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Untragbares Verhalten des Arbeitskollegen - ich kann nicht mehr!

l+osgsetrRetexn hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben,

ich hab da eine wirklich untragbare situation in der arbeit und ich weiß einfach nicht, was ich tun soll, damit es MIR damit halbwegs gut geht und ich nicht daran zugrunde gehe. :°(

Die lage ist wirklich sehr verzwickt und deshalb muss ich ein bisschen ausholen.

Ich arbeite in einer abteilung in einem öffentlichen amt, bin für dort marketing und öffentlichkeitsarbeit zuständig – ganz grob umspannt. Vor eineinhalb jahren ist ein neuer kollege zu uns gekommen, dessen ruf schon bei uns im haus berüchtigt war. Er galt als machtgeil, faul und arrogant. Man hat ihn aus seiner alten arbeit als büroleiter quasi "abgezogen" und in unsere abteilung versetzt, wo er keine machtposition mehr inne hatte. Das hat ihm natürlich gar nicht geschmeckt.

Aber er hat versucht, sich halbwegs zu integrieren und wir sind ihm wirklich unvoreingenommen begegnet. Das ging eine zeit lang gut. Nur dann kamen halt immer mehr die macken des guten herrn m. zum vorschein.

Bei uns in der abteilung hat jeder grundsätzlich ein klar definiertes aufgabengebiet. Aber einige dinge passieren fachbereichsübergreifend und da helfen dann alle zusammen. Egal, ob es um dann um so etwas geht wie eine massensendung oder darum, eine veranstaltung zu organisieren: Juristen, akademiker, sachbearbeiter, sekretatiat, praktikanten - alle sind füreinander da. Herr m. nahm sich da aber aus. Wann immer es darum ging, anzupacken und zu arbeiten, war er nicht erreichbar oder verhindert. Gut, das akzeptierten wir halt im laufe der zeit und nahmen es mit humor.

Doch es waren dann immer mehr dinge, die den einen oder anderen von uns zur weißglut brachten. Und leider ist es mittlerweile so, dass ich absolut nicht mehr mit ihm kann. Wie es dazu kam, erzähl ich euch jetzt:

Das aufgabengebiet, das herr m. bei uns übernommen hatte, wurde ihm heuer anfang des jahres entzogen, weil es einfach (wieder mal) nicht so gut lief. Das hat man herrn m. natürlich aber nicht so klar gesagt (unser chef ist ein feigling und windet sich um jeden konflikt herum, ihr werdet es später noch erkennen), sondern irgendwas herumgeleiert und herr m. wurde dann mir und meinem aufgabengebiet zugeteilt. Da er akademiker ist und ich maturantin und um ihn für das entzogene aufgabengebiet quasi zu entschädigen, wurde er als "teamleiter" ernannt. Mir war das egal, ich konnte gut damit leben, ich bin da relativ schmerzbefreit und unempfindlich. Ich möchte eigentlich nur mit allen halbwegs zurechtkommen und meine arbeit machen. Und das weiß mein chef. Ich besitze ein talent, mit menschen umzugehen und sie so zu nehmen, wie sie sind. Ich kann eigentlich fast mit jedem und menschen vertrauen mir recht schnell. Deshalb habe ich den schwierigen herrn m. gekriegt, weil ich ja super damit umgehen konnte.

Konnte ich auch. Bis jetzt.

Also, herr m. und ich haben uns wirklich gut verstanden. alleine: die arbeit hab halt nach wie vor ich gemacht. es gab keine berufliche zusammenarbeit, sondern jeder hat sein eigenes süppchen gekocht. (bzw. weiß ich gar nicht, ob er überhaupt eine suppe gekocht hat ":/ ;-D ) meine vorsichtigen versuche, ihn einzubinden bzw. ihm arbeiten zu überlassen, wurden sofort abgewehrt. Der ruf, der ihm vorausgeilt war, hat sich bestätigt. Er ist nur dann da, wenn es darum geht, sich gut dastehen zu lassen bzw. um sich zu profilieren und als chef aufzuspielen, an echter arbeit ist er nicht die bohne interessiert. er ist auch sonst ein sehr sehr schwieriger mensch. er hat im umgang mit anderen menschen eine sehr unangenehme und oft sehr unglückliche art, er wirkt auf viele unsympathisch und arrogant. ich nahm ihn aber eigentlich immer in schutz und dachte: er kann es halt nicht besser, der arme heiter.

