wie ich B einschätze.

Meine Angst ist, dass B jetzt, wo sie noch neu im Team ist, noch nett und freundlich ist, weil ich diejenige bin, die hilft, erklärt, zeigt, immer ein offenes Ohr hat. Aber so wie ich sie einschätze, würde sie sich sicher auch bei Bedarf ganz schnell gegen mich wenden, wenn sie sich persönliche Vorteile davon verspricht.

Für mich ist das auch schwierig zu erklären, was ich so wirklich meine. Ich möchte halt auch ungern zu sehr ins Detail gehen, aus Gründen der Wiedererkennbarkeit.

FGizzlKypuzxzly


Für mich ist das auch schwierig zu erklären, was ich so wirklich meine. Ich möchte halt auch ungern zu sehr ins Detail gehen, aus Gründen der Wiedererkennbarkeit.

Verstehe und ich finde auch, niemand muss sich nackig machen.

Aber allein die Tatsache, dass B mich nicht fragt und mir das einfach so "reindrückt" hat mich geärgert. In diesem Fall ist es mir den Stress nicht wert, aber so wie das für mich aussieht, werden irgendwann sicher Sachen kommen, wo ich die Konfrontation mal suchen muss, denn es wird sicher noch mehr Situationen geben, in denen dann einfach vorausgesetzt wird, dass ich schon nichts sage und das alles so akzeptiere

Du hast Angst und ärgerst dich, weil Du den Mut noch nicht aufbringen kannst. Das könnte dich auf Dauer u U sehr belasten. Die Angst wird immer weniger werden, je mehr Du Kontra gibst, wenn es die Situation erfordert. Da Du wohl kaum Erfahrung hast mit einer konstruktiven Auseinandersetzung, ärger dich nicht wenn es für dich anfänglich etwas holperig verläuft. Ist am Anfang ganz normal und wird sich für dich jedesmal weiter positiv verändern. Motto: Übung macht den Meister. Nimm dich so an wie Du jetzt bist. Und denke nicht Du könntest ihr nicht gewachsen sein. Es ist deine Angst, die dich das denken lässt.

Mal was von mir und meinen (nicht mehr) vorhandenen Ängsten. Hört sich vllt blöd an, mir hat es aber geholfen. Ich habe meine Angst mal in die Ecke geschickt, wie man das als Kind manchmal musste. Irgendwann hat sich die Angst umgedreht und gesagt: Ich habe Angst. Ich nahm diese, meine Angst in den Arm, tröstete sie und sagte: Zusammen sind wir stark, wir helfen uns jetzt gegenseitig. In verkürzter Form hier geschrieben. Es war für mich eine Übung und so nach und nach fühlte ich mich mutiger. Vllt für dich eine Möglichkeit, dich mit deiner Angst konstruktiv zu befassen. Dann könntest Du auch den Weg von :°_ bis zur :)_ erfahren.

Alias 724824


Die Angst wird immer weniger werden, je mehr Du Kontra gibst, wenn es die Situation erfordert. Da Du wohl kaum Erfahrung hast mit einer konstruktiven Auseinandersetzung, ärger dich nicht wenn es für dich anfänglich etwas holperig verläuft. Ist am Anfang ganz normal und wird sich für dich jedesmal weiter positiv verändern. Motto: Übung macht den Meister. Nimm dich so an wie Du jetzt bist. Und denke nicht Du könntest ihr nicht gewachsen sein. Es ist deine Angst, die dich das denken lässt.

Danke Dir für Deine aufmunternden und aufbauenden Worte @:). Es tut echt sehr gut, sowas zu lesen.

Ja, ich denke, wenn es so weit ist, wird es mir die ersten paar Male tatsächlich schwer fallen, auf diese Art und Weise für mich einzustehen. Und sicherlich werde ich mich auch das ein oder andere Mal blöd dabei fühlen...

Mal was von mir und meinen (nicht mehr) vorhandenen Ängsten. Hört sich vllt blöd an, mir hat es aber geholfen. Ich habe meine Angst mal in die Ecke geschickt, wie man das als Kind manchmal musste. Irgendwann hat sich die Angst umgedreht und gesagt: Ich habe Angst.

