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Kindergeschrei und laute Gespräche Erwachsene

dIanahe87


Dann kommst du hier vielleicht anders rüber. Ich kann das auch nicht ewig, weder bei meinen Kindern, noch bei anderen, aber deine Wortwahl hier ist halt schon sehr brachial und lässt wenig Platz für Grautöne. :-) Und klar, wenn du einen Tinnitus hast dann bist du schlicht und ergreifend lärmempfindlicher als andere Menschen, finde ich ganz normal und sehr verständlich. Nur muss einem das halt auch bewusst sein damit man es dann gegebenenfalls auch so kommunizieren kann. Meine Schwester hat auch einen und die meisten Leute nehme sehr viel Rücksicht, wenn sie einmal mit Hinweis auf das Dauerpiepen darum bittet. Sie sagt eben gleich das sie deshalb empfindlich ist und gut.

Nur bei der TE hier seh ich das ganz anders weil sie ja in eine Gegend gezogen ist in der dieser Lärm zu erwarten war. Sich dann zu beklagen finde ich schräg, in etwa also ob man neben eine Autobahn zieht und sich dann über den Autolärm beschwert. ;-)

e\milqy mor5in


@ Danae!

Wie oft bist du in eine fremde Stadt umgezogen? Wo man niemanden kennt und auch nicht die Stadtteile? Die Wahl ist nicht leicht. In Wien ist, trotz gegenteiliger Behauptungen hier im Forum auch in den sg. hippen Bezirken (6., 7. und Teile des 2.ten) so ein Lärm im Hinterhof ganz gewiss nicht üblich.

Die Stadt ist für alle da, nicht nur für laute Menschen.

Aber - die Gentrification wird, ob man es gut heisst oder nicht, das übrige tun. Die Hausbesitzer hier (durchwegs allesamt Investoren aus Westdeutschland) sind vermutlich à la longue mehr an wirtschaftlich potenten und ruhigen Mietern interessiert. (Dresden wächst). Was wird die Folge sein: die Familien werden an den Stadtrand und in Suburbia abwandern mit den Nebeneffekten, die man nicht haben will - weitere Versiegelung des Bodens, teure Aufrechterhaltung von Infrastrukturen, Pendelströme...

Und: es geht nur um ein Haus im Hof. Im Neubau, das in der Baulücke gebaut wurde, und in dem nur (vermutlich eher besser verdienende) Familien wohnen, gibt es keinen übermässigen Lärm und Kinder, die man zwar hört, aber im Rahmen...Also zu den angenehmen urbane Nebengeräuschen gehörend...

Echt ein Witz, dass man einfach erklärt, ich wäre selber schuld und habe Verhaltensweisen der anderen, die durchaus gegen geltendes Recht verstossen (Mittagsruhe, Straßenverkehrsordung in Falle vom Radfahren am Gehsteig) einfach hinzunehmen. Nein - urbanes Leben ist auch Rücksichtnahme und Beachtung von legalen und informellen Regeln!

jvuli-ncat:fisxh


Ich bin gerade irgendwie schockiert, wie wenig Verständnis einige Schreiber hier für Kinder haben.

Ihr gehört dann sicher auch zu denjenigen, die Lärmprotokolle führen, wenn es zu laut ist.

:-o

Habe zum Teil auch schon gehört, dass Unterschriftenaktionen gegen den Bau von Spielplätzen gestartet werden.

Finde es schrecklich, dass Kinder hier in diesem Thread als maximaler Störfaktor dargestellt werden.

S%i4lbezrm#ondauxge


Es ist ein Unterschied ob Kinder beim Spielen Lärm machen oder ob sie unerzogen (oder gelangweilt) nur rumkrakeelen.

jguli-czat0fisxh


Das ist Ansichtssache, keine allgemein gültige Tatsache.

jwuli-ca-tfisxh


Für dich ist vielleicht unerzogen, was ich nicht als unerzogen werte.

DQ.&oriss L.


Huhu, ich gehörte zu den Kindern die um die Wette geschrien hat :-D . Machte Spaß. Das war aber immer nur kurz und dann haben wir was anderes verbrochen.

