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Hauptsache bestanden!? - Ausbildung

SBca@rxo hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe med1-Community.

Das folgende Thema beschäftigt mich seit einigen Wochen etwas und ich hätte gern ein paar mehr Meinungen dazu.

Ich war schon immer äußerst ehrgeizig, so auch in meiner Ausbildung zur Bürokauffrau, die ich kürzlich abgeschlossen habe. Mein Zeugnisschnitt lag bei 1,1 und von zehn Noten war nur eine 2 dabei, nämlich in Sport (höhere Mächte, was soll's, damals in der Schule hatte ich konstant eine 4 auf jedem Zeugnis ;-D ).

Die schriftlichen Prüfungen liefen auch gut, drei Mal knapp an der 1 vorbei und einmal eine gute 3. Ergebnisse waren in Prozent bzw. Punkten 88/87/90/79. Die mündliche habe ich auch bestanden und diesen Schriebs mit dem Kreuz bei "Bestanden" bekommen. Die Punktzahl wurde mir jedoch vor Ort nicht gesagt, ich solle auf das IHK-Prüfungszeugnis warten. Also fehlte mir noch das Ergebnis der mündlichen Prüfung, und dieses Ergebnis zählt bei der Berechnung der Endnote doppelt, kann also recht entscheidend sein.

Nun war ich die Letzte aus der Berufsschulklasse, die das Zeugnis heute bekommen hat. Auf Arbeit schrieb mir mein Freund über WhatsApp, dass ich endlich Post hätte. Dementsprechend war ich ziemlich aufgeregt und wollte am liebsten sofort los. ;-D

Da in unserer Berufsschul-WhatsApp-Gruppe in der letzten Woche sehr viel über die Ergebnisse und das Zeugnis geschrieben wurde und wie es beim Einzelnen ausgefallen ist, habe ich meine Vorfreude mit den anderen geteilt.

Dort erntete ich jedoch eher Missgunst und musste mir von allen Seiten anhören, dass es meinem zukünftigen Arbeitgeber doch total egal sei, WIE ich bestanden habe, es ginge viel mehr darum, DASS man bestanden hat.

Und seit Beginn der Prüfungsphase IMMER diese Floskel "Hauptsache bestanden!". Von meinen Eltern, von meinen Freundinnen und Freunden, von den Mitschülern. Dabei denke ich mir - zu bestehen, ist leicht, wenn man bisschen lernt. Aber GUT zu bestehen, DAS ist doch die Kunst. In unseren Prüfungsergebnissen unterscheiden wir uns alle. Und nun will man mir erzählen, dass ein gutes Ergebnis nicht mehr Wert wäre als ein Viererschnitt, weil es ja hinterher eh niemanden mehr kümmert? Hey, ich komme gerade aus der Ausbildung! Wir sind doch keine Menschen mit 10-jähriger Berufserfahrung, bei denen das Prüfungszeugnis Nebensache geworden ist. Wir HABEN doch nur dieses Zeugnis und evtl. noch unser Arbeitszeugnis vom Unternehmen zu bieten. Außerdem ist der Beruf der Bürokauffrau sehr begehrt, soll heißen, sehr viele Menschen haben diese Qualifikation und jedes Jahr kommen ein paar mehr dazu. Die Stellen sind daher umkämpft und die Konkurrenz groß. Wie kann man dann mit der Einstellung "Hauptsache bestanden" rangehen?

Versteht mich nicht falsch, ich möchte hier niemanden abwerten, der mittelmäßig bis schlecht abgeschlossen hat. Oder behaupten, dass der- oder diejenige etwas dafür kann, weil sie faul war. Aber mir erscheint dieses Getue etwas zu sorglos und ich sehr da wenig Weitblick.

