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Probleme mit Augenkontakt...

S(ära.jFixne hat die Diskussion gestartet


... ich hab ein Problem und es ist nicht das was man anhand meiner Überschrift vermuten könnte. Ich habe Probleme Gesichter (Augen) in einem Gespräch richtig zu fixieren. Ich kann nie abschalten, sondern ich konzentriere mich immer auf meinen Blick in das Gesicht eines anderen. Richtig schlimm ist es bei wichtigen Gesprächen, z.B Vorstellungsgespräche.

Ich befürchte durch meine Unsicherheit "wo soll ich jetzt hingucken? rechtes Auge, linkes Auge? Wechsel?"starre ich die Personen dann ziemlich an ... %-|

Ich versuche mich immer auf ein Auge zu konzentrieren, aber dann habe ich nach kurzer Zeit das Gefühl ich gucke durch die Leute hindurch oder nehme nicht mehr wirklich das Gesicht wahr.... am liebsten würde ich ja Gespräche führen ohne das ich sie ansehe, aber das ist ja leider nicht möglich.

Ich habe eigentlich keine großartigen Probleme mit Menschen, ich bin offen, lustig etc. Aber iwan habe ich während eines Gespräches angefangen mich genau auf diese Dinge zu konzentrieren und seit dem bekomme ich es nicht mehr aus dem Kopf!!!!

Übrigens je näher mir eine Person sitzt desdo schlimmer ist das, sind sie weiter weg ist es leichter für mich das gesamte Gesicht in meinem Blickfeld zu haben.

Was ist da nur ??? ?

Wie komme ich da wieder raus?

Ein Auge fokusieren? beide im wechsel? Nase?... das macht mich wirklich fertig!

lg

Antworten
Syär#a.8Fixne


Übrigens ist das ganze, wie man es sich warsch. denken kann wahnsinnig anstrengend für meinen Kopf und meine Augen ":/

LM.vanNPelxt


Ich hab mal irgendwann gehört, dass es das natürliche Verhalten ist, zwischen den Augen zu wechseln und auch zwischenzeitlich woanders hinzugucken. Die ganze Zeit in die Augen zu starren ist eher unnatürlich und wird vom Gegenüber als aggressiv wahr genommen.

Ich denke, wenn Du zu "noverbaler Kommunikation" und "Augenkontakt" googelst, wirst Du einiges dazu finden. - Da besteht natürlich die Gefahr, dass es Dich noch "verkopfter" werden lässt.

Ich werde aber bei meinem nächsten intimen 1 zu 1 Gespräch mal darauf achten und berichten. Spontan fällt mir aber ein, dass ich meinem Partner auch nicht überlang in die Augen schauen kann (dann wird mir ein wenig schwindelig) und dann beispielsweise gerne auf seine Hände oder seine Arme schaue. Wobei ich da dann darauf achten muss, mich nicht zu sehr in seinen körperlichen Details zu verlieren, weil ich dann nicht mehr konzentriert zuhören kann. ;-)

Azrth#anis


Ich schaue immer auf den Mund, das ist so eine Angewohnheit von mir, habs zwischenzeitlich mal mit dem Augen probiert aber das geht für mich nicht, da hab ich das Gefühl die Menschen richtig anzuglotzen und es fühlt sich für mich nicht richtig an.

HYilka


Ich gucke aus nächster Nähe immer ehr auf den Mundbereich, aber dribbel mit dem Blick dann oft hin und her, gucke auch mal auf einen Gegenstand in Nähe der Person oder fixiere grübelnd, erzählend einen fiktiven Punkt in der Luft. Habe mir da nie Gedanken drüber gemacht. Manche Gesichter mag ich auch gar nicht von Nahem sehen. Ich kenne da ein paar, davor schaudert es mich. Da gucke ich dann meist immer dran vorbei.

A$rthannis


Hab jetzt nochmal nachgedacht, wenn jemand anderer spricht, dann schaue ich ihm auf den Mund und wenn ich selbst spreche habe ich überhaupt keinen Augenkontakt sondern sehe mich beim sprechen im Raum um.