Hier in der Umgebung sehe ich so gut wie nie Kinder, auch höre ich sie nur selten . Es gibt auch nur wenig Hausgemeinschaften mit mehreren Kindern . Wir waren früher mit 8 Kindern im Haus und fast immer waren wir draußen , verstecken spielen, fangen, hüpfen, Indianer und Cowboy spielen ( was sind wir mit Knallerei und reiten beschäftigt gewesen ;-D Yippyjäääh ) und Buden bauen war sicher nicht leise. Und gesungen haben wir !! Singen von Kindern hört man überhaupt nicht mehr .Nachbarn hatten auch mehrere Kinder.

Früher war bestimmt mehr los .

d%anaeJ87


Emily Morin

Ich bin tatsächlich schon ein oder zweimal umgezogen und ja, ich habe mir die Gegend vorher angesehen. Und ob man sich mit dieser Gentrifizierung einen Gefallen tut, so seitens der Stadt, kann man ja bestens in Dresdens toter Innenstadt bewundern. :-/

Und ich wage wirklich zu bezweifeln das nur die Leute aus diesem einen Haus auf dem Gehweg fahren und dazu noch ein Schild zwecks Identifizierung umschnallen. Ja, Leben, egal ob urban oder dörflich, erfordert Rücksichtnahme, aber die erfolgt gegenseitig. Und das bedeutet nicht das man das liefert was man selbst haben will, nämlich Ruhe, sondern das man jeweil ein bisschen was von dem liefert was das Gegenüber will, auch wenn es ungemütlich ist. So wie bei Orange. Sie erträgt eine Runde Lärm am Tag und die anderen dann am Abend.

jMulit-cdatfisxh


Huhu, ich gehörte zu den Kindern die um die Wette geschrien hat :-D . Machte Spaß. Das war aber immer nur kurz und dann haben wir was anderes verbrochen.

Hier in der Umgebung sehe ich so gut wie nie Kinder, auch höre ich sie nur selten . Es gibt auch nur wenig Hausgemeinschaften mit mehreren Kindern . Wir waren früher mit 8 Kindern im Haus und fast immer waren wir draußen , verstecken spielen, fangen, hüpfen, Indianer und Cowboy spielen ( was sind wir mit Knallerei und reiten beschäftigt gewesen ;-D Yippyjäääh ) und Buden bauen war sicher nicht leise. Und gesungen haben wir !! Singen von Kindern hört man überhaupt nicht mehr .Nachbarn hatten auch mehrere Kinder.

Ich auch. Ich glaube, wenn Leute wie einige in diesem Thread in meiner Nähe gewohnt hätten, wären die in Scharen weggezogen ;-D

Wir waren 6 oder 7 Kinder, die in einer Straße wohnten. Alle in einem Alter und die gemeinsam gespielt haben.

Da ging immer die Post ab. Ich habe auch laut gesungen beim spielen und mein Kassettenrecorder lief ununterbrochen. Wir haben Verstecken oder fangen gespielt und das wurde von allen toleriert und ich könnte mich nicht erinnern, dass sich irgendjemand beschwert hätte. Im Gegenteil. Die Omas oder Opas rund herum haben uns immer Schokolade zugesteckt oder Bonbons und haben sich regelrecht mit gefreut. Auf der Wiese vor dem Wohnhaus wurde Ball gespielt.

Bin etwas entsetzt wie weniger kinderfreundlich sich die Gesellschaft entwickelt hat.

Der Trend in diesem Thread lässt sich aber auch in der Gesellschaft beobachten.

Da werden Lärmprotokolle geschrieben, Unterschriftsaktionen gestartet und Leute beschweren sich permanent über Kindergeschrei.

Finde das schockierend. Kinder demonstrieren doch Leben. :)z

dKanzae8x7


In unserer Straße hier kann ich mich nicht beschweren. Alle freuen sich an den Kindern und daran das endlich wieder Leben in der Bude ist. :)z

jOuli-tcatfish


Ich finde, es gibt nichts Schlimmeres als einem 5 jährigen permanent sagen zu müssen, dass er leise sein soll.

