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Drohen mir Sanktionen vom Jobcenter bei Kündigung von Minijob?

WrM x2014


Im vorliegenden Fall wäre spätestens mit der Anhörung und dem Vorliegen der Begründung (psychische Belastung / am besten mit Bescheinigung des Arztes) das Thema Sanktion vom Tisch.

Thapxs


Ich denke, bzgl. Erfahrungen hab ich da doch ein wenig "Vorsprung". Wenn man mehrere Jahre in der Arbeitsvermittlung beim JobCenter (auch in der Führungsebene) gearbeitet hat und an überregionalen Treffen teilgenommen hat,

Und das qualifiziert dich zum Rundumschlag und zum negieren der Erfahrung Betroffener?

WDM 520x14


Und das qualifiziert dich zum Rundumschlag und zum negieren der Erfahrung Betroffener?

Das habe ich nicht gesagt. Das war meine Antwort darauf, dass du gesagt hast, ich würde Einzelerfahrungen verbreiten.

Und es sind keine Einzelerfahrungen, sondern eine Handhabe zu hunderten Fällen.

Und dass dies nunmal mehr Erfahrungen sind, als von Leistungsempfängern (die ja im Normalfall "nur" die Erfahrung aus ihrem eigenen Leistungsanspruch herleiten), scheint da wohl unbestritten, oder?

EchemaligeOr Nutzer +(#242230x)


Naja, man darf nur nicht davon ausgehen, dass hier nur Leistungsempfänger schreiben..... Oder nur Arbeitsvermittler....

Es gibt hier durchaus auch Sachbearbeiter. ;-)

A/ndruxsch


@ WM2014

Ich denke, bzgl. Erfahrungen hab ich da doch ein wenig "Vorsprung". Wenn man mehrere Jahre in der Arbeitsvermittlung beim JobCenter (auch in der Führungsebene) gearbeitet hat und an überregionalen Treffen teilgenommen hat, um sich mit anderen Kommunen auszutauschen, kann ich mir darüber wohl ein Urteil erlauben

Da Du von Kommunen sprichst, gehe ich mal davon aus, dass Du bei einer der sogenannten Optionskommunen arbeitest/ gearbeitet hast. Davon gibt es nicht so wahnsinnig viele. Bei allen anderen gelten die Weisungen der BA und die sind etwas anders, als Du hier schilderst.

Abgesehen davon: was ist wohl besser? Das Problem vorher persönlich zu klären oder einfach kündigen und den Stress mit dem Anhörungsverfahren riskieren?

Im Übrigen gibt es Jobcenter, bei denen auch der Leistungsbereich berechtigt ist, eine Sanktion auszusprechen, ohne mit der Vermittlung zu sprechen - also bitte verallgemeinere nicht.

K9t~efan


Horrorvibe schrieb:

Naja, man darf nur nicht davon ausgehen, dass hier nur Leistungsempfänger schreiben..... Oder nur Arbeitsvermittler....

Es gibt hier durchaus auch Sachbearbeiter. ;-)

Oder Behördenleiter ;-)

Zur Sache:

Ich würde mich zunächst bei der Integrationsfachkraft ganz unverbindlich erkundigen und im Gespräch die Gründe für eine mögliche Eigenkündigung nennen. Die Integrationsfachkraft trifft letztendlich die Entscheidung, ob sanktioniert wird oder nicht. Jede Art von selbst herbeigeführtem Einkommensverlust, unabhängig davon ob MJ oder nicht, kann sanktioniert werden.

Im Zweifel sollte man sich für das Gespräch mit der IFK vorab mit einem ärztlichen Attest "bewaffnen" und darauf hinweisen, dass auch der Arzt zu einer Kündigung rät. Manche Ärzte stellen solche Atteste ohne weitere Begutachtung aus.

Ein Risiko besteht immer. IFK sind recht frei in ihrem Ermessen. Was die eine für begründet hält, lehnt die andere ab. Daher vorher das Gespräch suchen.

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