Bei uns in der Berufsschulklasse ist es so, dass die meisten Schüler (von 20 Schülern gibt es maximal 3 Ausnahmen) so rangehen, dass sie grundsätzlich resignieren, sagen, dass sie nichts verstehen und sich mit dem oben genannten Spruch trösten, vielleicht sogar rausreden wollen. Und wenn sie dann den Abschluss mit ner Vier haben, klopfen sie sich fürs "Hauptsache bestanden!" auf die Schulterchen und sind froh, wenn sie überhaupt einen Job kriegen, in dem sie dann gut aussehen können und Glück hatten. Sicher sind neben den Noten auch andere Komponenten wichtig wie die soziale Interaktion, das Auftreten und die Flexibilität. Aber ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass gute (mit Zahlen bewertbare) Leistungen vielen meiner Mitmenschen total egal sind oder sie sich das einreden. Es macht mich traurig, dass mein Schreiben, auf dem steht, dass ich bestanden habe, irgendwie mehr gefeiert wird als das super Prüfungszeugnis, obwohl DAS doch eigentlich den Unterschied macht.

Und ich weiß, dass hier im Nordosten Deutschlands die Bürokauffrauen ziemlich mies (im Schnitt) bezahlt werden. Möchte ich nun irgendeinen Job im Callcenter oder am Empfang eines Autohauses oder lieber was mit besseren Arbeitskonditionen, eventuell mit Tarifvertrag? Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass Personaler bei gut geschriebenen Bewerbungen (Anschreiben + Lebenslauf) dem Zeugnis keinerlei Beachtung schenken. Und ich denke schon, dass man mit einem guten bis sehr guten Prüfungszeugnis bessere Chancen auf einen guten Arbeitsplatz und Weiterbildung hat. In meiner "IHK-Mappe", die ich heute bekam, ist sogar ein Schreiben enthalten, in dem mir aufgrund meiner wirklich gut bestandenen Prüfung "Begabtenförderung" im Rahmen eines Weiterbildungsstipendiums angeboten wird. Also hat meine Leistung wohl doch was gebracht...

Ich war übrigens geflasht von dem Ergebnis der mündlichen Prüfung. Es war mit 98 % weit über den Erwartungen und hat mich doch noch auf 90 % insgesamt gebracht. Ich war lange nicht mehr so glücklich, in den letzten Monaten gab es sehr viele dunkle Tage. :=o

Wie seht ihr das? Sicher sind nicht NUR Noten ausschlaggebend für Erfolg, aber ist es in Ordnung, ihnen so komplett die Bedeutung abzusprechen und sich aufs Minimum zu fixieren? Ich bin irgendwie desillusioniert. ":/

Antworten
A;ndgreafixbi


Denke nicht so viel nach, was andere zum Zeugnis sagen. Geh deinen Weg, deine Gedanken sind in Ordnung, du hast Ziele, die du im Auge behalten sollst. Lass dich nicht verunsichern

Es ist doch schön, wenn man immer Neues lernen kann.

Ich wäre sehr stolz auf mein Kind, wenn es so tolle Ziele hat!!!

CMarTolihnja-x87


Hach, ich war auch mal so ambitioniert.

Nach fünf Jahren Powerstudium ist mir nur ein einziger Anspruch geblieben: Hauptsache bestanden ;-)

(Und ich habe sowohl im Bachelor als auch im Master einen einser-Schnitt)

Trotz einser-Schnitt habe ich nach dem Bachelor keinen Job gefunden. Kommilitonen mit schlechterer Qualifikation aber schon. Das ist ernüchternd, aber das ist das Leben.

Ich habe jetzt nach dem Master einen Job gefunden. Noten haben dabei keinen interessiert. Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement und vielseitiges, einschlägiges Interesse haben mich für die Stelle wohl übermäßig qualifiziert.

Also. Hauptsache bestanden ;-)

Laien


Ich hab mir am Ende auch nur noch gedacht: egal wie, hauptsache bestanden :)=

d|oEve89


Huhuuu, ich bin selbst gelernte Bürokauffrau und mittlerweile Ausbilderin.

Die Einstellungen "hauptsache bestanden" scheint heute weit verbreitet zu sein (auch bei meiner Auszubildenden in der Klasse). Leider spiegelt sich das in den Leistungen dieser Leute im Berufsleben wieder - was zumindest in den Firmen in denen ich war meist erst nach der Probezeit beim Chef aufgefallen ist. Blöd für die Kollegen, die sich echt nen Arsch abarbeiten.

