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Untragbares Verhalten des Arbeitskollegen - ich kann nicht mehr!

h`atsczhipu


Vielleicht hast du ja "Glück" und er schafft seine neuen Aufgaben auch nicht. Ich würde ihm jedenfalls kein Stück mehr helfen, sondern ihn machen und scheitern lassen.

MoannH042


Einfach mal so ganz oberflächlich mein Eindruck. Dein Herr M. ist ein Arsch, aber du läßt mit dir machen. Und deshalb geschieht dir auch so. Ich weiß wir sind so erzogen möglichst konfliktarm durchs Leben zu gehen und eben um des lieben Friedenswillen nachzugeben. Das funktioniert auch wunderbar, solange man es mit Menschen zu tun hat, die gleich ticken. Das war dein Leben bevor dieser Herr zu dir kam. Dieser Herr schei... auf diese Konventionen und drückt seinen Willen ganz ungeniert aus und das mit Erfolg.

Vielleicht sollst du lernen, dass du halt nicht immer im Leben das duldsame Schaf sein sollst, sondern auch mal auf den Tisch hauen und sagen: Das will ich! Man muß das nicht mit den Methoden des Herrn M. machen, sondern kann immernoch höflich bleiben.

Ein schlechtess Gewissen gegenüber dem Herrn M. brauchst du nicht zu haben, vielleicht sollte dem mal gespiegelt werden, dass er mit seinen "netten" Art mit Leuten umzugehen nicht immer durchkommt. Sondern es würde ihm in seiner Entwicklung helfen. Es geht darum der zu sein, der man ist. Bist du also diejenige, mit der man das machen kann, was dieser Herr mit dir macht oder bist du diejenige, dich auch mal zurückbeißen kann, wenn sie gebissen wird.

Im Prinizip haben wir immer zwei Möglichkeiten: Angriff oder Flucht. Was du im moment machst ist weder noch. Und das ist ungesünder als die beiden anderen Möglichkeiten. Und wie gesagt. Kampf heißt nicht notwendigerweise dieselben schreierischen Methoden anzuwenden, aber der Umwelt deutlich zu signalisieren: Das will ich. Überlege mal genau was du willst.

Rein mal in dich reingefühlt. Am liebsten würdest du doch wieder deinen Job ganz ohne diesen Herrn zurückbekommen. Deinem Chef gegenüber hast da vermutlich schon zuviel Zugeständnisse gemacht. Angefangen damit, dass du dich nicht gewehrt hast als es darum ging diesen Herrn zum Teamleiter zu machen.

ljosgetKrieten


Du hattest ja extra ein Meeting zu der Verteilung gewünscht und Dich verabschiedet, dass die beiden das unter sich ausmachen sollen.

naja, ganz so wars ja nicht. ich hab 3 verschiedene vorschläge eingebracht, wie eine künftige zusammenarbeit funktionieren könnte. ich war dabei ruhig, konstruktiv und sachlich. herr m. hat alle vorschläge abgelehnt bzw. nicht kommentiert. der chef hat versucht, ihn zu einer stellungnahme zu bewegen. und als herr m. dann die bombe platzen ließ, dass er eigentlich sowieso GAR NICHTS von alldem machen möchte, weil ihm ein anderes aufgabengebiet entzogen wurde, dachte ich mir: das ist dann nicht mehr mein bier, da müssen sich der chef und herr m. nochmal grundsätzlich darüber unterhalten, warum ihm das alte aufgabengebiet entogen wurde usw. DESHALB bin ich gegangen und nicht, weil ich keine nerven mehr hatte (gut, hatte ich auch nicht, aber das ließ ich mir nicht anmerken. ;-D )

Im Prinzip hättest Du da schon viel früher tätig werden müssen: immer, wenn er im Büro die Eier schaukelt und keinen Deut von eurer Arbeit mit macht. Er mag die Aufgaben nicht leiden, aber er wird verdammt nochmal dafür bezahlt, sie zu machen, also muss er die Arschbacken zusammen kneifen und was für sein Geld tun.

das seh ich nur zum teil so: ja, er wird hier fürs arbeiten bezahlt und ja, er soll sich gefälligst zusammenreißen und das tun, das ihm aufgetragen wurde. nur: ICH bin nicht diejenige, die ihm das sagen kann und darf.

der chef wusste die ganze zeit, dass ich nach wie vor alle aufgaben erledige und herr m. nur blöd herumsitzt. und er hat nichts getan. und da ich ja - bevor herr m. mir zugeteilt wurde - auch wunderbar alleine zurecht gekommen bin, hab ich eben so weitergemacht wie bisher.