Nein, das hört sich gar nicht blöd an, sondern eher irgendwie süß. So bekommt die eigene Angst etwas Menschliches und man kann ihr begegnen und mit ihr arbeiten, echt toll :-)


Was ich befürchtet habe, ist nun auch tatsächlich eingetreten. B hat mich nach einem persönlichen Gespräch gefragt. Erst war ich völlig überrumpelt und habe - wie immer - "ja, gerne" gesagt, das ist schon fast ein Reflex bei mir, wenn man mich um etwas bittet %-|. Ich habe es mit etwas Hängen und Würgen geschafft, es noch zu retten und zu sagen, lass uns dann mal schauen, ob es diese Woche überhaupt terminlich passt.

Ich werde B aber nun beim nächsten Wiedersehen morgen etwas dazu sagen müssen. Ich hatte überlegt, zu fragen, worüber sie denn mit mir reden möchte und wenn es um den Streit mit A geht, dass ich da wohl leider die falsche Ansprechpartnerin bin, so leid es mir tut, weil ich mich da raushalten und neutral bleiben möchte. Dann denke ich aber wieder, B ist ganz alleine und hat wirklich niemanden, um über diese Sache zu reden, sie ist noch sehr jung und erinnert mich an mich selbst, als ich angefangen habe und alles neu war für mich. Aber ich war eben ganz, ganz anders als B und habe mich auch völlig anders verhalten. Ich vermute auch, dass es mir nicht gut tun würde, sie da zu beraten und mehr Details über den Streit zu hören. Vor Allem habe ich auch A gesagt, dass ich mich da raushalte die aber auch nicht anderes erwartet hätte,, und dazu würde es nicht passen, wenn ich nun ein offenes Ohr für B habe in dieser Sache. Dann ist es auch so, dass ich Ihr dann normalerweise gerne anbieten würde, dass man ja "so mal" privat was machen könnte, wenn ihr die Decke auf den Kopf fällt sie ist neu in der Stadt,, aber ganz ehrlich, ich will das eigentlich nicht, und ich habe es bis jetzt immer geschafft, mich mit jedem Kollegen / Kollegin freundschaftlich super zu verstehen. Nur bei ihr ist es anders, ich habe da einfach kein gutes Gefühl bei, auch wenn ich sie, wie gesagt, oberflächlich auch nett finde. Zu 80% kann ich locker mit ihr umgehen, aber dann scheinen zu 20% diese Züge von ihr durch, die mir Probleme machen, und weswegen ich mich in ihrer Gegenwart unwohl fühle. Dafür ist mir dann meine private Zeit ehrlicherweise zu schade, auch wenn das gemein klingt und mir auch leid tut für sie :-(

Also, ich frage mich echt, wo das alles für unser Team hinführen wird....habe da kein gutes Gefühl bei.

Und ja, das sagt sich dann immer so leicht...aber ich wusste, als ich B das erste Mal sah, dass dieses Mädel eine Menge Ärger bringen wird

F)izzlUypuzzxly


Also, ich frage mich echt, wo das alles für unser Team hinführen wird....habe da kein gutes Gefühl bei.

Und ja, das sagt sich dann immer so leicht...aber ich wusste, als ich B das erste Mal sah, dass dieses Mädel eine Menge Ärger bringen wird

Warum machst Du dir immer Gedanken um das Team? Ist das ein "Muster" von dir. Hast Du dich bei Streitereien immer verantwortlich gefühlt? Wenn A und B miteinander streiten, ist es deren Angelegenheit, es unter sich zu regeln. Da sind A und B selbst für verantwortlich. Wichtig ist für dich, das Du dich neutral verhältst und deine persönliche Meinung nur in Gegenwart von A und B mitteilst.

Dann denke ich aber wieder, B ist ganz alleine und hat wirklich niemanden, um über diese Sache zu reden, sie ist noch sehr jung und erinnert mich an mich selbst, als ich angefangen habe und alles neu war für mich. Aber ich war eben ganz, ganz anders als B und habe mich auch völlig anders verhalten.

Eben, Du warst/bist anders als sie. Jung sein entschuldigt nicht jedes Verhalten. Sie hat angefangen und muss nun lernen, die Situation selbst zu verändern. Das geht aber nur wenn Sie dazu bereit, ist sich mit A auseinander zu setzen.

Dann ist es auch so, dass ich Ihr dann normalerweise gerne anbieten würde, dass man ja "so mal" privat was machen könnte, wenn ihr die Decke auf den Kopf fällt sie ist neu in der Stadt,,, aber ganz ehrlich, ich will das eigentlich nicht

Dann solltest Du das auch lassen (habe ich dir ganz am Anfang schon zu geraten). Wenn sie dir leid tut, schaffst Du Leiden für dich. Wenn Du willst das sich etwas positiv verändert, ziehe hier die Grenze für dich. Du hast ja schon angefangen dich abzugrenzen, ist dir das aufgefallen?