Ich selbst würde zumindest bei Berufseinsteigern noch aufs Zeugnis schauen (sollte natürlich mit einem persönlichen Gespräch ein Gesamtbild ergeben). Mit 5 Jahren Berufserfahrung sieht das dann auch wieder anders aus....

Ich hoffe man versteht wie ich das meine.

iFstddochMVists#owas


Wenn ich was auf dem Tisch habe schaue ich in erster Linie auf die Noten und was der Bewerber sonst so gemacht hat. Versuch mich auch schlau zu machen was so alles im Abschluss drinnen steckt. Bei einem Zeugnis was nur aus 4 gewinnt besteht geh ich schon etwas vorurteilsbehaftet ins Bewerbungsgespräch. Die viel beschworen Softskills spielen für mich im Bewerbungsgespräch keine Rolle (wie soll ich die auch bewerten), für mich zählen Hardfacts.

Fbrau xErdmWänncxhen


Herzlichen Glückwunsch @:)

Also ich denke im späteren Berufsleben werden dann eher die Arbeitszeugnisse angesehen, sofern man bei verschiedenen Arbeitgebern war. Da rückt das Prüfungszeugnis dann schon in den Hintergrund. Jetzt direkt nach der Ausbildung wird bestimmt auch mal ein Blick auf das Zeugnis geworfen und ich kann mir schon vorstellen, dass eher die mit besseren Noten eingeladen werden als solche, die mal gerade so bestanden haben.

Als ich vor mittlerweile bald zwanzig Jahren (oh mann, bin ich alt |-o ), meine kaufmännische Ausbildung beendet habe, wurde schon sehr auf die Noten geschaut in meinem Betrieb. Und wenn man mit eins bestanden hat, wurde das auch sehr betont und gelobt. Aber letztendlich galt auch da: bestanden ist bestanden. Damals wurden dann halt auch die übernommen, die sehr gut bestanden haben. Allerdings waren das dann auch meistens die, die mit der praktischen Arbeit sehr gut klar kamen und um die sich dich verschiedenen Abteilungen schon im Vorfeld gerissen haben ;-D Wenn jetzt jemand bei der Arbeit so garnichts auf die Reihe kriegt, aber ein super Zeugnis hat, wird der Arbeitgeber sich wohl schon überlegen, ob er so jemanden behalten will :=o Aber wie gesagt, ich hab in meiner Ausbildung solche Azubis nicht kennen gelernt, denke, das ist dann auch eher die Ausnahme.

S#caro


Denke nicht so viel nach, was andere zum Zeugnis sagen. Geh deinen Weg, deine Gedanken sind in Ordnung, du hast Ziele, die du im Auge behalten sollst. Lass dich nicht verunsichern

Ich muss doch sagen, dass die Masse der Stimmen gegen mich (bzw. meine Einstellung) mich schon sehr verunsichert hat. Der Einzige, der zu mir stand und auch "Ansprüche" gestellt hat, war mein Lebensgefährte. Meine Ausbilderin auf Arbeit war mir dagegen schon wieder "too much": als ich gerade mit den schriftlichen Prüfungsergebnissen rum kam, meinte sie noch vorm Zeigen "na, was hast du? Bestimmt überall Einsen, oder?" Sowas ist dann schon wieder entmutigend. Warum hat sie sich nicht einfach überraschen lassen? Hatte halt keine Eins... %:|

Nach fünf Jahren Powerstudium ist mir nur ein einziger Anspruch geblieben: Hauptsache bestanden ;-)

Ich finde, man muss ganz klar zwischen Studium und Ausbildung unterscheiden - das Niveau ist schlichtweg ein anderes und ich finde, in einer Ausbildung kann man schon bedeutend mehr "reißen", auch wenn man nicht überdurchschnittlich intelligent ist. Also ich meine, auch mit einem normalen Realschulabschluss, wenn man sich reinhängt und sich Ziele setzt. Bei Studenten kann ich die Einstellung "Hauptsache bestanden!" teilweise nachvollziehen, da sie es wirklich vom Stofflichen und vom Tiefgang her schwerer haben.

