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Orientierungs- und perspektivlos nach Tod der Mutter und anderes

DuunkeUlbunJt1x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

Das Ende des Studiums naht und allmählich drängt sich für mich die Frage auf wie es weiter gehen soll. Fast mein ganzes Studium war überschattet von der Krankheit meiner Mutter. Sie hat es leider nicht geschafft. Sie ist im Herbst 2015 von uns gegangen und obwohl es sich schon lange angebahnt hatte ist ihr Tod letztendlich immer noch unfassbar für mich. An sich komme ich einigermaßen damit zurecht, ich kann akzeptieren dass man gegen manches im Leben machtlos ist und wir alles versucht haben damit sie wieder gesund wird.

Leider konnte ich mir auch kein Urlaubssemester erlauben, da ich sonst den Baföganspruch verloren hätte wenn ich nicht in der Regelstudienzeit fertig werden würde. Die Uni hat es nie interessiert was bei uns zu Hause war und so liefen die Vorlesungen, Seminare usw. weiter, und auch die Prüfungen kamen, egal ob 2 Tage vor der nächsten Prüfung wiedermal eine niederschmetternde Nachricht kam. Irgendwie musste man immer weitermachen. Und irgendwie war das auch immer ein Halt, aber bald wird das wegbrechen. 2 Jahre ging es immer nur darum wie geht es der Mama und alles hatte sich auf die Krankheit fokussiert. Mit ihrem Tod war das vorbei und dann sollte man wieder plötzlich die Alte sein und das alte Leben weiterleben

Ich hab mich jetzt schon für Praktika beworben aber ob das klappt ist ungewiss und irgendwie hänge ich in der Luft. Ich weiß überhaupt nicht mehr wo ich hin will und sehe irgendwie keine Perspektive. Nächstes Jahr würde ich mich schon für einen Master bewerben aber da sind die Plätze auch immer begrenzt und mein Abschluss ist zwar ganz gut, aber an vielen Unis würde es trotzdem nicht reichen weils da nur 30 Plätze gibt.

Wie soll ich wieder die Orientierung im Leben finden?

Antworten
DPun'kelbCuntx17


Achso und falsch das der falsche Forenbereich ist, einfach verschieben.

CLo$rnelAia5x9


Ich glaube, du hast mit dem Tod deiner Mutter überhaupt noch nicht abgeschlossen. Das ist kein Wunder, da dir nicht mal die Zeit gelassen wurde, überhaupt daran zu arbeiten. Bei mir war es ähnlich nach dem Tod meines Vaters, passiert im Februar 1993. Ich wurde dann eine Woche im Büro mit Samthandschuhen angefasst, und dann ging es weiter wie bisher. Nur daß man nicht nach einer Woche damit durch ist. Am Ende führte das dazu, daß ich meine Stelle 2 Monate danach fristlos gekündigt habe und erstmal 3 Wochen Urlaub gemacht habe. Danach habe ich einen neuen Job angetreten.

Erst nach ca. einem Jahr habe ich überhaupt realisiert, wo dieser Zusammenbruch, denn nichts anderes war meine Kündigung, eigentlich herkam, nämlich aus der unverarbeiteten Trauer.

Du brauchst dringend eine Auszeit. Wie lang die sein sollte, kannst nur du selber sagen. Informiere dich auch mal über Trauerphasen, das findest du sehr leicht per Google!

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