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Gesundheit oder Ausbildung?

ToinkerAbel?l3110 hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben,

ich hatte eine schwere Kindheit mit Schlägen, Unterdrückung und kaum Liebe.

Zudem wurde ich im Alter von 14 Jahren vergewaltigt.

Ich hatte in der Vergangenheit eine schulische Ausbildung zur Sozialassistentin begonnen. Als ich bemerkt habe, dass das absolut nichts für mich ist, habe ich beschlossen die Ausbildung abzubrechen.

Dies gab riesige Diskussionen in meiner Familie. Es herrschte wochenlang nur Streit und Vorwürfe.

Im letzten Jahr habe ich nun eine erneut eine Ausbildung angefangen.

Das Problem an der Sache ist, dass ich sehr hohe Ausfallzeiten habe.

Ich fühle mich nicht überfordert und habe Spaß an der Arbeit.

Dennoch bin ich ständig krank und kann nicht zur Arbeit.

Seit Anfang letzten Jahres bin ich in therapeutischer Behandlung, nachdem ich vorher neun Wochen stationär im Krankenhaus war.

Über diese Situation mit den Ausfallzeiten habe ich mich auch mit meinem Therapeuten unterhalten und wir haben versucht herauszufinden, warum das so ist.

Wir sind jetzt dort angekommen, dass der Ursprung in der Vergangenheit/Kindheit liegt.

Ich mache aus seiner Sicht die Ausbildung, damit ich keinen Stress mit meiner Familie bekomme und um den Druck von der Familie nicht zu haben. Ich unterwerfe mich um keinen Druck zu haben.

Aufgrund diesen Unterwerfens reagiert mein Körper mit "Trotz", indem er krank wird.

Das macht er, um von mir die Aufmerksamkeit und Zuwendung bekomme, die mir in der Kindheit gefehlt hat.

Der kindliche Anteil in mir ist sehr groß und benötigt sehr viel Aufmerksamkeit.

Die Frage die ich mir stelle ist, ob ich mich erst einmal um meine Gesundheit/Vergangenheit kümmern sollte, um dann gesund in eine Ausbildung zu starten und leistungsfähig zu sein.

Derzeit bin ich über 50% der Ausbildungszeit krank gewesen und habe auch die Befürchtung, dass es durch den Prüfungsstress nicht unbedingt besser wird.

Vielleicht noch zu erwähnen, ich leide unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung und nehme dagegen Tabletten, die dafür sorgen, dass ich einen hohen Schlafbedarf (min. 10Std.), Konzentrationsprobleme habe und meine Merkfähigkeit einschränkt.

Für meine Familie ist das alles unverständlich. Durch die Tabletten muss alles gut sein und ich muss funktionieren wie es normale Menschen auch tun.

Auf das ständige krank sein, wird nur mit stöhnen, genervt sein und aggresivität reagiert.

Ich bin total unsicher was ich machen soll.

Soll ich mich um meine Gesundheit kümmern? Um das kleine Ich welches in mir ist und um Aufmerksamkeit bettelt?

Oder soll ich die Ausbildung machen, damit ich eine Grundlage für die Zukunft habe und keinen Stress mit der Familie bekomme?

Habt ihr einen Tipp für mich? Was denkt ihr über die Situation?

Bitte helft mir

Liebe Grüße

Tinkerbell @:)

Antworten
BJenditaBx.


Jeder Mist im Leben rührt von der Kindheit. Moderne Therapeuten schauen dort auch kurz mal hin, kehren dann aber genau zum Jetzt zurück. Das Jetzt muß bewältigt werden, dort gehört die Unterstützung hin, die Sicht auf die Dinge gehören verändert.

Man weiß heute, wie Stress von früher im Gehirn verankert ist und ein guter Therapeut weiß, wie man diesen nicht ausblenden, so aber erheblich mildern kann.

Weder die Familie kannst Du ändern, noch die Vergangenheit. Jeder Blick sollte auf die Unterstützung der eigenen Entwicklung fallen.

Traumatische Sachen kann man mit der Winke-Winke-Technik so abmildern, dass man nicht mehr so belastet ist.