Es kamen immer wieder spitzen von seiner seite, bei denen der ein oder andere vielleicht schon expoldiert wäre, ich hab das immer gut abgefangen und konnte damit umgehen.

Dann wurde im rahmen meiner (und ja auch seiner, zumindest auf dem papier) tätigkeit eine dienstreise nach madrid für oktober angesetzt. Diese reise geht über 4 tage und klar, neben der arbeit (eine mehrtätige konferenz) findet man natürlich auch vielleicht die ein oder andere minute zeit, sich die stadt anzuschauen. |-o

Da herr m. sich seit der zuteilung in mein "team" als teamleiter weder um regelmäßige teamsitzungen gekümmert hat, noch sich einen einzigen deut für meine arbeit interessiert hat, war es für mich nur logisch (natürlich mit absprache mit dem chef), mich für diese dienstreise anzumelden. Hab ich dann auch getan und hab vorab schon mal die flüge gebucht und (derweil aus privater tasche) bezahlt.

Als herr m. mitgekriegt hat, dass ich die dienstreise mache, ist er völlig ausgerastet. Er hat sich aufgeführt wie ein rumpelstilzchen, wie ein trotziges kleines kind, hat herum geschrien, dass er das nicht akzeptiert und er sich von mir nicht diese dienstreise wegschnappen lässt, weil er der "teamleiter" wäre und so weiter. Er hat den chef gegen mich aufgehusst und die sekretärin, die ohnehin schon nicht gut auf ihn zu sprechen war, angeschnauzt, sie solle gefälligst sofort diese reise stornieren. Es war chaos pur. :-o :-o :-o Er ließ weder mit sich vernünftig reden, noch hat er sich beruhigt.

Mein chef war zum zeitpunkt des wutausbruches grad selbst auf dienstreise, doch herr m. hat ihn mit anrufen und nachrichten bombardiert. ich wollte den chef wegen so etwas nicht belästigen, sondern warten, bis er wieder im büro ist und dann um ein gespräch – zu dritt - bitten. Hab ich dann auch getan. Natürlich hat herr m. schon vor der gemeinsamen aussprache meinem chef alles brühwarm erzählt. Mit seiner großkotzigen und präpotenten art hat er es auch schon in der vergangenheit immer geschafft, sich vorteile gegenüber denjenigen zu verschaffen, die sich vernünftig und loyal verhalten.

Bei dem gemeinsamen gespräch zu dritt dann kamen nur anschuldigen von herrn m. gegen mich, ich hätte ihm zugesagt, dass er die reise unternehmen kann (was nicht stimmt!) und ich hätte ihn eiskalt angelogen (was auch nicht stimmt!). ich hab das im zuge des gesprächs nur ein einziges mal klar gestellt, dass das nicht der fall ist und dann auf dieselben immer wiederkehrenden anschuldigungen nicht mehr reagiert. Ich wollte einfach nur klar stellen, dass eine solche reaktion, wie herr. M sie an den tag gelegt hat, in einem amt absolut untragbar ist und dass – egal, was passiert - ich sicherlich nicht auf den bereits bezahlten flugkosten sitzen bleibe.

