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Job macht mir keinen Spaß..Was nun?

E$hemali&ger Nu4tzer (#x421703)


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P`ippki( ]Lottfa x59


Hallo,

sagt mal, wenn Ihr so viel Langeweile habt und nur versucht den Arbeitstag abzusitzen, was haltet Ihr von einem Nebenjob (der selbstverständlich von Eurem Arbeitgeber genehmigt sein muss) ? Auch ich habe das durch, dass ich die vorbeifahrenden Auto's auf der Straße gezählt und glaubt mir, auf einer Kreisstrasse, dass sind wirklich viel gewesen!!! Also habe ich die Zeit genutzt und habe mich nach Nebenjob's umgesehen. Meldet Euch, ich könnte den ein oder anderen auf die Sprünge helfen.

Pippi Lotta 59

NDordix84


Was sollte ein Nebenjob an dieser Stelle bringen ? Es geht ja wohl eher darum das man in der Arbeitszeit (d.h. sagen wir mal von 8 bis 17 Uhr) wenig zu tun hat, danach wird jeder mit dem Alltag, Haushalt und Hobbies ausgelastet sein. Nen Nebenjob den man während der eigentlichen Arbeitszeit ausübt wird man sicher bei keinem Chef der Welt durch bekommen sonst würde der dich ja fürs nixtun bezahlen. ;-D

W@ate)rlix2


Wenn es auf der Arbeit nichts zu tun ist, langweile ich mich oder beschäftige mich mit privaten Dingen (Smartphone sei Dank).

Wenn man das ohne Probleme kann, warum nicht. Dann kann man mit der "Langeweile" ganz gut klarkommen, man kann sich z.B. weiterbilden etc. oder einfach nur sinnlos im Netz surfen, was man sonst zuhause in der wertvollen Freizeit vielleicht tun würde.

Ich will arbeiten, bin energiegeladen, möchte Kontakt mit Menschen und auch noch was erreichen.. z.B. studieren oder einen Betriebswirt machen..

Wenn du sicher weißt, dass du 6 von 7 Stunden dort ungestört Privatkram machen kannst, dann fang doch z.B. ein Fernstudium an und mach die Übungen dann auf Arbeit. Da hättest du ja genügend Zeit für. Ich hab mich auch auf Arbeit jahrelang massiv gelangweilt: das geht total auf die Psyche und richtig schlimm wars, weil ich nicht ungestört meine Privatsachen machen konnte. Hab es dennoch gemacht (also fürs Studium gelernt usw.), weil das eh nur ein Nebenjob war und mir das irgendwie egal war, ob ich da vielleicht deshalb rausfliege, dann hätt ich mir halt den nächsten derart langweiligen Job gesucht. ;-)

gMladiLat"oraxz


Leute, ich bin vollkommen am Ende. Jetzt mache ich schon seit 2,5 Monaten NICHTS.

Es zermürbt mich. Ich bin fix und fertig. Ich weiss einfach nicht, wie ich den Tag überstehen soll.

Übertreibe ich? Ich denke wirklich manchmal, ich werde gleich verrückt.

Überlege schon zu kündigen, aber dann einfach nichts zu machen? Ich kriege gutes Geld für's Nichtstun.

Habe mich schon anderweitig beworben, aber es sind kaum Stellen drin, die auf meinen Beruf passen. Ich will auch nicht einfach etwas anfangen, was mir keinen Spaß macht.

Würde gerne täglichen Kundenkontakt/Patientenkontakt, aber auch Verwaltungsaufgaben haben wie im Servicecenter einer Krankenkasse. Wenn sich nur sowas finden würde. Ich wäre endlos glücklich.

Wenn ich jetzt kündigen würde, würde ich ja auch kein Arbeitslosengeld bekommen. Tut sich auch nicht gut im Lebenslauf, aber ich fühle mich mittlerweile wie kurz vor einer Depression.

8,5 Stunden am Tag nur die leere, weiße Wand anstarren mit kaum Kontakt zur Außenwelt...