K~rabubelkUäfJerxle


Bei mir ist das auch unterschiedlich. Ich fixiere nichts, schweife mit dem Blick manchmal auch ab.

wleihn-achtssstern4chxen3


Ich fixiere auch nichts, sehe mich aus reiner Unsicherheit viel im Raum um, wenn ich selbst kommuniziere - allerdings hab ich schon klare Tendenzen, das Gegenüber, wenn es redet, noch am ehesten im Augenbereich anzusehen. Bei Leuten, die ich mag bzw besser kenne, auch gerne direkt in die Augen, aber dann wechsle ich auch zwischen links und rechts.

Avnka720x14


Du hast dich da mittlerweile scheinbar schon etwas reingesteigert in dein "selbstgemachtes" Problem. Sodass es sofort in deinem Kopf klingelt, wenn du mit jemandem sprichst. Versuche das nicht zu wichtig zu nehmen, wo genau dein Blick wann und wie lange hingeht. Vielleicht solltest du mit jemand dir vertrauten mal versuchen dich auf das Gespräch zu konzentrieren und nicht auf deinen Blick. Du kannst ja mal beobachten, wie dein Gegenüber das macht. Du solltest dennoch versuchen wieder rauszufinden, was dein natürliches Verhalten bei einem Gespräch wäre. Wo deine Augen ganz natürlich hinwandern wollen. Vielleicht magst du ja grundsätzlich lieber woanders hingucken, aus einer Unsicherheit heraus, und nur ab und zu deinem Gegenüber in die Augen schauen. Grundsätzlich, ist das doch nicht schlimm. Wenn man nachdenkt und diese Gedanken äußert, schaut man, glaube ich, automatisch nicht in jemandes Augen, weil man den Blick nach Innen gerichtet hat und in dem Moment nicht in jemandes "Seele" gucken will und kann, sondern in seine eigene. Da muss man den Blick auf etwas Ruhiges/Beruhigendes richten. Ich finde also, den Blick mal schweifen zulassen, lässt auf einen nachdenklichen Charakter schließen, der auch über sich selbst nachdenkt und nicht nur bei anderen etwas sucht.

Versuche bei einem Vorstellungsgespräch vielleicht mal, ab und zu bewusst und etwas langsamer zu blinzeln. Dann kannst du den Blick kurz abwenden und auf dich richten. Dein gegenüber wird dich vermutlich auch nicht die ganze Zeit anstarren ;-).

MFiYlky9_e7x7


Ich schaue auch zwischendurch im Raum herum.....

Weat6erlBix2


Ich merke bei mir, dass das irgendwie ein Ausdruck von Unsicherheit ist und dass ich halt selbst viel nachdenke. Wenn ich in meinem Kopf ganz viel nachdenken muss, dann kann ich mich schlecht wirklich auf jemanden einlassen. Wenn ich dagegen sicher bin, was ich da rede und mich nur auf das Gespräch konzentriere, schaue ich mein Gegenüber automatisch an.

Ich kann meinem Partner z.B. problemlos in die Augen schauen, weil ich mich da sicher fühle. Im Beruf dagegen grübel ich immer darüber, wie das Gesagte wohl ankommt und schaue manchmal sogar jemand anderen an, wenn ich mit jemandem rede, weil ich mich dabei unsicher fühle (ich muss oft eher unangenehme Dinge ansprechen, wenn ich von mir aus jemanden persönlich anspreche und bin dabei oft nicht sicher und suche mir dann quasi "Hilfe" bei anderen Umstehenden...).

M&ons_ti


Ich bin Asperger-Autistin und habe ganz große Probleme, anderen direkt in die Augen zu schauen. Intuitiv schaue im Gespräch auf den Mund. Schaut man aber auf den Nasenrücken, so glaubt der andere, dass man ihn direkt ansieht.

fJal\co zpele%grinoidexs


Ich schaue auch meistens auf den Mund aber manchmal muss ich mich direkt zwingen, den Leuten mal direkt in die Augen zu schauen. Ich habe täglich mit vielen Menschen zu tun, muss Dinge erklären, wenn ich mehrere vor mir stehen habe schaue ich jeden direkt an.

Mir persönlich ist es unangenehm, wenn ich mich mit jemandem unterhalte und er schaut mich nicht an. Vor Jahren hatte ich eine Freundin, die konnte wohl schlecht in die Augen sehen aber bei machen Berufen ist es, meinerseits Meinung nach, wichtig.

Es sollte kein Starren sein aber anschauen schon.

f[alco p}elegriGnoi]dexs


Meiner Meinung nach, sollte es heißen. >:(

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