Alias 724824


Warum machst Du dir immer Gedanken um das Team? Ist das ein "Muster" von dir. Hast Du dich bei Streitereien immer verantwortlich gefühlt?

Mh, nein. Im Grunde meine ich mit "Team" eigentlich meine Arbeit und all das, was mir daran neben der eigentlichen Tätigkeit wichtig war - das gute Arbeitsklima, das Vertrauen und die gute Stimmung zwischen den Teammitgliedern. Wenn das Team nicht mehr dasselbe ist, dann ist es auch meine Arbeit nicht mehr. Ich verliere das, was ich seit fast 10 Jahren liebe und schätze.

Sie hat angefangen und muss nun lernen, die Situation selbst zu verändern. Das geht aber nur wenn Sie dazu bereit, ist sich mit A auseinander zu setzen.

Ich weiß vom Kopf her, dass Du Recht hast und werde versuchen, diese Gefühle des "Mitleids" von mir zu schieben....

Wenn Du willst das sich etwas positiv verändert, ziehe hier die Grenze für dich. Du hast ja schon angefangen dich abzugrenzen, ist dir das aufgefallen?

Ja, ein wenig. Mir ist auch bewusst, dass ich das jetzt tun muss, weil es sonst später immer schwieriger wird.

Ich hatte eigentlich eine ausführlichere Antwort eingetippt und dann ist mein Browser abgestürzt :(v. Bekomme es leider nicht nochmal so gut hin....Danke für Deine Worte.

FcizzlJypuSzzly


Ich konnte meinen letzten Beitrag auch nicht so zu Ende führen, wie ich wollte. Erst Besuch, dann Termin. Aufgrund meiner Situation erst jetzt meine Antwort für dich.

Mh, nein. Im Grunde meine ich mit "Team" eigentlich meine Arbeit und all das, was mir daran neben der eigentlichen Tätigkeit wichtig war - das gute Arbeitsklima, das Vertrauen und die gute Stimmung zwischen den Teammitgliedern. Wenn das Team nicht mehr dasselbe ist, dann ist es auch meine Arbeit nicht mehr. Ich verliere das, was ich seit fast 10 Jahren liebe und schätze.

Mh, deine Arbei hat sich dadurch aber nicht verändert, oder würde sich die Art deiner Tätigkeit verändern? Was oder wer könnte denn das gute Arbeitsklima so drastisch verändern, dass das Vertrauen und der gegenseitige Respekt dadurch zerstört werden könnte? Befürchtest Du oder gibst Du B soviel "Macht", dass B dazu in der Lage wäre? Dass könnte bedeuten, dass Du Angst hast und dich "Ohne Macht" ohnmächtig fühlst. Ich denke deine Kollegen werden, jede/r für sich, die veränderte Situation schon erkennen und entsprechend reagieren. Meine Frage an dich wäre, ob Du den Eindruck hast, sie lassen dich evtl. im Stich?

Mich würde auch interessieren, wie Du dich in den letzten Tagen gefühlt hast. Wenn Du dich gerne mit Farben, Düften beschäftigen möchtest, kann ich dir ein paar Tipps geben über Möglichkeiten, die ich während meiner Therapie genutzt habe. Antworte nur auf das, was dir möglich ist. Wenn Du (im Moment) keine weitere Korrespondenz brauchst, lass es mich bitte wissen.

Alias 724824


Danke für Deinen Beitrag :-)

Die letzten Tage waren bei mir leider relativ ereignisreich, deshalb komme ich auch erst jetzt dazu, zu berichten, was sich in dieser Sache getan hat..

B ist nochmal auf mich zugekommen und hat nach einem Gespräch gefragt, woraufhin ich auch tatsächlich gefragt habe, was das konkrete Anliegen sein soll und dass ich eben für einen Austausch über den Streit mit A nicht die richtige Person sein dürfte und nicht mit Ihr darüber reden möchte. Ob nun ehrlich oder nicht, B meinte, das sähe sie absolut genauso und sie könne das sehr gut verstehen, sie wolle auch gar nichts dazu sagen. Stattdessen hatte sie ein anderes Anliegen, was zwar auch privater Natur war, aber relativ unverfänglich Wohnungssuche.. Ich meinte dann, dass ich im Moment nicht viel Zeit hätte für private Treffen nach der Arbeit, aber dass sie mich gerne jederzeit wegen diesem konkreten Anliegen ansprechen und fragen kann, habe ihr dann angeboten, eben im Büro 5min darüber zu reden, was wir auch getan haben. Also das lief aus meiner Sicht relativ gut, ich war so weit zufrieden. Desweiteren habe ich sie auf etwas angesprochen, was mich schon länger stört, weil ich dachte, dass ich sonst irgendwann platze...habe es aber in einem freundlichen Ton gemacht und sie hat sich auch entschuldigt und gemeint, dass sie da gar nicht so drüber nachgedacht hätte...

