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Erstes Auto - schwierige Entscheidung

SZcarxo hat die Diskussion gestartet


Also in den letzten Wochen muss ich echt viele wegweisende, wichtige Entscheidungen treffen... Ich suche ab September Arbeit (nach Ausbildung) und stellenangebotsmäßig sieht es wie folgt momentan aus:

1. Jobs in meiner Stadt machen vom Gesamtangebot nicht mal 10 % aus

2. Von diesen wenigen Jobs sind wiederum nur 10 % in Vollzeit, Rest ist Teilzeit 20 Std. für 8,50 €/Std.

3. Teilzeit für Mindestlohn ist mehr als bescheiden und natürlich etwas wenig zum Leben und Sparen.

4. Großteil der Jobs liegt außerhalb, über Bezahlung weiß ich bislang wenig, da noch keine Rückmeldungen

5. Ein paar Bewerbungen stehen noch aus, werden dieses Wochenende alle versendet.

6. Suche läuft natürlich immer weiter, wenn ich was Neues, Passendes sehe, bewerbe ich mich.

Da eben die meisten Stellen außerhalb meines Wohnortes liegen und ich nicht umziehen möchte oder das teilweise dann mit meinem Partner schwierig würde, bräuchte ich mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit bald ein Auto. Mein erstes. Führerschein ist seit 5 Jahren da, bin halt nur so gut wie gar nicht gefahren, leide unter Fahrangst. Aber muss mich irgendwie dran gewöhnen. Andere schaffen das ja auch. Habe mir immer gesagt, einen Neuwagen kann ich mir sowieso nicht leisten und fände ich auch unsinnig, also einen Gebrauchten. Maximal so 6 - 8 Jahre alt, damit ich mich einigermaßen sicher fühle und optimaler Weise noch keine 100.000 km weg. Diesel wäre ganz nett und 5-Türer (muss aber trotzdem nicht groß sein). Lieblingsauto - Fiat Punto.

Der Opa meines Lebensgefährten liegt seit Monaten im Krankenhaus und wird nie wieder Auto fahren können. Er hat seit ca. 8 - 9 Jahren einen grauen Chevrolet Kalos (3-Türer), Benziner. Ursprünglich hieß es, ich könne das Auto haben und sollte mich melden, falls ich denn überhaupt eines benötige. Nun wurde das Auto aber doch nochmal benutzt, um die Oma meines Lebensgefährten ins Krankenhaus zu fahren. Dabei wurde festgestellt, dass es Probleme mit Bremsbelägen und noch irgendwas (behebbares) gab. Auto ist grade in der Werkstatt, Reparatur kostet 300 €. Nun hat die Oma meines Partners kalte Füße bekommen und gesagt, dass das Auto ihr zu teuer wird. Es steht nur rum, wird nicht gefahren, muss dann in die Werkstatt und Versicherung und Steuern fallen auch an. Ich soll mich bis nächste Woche Donnerstag entscheiden, ob ich das Auto haben möchte. Ich zahle dann nur die 300 € für die Reparatur und sonst wird es halt auf mich umgeschrieben und gehört dann mir.

Luxusproblemmäßig ist anzumerken, dass ich mir so ein Auto "freiwillig" nie gekauft hätte und jedoch die geringen Kosten schätze. Versicherung wäre auch sehr günstig. Es ist also nur ein "Sonderangebot". Nun mein Hauptproblem - ich habe KEINERLEI Anhaltspunkt, ob ich irgendwo genommen werde und ob das inner- oder außerorts sein wird. Sollte ich innerorts was finden, möchte ich erstmal kein Auto und lieber noch etwas sparen. Außerdem habe ich dann keine Lust, unnötig faul zu werden, da ein solches Gefährt doch sehr einladend sein kann.

Und ansonsten könnte ich halt ins Stamm-Autohaus meiner Eltern gehen, die den Inhaber persönlich seit Jahrzehnten kennen und mir einen gebrauchten Punto beschaffen. Über Finanzierung abstottern. Kostet mehr Geld, aber dafür habe ich ein Auto, das dann nicht ganz so alt ist und mir gefällt. Und ich hätte die Möglichkeit, dass der Autohausinhaber mir besondere Freundschaftskonditionen anbietet. Er hatte sich in der Richtung schon mal kooperativ gezeigt, als das Thema "Auto" zur Sprache kam.