Und was macht der chef, das kleine feige a….? streichelt herrn m. noch und fleht ihn quasi an, diesen konflikt doch bitte bitte bitte vernünftig zu regeln. :-o :-o :-o Und ob herr m denn nicht glaube, dass man dies auf andere art und weise austragen hätte können, ohne schreierei und türengeknalle und anschuldigungen. Herr m wies alle schuld von sich, zeigte sich überhaupt nicht lösungsorientiert, sondern schoss sich immer weiter auf mich ein. Mir wurde das irgendwann zu viel, ich hab mich dann entschuldigt mit den worten, dass eigentlich alles gesagt wäre und ich hoffe, dass es zu einer vernünftigen und fairen lösung käme.

Im anschluss daran habe ich dann dem chef und herrn m. noch ein mail geschrieben, dass man doch bitte – sollten künftig die dienstreisen unter uns beiden aufgeteilt werden – auch die arbeit (und die verschiedenen punkte hab ich einzeln aufgelistet, dabei halt auch so unattraktive aufgaben wie zum beispiel email-postfach betreuen und monatliche bereichte über unsere geleistete arbeit schreiben :=o ) an sich fair und gerecht aufteilen möge und diesbezüglich noch mal um ein gespräch gebeten.

Das war vor drei wochen. In dieser zeit herrschte zwischen herrn m und mir funkstille, aber damit konnte ich leben. Wenigstens keine anschuldigungen und spitzen von seiner seite mehr.

Gestern fand dann dieses gespräch über die arbeitsaufteilung statt. Mein chef war wiederum extreeeeem hamoniebedürftig und fragte herrn. M noch, welche aufgabengebiete er denn gerne übernehmen würde, da es (gottseidank war er da mal mit mir einer meinung) schon fair wäre, sich die arbeit aufzuteilen, wenn er schon meinem team zugeordnet ist. ich habe verschiedene vorschläge vorgebracht, wie eine zusammenarbeit bzw. aufteilung funktionieren könnte.

Und herr M. - er sagte einfach gar nichts. :-o Mein chef hat ihn 10mal gefragt, wie er sich künftig die zusammenarbeit vorstelle. 5mal davon antwortete er gar nicht, 3 mal sagte er, er weiß es nicht, 2mal sagte er, dass man mit mir einfach nicht zusammenarbeiten könne und beim letzten mal, als der chef ihn fast auf knien gebeten hat, doch bitte bitte bitte endlich zu sagen, wie er sich das vorstellt, kam der knaller: da hat herr m. ganz eiskalt gesagt: "du weißt, chef, dass mir ein anderer bereich weggenommen wurde und ich diese aufgaben da gar nie haben wollte. Also will ich gar nix davon machen."

:-X :-o >:( :-X

Antworten
lHosKgedtretexn


Das war dann der zeitpunkt, an dem ich aufgestanden bin und gesagt habe: "ich denke, ich kann zu diesem gespräch nichts mehr beitragen, diese sache muss wohl zwischen euch (also chef und herrn m.) geklärt werden."

Gut, ich ging also – wütend ob der totalen unkooperativität und uneinsichtigkeit von herrn. M – wieder in mein büro. Herr m. kam dann 20 minuten später, nur um mir zu sagen, dass er jetzt mit dem chef vereinbart hätte, dass er wortwörtlich "unter seiner federführung" ab herbst die umstrukturierung unserer quartalsmäßig erscheinenden zeitung (bei der ich die leitende redakteurin bin) leiten wird sowie unter seiner leitung eine eigene facebook-seite für unsere abteilung erstellt wird (wir haben schon eine fb-seite, gemeinsam mit anderen partnern, die ich befülle und administriere). Und – die dienstreisen werden künftig aufgeteilt.