Mh, deine Arbei hat sich dadurch aber nicht verändert, oder würde sich die Art deiner Tätigkeit verändern?

Nein, vorerst nicht...es sei denn, B schickte sich irgendwann an, meinen Job übernehmen zu wollen und dann gegen mich zu spielen. Wobei sie da schon leicht andere Ambitionen hat als ich, also es wäre ein etwas anderer Tätigkeitsbereich.Vielleicht ist das deswegen nur Schwarzmalerei von mir...aber es liegt in meinen Augen definitiv im Bereich des Möglichen.

Aber auch abgesehen davon: Die Stimmung und die familiäre Atmosphäre hat bis jetzt zu einem ganz großen Teil mitgeprägt, wie viel Spaß mir meine Arbeit macht und wie wohl ich mich hier gefühlt habe. Diese Atmosphäre ist definitiv nicht mehr ganz so wie vor Bs Arbeitsbeginn.

Was oder wer könnte denn das gute Arbeitsklima so drastisch verändern, dass das Vertrauen und der gegenseitige Respekt dadurch zerstört werden könnte? Befürchtest Du oder gibst Du B soviel "Macht", dass B dazu in der Lage wäre?

Ja, ich gebe B so viel Macht (und das mit dem schnell ohnmächtig fühlen ist leider ein Muster bei mir) :(v ....Nur, es ist tatsächlich so, dass A überlegt hatte, sich einen anderen Job zu suchen, wie sie mir nun vor Kurzem erzählt hat :-(. Und wir sind ein sehr kleines Team...genauer möchte ich da nicht werden. Wenn A ginge, wären meine Befürchtungen eigentlich schon Realität. Zum Glück ist es wohl aber so, dass die Geschäftsführung da massiv gegen gewirkt hat und auch unserem Vorgesetzten Druck macht, dass er dafür sorgen soll, dass A und auch ich da bleiben und sich nichts verändert. Also ist diese Gefahr zumindest für den Moment gebannt...nur ich habe immer schon gesagt, wenn A tatsächlich geht, hätte ich auch keine Lust mehr - es ist nicht mehr die Firma und das Arbeitsumfeld, was ich so gemocht habe - allerdings habe ich nicht so die allerbesten Wechselbedingungen Anfang 30, kinderlos.....

Meine konkrete Befürchtung wäre, wenn A ginge, dass B sich dann gegen mich wendet...und bei mir hätte sie dann wegen meines Jobs auch eine weitere, als nur eine rein persönliche Motivation. Ich weiß zwar, dass mein Vorgesetzter eigentlich sonst zu 100% loyal zu mir steht und große Stücke auf mich hält, aber naja....Wenn er es nicht mal "schafft", für A wirklich ganz eindeutig mal Stellung zu beziehen...

Meine Frage an dich wäre, ob Du den Eindruck hast, sie lassen dich evtl. im Stich?

Naja, nee...wenn A gehen würde, würde ich das nicht als im Stich lassen empfinden, das ist ihre freie Entscheidung, wie sie mit der Situation umgeht. Naja, ein bisschen vielleicht, was meinen Vorgesetzten betrifft. In meinen Augen wäre es ja eigentlich an ihm, da klare Verhältnisse und für eine gute Atmosphäre zu sorgen. Ich glaube, da kann ich nicht allzu viel erwarten. Ansonsten kann ich ja nur alles auf mich zukommen lassen, abwarten, ob meine Befürchtungen der Realität stand halten und schauen, wie ich mit dem umgehe, was sich so entwickelt...

Wenn Du dich gerne mit Farben, Düften beschäftigen möchtest, kann ich dir ein paar Tipps geben über Möglichkeiten, die ich während meiner Therapie genutzt habe.

Es klingt auf jeden Fall interessant :-). Hatte das tatsächlich einen so starken Einfluss auf Dich, dass es Dir geholfen hat, mit negativen Gefühlen anders umzugehen?