Und um erwachsen zu werden, wäre es auch sicherlich besser, zu der Familie mehr Abstand zu halten. Die tun Dir doch nicht gut, weder taten sie es früher, noch tun sie es heute. Und jeder Ansch.ß löst schon wieder SChuldgefühle aus.

Mit einer Ausbildung kannst Du unabhängiger sein, bist finanziell unabhängiger. Und wenn der Therapeut gut ist, wird er genau das auch so sehen und Dich genau dort unterstützen.

Langes Rumwühlen in altem Dreck infiziert den Stress im Gehirn immer wieder neu. Und genau das weiß eine moderne Therapie besser zu lenken als dass, was früher so praktiziert wurde.

R(egenb;ogexn12


Liebe Tinkerbell,

es tut mir alles sehr leid, was dir widerfahren ist. Ich sage dir im Voraus, dass ich nicht weiß, wie man mit einer posttraumatischen Belastungsstörung umgeht, möchte dir aber einfach die Dinge aus meiner Sicht schreiben:

Ich sehe die Ursache in deiner Familie. Sie tut dir nicht gut. Ich weiß genau, wie wichtig es ist, Rückhalt zu haben, wenn man krank ist. Da sie dir diesen nicht geben, solltest du versuchen Abstand von ihnen zu gewinnen. Ist dir das möglich? Kannst du woanders unterkommen oder dir gar eine eigene Wohnung organisieren, in der du zu Ruhe kommen kannst?

Kommst du in der Ausbildung trotz der Ausfälle zurecht oder hast du Defizite? Ist es abzusehen, dass du die Ausbildung nicht schaffst? Wie lange geht die Ausbildung denn noch?

Sollte es dir mit der Therapie möglich sein, die Ausbildung abzuschließen, ist das natürlich ein großer Schritt in die Unabhängigkeit.

Ich drück dir ganz doll die Daumen und wünsche dir viel Kraft :)_ :)*

N}ullachtfxuexnfzehn


Wie passt das

Ich mache aus seiner Sicht die Ausbildung, damit ich keinen Stress mit meiner Familie bekomme und um den Druck von der Familie nicht zu haben. Ich unterwerfe mich um keinen Druck zu haben.

denn mit dem hier

Ich fühle mich nicht überfordert und habe Spaß an der Arbeit.

zusammen? Warum machst du die Ausbildung nur für deine Familie, wenn sie dir doch Spaß macht? ":/ Und was würdest du seiner Meinung nach sonst tun? Einfach gar keine Ausbildung? Komischer Therapeut, klingt irgendwie nicht so lösungsorientiert...

o]n(od6ixsep


Hallo Tinkerbell (schöner Nickname übrigens :-) Das klingt alles sehr logisch, was Dein Therapeut da gesagt hat, ist aber auch identisch mit dem Inhalt zahlreicher Bücher für die Allgemeinheit und ich frage mich, inwieweit das auf Dich zugeschnitten ist, zu Dir passt und Dir für heute und jetzt hilft.

Wie Nullachtfuenfzehn und ähnlich auch BenitaB. richtig schreibt, wäre der Abschluss Deiner Auisbildung schon extrem wichtig - falls Du ihn nach soviel Fehlzeiten überhaupt schaffen kannst. Erst dann bist Du mit der "Schulausbildung" für immer fertig und für später und alle Zeit unabhängig!

Ich will Deine Probleme nicht ignorieren oder schön reden. Deshalb frage ich Dich, inwieweit Du vor dem Gang zum Therapeuten medizinisch untersucht worden bist - großes Blutbild (nicht nur die üblichen 4 Werte), Ultraschall usw? Ich werde das Gefühl nicht los, dass Du Dich zu dem Therapeuten "gerettet" hast, weil Du die Anforderungen körperlich, gesundheitlich - vielleicht wegen einem simplen Vitaminmangel o.ä. - nicht schaffst.

MYiSssMparxie


Liebe Tinkerbell,

ich muss gestehen, jeder Psychologe findet irgendwas in der Kindheit wenn er nur gut genug fragen kann.