Ich dachte, ich fress es nicht mehr. %:| %:| Da hat der typ doch schon wieder das bekommen, was er wollte!!! Die ganzen scheiß-arbeiten, die eben auch zum job dazu gehören, mach also weiterhin ich und er pickt sich die tollen rosinen heraus wie den relaunch unserer zeitung (das war MEINE idee und das wollte ich auch gemeinsam mit anderen umsetzen) sowie eine eigene fb-Seite. Und der chef gesteht ihm das auch noch zu!!!!!!! Ich hab keine ahnung, warum dieser sich von herrn. M so unterbuttern lässt! Ist es seine extrem feige art, ja keinen konflikt herbeizuschwören oder hat herr m. was gegen unseren chef in der hand?? :=o (unsere abteilung ist nicht ganz frei von politischen entscheidungen, also wäre das theoretisch denkbar bzw. meine kollegInnen glauben durchaus, dass sowas möglich wäre). Ich bin einfach nur ratlos und vor allem: ich mag nicht mehr. {:(

Bei mir braucht es echt viel, bis ich die schnauze voll habe, aber wenn ich sie dann voll hab, gibt es kein zurück mehr. Ich kann diesen menschen nicht mehr sehen, er widert mich kann und vor allem, ich kann mit diesem menschen unter keinen umständen mehr zusammenarbeiten. %:|

Was also soll ich tun? Im prinzip geht es mir darum, werkzeuge zu kriegen bzw. einen weg zu finden, mir dieses ganze theater nicht zu nahe gehen zu lassen. Ich hab schon sooooo viel energie dafür verschwendet und es macht mich zusehends mürbe.

Es gäbe noch sooooo viel mehr zu sagen und zu schreiben, damit ihr ein besseres bild von der situation bekommt, aber ich habe bereits schon viel mehr geschrieben, als euch eigentlich zumutbar ist und ich muss froh sein, wenn sich überhaupt jemand die mühe macht, sich durch die ganze litanei durchzulesen.

Alles liebe, eure losgetreten @:)

KAadhixdya


An der Aufgabenverteilung kann man jetzt nichts mehr ändern. Du hattest ja extra ein Meeting zu der Verteilung gewünscht und Dich verabschiedet, dass die beiden das unter sich ausmachen sollen.

Im Prinzip hättest Du da schon viel früher tätig werden müssen: immer, wenn er im Büro die Eier schaukelt und keinen Deut von eurer Arbeit mit macht. Er mag die Aufgaben nicht leiden, aber er wird verdammt nochmal dafür bezahlt, sie zu machen, also muss er die Arschbacken zusammen kneifen und was für sein Geld tun.

Das Grundproblem ist einfach, dass ihm keiner Grenzen setzt. Der Chef nicht und Du auch nicht.

Du sagst, Dein Chef ist so ein Vermeider und will nie Konflikte, Du kämest ja so gut mit Leuten aus - das liegt aber nur daran, dass Du auch ein Vermeider bist. Du scheust Konflikte, hast dadurch weniger Reibungsfläche mit schwierigen Kollegen, und klopfst Dir selbst auf die Schulter, dass Du so gut mit jedem zurecht kommst. Dabei verlagerst Du das Problem nur in die zukunft, und mit der unglücklichen Kombination aus Meeting + Deinem Entfernen aus diesem hast Du jetzt die Quittung bekommen. Jetzt im Nachhinein jammern, dass der Kerl nie hilft und überhaupt nie arbeitet und wegen seiner miesen Arbeitsmoral auch nicht die wichtigen Projekte betreuen darf (bei solchen Sachen fällt einfach mehr auf, wenn die Arbeit nicht termingerecht erledigt ist, als bei einer Veranstaltung, bei der viele Leute zusammen arbeiten und man das auffangen kann, wenn ein Aufgabenteil hinterher hinkt), weil überhaupt nicht gewährleistet ist, dass er das auf die Kette kriegt - ist ein bisschen zu spät.

Du hättest da schon viel früher einen Riegel vor schieben müssen - meinethalben auch bei diesen regelmäßigen Reports den Arbeitsanteil von Herrn M erwähnen (nada) und solange auf sein Fehlervehalten hinweisen und arbeitsrechtliche Konsequenzen einfordern, bis er zu der nächsten Abteilung geschoben wird.

Aber der Zug ist leider abgefahren.

