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Drohen mir Sanktionen vom Jobcenter bei Kündigung von Minijob?

Bkrig hterxday hat die Diskussion gestartet


Liebe Community,

ich habe seit Anfang Juni einen Minijob als Reinigungskraft.

Doch leider ist schon jetzt meine Überlegung, den Job wieder aufzugeben, weil ich Probleme mit dem Chef habe. Er wird mir gegenüber verbal übergriffig.

Ich verdiene 180 € monatlich, d.h. vom Jobcenter werden mir davon 64 € angerechnet.

Das ist zwar nicht besonders viel, trotzdem haben sie aber bestimmt Interesse daran, auch diesen recht niedrigen Betrag bei meinen Leistungen einzusparen.

Muss ich mit Sanktionen rechnen, wenn ich den Nebenjob kündige?

Wahrscheinlich muss ich auch meine Gründe darlegen, warum ich dort nicht weiter arbeiten möchte?

Liebe Grüße,

Brighterday

Antworten
WuM 2h0,1x4


Ganz kurz und einfach: Nein, hast du nicht.

ADs<ig;a


Sicher ?

(wobei ich dich, Brighterday, durchaus verstehen kann)

B8rig6ht(erxday


Ja, eben da bin ich auch nicht sicher, ob das Jobcenter nicht doch Sanktionen verhängen kann.

@ Asiga

Danke, dass du mich verstehst.

Ich möchte nicht auf längere Sicht als Frustabladestation vom Chef dienen.

H9orr3orvxibe


Brighterday, sprich mit der deinem Vermittler darüber, dass du darüber nachdenkst, den Job zu kündigen. Dass dich das psychisch belastet, damit dürftest du ehere Chancen haben, als wenn du dich auf die Aussagen hier verlässt und "es einfach so dann machst".

Du musst dir auch keine Sorgen machen, dass man dir etwas ankreidet, nur weil du darüber nachdenkst. Du bist Mensch mit Gefühlen und denkst darüber nach, wie du dein Wohlbefinden beibehalten kannst. Dazu gehören auch Gedanken über eine Kündigung, worüber du sehr gerne mit dem Vermittler oder dem Leistungssachbearbeiter reden kannst, mit dazu.

Damit dürftest du auf der sicheren Seite sein.

WuM 2l0%14


Glaubt mir einfach: Es kommt keine Sanktion deshalb. :|N

So zumindest die Handhabe in der Behörde für die ich arbeite.

ADndrusscxh


Glaubt mir einfach: Es kommt keine Sanktion deshalb. :|N

Nein, bitte nicht glauben %-|

Ziel bei einem AlgII-Bezug ist immer die Reduzierung der Hilfebedürftigkeit. Dazu muss der Leistungsempfänger alles unternehmen, was ihm möglich ist. Minijobs zählen definitiv dazu. Wenn also ein Minijob aufgegeben wird, wird die Hilfebedürftigkeit wieder erhöht, was zur Folge hat, dass geprüft werden muss, ob der Leistungsempfänger dies mit oder ohne wichtigen Grund getan hat.

Also: ja, es KANN eine Sanktion drohen bei Aufgabe eines Minijobs.

ABER: Ich würde im Fall der TE durchaus einen wichtigen Grund erkennen können.

@ TE:

geh bitte zu Deinem Jobcenter und lass Dich dort beraten. Erzähle unbedingt von Deinen Problemen, ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Kündigung deinerseits dann keine Folgen hat. Das kannst Du aber nur mit Deinem Ansprechpartner dort klären.

W'M 201^4


Wer klärt denn heute noch was mit dem Ansprechpartner vor Ort? Vielleicht ist sowas in Kleinstädten noch möglich. In der Großstadt hat doch kein Sachbearbeiter aufgrund der Masse an Arbeit die Zeit für "solche Kinkerlitzchen"...

Im Normalfall wird die Kündigung zum Amt gesandt und fertig. Dann bekommt man einen Termin zur weiteren Planung.

