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"Wir können nichts mehr für Sie tun".

Tfar3anxis


Das ist bekannt, ich finde es besser nach ein paar Wochen/ Monaten zu sagen: "Ok, das wird wohl nichts mit uns" oder "Ok, Klappt" statt jedesmal so ein Affentheater zu veranstalten.

Ogrange~Canxyon


Das ist bekannt, ich finde es besser nach ein paar Wochen/ Monaten zu sagen: "Ok, das wird wohl nichts mit uns" oder "Ok, Klappt" statt jedes mal so ein Affentheater zu veranstalten.

Dann versetz dich mal in die Situation des Arbeitgebers rein. Jeder neue Mitarbeiter verursacht Arbeit, ganz egal ob er dann bleibt oder nicht. Und gewisse Bereiche benötigen einfach eine gewisse Einarbeitungszeit.

Mir ist nicht damit geholfen, wenn ich mir einen Mitarbeiter hole, den ich mir nicht ordentlich angesehen habe, der meinen Bedarf dann nicht abdeckt oder nicht erfüllt. Zeitvergeudung für mich und Zeitvergeudung für den Bewerber, da dann erst das wirkliche "Affentheater" wieder von vorne los geht. Nämlich neu ausschreiben, Bewerbungen lesen und aussortieren, Vorstellungsgespräche führen, usw.....also Zeitverlust.

Wir recruiten ja nicht zum Spaß, sondern weil uns ein Mitarbeiter fehlt und je länger dieser fehlt, desto länger müssen andere Mitarbeiter diesen Arbeitskraftverlust mittragen.

Wenn es dem Bewerber schon zu mühsam ist, sich selbst in der Bewerbung ansprechend zu verpacken, dann hat er in meinem Team nichts zu suchen.

O/ranNgeC6anJyosn


Ich arbeite übrigens in einem internationalen Umfeld und ja, auf Motivationsschreiben wird hier großteils verzichtet, dafür sieht der Lebenslauf aber auch völlig anders aus und ersetzt jegliches Motivationsschreiben.

T|uttmo+fruktto


Taranis, du sprichst mir aus der Seele!

P!owePrPGuffi


Schade, dass das der einzige Beitrag ist, der dich anspricht :-(

TvuttoMfrutxto


Ich weiß nicht mehr, was ich noch sagen soll. Meine Reaktion auf das ganze 'Schreib rein, wie toll du bist blablabla' wurde als Trotz abgetan. Dabei war das mein voller Ernst, an mir gibt es nichts tolles. Ich bin 0815 und in vielen Dingen sogar unterdurchschnittlich. Nein, das liegt nicht an meinem Selbstbild, ich habe da einen recht realen Blick für. Es wurde mir mehrmals bestätigt, dass ich nicht wirklich viel kann. Ich habe es mit der Liste positive/negative Eigenschaften versucht. Was kam raus, 2 Dinge kann ich tatsächlich ganz gut, 10 Dinge kann ich dafür so gar nicht.

Und dennoch will ich nicht vom Staat abhängig sein, wie mehrmals gesagt, ich MÖCHTE arbeiten und das ohne vorher (fälschlicherweise) mit mir angeben zu müssen. Es ist mir auch nicht zu mühsam, mir fällt nur einfach nichts ein. Ganz ehrlich, immer diese Kack-Fragen "Warum ausgerechnet dieser Betrieb?" Mein erster Gedanke sofort: "Ihr bildet aus, warum also nicht?!" Ich glaub' meine Denkweise ist da hundertmal einfacher gestrickt, als es erwartet wird, was aber nicht daran liegt, dass ich keinen Bock habe, sondern mir dieses ganze Geschleime nicht liegt. Wäre ich ein Arbeitgeber, würde mir schlecht werden bei dem Geschwalle und ich hätte null Bock zu lesen, wie toll sich jeder findet.