F,iHzzlyxpuzzxly


Die letzten Tage waren bei mir leider relativ ereignisreich,

Wieso leider? Ich finde Du hast mit viel Mut sehr viel erreicht. Du solltest jetzt nur nicht in alte Muster fallen, sondern jeden Tag ein Stück weiter die Herausforderungen annehmen und dich dadurch weiter stärken. Die Zeit die Du brauchst, ist deine eigene. Dazu gehört auch der Zeitpunkt deiner Antworten.

Vielleicht ist das deswegen nur Schwarzmalerei von mir.

Gedanklich in die Zukunft zu gehen ist ok. Wenn sich dann schon mal Bedenken, Sorgen einschleichen, auch ok. Wenn sich das allerdings so festigt, dass es schon fast als reale zukünftige Situation gesehen wird, wird es bedenklich. Zum einen spricht man auch von der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, zum anderen ist man nicht anwesend in der realen Situation. Genauer gesagt, wenn Du heute so denkst wird das immer in deinen Gesprächen, Gefühlen mitschwingen. Dadurch könnte dein Gesprächspartner irritiert reagieren. Sehr sensible Menschen spüren das. Du selbst begrenzt dich dadurch bzw. erschöpfst dich auf Dauer. Spontanität, Lebensfreude und herzliches Lachen bleiben auf der StreckeStreckeund ich weiss wovon ich rede Frage gerne nach, wenn Du möchtest/kannst. Wenn Du hier auf der Hut bleibst ohne es zum gegenwärtigen Zeitpunkt schon als real betrachtest, wirst Du dich wohl besser fühlen. Denke ich, und Du?

wenn A tatsächlich geht, hätte ich auch keine Lust mehr - es ist nicht mehr die Firma und das Arbeitsumfeld, was ich so gemocht habe

Du hast dich die letzten Jahre sehr von A abhängig gemacht, was deine Gefühle, dein Wohlergehen anbelangt. Ich habe für mich den Eindruck, dass dir das riesige Angst macht und Du daran fast zerbrichst. Das solltest Du mMn unbedingt für dich ändern. Bitte nimm das was ich dir schreibe als klare und ehrliche Antwort an. Anders könnte ich dir nach meinem Wissen, meinen Erfahrungen und Empfindungen nicht antworten.

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Hatte das tatsächlich einen so starken Einfluss auf Dich, dass es Dir geholfen hat, mit negativen Gefühlen anders umzugehen?

Ich habe diesen Teil ganz bewusst getrennt. Farben, Düfte, Musik hatten immer schon einen enormen Einfluss auf meinen Körper, Geist und Seele (Psyche). Falsche Farben führen bei mir dazu, dass ich mich nicht nur krank fühle, sondern auch so aussehe. Ich muss die Farben auch nicht sehen, ich fühle sie. Über die Musik (auch selbst getrommelt) konnte ich nach mind. 20J erstmalig wieder weinen. Über Düfte, Farben und Musik bin ich nach einer Schocklähmung wieder in Bewegung gekommen, und habe nach und nach wieder Spontanität und Lebensfreude erhalten. Auch das gehörte zu meiner Therapie. Soweit zu mir.

Ich könnte mir vorstellen, dass Du überwiegend dunkle Kleidung trägst. Hältst Du dich bedeckt?, wäre meine Frage. Aufgrund deiner Schilderungen würde ich dir sagen, befasse dich mit der Farbe Gelb. Die Komplementärfarbe ist ein kräftiges Violett. Nimm das Gelb und Violett, das dir gefällt. Als Blumenstrauss nimm ihn mit ins Büro. Du kannst dir ein Bild malen, die Farben visualisieren. Falls Du diese Farben noch nicht im Kleiderschrank hast, sei mutig. Als Duft nimm bitte Lavendel...nein ist nicht nur was für Ommas :-D.

Achte darauf, das die Öle Naturrein sind (Apotheke). Naturidentisch ist chemisch. Umgib dich damit. Was die Musik betrifft, kann ich dir keinen Rat geben. Hier folge deiner Intuition. Wenn irgendwas nicht passt, sofort wechseln. Mache alles, wenn Du magst, ohne Druck. Es sollte sich für dich immer gut anfühlen.

Was sich dadurch alles verändern kann (wird), sage ich dir nicht. Es ist wichtig, deine eigenen Erfahrungen zu machen ohne Erwartungen.

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