Jetzt bleibt Dir nur noch übrig, die Aufgabenverteilung nachzuverhandeln. Es klingt so, als habe Herr M sich nicht nur die Rosinen rausgepickt, sondern auch Dinge, die nicht so viel sind im Vergleich zu dem "ganzen Rest", ist das korrekt? Mag sein, dass Dein konfliktscheuer Chef überglücklich ist, dass der faule Sack sich überhaupt dazu bereit erklärt hat, mal etwas zu arbeiten. Aber das ist kein Grund, eine gerechte Verteilung einzufordern.

Wenn Du da hinterher bist, gibt es 2 Möglichkeiten, wie sich die Situation verbessert: a) "Mr. Teamleiter" ist durch seinen Rang, seine kommende Dienstreise und seine Lieblingsprojekte ausreichend besänftigt, dass er mal mit anpackt, und es läuft. Auch wenn Du dann Deine Lieblingsprojekte los bist, aber da musst Du zukünftig einfach offensiver reagieren. Konflikten immer ausweichen und nie Konsequenzen einfordern ist kein guter Weg, um Deine Interessen bzw. die der Abteilung durchzusetzen, erst recht nicht bei so einer Nulpe von Chef.

b) Der Kerl ist weiterhin faul, nachlässig usw, dann kannst Du immer noch das tun, was Du eigentlich von Anfang an hättest tun sollen, und den Kerl so disziplinieren lassen bzw. los werden.

Viel Glück, beiß die Zähne zusammen, führe vielleicht nach der Arbeit ein paar neue Entspannungsrituale durch, die Arbeitstag vom restlichen Tag und vor allem vom Wochenende trennen - und steck das nächste Mal nicht so lange den Kopf in den Sand! :)*

Kgadhkidyxa


Typo. Bzw. da sind mir ein paar Worte von der Tastatur gehüpft. {:(

Aber das ist kein Grund, eine gerechte Verteilung einzufordern.

Soll natürlich heiße: Aber das ist kein Grund, jetzt nicht doch eine gerechte Verteilung einzufordern.

v]ampir?ellaa75


Solchen Leuten ist leider im Ämtern nicht beizukommen, die wissen ja, dass sie praktisch unkündbar sind im Öffentlichen Dienst, was ich per se unmöglich finde in der heutigen Zeit.

Ich würde mich mal erkundigen, wie eure Vorgängerabteilungen es geschafft haben ihn loszuwerden und mich daran orientieren.

Und notfalls auch mal den Personalrat einschalten.

E;heImalGiger 0Nutze<r (#8528611x)


immer, wenn er im Büro die Eier schaukelt und keinen Deut von eurer Arbeit mit macht. Er mag die Aufgaben nicht leiden, aber er wird verdammt nochmal dafür bezahlt, sie zu machen, also muss er die Arschbacken zusammen kneifen und was für sein Geld tun.

Und ihm genau DAS verbal ins Antlitz zentrieren und mit dem Satz "Seien Sie froh, dass hier nicht nach Leistung bezahlt wird, dann hätten SIE nämlich nichtmal Geld fürn Port Kaffee!" abschließen.

Im ernst: steckt ihm ne tote Maus in die Lüftungsgitter seines Autos und kündige

OWran6geCanyxon


DU wolltest ein Gespräch zu dritt und DU hast das Gespräch vorzeitig verlassen, obwohl du selbst weisst, dass euer Boss konfliktscheu ist. Was hast du denn erwartet, was da dabei rauskommt?

E"hem.aliger NuTtzer (#x528611)


Sry aber was für ein faules Stück Scheiße ey

Eshemaliger UNutCzer (^#528611x)


@ Orange:

Na die TE soll ja nu nich auch noch den Job vom Chef machen, oder?

Außerdem hat der Chef doch aich noch nen Chef. DA würde ICH mich hinwenden.

O2rangesCa nyon


Na die TE soll ja nu nich auch noch den Job vom Chef machen, oder?