Käme ne Sanktion (am besten noch ohne vorherige Anhörung) kommt ein Schreiben vom Anwalt und die Sanktion wird wieder aufgehoben...

TSaps


@ WM 2014

"Hier" und das ist ebenfalls Großstadt läuft fast nichts OHNE Erscheinen vor Ort. Und mit Sanktionen ist man "hier" durchaus nicht knauserig. Ich würde den Teufel tun, mich durch unachtsames Verhalten um notwendiges Geld zu bringen.

Meine Kinder können darüber hinaus ein Lied von Repressalien singen, obwohl sie es ging letztendlich nur um das Kindergeld zwischen einzelnen Ausbildungsabschnitten nie einen Cent von denen gesehen haben.

Und sich wegen jedem Furz einen Anwalt nehmen... nun ja, meine Meinung zum Thema gehört hier sicher nicht hin.

Höre bitte mit der Verallgemeinerung deiner Einzelerfahrungen auf.

TUaJpxs


Dies hier:

geh bitte zu Deinem Jobcenter und lass Dich dort beraten. Erzähle unbedingt von Deinen Problemen, ich bin mir ziemlich sicher, dass eine Kündigung deinerseits dann keine Folgen hat.

sehe ich als einzigen gangbaren Weg.

AMndfruscxh


Wer klärt denn heute noch was mit dem Ansprechpartner vor Ort? Vielleicht ist sowas in Kleinstädten noch möglich. In der Großstadt hat doch kein Sachbearbeiter aufgrund der Masse an Arbeit die Zeit für "solche Kinkerlitzchen"...

Im Normalfall wird die Kündigung zum Amt gesandt und fertig. Dann bekommt man einen Termin zur weiteren Planung.

Käme ne Sanktion (am besten noch ohne vorherige Anhörung) kommt ein Schreiben vom Anwalt und die Sanktion wird wieder aufgehoben...

Ich frage mich gerade, bei welcher Behörde Du arbeitest ":/

DK.oris* Lx.


Meine Beraterin hat mich kürzlich angerufen ob mir die 450 € Arbeit gefällt. Doch, ich finde schon das da Interesse ist ob man arbeitet.

WYM* 2014


@ Taps:

Höre bitte mit der Verallgemeinerung deiner Einzelerfahrungen auf.

Erstmal brauchst du mir nicht den Mund verbieten. Bin schon groß und kann selbst urteilen, was ich hier schreibe und von mir gebe. Ich gebe hier lediglich Erfahrungen wieder, die der allgemeinen Handhabe entsprechen. Ist nicht so, dass ich mir was zusammenreime, wie ich mir das vorstelle.

Ich denke, bzgl. Erfahrungen hab ich da doch ein wenig "Vorsprung". Wenn man mehrere Jahre in der Arbeitsvermittlung beim JobCenter (auch in der Führungsebene) gearbeitet hat und an überregionalen Treffen teilgenommen hat, um sich mit anderen Kommunen auszutauschen, kann ich mir darüber wohl ein Urteil erlauben...

Und zu einer Kündigung eines 450€-Jobs, wo ein Kunde des JC 180€ verdient, wird kein großes Tam-Tam gemacht.

Hlor#rorjvi:bPe


die der allgemeinen Handhabe entsprechen

Diese garantiert aber nicht, dass auch wirklich nach dem SGB II gearbeitet wird. ;-) Und das ist auch für die LE ganz sicher keine Garantie, dass sie keine Sanktion bekommt, wenn Sie den Job aufgibt.

Da gibt's immer den einen oder anderen, der sich eben daran hält. Klar, 180€ reines EK nach Abzug der Freibeträge ist nicht viel, aber in der Summe gesehen doch wieder... Immerhin 180€ mehr Bezug... Mal rein gesetzlich betrachtet....

H@orrOo*rvxibe


Das "Tam Tam" ist dann groß, wenn 3 Monate lang 30% fehlen.

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