Du kämest ja so gut mit Leuten aus - das liegt aber nur daran, dass Du auch ein Vermeider bist. Du scheust Konflikte, hast dadurch weniger Reibungsfläche mit schwierigen Kollegen, und klopfst Dir selbst auf die Schulter, dass Du so gut mit jedem zurecht kommst.

da muss ich jetzt dann doch widersprechen. ;-)

ich komme gut mit leuten aus und ich wäge sehr genau ab, wann ein konflikt sinn macht und wann nicht. wenn es meine persönlichen befindlichkeiten bzw. meine arbeit nicht beeinträchtigt, lasse ich aber den menschen gerne so, wie er ist.

bei herrn m. war es jedoch schon einige male vor dem großen "crash" so, dass ich mich mit ihm in die haare gekriegt hab. weil ich eben nicht alles hingenommen hat, was er so fabriziert bzw. nicht fabriziert hat. und ich kann da auch ganz klar und deutlich meine meinung formulieren. nur waren das immer dinge, bei denen ich im leben nicht daran dachte, wegen so einer kinderkacke den chef zu konsultieren. ich dachte, ich werde alleine mit m. fertig.

als mir die sache dann nach dem eklat mit der dienstreise zu viel wurde, habe ich - meiner meinung nach - auch das einizig richtige getan und dem chef gesagt, dass es so nicht mehr geht und ich ein gespräch zu dritt wünsche. den rest kennt ihr ja.

Jetzt im Nachhinein jammern, dass der Kerl nie hilft und überhaupt nie arbeitet, ist ein bisschen zu spät.

oh nein, mir ist völlig egal, ob der gute kerl arbeitet oder nicht. nur soll er mich dann entweder einfach in ruhe lassen und sich nicht plötzlich um dinge scheren (dienstreise), die ihn nicht zu interessieren haben, wenn er sich auch für den rest nicht interessiert. oder eben wenn er diese dinge für sich beansprucht, muss auch eine faire und gerechte (!!! - das habe ich übrigens in meinem mail und im gespräch gestern betont) aufteilung der arbeit erfolgen. ich wollte nicht mehr und nicht weniger.

Jetzt bleibt Dir nur noch übrig, die Aufgabenverteilung nachzuverhandeln.

ich würde es nicht nachverhandeln nennen. ich sprach mich für eine faire und gerechte verteilung im sinne aller beteiligten aus und das ist es ja nun mal defacto nicht. weder von der wertigkeit der arbeit, noch von der quantität an arbeit. deshalb werde ich neuerlich ein gespräch suchen müssen.

a) "Mr. Teamleiter" ist durch seinen Rang, seine kommende Dienstreise und seine Lieblingsprojekte ausreichend besänftigt, dass er mal mit anpackt, und es läuft. Auch wenn Du dann Deine Lieblingsprojekte los bist

erstens wird er nicht anpacken, das weiß ich, ergo wird es auch nicht laufen. ;-) und zweitens ist diese verteilung nicht gerecht und fair, wie ich es eingefordert habe, also keine option für mich. es wird auf das:

b) Der Kerl ist weiterhin faul, nachlässig usw, dann kannst Du immer noch das tun, was Du eigentlich von Anfang an hättest tun sollen, und den Kerl so disziplinieren lassen bzw. los werden.

hinauslaufen. und ich werde nicht mehr locker lassen.

ich würde mich mal erkundigen, wie eure Vorgängerabteilungen es geschafft haben ihn loszuwerden und mich daran orientieren.

das waren politische entscheidungen, die ich leider nicht treffen kann.