Wenn sie selbst um das Gespräch gebeten hat, dann ist es, wie man sieht, eher kontraproduktiv, den Raum auf eigene Initiative zu verlassen, bevor das Gespräch zu Ende und eine Lösung gefunden ist.

MMa_u!ve12x3


Hallo losgetreten,

ja, ich denke auch, deine Strategie war ein Fehler und du hast dir das ein bisschen selbst eingebrockt. Hätte mich selbst wahrscheinlich schon früher auf die Hinterbeine gestellt, zum Beispiel schon, als er zum Teamleiter gemacht wurde. Gerade weil die, die "gut mit anderen auskommen", also selten unangenehm werden, am Ende mehr verlieren als gewinnen. Die Aufgabenverteilung anzustoßen ohne Plan, wie du ihm die unangenehmen Sachen aufdrücken könntest, hat ziemlich zielsicher dazu geführt, dass er jetzt die Rosinen hat. Dein Chef mag dabei wirklich den Weg des geringsten Konflikts gegangen sein, denn so weigert er sich nicht weiter und du bleibst nett und kooperativ, da hat er auch nichts zu befürchten.

Für das weitere Vorgehen würde ich dir empfehlen, etwas kämpferischer zu werden. Dein Chef wird wird dir nicht entgegenkommen, wenn du das nicht forderst, und alles, was du von Herrn M. möchtest (wenn auch nur Friede), wird nur über Grenzen aufzeigen gehen.

Ich würde jetzt zum Chef gehen und sagen: So, du hast ihm jetzt meine Rosinen gegeben und alles Anstrengende und wenig Interessante bei mir gelassen, wobei völlig klar ist, dass ich besser und qualifizierter bin. Ich erwarte jetzt...

z.B., dass in drei Monaten gesehen wird, ob das funktioniert (ob er die Arbeit auch erledigt, oder völlig überfordert ist) und wenn nicht, muss die Aufteilung neu geregelt werden.

Naja, eigentlich solltest du dir vorher genau überlegen, was du willst. Soll er raus aus der Abteilung? Willst du die Projekte zurück und er soll sich ganz ruhig verhalten? Dann kannst du die Strategie entwickeln. Ganz friedlich wird das nicht gehen!

EAhemalihger RNutEzer (#t52861x1)


Soweit stimme ich dir zu, aber "Wie man es macht, macht man es verkehrt!"

Wir wissen nicht, ob der Typ auch bei Abwesenheit der TE den Chef nicht weiter in Grund und Boden gelabert hätte.

Ich würde nach Möglichkeit die Arbeit weiter delegieren, zuswhen, dass er was macht und wenn nicht, dann bleibt es eben liegen!

Frage mich, WER eigentlich Teich die Arbeit von dem Typen da macht, wenn er mal so garni tut außer aus Fenster zu gucken und zu atmen.

Chauvi der Kerl... Und hat mit sowas noch Erfolg. Man überlege sich nur mal wo der wäre, wenn er jemals gearbeitet hätte ]:D

E)hemal@iger N{utzera (#528U611x)


Mein Post ging an OrangeCanyon

E%hemalige'r Nutbzerj (#528x611)


Streicht das Wort Teich. KA wo das herkommt

Wjältxi


dessen ruf schon bei uns im haus berüchtigt war. Er galt als machtgeil, faul und arrogant.

Aber er hat versucht, sich halbwegs zu integrieren und wir sind ihm wirklich unvoreingenommen begegnet.

Also seid Ihr ihm nicht unvoreingenommen begegnet...

Solche Menschen sind nicht zu ändern, soviel steht mal fest. Man kann höchstens die eigene Reaktionsweise ihnen gegenüber beeinflussen. Aller Erfahrung nach gelingt das nur schwer.

Im Grunde bleibt, ihnen aus dem Wege gehen, d. h. in den meisten Fällen kündigen - oder hinnehmen und lernen, all das nicht mehr persönlich zu nehmen. Einfach ist beides nicht.

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