Sorry, musste mich mal ausheulen. :°(

gNladiqato~raz


Waterli,

ja also an ein Fernstudium habe ich auch bereits gedacht. Verwaltungsfachwirtin oder so etwas. Ich kann mich mit meinem Smartphone beschäftigen und auch willkürlich im Internet rumsurfen, aber das langweilt mich auch total. Ich denke mir oft "ach, heute Abend guckst du nicht nach Urlaub im Internet, das kannst du ja morgen an der Arbeit tun".. Habe auch schon Bücher gelesen und mittlerweile einen Online-Englisch-Kurs gemacht. Würde ich 10.000 Euro im Monat verdienen, würde ich vielleicht noch Dinge finden, die ich kaufen könnte und mich da mit Produktvergleichen etc. beschäftigen, aber so ist es nun mal nicht. Ich habe mich auch schon etliche Male beschwert, dass es nicht Sinn meiner Arbeit ist, nichts zu tun und hier nur rumzusitzen. Letzte Woche war ich sogar "krank", weil ichs einfach nicht mehr ausgehalten habe.

TNaraxnis


Oje, das ist schon bitter. Ein junger motivierter Mensch will arbeiten und ist voller Energie und wird dann so hängengelassen. Der deutsche Arbeitsmarkt ist einfach stellenweise ziemlich für den Arsch :(v

Ich hatte das mal eins, zwei Tage, dass "etwas weniger" zu tun war. Da habe ich mich immer ganz gut mit solchen "Tower-Defense-Spielen" abgelenkt, die man im Browser spielen kann. Da kann ich mich ziemlich reinsteigern ;-D Oder auch mit Diskussionen mit Arbeitskollegen.

Aber 8 Stunden an Tag und über mehrere Wochen fast nichts zu tun und dann noch so eine Art Einzelbüro so wie bei dir, das kenne ich nicht und ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich an die Substanz geht. :°_

Ein richtigen Lösungsvorschlag habe ich leider auch nicht, außer vielleicht 1 Bewerbung pro Woche launchen und hoffen, dass es mal "einschlägt".

chriec.haxrlie


Ich habe zu Studienzeiten auch Aushilfsjobs gemacht, bei denen ich echt dachte, ich sterbe vor Langeweile. Ein Job war die Vertretung einer Sachbearbeiterin, Mordstheater im Vorfeld bei der Bewerbung....

im Ergebnis saß ich nach zwei Stunden Tätigkeit bis zum Schluss nur noch rum und habe mich echt die ganze Zeit gefragt, ob ich was übersehen habe- wie konnte man für diese Arbeit den ganzen Tag brauchen? Hatte deswegen ständig ein schlechtes Gewissen, aber es war echt nichts da!

Und dazu muss man sagen, dass war noch in einer Zeit ohne I-Net und Smartphone....

GsD habe ich dann frühzeitig aufhören können.

Was ich machen würde:

ich würde tatsächlich nebenher ein Fernstudium absolvieren, was Dich weiterbringt, nichts mit IHK oder so, sondern richtig über Uni Hagen oder so. Und parallel einmal die Woche eine Woche schreiben und hoffen, dass es besser wird. Dazu zur Personalabteilung gehen und nach internen Stellen fragen, die Dich mehr fordern. Nicht rumsitzen, aufgeben und nichts tun...

wäre es z.B. möglich, dass Du Deinen Platz woanders bekommst, in der Nähe von Kollegen? Andererseits sehen die ja dann Deine Fremdbeschäftigung :=o

1oa+'1*a=2xaa


Das zermürbende ist, dass ich 40h nur rumsitze und nicht mal Kollegen habe, mit denen ich mich unterhalten kann..

Es gibt Schlimmeres.

Nimm dir einen Laptop mit und surfe oder zocke...andere würden deinen Job als Traumjob ansehen, wenn sie während der gesamten Arbeitszeit private Dinge erledigen könnten.

C,aram&alax 2


Das zu lesen ist für mich schon fast kurios, obwohl ich es natürlich glaube. Ich kenne auch Personen, die im öffentlichen Dienst arbeiten, aber die sind eher übermäßig ausgelastet als umgekehrt. Eine Bekannte von mir, steht kurz vorm Burn out. Die hat kaum Zeit, etwas zu essen und sie muss ständig Überstunden machen.

Es kommt halt darauf an, wie man gestrickt ist. Ich würde mich fortbilden, während der Arbeitszeit. Da müsste man aber wissen, was einen interessiert, außerhalb des Berufes. In jungen Jahren weiß man das meist noch noch nicht so genau, weil manches erst im Laufe des Lebens für einen an Wichtigkeit gewinnt, wo man sich vorher noch keine Gedanken gemacht hat.