Aber ob das tatsächlich der Auslöser ist?

Ich stimmt onodisep voll zu. Ein Internist sollte mal prüfen ob alles gut ist. Eisenmangel allein kann schon viel kaputt machen.

Also geh zum Doc, lass dich von oben bis unten durchchecken und dann schau weiter.

(Der Arzt schreibt dich ja scheinbar krank.... welchen Grund gibt er dafür an? Immer nur Grippe, Erkältung usw?)

Ein Neurostressprofil (Cortisol und DHEA werte) wären bei dir auch mal interessant.

c_hxi


Ich mache aus seiner Sicht die Ausbildung, damit ich keinen Stress mit meiner Familie bekomme und um den Druck von der Familie nicht zu haben. Ich unterwerfe mich um keinen Druck zu haben.

Aufgrund diesen Unterwerfens reagiert mein Körper mit "Trotz", indem er krank wird.

Hey, ich kann dir etwas nachfühlen, möchte aber mal deutlich sagen, dass das SO nicht stimmen muss. Meine Kindheit war mies, meistens zumindest. Ich hab auch einige Erfahrungen machen müssen, wie du selbst. Und auch ich bin ständig krank, bin in Therapie, und so weiter.

Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass, solange du Spaß hast und dich nicht Überfordert fühlst, deine Kindheit mit den Ausfallzeiten nichts zu tun hat. Du wirst halt leicht krank, es gibt solche Menschen. Und es nervt! Ich weiß ;-D. Ich hab im Februar erst mit einer Umschulung (also auf 2 Jahre verkürzte Ausbildung) angefangen und hab schon 30 Fehltage zusammen. Grippe hier, Magen-Darm dort, hier ne Stirnhöhlenvereiterung, da ne Kiefergelenkentzündung und so weiter und so fort. Passiert.

Ich würde an deiner Stelle weitermachen, solang dein Betrieb keine Schwierigkeiten wegen der Fehltage macht und versuchen, die Ausbildung so gut es geht zu beenden. Könnte mir btw gut vorstellen, dass es dir sehr gut tun würde, etwas wichtiges aus eigener Kraft zuende zu bringen. Das erleichtert und zeigt, dass man eben doch was kann und die Selbstzweifel sind (für eine Weile) beruhigt.

Tain@keIrbelxl3110


@ Regenbogen12:

Die Ausbildung geht noch bis zum Sommer 2018; Trotz der vielen Ausfälle bin ich beispielsweise in der Berufsschule dennoch gut mitgekommen. Ich habe viel privat gelernt und konnte so gut im Unterricht mitkommen.

Sowohl meine LehrerInnen als auch meine Vorgesetzten auf der Arbeit sind mit meinem Zeugnis sehr zufrieden, gerade aufgrund der hohen Fehlzeiten.

Zur Frage mit der Wohnung: Ich bin bereits mit 18 Jahren ausgezogen und wohne derzeit mit meinem Freund zusammen.

Das hindert meine Mutter jedoch nicht, min. 2-15x am Tag anzurufen. Diese Anrufe sind dann aber meist nicht wichtig, sondern irgendwelche belanglosen Dinge. Sie ruft auch nur mich an, da sie "weiß", dass meine Geschwister für so etwas keine Zeit haben.

@ nullachtfuenfzehn:

Ich mache die Ausbildung damit meine Familie nicht noch mehr Druck auf mich ausübt.

Solche Aussagen wie "Deine Schwester hat in deinem Alter aber schon das und das erreicht" und ich solle doch mal mein Leben auf die Reihe bekommen.

Er sagt nicht, dass ich nicht nichts machen soll, sondern er ist der Meinung, dass ich die Ausbildung für meine Familie mache und nicht weil ich es möchte. Er ist aufgrund unserer Gespräche der Meinung, dass es nicht das ist was ich gerne machen möchte.

@ onodisep:

Danke für das Kompliment ;-)

Ich war vor dem Therapeuten und bevor die Ausbildung begonnen hat, stationär im Krankenhaus. Dort wurde ich auf Herz und Nieren geprüft. Es wurde regelmäßig Blut abgenommen.