DU wolltest ein Gespräch zu dritt und DU hast das Gespräch vorzeitig verlassen, obwohl du selbst weisst, dass euer Boss konfliktscheu ist. Was hast du denn erwartet, was da dabei rauskommt?

ich hab das gespräch nicht vorzeitig verlassen. ich hab den anstand besessen, mich da rauszunehmen, als ich gemerkt habe, dass es hier nicht mehr um den konflikt zwischen m. und mir, sondern um den konflikt zwischen m. und dem chef geht. und ganz erhlich: auch wenn der chef der konfkliktscheuste mensch ist, den ich unter dieser sonne kenne, ICH werde deshalb noch lange nicht seine aufgaben erledigen.

MKilkHy_e\77


Ist eigentlich schon fix, dass DU eh wie geplant die Dienstreise machen darfst?

g'rauxm


Ich denke du solltest die Sache anders sehen. Klar- (nach deinem Verständnis) hast du dich richtig verhalten. Nach der Logik gibt man dir auch recht. Aber so läuft es meistens nicht.

So wie ich deinen Beitrag lese sehe ich dich als "Opfer" . Der Typ will die Rosinen von deinen Aufgabengebiet und hat sie -des lieben Friedens willen- bekommen. Der hat die Teamleitung , bekommt das Geld dafür und du machst die Arbeit.

Vielleicht solltest du dir mal anmerken lassen, dass du keine Nerven mehr hast. Nur fleissig sein und den Mund halten funktioniert hier nicht mehr. Da wird ein Problemmitarbeiter auf deine Kosten im Betrieb weiter durchgeschleppt. Dieser Mensch wird immer eine miese kleine Ratte sein.

Ihr habt sicher so etwas wie einen sozial psychologischen Dienst. Geh dort hin und schildere den Fall. Und - bitte - mach nicht auf "ich bin die Starke, die ihren Job trotzdem super ausfüllen kann". Das was du schilderst ist doch schon Mobbing! Und das ist unzumutbar.

lZosg'et2reten


mauve

ich hab - nachdem das ganze gestern so ausgegangen ist - mittlerweile eine strategie..

als gestern m. mir, nachdem ich ihn mit meinem chef alleine gelassen habe, mit einem dreckigen grinsen mitgeteilt hat, wie es in zukunft laufen wird, bin ich nochmal zum chef. der hat im grunde das bestätigt, was m. mir gesagt hat und hat mich gefragt, ob das für mich so ok ist. ich habe ihn zuerst einfach nur mit großen augen angesehen, so nach dem motto: "das ist jetzt nicht dein ernst?!"

dann hat mein chef mich gefragt, ob ich skeptisch bin und ich dann nur noch (wortwörtliche wiedergabe des gesprächs:)

"ob ich skeptisch bin? ja klar bin ich skeptisch, dass kanns doch nicht sein!"

chef: "hm ja, naja, wenn das mit euch beiden halt so gar nicht mehr funktioniert, müssen wir halt die scheidung einreichen und ich muss m. mit jemand anderem zusammenspannen."

ich: "ja prima! klasse idee, chef! ich wünsche dir dabei viel glück, denn wenn du m. mit jemand anderem zusammenspannst, wird in spätestens in einem halben jahr dasselbe passieren wie jetzt."

chef: "ja, da hast du wahrscheinlich recht. ich weiß ja, dass das alles nicht deine schuld ist."

ich: "es geht mir doch gar nicht darum, wer schuld hat. und ich halte echt viel aus. aber es gibt sachen, da platze sogar ich. und jetzt ist es so weit. ich bin richtig sauer. und jetzt sage ich dir noch eines: lass mich einfach drei wochen in ruhe" (anm.: m. ist ab montag drei wochen im urlaub :p> :p> :p> ) "in diesen drei wochen werde ich nachdenken und wenn ich mich dann wieder beruhigt habe, werden wir nochmal darüber sprechen müssen. aber jetzt lass mich einfach bitte mal in ruhe."

chef: "stammel stammel, aber aber................."

ich bin dann gegangen.

so, und meine strategie ist folgende:

ich werde nochmal mit dem chef reden - alleine, ohne M. ich werde genau 3 punkte ansprechen:

punkt 1 werde ich ihn wirklich klar fragen, was er denn davon hält, dass m. sich wegen einer läppischen dienstreise so dermaßen echauffiert und ihm dann ganz locker und abgebrüht 3 wochen später hinknallt, dass ihn diese ganze arbeit, die mit der dienstreise zusammenhängt, eigentlich gar nicht interessiert. ich möchte einfach nur nochmal herausstreichen, wie daneben das verhalten von m. ist und mich würde wirklich interessieren, was der chef dazu sagt.

