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Kindergeschrei und laute Gespräche Erwachsene

D$anxielCxraig


Ich wohne auch genau neben einem Spielplatz, auf dem sich zu allem Überfluss auch noch ein Trampolin befindet, das entsprechende Geräusche macht wenn Kinder drauf hüpfen. Die Kinder machen das gerne auch sonntags morgens um 8:00 Uhr, wenn ich eigentlich noch schlafe.

Anfangs hat es mich etwas genervt, mittlerweile höre ich es gar nicht mehr. Nur manchmal wenn die Kinder schreien als würde ihnen die Haut abgezogen werden, bemerke ich die Geräuschkulisse auch noch.

Was mich mehr nervt ist meine Nachbarin, die direkt vor meinem Schlafzimmerfenster (übrigens auch die Spielplatzseite) die Streunerkatzen füttert und stundenlang "Komm Mausi, friss Mausi, komm Mausi, friss Mausi, Maaaauuuussssiiii koooooommmm" vor sich herbrabbeln kann. %-|

bglacJkhe1artedlquexen


In Wien darf man die Hinterhof nicht benutzen? Wie schrecklich. Dazu sind sie da. Da spielen Kinder, da trifft man sich, da grillt man. Herrlich! :-)

Eben. Und das ist auch in Wien so. Liege gerade auf meinem Balkon, der zum benachbarten Innenhof mit Rasenfläche, Trampolin etc rausgeht. Und natürlich spielen da auch Kinder und ratschen die Bewohner des Hauses in der Wiese dort. Ebenso wie in allen anderen Innenhöfen, die ich so bezirksübergreifend kennengelernt habe.

Normale Alltagsgeräusche wie spielende Kinder, Erwachsene, die sich bei einem Glas Wein unterhalten und vielleicht auch mal Grillen, empfinde ich als überhaupt nicht störend. Weil ich Kinder und Erwachsene Menschen üblicherweise ziemlich okej finde.

Was mich stört sind Geräusche, die ich nicht mag. Wo mir die Quelle des Geräusches schon total unsympathisch ist ]:D

eam[illy moxrin


Normale Kindergeräusche stören mich auch nicht. Aber ist ist schon eher so ein sinnloses Kreischen, die Eltern sind anwesend und sagen gar nichts. So nach dem Motto "wir bzw. unsere Kinder dürfen das und das nehmen wir uns zur Gänze in Anspruch". (so ungefähr, wie auf Kurzflügen in Economy den Sitz nach hinten zu kippen...). Ich achte darauf, dass ich andere nicht störe, als bei Musik Fenster zu, Waschmaschine zu akzeptablen Zeiten betreiben...Wenn man dabei ist, kann man sehr wohl auch dem Nachwuchs vermitteln, dass es in den Höfen besonders hallt...

Zu Wien - ich schrieb ja - im sozialen Wohnbau und neueren Bauten gibt es eh' Kleinkinderspielplätze (sind sogar durch die Bauordnung vorgeschrieben) - aber in den gründerzeitlichen geschlossenen Höfen im Privatbesitz gibt es in der Regel keine Hofnutzung. Grillen und Hoffeste, mit Ausnahme der offiziellen Sommerfeste der Wohnbaugenossenschaften, sind auch nicht üblich.

Und auch im Gemeindebau geht es nicht harmonisch zu, Lärm ist Konfliktursache Nummer 1: [[http://wiev1.orf.at/stories/513615]]

Wie gesagt - es stört mich ganz allgemein auch diese wir-sind-coole-Neustädter Haltung, aber in Wahrheit ist Dresden ganz malerisch und dennoch etwas naja...wie sag ichs diplomatisch... immer noch im Elbetal gelegen... und zB. im Vergleich zu Leipzig, das auch schon beispielhaft angeführt wurde, gar nicht "hypezig"... Das macht aber auch den Charme aus.