Ansonsten wirklich anderweitig bewerben, bis das Passende gefunden ist.

clri:echa<rlxie


.... wie gesagt, ich kenne das von mir und diversen Nebenjobs und habe das oft auch schon von Bekannten gehört, man glaubt nicht, wieviele langweilige und wahrscheinlich einfach überflüssige Jobs es gibt. Oder man muss da Leute mit niederer Qualifikation hinsetzen.... aber das will sich dann wohl keine Firma eingestehen?

TAagran`ixs


Ich habe zu Studienzeiten auch Aushilfsjobs gemacht, bei denen ich echt dachte, ich sterbe vor Langeweile. Ein Job war die Vertretung einer Sachbearbeiterin, Mordstheater im Vorfeld bei der Bewerbung....

Genauso siehts aus. Es wird immer ein riesen Bohei gestartet und nachher handelt es sich um eine einfache Anlern-Tätigkeit die man zwei Wochen überwiegend beherrscht und wo nach spätestens zwei Monaten die große Langweile ausbricht, selbst wenn es was zu tun gibt, weil alle "cases" bekannt sind und es einfach nur noch stumpfe Routine ist.

Meiner Meinung nach können in Deutschland 80% aller Jobs von 80% aller Leute erledigt werden. Da kannst du im Prinzip Heinz Müller von der Straße nehmen, ihn 2 Wochen anlernen (wenn er begriffstutzig ist vielleicht 4) und fertig ist die Laube.

Total unverständlich was da immer für ein Gewese um Bewerbungen etc gemacht wird.

g:lad0i#atoxraz


Das Problem im öffentlichen Dienst ist halt immer, dass kein "direkter" Geldgeber in der Umgebung ist wie bei privaten Konzernen.

Ich kann natürlich keinen eigenen Laptop o.ä. mitnehmen. Onlinespiele sind bei uns gesperrt.

Ich mache übrigens keinen einfachen Aushilfsjob, sondern bin in der höchsten Eingruppierung, in der man mit einer Ausbildung sein kann.

An ein Studium habe ich auch schon gedacht, allerdings habe ich kein Abitur, sondern nur mittlere Reife und dafür brauch man mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in dem Job (und Ausbildung natürlich).

Eventuell einen Fachwirt? Das könnte ich ja an einer Fernhochschule machen.. Ich weiss nur nicht inwiefern das mit dem Bachelor gleichgesetzt wird.

T>ar{anixs


Ich mache übrigens keinen einfachen Aushilfsjob, sondern bin in der höchsten Eingruppierung, in der man mit einer Ausbildung sein kann.

Man hätte den Job, aber sicher auch ohne jede Ausbildung mit grundlegenden Kenntnissen in Lesen und Schreiben machen können? Besonders wenn man wie in deinem Fall sehr viel Zeit hat. Du bist ja quasi schon etwas unterfordert. Für einen gemütlichen "Hartzer" mit einem seehr gemächlichen Arbeitstempo, der sich nach und nach alles aneignet, wäre es vielleicht sogar ein passender Job.

Das ist ja grad die Crux heutzutage, überall "höchste Eingruppierung" hier und "Studium ist Vorausetzung" da und monströse Anforderungen in der Stellenbeschreibung und ein riesen Aufwand bei der Bewerbung mit Assessment-Center pipapo und nachher ist es doch nur ein "Bananenplflücker-Job" und man kommt nicht weg, weil überall der Bewerbungs-Popanz aufgebaut wird.

gwla"diatForaxz


Ja, also in dem Vorstellungsgespräch hatte man mir versichert, dass es eine sehr umfangreiche Tätigkeit sei, wo man den ganzen Tag geistig gefordert sei. Und an sich ist es auch ein sehr interessanter Job. Leider ist halt auch das Problem mein Chef, welcher mich überhaupt nicht angelernt hat. An sich ist glaube ich nicht mal der Job das Problem, sondern mein Chef und der Job ist schon umfangreich, also es gibt keinen regulären Tagesablauf bei ihm wie morgens Post, mittags Buchungen, nachmittags Rechnungen versenden (Beispiel). Es fallen jede Woche andere Aufgaben an, nur leider bekomme ich davon nicht viel mit, auch nicht nach mehrmaligem Nachfragen und Beschwerden.

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