punkt 2: ich werde ihm sagen, dass er WEISS, dass ich ein sehr hohes maß an sozialkompetenz habe und dies gemeinsam mit meiner kommunikationsstärke und teamfähigkeit mein kapital ist, für das ich auch angestellt wurde, in dieser abteilung zu arbeiten. und dass ich die gabe habe, mit fast jedem typ mensch umzugehen (ohne zu kuschen ;-) ) und eine basis zu finden. aber dass bei der zusammenarbeit mit m. meine persönlichen grenzen GENAU JETZT erreicht sind.

und punkt 3: dass ich als folge daraus unter keinen umständen weiterhin mit m. zusammenarbeiten oder seinen handlanger spielen werde. und dass ich ihn also bitten werde, die kompetenzen neu zu vergeben.

was sagt ihr dazu?

O$rangGeCa<nyo-n


auch wenn der chef der konfkliktscheuste mensch ist, den ich unter dieser sonne kenne, ICH werde deshalb noch lange nicht seine aufgaben erledigen.

Das hat ja auch niemand von dir verlangt. Dennoch wärst du in der Position gewesen, das Gespräch in eine von dir gewünschte Richtung weiter zu lenken.

Du hingegen hast das Gespräch enden lassen, was deinem Kollegen vermutlich auch am hilfreichsten war.

Das war dann der zeitpunkt, an dem ich aufgestanden bin und gesagt habe: "ich denke, ich kann zu diesem gespräch nichts mehr beitragen, diese sache muss wohl zwischen euch (also chef und herrn m.) geklärt werden."

Der , meiner Meinung nach, richtigere Ansatz wäre die Frage gewesen, wie er sich dann eine weitere Zusammenarbeit vorstellt und meinetwegen auch die Frage, wozu er dann auf die Dienstreise besteht.

lmosZget^retxen


Deinem Chef gegenüber hast da vermutlich schon zuviel Zugeständnisse gemacht. Angefangen damit, dass du dich nicht gewehrt hast als es darum ging diesen Herrn zum Teamleiter zu machen.

tja, das war ja auch so eine sache. >:(

ich war im märz/april aufgrund eines schweren skiunfalls 6 wochen im krankenstand. in dieser zeit ist die neuzuteilung ohne mein beisein getroffen worden und m. zum "teamleiter" ernannt worden. ich wusste selbstverständlich vorher, dass m. mir zugeteilt wird, darüber hat mich mein chef telefonisch infomiert, jedoch wusste ich nichts vom teamleiter. auch im protokoll dieser besprechung, in der die zuteilung getroffen wurde, stand nichts von einem teamleiter.

ich habe das wochen nach meiner rückkehr im büro so ganz nebenher mal von einer arbeitskollegin erfahren. und dann hab ich mich - zugegebenermaßen wirklich mein fehler - gedacht: "ach, lass ich halt dem m. wenigstens ein bisschen seiner männlichkeit, wenn er sich als teamleiter besser fühlt, dann solls mir recht sein." und deshalb hab ich da nie mehr ein aufheben darum gemacht.

l>osgetrxeten


Ist eigentlich schon fix, dass DU eh wie geplant die Dienstreise machen darfst?

ach herrje, das hab ich noch gar nicht erzählt. ;-D

naja, nach tausend anschuldigungen, ich hätte m. zugesagt, dass er die dienstreise machen kann (hallo, bin ich der chef?! ":/ ;-D )

und den beschwichtigenden worten vom chef ("naja, ich kann ja nicht nachvollziehen, wer jetzt da von euch recht hat"), hat der chef m. angeboten, AUCH nach madrid zu reisen, obwohl eigentlich nur eine person fahren darf (ist streng limitiert, weil eine öffentliche institution - nicht diejenige, in der wir arbeiten) die kosten für die reise trägt.

mein chef hat m. versprochen, die dienstliche notwendigkeit zu schaffen, dass auch er nach madrid fahren kann.