Zudem war ich wegen meines Untergewichts auch zur Untersuchung im Hormonzentrum und auch dort wurde alles untersucht.

Alle Organe und Werte sind in Ordnung. Kein Eisenmangel, Schilddrüse ist in Ordnung..keinerlei Befund

Bei mir ist das ähnlich wie bei chi mit den Erkrankungen. Erst eine Erkältung, Migräne, Blasenentzündung, Mandelentzündung, Mittelohrentzündung und eine Woche war ich außer Gefecht gesetzt, da mir die Weißheitszähne gezogen worden.

Seit Ausbildungsbeginn habe ich jetzt schon knapp 100 Fehltage.

Mein AG gibt sich sehr viel Mühe mit mir und versucht mir zu helfen. Er möchte, genau wie ich, das ich die Ausbildung erfolgreich beende, da ich hinterher auch übernommen werden soll.

Mit meiner Arbeit sind sie sehr zufrieden.

Wenn die Ausfallzeiten nicht so hoch wären, dann wären meine Vorgesetzten glücklich und zufrieden mit mir.

BdirkUen<zweixg


Jeder Mist im Leben rührt von der Kindheit

ja, ein haus wird ja auch von den grundmauern her gebaut und dann sollte man schon schauen, was im fundament schief is, damit der rest dann gerade stehen kann

natürlich lebt man im JETZT.. aber die vergangenheit hat das JETZT gemacht. und wenn du nur im jetzt arbeitest, dann is das eine symptombekämpfung, aber die ursache brodelt vor sich hin...

@ tinkerbell..

eine entscheidung musst du natürlich letztendlich selber treffen.

aus meinen erfahrungen und deinen schilderungen würde ich sagen: kümmere dich erstmal um deine gesundheit. ein gesunder körper is viel leistungsfähiger. alles andere is so ein rumdümpeln, da wird auf dauer nix ordentliches bei rauskommen.

:)*

N}3stoErxys


Huhu,

Ich habe keine Ahnung wie das mit der Posttraumatischen Belastungstörung aussieht, aber instinktiv würde ich aus dem Bauch sagen, dass dir deine Familie mehr Energie entzieht als das sie dir gibt.

Versuche doch die Gespräche zu reduzieren. Lass deine Mutter auf den Ab sprechen und sage ihr, dass du sie zurückrufst sobald du Zeit hast. So kannst du auch beeinflussen wann was passiert.

Was die Ausbildung angeht. Kann sein das du unterbewusst es nur für deine Eltern machst. Aber ich würde mich hinsetzen und in mich reinhören.

Entscheide dich bewusst: Ich mache die Ausbildung weil sie mir Spaß macht und ich gut darin bin.

Mach dir bewusst: "Es ist egal ob meine Geschwister in dem Alter weiter waren. Mein Weg verlief eben anders. Und solange ich mit dem Weg zufrieden bin, ist die Welt in Ordnung. "

Klar tut es weh, wenn man von den Eltern keinen Rückhalt bekommt. Aber es ist dein Leben. Und alleine du bestimmst was du damit anfangen magst.

Deswegen würde ich mich an deiner Stelle aktiv für die Ausbildung entscheiden. Egal aus welchen Gründen du es damals anfingst, mach für dich weiter.

@:)

C~lal|al8anlxa


Mein AG gibt sich sehr viel Mühe mit mir und versucht mir zu helfen. Er möchte, genau wie ich, das ich die Ausbildung erfolgreich beende, da ich hinterher auch übernommen werden soll.

Mit meiner Arbeit sind sie sehr zufrieden.

Ich fühle mich nicht überfordert und habe Spaß an der Arbeit.

Mach dir bewusst, dass das viel Wert ist. Nicht jeder findet etwas was ihm gut liegt und wo das auch von außen so gesehen wird. Oder hast du schon eine Vorstellung was du noch lieber machen möchtest?

Wäre damit das Abbrechen der Ausbildung nicht auch eine Art "Trotz" um Hauptsache nur dagegen zu gehen, was die Eltern möchten?