Ich habe jetzt nach dem Master einen Job gefunden. Noten haben dabei keinen interessiert. Ehrenamtliches und bürgerschaftliches Engagement und vielseitiges, einschlägiges Interesse haben mich für die Stelle wohl übermäßig qualifiziert.

Na dann bin ich froh, dass ich mich bald auch in einem Ehrenamt engagiere. Vielleicht verschafft mir das noch extra Pluspunkte ;-D

Ich selbst würde zumindest bei Berufseinsteigern noch aufs Zeugnis schauen (sollte natürlich mit einem persönlichen Gespräch ein Gesamtbild ergeben). Mit 5 Jahren Berufserfahrung sieht das dann auch wieder anders aus....

So ähnlich habe ich im Startpost ja bereits geschrieben... Wir haben noch nichts weiteres vorzuweisen, zumindest die meisten nicht. Worauf soll man dann setzen als auf einen guten Abschluss? Und ein gutes Arbeitszeugnis? Und warum zur Hölle strengen sich dann so viele noch nicht mal richtig an und haben so eine "laissez-faire"-Einstellung? :-(

Die viel beschworen Softskills spielen für mich im Bewerbungsgespräch keine Rolle (wie soll ich die auch bewerten), für mich zählen Hardfacts.

Ich gebe zu, dass ich im sozialen Bereich große Schwierigkeiten habe, versuche aber hartnäckig, diese Probleme zu bewältigen und mich irgendwie besser zu integrieren. Und da ich weiß, dass ich auf meine soziale Seite nicht viel setzen kann, muss wenigstens der Rest, also das Fachliche, das Wissen, die Noten stimmen. Und da ich mich gern weiterbilden möchte, ist es auch wichtig, dass man seriös und ernst bleiben kann und eben mit Wissen punktet und weniger mit Einfühlsamkeit... Denk ich mir zumindest. An den anderen Sachen muss ich trotzdem dringend arbeiten! :=o

_]PFarvatxi_


Hab auch einen Bürojob gelernt Verwaltungsfachangestellte in Sachsen.. Da hier letztendich fast jeder Arbeitgeber weiß, wie bockig die Theorie ist, jucken die Noten kaum jemanden. Schon die Statistiken der Abschlussprüfungen der letzten Jahre zeigen, dass eine 3 recht gängig ist. Eine 1 hatte, soviel ich weiß, in den Abschlussprüfungen noch niemand in den letzten Jahen und das auf das ganze Bundesland bezogen. Kann man alles nachlesen z.B. die Statistik der Abschlusspüfungen Sommer und Winter 2015: [[https://www.lds.sachsen.de/anlagen/getData2.asp?ID=9486&art_param=104]]

[[https://www.lds.sachsen.de/anlagen/getData2.asp?ID=10562&art_param=104]]

Da wundert es eigentlich nicht, das viele einfach nur froh sind zu bestehen. Ich bin da ehrlich gesagt auch so ran gegangen und der Rest meiner damaligen Klasse auch. Mein Jahrgang war auch der bis dahin schlechteste in den Abschlussprüfungen. Aus meiner Klasse ist sogar mehr als die Hälfte durchgefallen und mussten in die Wiederholungsprüfung.

iastwdoIchMi|sts~owxas


Ich gebe zu, dass ich im sozialen Bereich große Schwierigkeiten habe, versuche aber hartnäckig, diese Probleme zu bewältigen und mich irgendwie besser zu integrieren.