Wie lange dauert denn so ein Gebrauchtauto-Finanzierungskauf? Komme ich auch durch die Bonitätsprüfung, wenn ich nen Mindestlohnjob kriege? Und wenn ich erst am 20. August eine Zusage habe, muss ich mir dann Sorgen machen, dass ich vielleicht am 1. September kein Gefährt habe?

Ich bin gerade ein bisschen überfordert. Die Bedenkzeit lässt sich leider nicht verlängern, ich muss also bis nächsten Donnerstag wissen, ob ich den alten, sehr günstigen Kalos nehme, in dem ich mich vielleicht nicht wohl fühle oder das vergleichsweise teure Traumauto, das vielleicht nicht schnell genug beschafft werden kann... :-/

Könnt ihr mir mal sagen, wie ihr darüber denkt? Ich wünschte, ich hätte bereits eine Zusage, dann fiele die Entscheidung viel leichter... Und dann würde ich den Kalos wohl erstmal nehmen, wenn ich außerhalb ne Stelle habe. Aber so im Ungewissen ist das blöd.

Antworten
VZerhMu9eter


leide unter Fahrangst.

Da hört es auf. Wieso? Wie alt bist du? Hast du dich schon in der Fahrschule schlecht beim Fahren gefühlt?

In welche Richtung geht die Jobsuche denn? Gibt es eventuell die Chance auf einen Firmenwagen?

a-lter.s:chwed#e.199x0


Einen Fiat mit 100000km kaufen ist Wahnsinn. Das Auto ist vollkommen abgeschrieben und wertmäßig bei nahe 0. Die Werkstatt wird sich über einen treuen Neukunden freuen.

S?cxaro


Da hört es auf. Wieso? Wie alt bist du? Hast du dich schon in der Fahrschule schlecht beim Fahren gefühlt?

Na ja, mit dem Fahrlehrer ging es so nach 20 Fahrstunden. Da hab ich mich schon sicher gefühlt. Ich denke, wenn ich täglich die gleiche Strecke bewältige, schaffe ich das irgendwann auch alleine. Muss dann halt nächsten Monat viel üben und vielleicht noch eine Fahrstunde nehmen.

In welche Richtung geht die Jobsuche denn? Gibt es eventuell die Chance auf einen Firmenwagen?

Bürokauffrau, also nix besonderes, wo man zwangsläufig einen Dienstwagen bekommt. Wäre sehr ungewöhnlich. Höchstens Fahrtkostenzuschlag, aber dann brauche ich ja trotzdem ein Auto. ;-)

Einen Fiat mit 100000km kaufen ist Wahnsinn. Das Auto ist vollkommen abgeschrieben und wertmäßig bei nahe 0. Die Werkstatt wird sich über einen treuen Neukunden freuen.

Deshalb möchte ich ja auch kein Auto, das 100.000 km hat. Dafür gebe ich dann auch gern mehr aus. Aber einen Fiat fände ich schön. Meine Eltern fahren ihre Fiats schon seit Jahrzehnten und hatten jedes Auto länger als 10 Jahre. Was Ernsteres in der Werkstatt gab es in der Zeit maximal 1 - 2 Mal. Beim derzeitigen Auto sieht es so aus, dass es 11 Jahre in Benutzung ist, schon gebraucht (3 Jahre alt damals!) gekauft wurde und sie nur einmal eine wichtige Reparatur hatten, die etwas mehr kostete, aber auch nicht die Welt, dafür, dass der Schaden erst nach ca. 7 - 8 Jahren eintrat.

PIlüschbiiexst


Wieso Fiat? ":/

Die Te schreibt was von einem Chevrolet Kalos.

Autos von alten Leuten sind sehr oft sehr gut gewartet.

Wenn er dir günstig angeboten wird, solltest du zuschlagen.

Eventuell kannst du ja vorher noch beim Tüv das Auto durch checken lassen.

Kostet glaube ich, so um die 80 Euro.

Pjlüslchbie~st


Ah so, da ist mir beim lesen was durch die Lappen gegangen. ;-D

POlüschbzie+st


Könntest du zum Auto auch die Versicherung des Fahrzeugs übernehmen?