gut, da hab ich schon innerlich die augen verdreht, aber das allergeilste kommt ja noch:

m., der gute, ehrenwerte m. hat abgelehnt! er, der nie einen finger krumm macht, wenn es ums arbeiten geht und er, der immer nur die hand aufhält, wenn es etwas zu holen gibt, hat gesagt (bitte haltet euch fest!!!!!!!!!!):

"nein, das kommt auf keinen fall in frage, dass ich nach madrid fahre. ich hätte das nur getan, um dort im sinne der xxx (name der institution kann aus politischen gründen nicht genannt werden ;-D ) konstruktive und gute arbeit zu leisten und das land xxx (name kann aus datenschutztechnischen gründen nicht genannt werden) bestmöglich zu vertreten. ich weiß ja nicht, was sie (anm.: ich ;-D ) dort gemacht hätte, aber ich hätte dort hart gearbeitet, so eine dienstreise ist ja kein vergnügen. und außerdem: ich möchte dem land xxx keinesfalls auf der tasche liegen und auf kosten von steuergeldern eine dienstreise nach madrid machen, wenn es nicht unbedingt notwendig ist"

ich musste mich bei diesen worten sehr beherrschen, um nicht auf den tisch zu kotzen. {:(

t>emdar!e


punkt 1 werde ich ihn wirklich klar fragen, was er denn davon hält, dass m. sich wegen einer läppischen dienstreise so dermaßen echauffiert und ihm dann ganz locker und abgebrüht 3 wochen später hinknallt, dass ihn diese ganze arbeit, die mit der dienstreise zusammenhängt, eigentlich gar nicht interessiert. ich möchte einfach nur nochmal herausstreichen, wie daneben das verhalten von m. ist und mich würde wirklich interessieren, was der chef dazu sagt.

punkt 2: ich werde ihm sagen, dass er WEISS, dass ich ein sehr hohes maß an sozialkompetenz habe und dies gemeinsam mit meiner kommunikationsstärke und teamfähigkeit mein kapital ist, für das ich auch angestellt wurde, in dieser abteilung zu arbeiten. und dass ich die gabe habe, mit fast jedem typ mensch umzugehen (ohne zu kuschen ) und eine basis zu finden. aber dass bei der zusammenarbeit mit m. meine persönlichen grenzen GENAU JETZT erreicht sind.

und punkt 3: dass ich als folge daraus unter keinen umständen weiterhin mit m. zusammenarbeiten oder seinen handlanger spielen werde. und dass ich ihn also bitten werde, die kompetenzen neu zu vergeben.

was sagt ihr dazu?

zu Punkt 1.

Das kannst du dir schenken. Das Geliche hast du deinem Chef bereits in einem der letzten Meetings gesagt. Außerdem ändert es nichts an der Situation.

zu Punkt 2.

Ich sage es mal flapsig. Deine Sozialkompentenz geht deinem Chef am Arsch vorbei, da dein Kollege sein Anliegen beim Chef schon durchgestzt hat.

zu Punkt 3.

Du setzt deinen Chef unter Druck, das könnte für dich nach hinten los gehen. Was machst du wenn er dir einen anderen Job gibt, weil das die einfachere Lösung für ihn ist.

Du denkst meines Erachtens in die völlig falsche Richtung. Erst einmal musst du erkennen, dass die deine Sozialkompetenz in dieser Sache gar nichts hilft oder sogar schadet. Das war nämlich schon der Grund warum er in deine Abteilung gekommen ist.

Dein Chef wußte, das du so sozial bist und keinen Widerstand leisten wirst und deshalb hast du M jetzt an der Backe.

Wenn du ihn wieder loswerden willst musst du leider mal deine Sozialkompetnez beiseite schieben und dir eine neue Strategie überlegen.

Möglichkeit 1: Du stellst Herrn M eine Falle, dass er möglichst einen Fehler produziert, der so gravierend ist, dass dein Chef zu Konsequenzen gezwungen ist.

Möglichkeit 2. Du nutzt die 3 Wochen Urlaub von M die Aufgebenverteilung nochmal neu regeln zu lassen indem du deinen Chef so nervst, dass für ihn das Quängeln von M nach seinem Urlaub für ihn das kleinere Übel ist als deine Nerverei.