Wie schon anfangs erwähnt... Ich musste gestern ein wenig sudern (jammern)... Werde künftig am Abend abwarten, bis die Hofnutzer wieder in die Wohnungen verschwunden sind und erst dan den Balkon nutzen. :)*

Arrtheaxnis


In Wien darf man die Hinterhof nicht benutzen? Wie schrecklich. Dazu sind sie da. Da spielen Kinder, da trifft man sich, da grillt man. Herrlich! :-)

Doch, ich bin auch aus Wien. Wir haben auch Gemeindewohnungen die von der Stadt zur Verfügung gestellt werden und da darf man nicht einfach grillen, es sei denn, es handelt sich um ein Privatgrundstück. Diese Siedlungen haben aber sehr wohl auch (nicht immer!) Spielplätze. Und nach 21 Uhr sollte es auch ruhig sein.

etxp.ectaxtion


Ich wohne direkt an einer Grundschule (die ich vor 40 Jahren selbst auch besucht habe), deren Pausenhof an unseren Garten angrenzt. Während der Pausen ist es hier extrem laut, wie Kinder eben sind, wenn sie ausgelassen spielen. Zeitweilig habe ich auch den Eindruck, die Bremer Stadtmusikanten stehen im Hof: da wird gebellt, gekräht, miaut... ;-D Gelegentlich gefriert mir auch kurzzeitig das Blut in den Adern, wenn geschrieen wird, als würde gerade ein Blutbad stattfinden. Allerdings ist der Spuk dann hier gegen 16.00 Uhr vorbei, wenn die Kinder abgeholt werden.

Da ich berufstätig bin, stört mich das im Normalfall nicht, ich bin ja untertags nicht zuhause. Wenn ich jedoch, wie diese Woche, Urlaub habe, dann merke ich schon, dass das Geschrei zeitweilig nervt. Noch schlimmer ist es, wenn ich krank bin und versuche, mich auszukurieren.

Wenn ich mir vorstelle, dass ich das Geschrei bis abends 21.00/22.00 Uhr aushalten müsste, würde ich sicherlich ausziehen. Alles andere bringt ja nichts. Die Kinder haben ein Recht, herumzutoben, und wenn ich ehrlich bin, dann waren wir damals auch alles andere als leise, wenn wir nachmittags/abends in den Gärten hinter dem Haus gespielt haben.

Usnirdixsch


es stört mich ganz allgemein auch diese wir-sind-coole-Neustädter Haltung

Hättest Du von Anfang an geschrieben, dass Du in der Neustadt wohnst, wäre ich sofort auf Deiner Seite gewesen! Die dortigen laktoseintoleranten veganen Hippster und ihre passenden Kinder sind tatsächlich nicht Jedermanns Sache. Da hilf nur eins: aus dem gehypten Viertel wegziehen!

b\elladgixa


Hättest Du von Anfang an geschrieben, dass Du in der Neustadt wohnst, wäre ich sofort auf Deiner Seite gewesen! Die dortigen laktoseintoleranten veganen Hippster und ihre passenden Kinder sind tatsächlich nicht Jedermanns Sache. Da hilf nur eins: aus dem gehypten Viertel wegziehen!

Gibt es bei Kindergeschrei denn Unterschiede?

Meinem Erleben nach schreien die in Gruppen alle gleich. Laut und schrill, mal fröhlich, mal hysterisch.

Warum das nun unterschieden wird kann ich gerade nicht nachvollziehen ":/

A8lice_Hargreavebs


Es geht wahrscheinlich ums Grenzen setzen und die Eltern in der Neustadt sind da so meine Interpretation eher lockerer und lassen ihre Kinder eher schreien und wild toben

bNellagqixa


Es geht wahrscheinlich ums Grenzen setzen und die Eltern in der Neustadt sind da so meine Interpretation eher lockerer und lassen ihre Kinder eher schreien und wild toben

Keine Ahnung, ich wohne weit weg von Wien... ;-)

Aber ob Eltern dabei sind und nichts sagen, oder ob Eltern in anderen Vierteln ihre Kinder auf die Straße zum spielen schicken und einfach nicht wissen ob sie schreien ergibt unter dem Strich das Gleiche: die Kinder machen was sie wollen und sind laut.

Genau wie wir es früher auch waren.

Mit dem Unterschied, dass wir früher auf Schimpfen von Anwohnern manchmal reagiert haben.

Was ich sagen will: Laute Kinder sind laute Kinder, egal wer und wo..... da muss man eben gucken, ob man was ruhigeres findet, wenn es einen nervt.

a1vanxti


Uach. Keine Kompromisse/Absprachen möglich?