Das finde ich ziemlich gruselig, muss aber auch sagen, dass Erziehung und Lautstärke nicht unbedingt miteinander zusammen hängen.

Es gibt auch Erwachsene, die sich permanent anbrüllen und ein Kind ist eben nochmal was anderes.

Ich kann mich auch täuschen, aber vielleicht gibt oder gab es da auch einen Unterschied zwischen neuen und alten Bundesländern.

Gerade in den neuen Bundesländern, war es früher bei den DDR Blocks so, dass sich vor dem Wohnhaus ein Spielplatz befand.

Da hat man das Problem gleich so gelöst und da hat sich niemand beschwert.

ebmilxy! morAin


Danae87 natürlich sah ich mich die Gegend vorher an (und es ist nicht direkt Neustadt sondern ihre kleinere Schwester Hecht) - nur halt wie es in den Höfen zugeht, weiss man vorher eben nicht, und die Vormieterin versicherte - es sei sehr ruhig. Man kann auch das Gespräch mit den Nachbarn nicht so leicht suchen, die einzelnen Gärten sind zum Teil durch hohe Mauern getrennt und die Häuser mit Gegensprechanlagen ausgestattet...

Zu Innenstadt: würde ich nicht unbedingt als klassischen Gentrifizierungsprozess einstufen, sondern als Folge der Politik (Steuererleichterungen und Förderungen für Investitionen) nach der Wiedervereinigung. Da wurde auch vermutlich kaum jemand verdrängt... da es ohnehin Leerstand gab. Wobei ich sagen muss, die Gegend um die Hauptstraße (inkl. DDR Bauten - innere Neustadt) finde ich gar nicht so unbelebt...Prager und Altstadt sind in der Tat schrecklich.

juli-catfisch Es sind nicht die Kinder, die ich kritisiere, sondern die Erwachsenen, die eben gar nicht ermahnen oder Grenzen setzen...

Ein weiteres Beispiel - diesmal aus Wien: lautes Handyphonieren in der U-Bahn: der ganze Waggon muss wissen, wo sich die telefonierende Person gerade befindet, was sie einkaufen wird, usw. Neein! Ich will meine Gedanken während der Fahrten für mich und nicht an Trivialitäten aus fremden Leben unfreiwillig teilnehmen. Das muss man den Dresdnern zugute halten, so ein Benehmen in den Straßenbahnen oder Bussen kommt so gut wie gar nicht vor...

jguli-cat[fish


In unserer Straße hier kann ich mich nicht beschweren. Alle freuen sich an den Kindern und daran das endlich wieder Leben in der Bude ist.

Geht mir auch so. Meine beste Freundin wohnt gegenüber und hat 2 kleine Kinder.

Im Innnehof durfte sie ein Schwimmbecken aufbauen. Ich muss sagen, dass ich es auch als angenehm empfinde, wenn die Kinder spielen. Erinnert mich so an früher. x:)

Die Enkelin unserer Nachbarin kommt demnächst wieder und ich muss jedes Mal schmunzeln, wenn sie dann auf der Schaukel im Hof sitzt und ihren Puppen erzählt, was sie alles in den Ferien machen wird. |-o

jGukli-c4atfixsh


juli-catfisch** Es sind nicht die Kinder, die ich kritisiere, sondern die Erwachsenen, die eben gar nicht ermahnen oder Grenzen setzen...

Das kommt auch auf die Situation an und man kann das nicht pauschalisieren. Wenn sich 2 Kinder hauen und die Erwachsenen schauen zu, ist es für mich was anderes als wenn ein Kind singt, kreischt oder einfach mal die Stimme austestet. Wie hier jemand schrieb. Kinder schreien ja nicht Rund um die Uhr. Da muss man auch mal auf seine eigene Toleranz achten oder eben weg ziehen.

EChemalJiger+ Nut{zer (+#528611)


Huhu, ich gehörte zu den Kindern die um die Wette geschrien hat :-D . Machte Spaß. Das war aber immer nur kurz und dann haben wir was anderes verbrochen.

Muhahaha!

Mit dir hätte ich nie gespielt ;-D

Ich fand laute Menschen/Kinder schon im KiGa doof.

Hat sich bis heute gehalten.

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