Möglichkeit 3. Du gehst und suchst dir einen neuen Job.

k(ratzkKaetz"chen


Das Kind ist in den Brunnen gefallen.

Möglichkeit 1: Du stellst Herrn M eine Falle, dass er möglichst einen Fehler produziert, der so gravierend ist, dass dein Chef zu Konsequenzen gezwungen ist.

Möglichkeit 2. Du nutzt die 3 Wochen Urlaub von M die Aufgebenverteilung nochmal neu regeln zu lassen indem du deinen Chef so nervst, dass für ihn das Quängeln von M nach seinem Urlaub für ihn das kleinere Übel ist als deine Nerverei.

Möglichkeit 3. Du gehst und suchst dir einen neuen Job.

Möglichkeit 1: Bloss nicht. Das kann sehr stark nach hinten losgehen.

Ich würde Möglichkeit 2 mit Möglichkeit 3 kombinieren. Wenn du bei Möglichkeit 3 ein interessanten Job findest und du den bekommen kannst, dann kannst du noch einmal das Gespräch zu deinem Chef suchen und deinen Punkt 3 anbringen.

Nächstes Mal solltest du beim Gespräch dabei bleiben, wenn du weisst, dass die Situation so gelagert ist. Und hebe jegliche Mail auf und protokolliere sein Verhalten.

Noch ein Tipp: Besorge dir ein Zwischenzeugnis!

llosge1trehten


danke für eure einschätzungen und meinungen! @:)

temare

falle stellen und hoffen, dass der fehler so gravierend ist, dass der chef konsequenzen ziehen muss, klingt in der tat sehr gefährlich. das würde ich niemals machen.

eine kombination aus 2 und 3 schon eher. nur ist das mit dem neuen job so eine sache. unter umständen muss ich jahre auf so eine gelegenheit innerhalb unserer institution warten. ich bin im öffentlichen dienst und ich bin pragmatisiert, ich werde einen teufel tun und nur wegen diesem einen a... komplett vom amt kündigen und mir in der privatwirtschaft einen neuen job suchen. :|N

kuradtzka#etzkchexn


kannst du dir eine neue herausforderung in einer anderen abteilung suchen?

du wirst mit der kombination chef und m. nicht glücklich werden, auch wenn es öffentlicher dienst ist.

ansonsten betriebsrat wegen mobbing. mehr möglichkeiten fallen mir nicht ein.

M*auv-e12x3


Also erst mal: für mich das klingt super, wie du das noch geregelt hast gestern, du hast deine Grenzen aufgezeigt und die Reaktion auf in drei Wochen vertagt.

Ich finde die Strategie auch sehr gut, nur würde ich in Anbetracht der neuen Erkenntnisse noch eine andere vorschlagen:

1. Den Chef ins Boot holen, indem du so redest, als wäre euch beiden ja klar, dass M. keine Arbeit leistet, die Dienstreise nur zum Vergnügen machen wollte und das "Problemkind" ist. Wenn du mit deinem Chef gegen M. kooperieren kannst und ihm sogar bei der Lösung helfen kannst, lässt er sich vielleicht erst mal leichter auf was ein. Jetzt weiß er ja, dass das nicht funktionieren wird und dass du es ihm nicht leicht machst. Da kann er dann dankbar für deine Sozialkompetenz sein.

2. Und die harte Linie bliebe für den Notfall in der Tasche...

l-os3get7rexten


mauve

das ist keine schlechte idee. unser chef WEISS ja, dass m. ein problemkind ist, es sind ja auch schon andere von m.'s unguter art betroffen gewesen. eine kollegin hat auch vorgeschlagen, GEMEINSAM (also alle, die mit m. ebenfalls schon probleme hatten) zum chef zu gehen und zu sagen, dass m's art nicht nur in der zusammenarbeit mit mir, sondern generell für die gesamte abteilung pures gift und deshalb nicht mehr tragbar ist.

ich weiß nur nicht, ob ich da die anderen mit reinziehen will bzw. ob ich ihnen das zumuten will, sich da zu äußern, wenn sie es vielleicht gar nicht wollten.

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