Doch, bestimmt. Aber die Beschwerden sind so hanebüchen, dass ich mittlerweile nicht mehr soviel Rücksicht nehme.

Wäre nicht ne zeitlang alles bemängelt worden, würde ich die einzelnen Punkte auch ernster nehmen.

Ich hab ja durchaus eher laute Kinder, aber die gehen morgens zwischen 7.30 und spätestens 9 aus dem Haus, sind gegen 3 frühestens erst wieder da, meistens sind wir dann auf dem Spielplatz. Um halb 8 ist hier bettgehzeit, beide schlafen meistens durch bis 6, da sind nebenan aber schon ne Weile die Rolläden oben meistens.

Wenn wir tagsüber Zuhause sind, ist jemand krank oder der Kindergarten hat zu. Also, die Zeitfenster für Beschwerden sind gar nicht so groß.

Wenn halt heulende Kinder um 17.30 stören, oder ein bobbycarreifen über der nicht eingezäunten gartengrenze ein Problem ist, unsere rauchenden Freunde gefragt werden ob das sein müsse und ich gebeten wurde, ob erwachsene mit gedämpften Stimmen reden können. ... nunja, dann ist jeder einzelne Punkt eigentlich nicht schlimm, aber da alle 3 Tage irgendwas ist, nervt es mich schon. Und nachdem ich am Anfang dann manchmal mit den Kindern weg gegangen bin um nicht zu stören, wurde es immer mehr. Leider Pech. Und ja, wir nehmen Rücksicht. Hier im Haus wird weder mit Flummis noCh mit murmeln gespielt und so hinterherziehdinger sind auch verboten. Dank gemeinsamer Bodenplatte ist das ein Punkt, an dem ich gerne entgegen komme. Und wir spielen kein Kommando pimperle mehr beim essen. Sehr zu meinem Leidwesen. ;-D

Uonir%dXiscxh


Ja genau - es geht ums Grenzen setzen der Eltern! Das Soziotop, in dem die TE wohnt, ist eher speziell, wenn auch sonst nicht unsympatisch!

Wer besagtes Stadtviertel kennt und die dortigen typischen Bewohner, weiß sicher, was ich meine.

EThemaligeWr NutzerH (#R52861x1)


genervt hat mich auch...hach, wie beschreibe ich es..."grundloses" rumgeschreie... zB einfach mal testen wer am lautesten schreit, in welchen tonlagen und das immer und immer wieder...ich finde, das man sowas dann in solchen wohnsituationen als eltern schon unterbinden sollte.

Unterbinden ???

Wie bist du denn drauf? :-o

Wo kämen wir denn da hin, wenn Eltern ihre Kinder neuerdings noch erziehen müssten?

Kinder dürfen doch ALLES. IMMER. Und alle drum rum müssen das nicht nur tolerieren, sondern auch noch gut finden.

Sry aber so sieht es doch aus...

Dank des Gesetzgebers sprießen Arschlochkinder aus dem Boden wie zu Ostern die Narzissen.

h9at8schixpu


Meinem Erleben nach schreien die in Gruppen alle gleich. Laut und schrill, mal fröhlich, mal hysterisch.

Warum das nun unterschieden wird kann ich gerade nicht nachvollziehen

Ich habe ja ein halbes Jahr neben einem Flüchtlingsheim gewohnt und kann dir sagen, dass syrische Kinder ganz besonders laut sein können. ;-D

DBimpl?e


@ avanti:

Wir haben auch so eine wehleidige Nachbarin, die sich quasi immer gestört fühlt, besonders am WE, wenn sie ausschlafen will. Ich will hier gar nicht ausholen, weil die Beschwerden sind so speziell, die wird sofort erkannt. Zum Glück steht auch der Rest des Hauses (immerhin 5 Stockwerke) hinter uns. Wir haben Entgegenkommen signalisiert, woraufhin immer neue Sachen aufgebracht wurden etc.

EThemalieger{ Nutzer x(#528611)


@ hatschipu:

Ich halte es mit Mittermeier: Einmal AK, immer AK. ]:D

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