Ich finde es schade, dass einem keine Chance gegeben wird, nur weil man scheinbar keine Autoren-Biografie hinlegt. Was ist mit dem Lebenslauf, ich habe viel ehrenamtlich gearbeitet und in der Schule einige soziale Ämter übernommen, aber auch das scheint dann wohl nicht zu zählen, weil ich mich nicht angemessen in Worten verkaufen kann.

N ohrdi8C4


weil ich mich nicht angemessen in Worten verkaufen kann.

Ja, darauf läuft es hinaus. Würdest du die Sachen gut darstellen (und verschiedene Ehrenämter kann man schon echt positiv verkaufen) sähen deine Chancen sicher erheblich besser aus. Es ist nunmal das Spiel das in unserem System gespielt werden muss.

Und warum man sich so bemühen muss ? Die wenigsten Betriebe bilden zum Spaß an der Freude oder weil sie billige Arbeitskräfte haben wollen aus (auch wenn das gerne in den Raum geworfen wird) sondern weil sie in drei Jahren gerne eine vollwertige Arbeitskraft haben wollen, da sollte die Chemie zwischen Azubi und Betrieb schon passen.

Sicher, man kann sich darüber beklagen und der Meinung sein das ein anderes System (das dann wieder andere Nachteile hat) besser ist aber solange man nicht in diesem anderen System lebt nutzt das nix.

Rregenbmo@genx12


Hallo Tuttofrutto,

ich habe mir alles durchgelesen und ich würde dir raten, dich wirklich noch einmal in Ruhe mit dem Thema zu befassen. Ohne Zweifel und ohne "warum soll ich jetzt so tun als ob?".

Man braucht nicht großartig übertreiben. Viele haben hier doch schon sehr gute Hinweise gegeben.

Im ersten Absatz kommt das "Wie gefunden". Du bewirbst dich bei dem Unternehmen, weil es dein Interesse geweckt hat (sei es übers Internet oder eine Zeitungsanzeige oder ob ein Bekannter dir davon erzählt hat). Du hast Interesse an dem Job.

Im nächsten Absatz berichtest du, was du bisher beruflich gemacht hast, welche Themengebiete in der Schule dich am meisten angesprochen haben und welche Fähigkeiten du dir angelernt hast.

Was kam raus, 2 Dinge kann ich tatsächlich ganz gut

Welche 2 Dinge sind das? Nenn sie.

Ich habe zum Beispiel auch immer mit reingeschrieben, wie andere mich sehen (z.B. dass sie meinen Ehrgeiz schätzen, etc.) - da kannst du ja mal alte Klassenkameraden befragen.

Der letzte Absatz ist der wichtigste. Vermeide Konjunktive. Zeige, dass du auf der Suche nach Herausforderungen bist und du sie in einem Gespräch von dir überzeugen willst.

Schreibe auch mit rein, wie du zu erreichen bist (Handy, Email,...)

Ich wünsche dir viel Erfolg bei den nächsten Bewerbungen :)*

PS: ich habe einfach immer eine Bewerbung an die angegebene Emailadresse der Firma geschickt, dass ist die einfachste Form der Onlinebewerbung. ;-)

D+asW[arWZoh@lNix


Tuttofrutto: Mach ein Bewerbertraining. Da lernst du genau das...

P-ocwerhPufxfi


Dabei war das mein voller Ernst, an mir gibt es nichts tolles. Ich bin 0815 und in vielen Dingen sogar unterdurchschnittlich. Nein, das liegt nicht an meinem Selbstbild, ich habe da einen recht realen Blick für. Es wurde mir mehrmals bestätigt, dass ich nicht wirklich viel kann.

Aber wo ist da der Unterschied zu meiner Geschichte? Genau dasselbe dachte ich auch. Genau dasselbe ist mir auch passiert.

Ich hatte nur das Glück, dass sich jemand um mich gekümmert hat. Diesen Part musst du leider selbst übernehmen.