CzhoRupettxe_]F~iLnniaxn


Ich würde den alten Wagen des Opas nehmen. Du hast Fahrangst und keinen Job. Warum willst du dir jetzt einen viel teureren holen? Zumal ich denke, dass ein paar Beulen an dem alten Wagen besser zu verkraften sind, als an deinem Traumauto. ;-D

Das mit der Fahrangst kenne ich. Und ich hatte auch immer die Ausrede, dass es mir besser gehen würde, würde ich Auto XY fahren dürfen, weil ich mich da vermeintlich wohler fühlen würde, z.B. durch angeblich bessere Sicht nach hinten o.ä. Das ist aber Blödsinn. Wenn man Angst hat, versucht man sich sowas einzureden.

B$lechpiOrat


Nimm den Kalos (musste den erst mal googlen ;-D )

Der sieht nicht annähernd so scheiße aus, wie ich bei der Modellbezeichnung befürchtet hatte, kostet dich erst mal praktisch nix, hat eine bekannte Historie, und das Beste: da er dir sowieso nicht gefällt, ist es auch nicht schlimm, wenn du ihn schrottest ]:D @:)

Wenn dann Job und Einkommen auf sicherer Basis stehen und du ein bisschen Fahrpraxis hast, kannste dich entspannt nach dem Traumauto umsehen :)^

S&carxo


Wenn er dir günstig angeboten wird, solltest du zuschlagen.

Eventuell kannst du ja vorher noch beim Tüv das Auto durch checken lassen.

Hm... Danke für deinen Kommentar.

Ich wollte halt eigentlich kein Auto haben, wenn es nicht durch den Arbeitsort zwingend erforderlich ist. Kostet eben auch jeden Monat. Deshalb rotierts grad etwas in meinem Kopf. Ist für mich keine leichtfertig getroffene Entscheidung und ich hätte das Auto dann ja schon evtl. nen Monat, bevor ich überhaupt eine Reaktion auf meine Bewerbungen habe.

Könntest du zum Auto auch die Versicherung des Fahrzeugs übernehmen?

Ich weiß nicht genau, wie das funktioniert... Mein Partner meinte jedoch, man könnte die Versicherung weiterhin auf seinen Opa laufen lassen (weil ich als Fahranfänger ja eh recht viel zahlen müsste) und da er noch nie einen Unfall mit dem Fahrzeug hatte, zahlt er nur 50 € pro Monat oder so... Also wirklich wenig. Wenn das natürlich rechtlich nicht zulässig ist und mein Freund mir Quatsch erzählt, werde ich natürlich nicht betrügen. |-o

Mein Freund sagte zudem, dass das Auto nicht unbedingt "nutzerfreundlich" ist. Als Beispiel hat er das Anfahren genannt. Den Schleifpunkt merkt man so gut wie gar nicht und er hat das Auto oft absaufen lassen. Dabei ist er ein routinierter Autofahrer (ist früher, als wir noch bei unseren Eltern gelebt haben, mit dem Auto seines Opas viel unterwegs gewesen und sein Vater hatte das gleiche Modell, er saß praktisch NUR da drin). Und na ja, ich stelle es mir psychisch belastend vor, an der Ampel absaufen zu lassen, eh schon leichte Panik immer an Bord zu haben und dann das Ding gar nicht mehr anzukriegen, weil es mich stresst und ich schon Hupen von hinten kriege. ;-D

Pylüsch)biest


Das ist rechtlich absolut in Ordnung, was dein Partner dir erzählt hat.

Da findet kein Betrug statt. Und nach 3 Jahren kannst du den vertrag dann auf deinen Namen umschreiben lassen.

Billiger kommst du nicht an eine Autoversicherung.

Lass dich nicht von deinem Partner verunsichern, vielleicht ist gerade dieses Auto super geeignet für dich.

PUXschxbiest


[[http://www.infoquelle.de/versicherung/kfz/autoversicherung-prozente-uebernehmen/]]

S'carxo


Hey Plüschbiest, danke für die Info! :-)

ASndru\sch


Mmhhh...Also 5 EUR im Monat für die Versicherung ist happig ":/ Ich zahle mit Vollkasko knapp 3 EUR und habe erst 13 Jahre Erfahrung.

Wenn da noch ein Fahranfänger dazukommt, ist die Versicherung ja noch teurer ???

Nichtsdestotrotz würde ich wohl auch zuschlagen bei dem Kalos, so kannst du Erfahrung sammeln, Kratzer und Beulen tun nicht so weh, wie bei einem neuen Auto. Außerdem solltest Du JETZT etwas gegen Deine Fahrangst tun, die wird nicht besser, je länger Du nicht fährst.

A?ndrBuscxh


Huch...50 EUR natürlich |-o

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