Wie zeigt sich das? Zu sozial ist auch nicht gut, da wird viel gequatscht und wenig gearbeitet.

lAonjalxao


ich nehme an, du wirst dich jetzt selbst bald bewerben und dann wird sich deine frage konkret auf dich bezogen auch beantworten.

ich denke nämlich, daß die wichtigkeit von noten sich je nach beruf/firma/personalchef unterscheidet. manche personalchefs mögen das wichtig finden, was im zeugnis steht, andere weniger oder gar nicht.

bezogen auf den bereich in dem ich tätig bin hab ich die erfahrung gemacht, daß noten tatsächlich total egal sind. zur bewerbung wollen die meisten einen lebenslauf und ein motivations/ bewerbungsschreiben sehen, zeugnisse mitschicken käme komisch an. dann wird aufgrund der schriftl. bewerbung entschieden, ob die person zu einem gespräch/probearbeiten eingeladen wird, und entschieden, ob man interesse hat, die person einzustellen. zeugnisse werden dann zur abwicklung der formalitäten (kontrolle der angaben im lebenslauf, kopie für die personalakten etc.) verlangt, vorher nicht.

aO.fAish


ich denke nämlich, daß die wichtigkeit von noten sich je nach beruf/firma/personalchef unterscheidet. manche personalchefs mögen das wichtig finden, was im zeugnis steht, andere weniger oder gar nicht.

Jupp, das denke ich auch.

Gute Noten werden ganz sicher nicht schaden, insofern - ist doch alles in Butter, Scaro. :-)

Mach Dir nicht so viele Gedanken. Was Du leistest, leistet Du für Dich. Du brauchst Dich weder zu rechtfertigen noch von anderen bestätigt werden.

Slcarxo


Wie zeigt sich das? Zu sozial ist auch nicht gut, da wird viel gequatscht und wenig gearbeitet.

Ich kann halt einfach nicht mit Menschen umgehen. Ich scheine so geschäftsmäßig, ernst und verbissen auf andere zu wirken, dass sie sich von mir distanzieren. Wenn ich Witze mache, versteht sie niemand, mittlerweile nehmen mich die Leute tatsächlich ZU ernst. Wenn ich in einem lockeren Gespräch dazukomme, dann verstummen die Gesprächspartner und gehen auseinander, als ob ihnen meine Anwesenheit unangenehm ist. Ich weiß nicht, wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhalten muss, um (langfristig) symphatisch rüberzukommen. Bin etwas freaky. Ich bin immer wieder bemüht, neue Kontakte aufzubauen, scheitere jedoch regelmäßig, weil ich irgendwas falsch mache.

SstatuosQuo$Vadixs


Ich finde nicht, dass es egal ist, ob man mit einer 1 oder 4 besteht und würde auf das Gerede Deiner Mitschüler nichts geben - die sind halt neidisch. Klar, wenn jemand es einfach nicht besser kann, okay - aber dieser Mix aus Faulheit, Pseudo-Coolness und "ist ja eh egal" - oh Mann :(v . Wenn die mit der Einstellung auch auf Jobsuche gehen, na dann mal viel Glück.

Finde Deine Einstellung und Deinen Ehrgeiz super :)^, kannst stolz auf Dich sein!

lXonalxao


Zu sozial ist auch nicht gut, da wird viel gequatscht und wenig gearbeitet.

was hast du denn für eine vorstellung von "sozial sein"?

wenns um kundenkontakte oder teamarbeit geht, dann sind sozialkompetenzen schon von vorteil. das heisst ja nicht, daß sich das alles in gesprächen ausdrückt, dazu gehört auch mimik, gestik usw.

Ich scheine so geschäftsmäßig, ernst und verbissen auf andere zu wirken

versuche aber hartnäckig, diese Probleme zu bewältigen und mich irgendwie besser zu integrieren.

evtl. ist genau das "hartnäckige versuchen, sich zu integrieren" etwas, was ernst und verbissen auf andere wirkt. das klingt so, als müsstest du dich ständig drauf konzentrieren, dich irgendwie anzupassen. die leute spüren dann, daß du irgendwie gehemmt/ nicht authentisch bist, und das wirkt eben verbissen.

auch das besondere betonen von ehrgeiz/guten noten etc. kommt eben nicht bei allen gut an, und das muss nicht umbedingt neid als ursache haben... z.b. wenn man für den job eben eher einen teamplayer sucht, als jemand, der gerne einzelleistungen betont. wie gesagt, das kommt ganz auf den job und den personalleiter selbst an, ob man damit punkten kann, oder eher minuspunkte sammelt (nein, nicht mit den guten noten, sondern damit, daß man sie besonders hervorhebt)

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