PKoVweBrPufxfi


Ganz ehrlich, immer diese Kack-Fragen "Warum ausgerechnet dieser Betrieb?

Diese Gleichgültigkeit hast du doch nur, weil du dir jedes Recht auf Erfolg absprichst. Du erlaubst dir nicht, Ziele und Träume zu haben.

Dieser emotionale Abstand, den du bewahrst, schützt dich vor einer möglichen Enttäuschung.

Ich finde es schade, dass einem keine Chance gegeben wird, nur weil man scheinbar keine Autoren-Biografie hinlegt. Was ist mit dem Lebenslauf, ich habe viel ehrenamtlich gearbeitet und in der Schule einige soziale Ämter übernommen, aber auch das scheint dann wohl nicht zu zählen, weil ich mich nicht angemessen in Worten verkaufen kann.

Es ist völlig okay, Schwächen zu haben. Schwächen kann man trainieren und Übung macht bekanntlich den Meister. Ich habe dir hier mehrmals angeboten, dass ich dir beim Anschreiben helfen kann und sogar sehr gerne helfe. Ich verstehe nicht, warum du diese Hilfe überliest, bzw. gar nicht darauf eingehst und es so hinstellst, als sei es ausweglos. Das ist es nicht. Du machst es nur dazu.

n<ulli&1ptriveskemuxt


weil ich mich nicht angemessen in Worten verkaufen kann.

Es tut mir leid, aber: du könntest schon, du willst nur nicht. Dann musst du aber auch damit leben, dass dich niemand will, denn einen völlig unmotivierten Kandidaten, dem schlicht scheißegal ist, bei WEM er und WAS er arbeitet, ja also bitte...

ich habe mich in folgenden Sachen beworben, wie Erzieherin, Kauffrau im Gesundheitswesen, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Metallbauerin, Mediengestalterin.

Das sind doch alles vollkommen unterschiedliche Berufe, dich kann ja unmöglich alles davon interessieren. Bei einer Ausbildung interessiert den Arbeitgeber schon, warum er Zeit und Geld in dich investieren sollte, dich ggf. auch später als Mitarbeiter halten sollte.

An irgendeinem Punkt musst du Kompromisse eingehen. Entweder schleimst du ein bisschen und bekommst dann eine gute Ausbildung in einem Beruf, der dich auch wirklich interessiert. Oder du arbeitest als ungelernte Kraft irgendwo. Du redest so viel davon, dass man dir eine Chance geben soll, aber du willst gar nicht so viel dafür tun. Eine Chance geben heißt ja nicht, einfach Hanswurst einzustellen und darauf zu vertrauen, dass der sich dann auch bemüht. Da muss man auch vorher schon ein bisschen das Gefühl haben, dass derjenige das auch wert ist.

Es tut mir leid, dir das so hart hinschmeißen zu müssen. Bin ja auch nicht die erste, die das versucht. Aber du kannst davon ausgehen, dass viele hier deine Situation so oder ähnlich kennen. Aus der Perspektive von einer, die mehr als doppelt so alt ist wie du, kann ich dir nur sagen: Spaß macht es sicher nicht, aber ohne Biss wird's im Leben einfach immer schwer sein.

T#uttpofr1utto


@ PowerPuffi

Ich weiß, dass ich da alleine durch muss, aber bitte wie? Ja, tut mir Leid, aber als ob ich jemals in irgendeinem Beruf Erfolg haben werde, dafür müsste man gebildet, SELBSTSTÄNDIG und Kontaktfreudig sein. Alles Dinge, die absolut nicht meine Stärke sind. Klar, man könnte daran arbeiten, aber wie lange soll das dauern? Dann bin ich vielleicht wenn überhaupt mit 40 soweit. Ich finde es auch super, dass du mir bei meinem Anschreiben helfen möchtest, nur derzeit habe ich aber keine neuen Stellenanzeigen, ich warte noch auf Rückmeldung für mein Freiwilliges Soziales Jahr.