Ich würde dir dazu raten, deine Mutter auf lautlos zu stellen und sie nur zurückzurufen, wenn du kannst und auch Lust hast. Immerhin bist du ja auch auf der Arbeit, in der Schule oder bei Hobbies und musst nicht auf Abruf bereit stehen.

Tiinkerbnell311x0


@ Birkenzweig:

Dein Vergleich mit dem Haus finde ich sehr schön. :)^

Das mit der Gesundheit habe ich auch überlegt, allerdings muss ich sagen, dass ich einen super AG habe und ich diese Chance nutzen müsste. Bei fast jedem anderen AG wäre ich schon lange arbeitslos.

@ N3storys:

Ja, das Gefühl habe ich schon seit längerem.

Allerdings ist es gar nicht so leicht, wenn ich mich versuche da etwas zurückzunehmen, da ich mich dann jedes Mal mehrfach rechtfertigen muss.

Das rechtfertigen und das Wissen, dass meine Familie dann sauer auf mich ist, macht es mir nicht leichter.

@ Clalalala:

Ich würde ja nicht aus Trotz abbrechen um nicht das zu machen was sie wollen, sondern weil ich nicht weiß, ob ich mich nicht erst um die Gesundheit kümmern sollte.

Und erst wenn ich mich fit fühle wieder eine Ausbildung beginnen. Allerdings macht es mir mein AG da schwer, da er sich wirklich sehr viel Mühe mit mir gibt.

Ich fühle mich im Zwiespalt. Jedem anderen würde ich wohl raten, sich erst um die Gesundheit zu kümmern.

Aber bei sich selbst bin ich da etwas kritischer. :(

cNhi


Du darfst nicht vergessen, dass die Ausbildung sich höchstwahrscheinlich positiv auf deine psychische Gesundheit auswirkt. Du bist gefordert und gefördert, kannst fehlendes Selbstvertrauen durch gute Leistungen ergänzen und dich so stabil halten. Fällt die Beschäftigung weg, könnte es psychisch rapide bergab gehen.

JJessSjlythexrin


Ob Schule oder Ausbildung, später Beruf, ich 'durfte' nie selber entscheiden. Also, ich suchte mir etwas aus, informierte mich, und sobald meine Eltern es erfuhren, es wurde mir solange madig gemacht, bis ich erschöpft nachgab. Auch mein älterer Bruder mischte sich rein, und die drei besprachen was für mich das sinnvollste sei.

Das hat dazu geführt, dass ich sehr viele unintelligente Dinge gemacht habe. Gerettet hat mich, dass ich mich von meiner Familie emotional distanziert habe. Meine Mutter war zB seit 5 Jahren nicht in meiner Wohnung. Meine Eltern haben auch nicht meine Smartphonenummer. Alles was mir wichtig ist, teile ich nicht mehr mit ihnen, weil ich weiß, dass es mir schlecht gemacht werden würde.

Mein Tipp, distanzier dich von deiner Familie, wenn sie dir nicht gut tut. Geh nicht ans Handy, wenn du nicht magst. Rechtfertige dich nicht dafür, dass du krank bist, oder warum du anders bist als deine Geschwister. Das wird am anfang nicht einfach werden, aber ich denke, dass es dir helfen wird. Auch damit, dass du dann nicht mehr sooft krank sein wirst.

Aaaaaber, die Ausbildung solltest du fertigmachen. Du kannst auch 2018 noch eine andere Ausbildung machen. Aber abbrechen solltest du nicht. Maximal wenn du eine andere Stelle zu 200% sicher hättest. Nur ist zu überlegen, ob du vielleicht bis 2018 erstmal fitter werden würdest, parallel zur jetzigen Ausbildung. Weil zu Ausbildung abbrechen und gar nicht arbeiten würde ich dir nicht raten. Vorallem psychisch nicht.

CWlalaxlala


Was würde denn für dich

erst um die Gesundheit kümmern

konkret bedeuten?

Wie sähe dein Alltag aus? Und wie lange würdest du dir dafür Zeit nehmen? Wie würdest du dir dein Leben finanzieren?

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