@ nulli&priesemut

Ich bin absolut nicht unmotiviert, wo nimmst du das bitte raus? Ja, es ist mir auch egal, bei wem und was ich arbeite, solange die Mitarbeiter nett sind und das Geld einigermaßen stimmt. Mich interessiert gar keiner von den Berufen, ich habe keinen 'Traumjob', ich weiß eigentlich bis heute nicht, was ich werden möchte und jetzt ist mir de Zeit davon gelaufen. Ich unterscheide bei Jobs jetzt nur noch zwischen 'Geht überhaupt null für mich' und 'Wird schon okay sein'.

Ich bin sehr viel bereit dafür zu tun im PRAKTISCHEN Sinne, bei einem Probearbeiten zum Beispiel. Da kann man meiner Meinung nach wirklich sehen, ob es passt und wie derjenige sich bemüht... Klar, man kann nicht einfach jeden zum Probearbeiten einladen, aber so schlecht finde ich meine Bewerbungen jetzt auch nicht, dass man die direkt in die Tonne kloppt.

Naasctxy


Tutto wie wärs denn wenn du dich mal im altenheim oder im Behindertenheim vorerst als helferin bewirbst? im Pflegebereicht ist unheimlich viel Arbeit und leider ist hier kaum genug Personal übrig. Ich hab bis auf eine Absage (von allen Bewerbungen die ich bin heute abgeschickt habe) keine Absage erteilt worden.

Ich habe auch in der Pflege gearbeitet.. Die arbeit ist hart aber es wird in Privaten heimen besser bezahlt wie in Städtischen heimen.

Hast du einen Führerschein? dann könntest du dich auch in einer Ambulanten Pflege rein bringen...

Es gibt sicherlich einige Heime/ kliniken ect. in deiner Umgebung geh einfach mal hin und frag direkt nach. Das habe ich neulich gemacht. Bin an einem Heim vorbeigefahren. Von außen sah es ganz nett aus. Dann bin ich spontan in das Heim rein und hab direkt ein Gespäch mit der Pflegedienstleitung gehabt. Falls sie gesagt hätte ich soll ein anderes mal mit Bewerbungsmaterial kommen hät ich das gemacht. Aber sie hat zugehört und war sehr interessiert. Leider stand da mein KOpftuch im Weg denn dieses Heim war ein Christlich orientiertes Heim ;-D Aber die PdL war unheimlich lieb.

Einfach mal spontan sein. :)^

P`oweSrPuffi


Welchen Unterschied macht es noch, ob du wartest? Du bekommst auch jetzt schon keine Einladungen. Wenn du so weitermachst wie bisher, wirst du vermutlich auch mit 40 keinen Job finden. Wenn du aber an dir arbeitest und mit 40 einen Job hast, ist das ein Fortschritt.

Dinge fallen nicht vom Himmel, man muss für sie arbeiten. Du möchtest nichts verändern. Laut deiner Aussage haben Veränderungen keinen Sinn, weil sie Zeit kosten, die du nicht hast. Aber du hast Zeit und Veränderungen machen Sinn. Was steckt wirklich dahinter?

Wenn du nicht mehr zu Schule gehst, nicht arbeitest, hast du 16 freie Stunden am Tag. Was passiert in diesem Zeitraum?

Auch hast du meine Frage noch nicht beantwortet. Wie unterscheidet sich deine Situation von meiner?

Ich bin mir sehr sicher, dass es auf dem freien Stellenmarkt noch etliche Ausschreibungen gibt. Vor allem die Betriebe, die für den 1.9 keinen Azubi gefunden haben, suchen noch verzweifelt. Das wäre deine Chance. Wieso möchtest du sie nicht nutzen?

Was würde Schlechtes passieren, wenn du die Zusage für eine Ausbildung und das FSJ hättest?

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