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Soziale Phobie/ Asperger welche Ausbildung für Tochter möglich?

J}aZnuarb luHme


Das hat sie ganz alleine entschieden. Trotzdem braucht sie Rückhalt durch uns, ein lenken in die richtige Bahn. Es ist ihr Traumberuf, nur sie hat Angst vor der neuen Schule, den Menschen ( Mitschülern). Mit der Angst muß sie sich auseinander setzen

Pulan;etenxwind


Vielleicht gewöhnt sie sich aber auch schnell daran. Falls sie den Mut hat da hinzugehen und nicht wegläuft, wird es wahrscheinlich mit der Zeit leichter werden. :-) Man wächst an seinen Aufgaben.

wsinyterso|nnve 0x1


Gut zugeredet hört sich nicht gut an.

Hoffe deine Tochter hat nicht dir zu Liebe ja gesagt. :-/

Gibt leider genug Eltern die vor lauter Angst, dass das Kind nichts macht, ihr Kind zu etwas drängen

was es eigentlich gar nicht möchte.

die TE hat doch vorher geschrieben, dass der Beruf ihr liegt und dass gerne un gut mit Behinderten arbeitet...eben "nur " die Kollegen, Menschen ihr Angst machen.

Klar muss man da gut zureden ...und leider gibt es Kinder, die nichts machen, sich nicht entscheiden und wo es dann auch nie einen Einstieg ins Berufsleben gibt....da wäre es gut, wenn irgendjemand sie mehr drängen würde.

@ Januarblume

Weiß die Schule , dass deine Tochter Autistin ist? Ich fände es wichtig, dass du da mal ein Gespräch, vielleicht so nach 2 Wochen, führst.

Dann können sie besser dort auf sie eingehen.

Wenn bei uns Azubis auftauchen, wo uns das nicht mitgeteilt wird, wundern wir uns zu lange, warum der/diejenige so anders ist.

Ich finde es super, dass deine Tochter sich so entschieden hat :)= und ob gedrängt, überredet oder nur unterstützt ist dabei völlig egal ;-) Sie hat so eine Chance, etwas auszubrobieren, einen Beruf zu finden.

t3antra1x948


Erkundigt euch doch mal bei der Lebenshilfe oder dem Landschaftsverband Rheinland und Westfalen-Lippe; Weiter gibt es noch einige regional tätige Einrichtungen wie z.B Wittekindshof, Eben Ezer, Von Bodelschwinghsche Anstalten Bethel. Allesamt Einrichtungen, die sich u.a. um Behinderte kümmern und auch Hilfestellung geben können.

Bethel ist übrigens mit über siebzehntausend Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Bielefeld.

Die Landwirtschaftskammer NRW kann auch Hilfestellung geben.

Bei Eingabe von

ausbildung für behinderte menschen nrw

in eine große Suchmaschine findet man auch einiges.

Viel Glück und einen schönen Sonntag aus dem heute wohl sonnigen OWL *:)

J=anuJarbluxme


tantra 1948,

ich danke dir. Hatte auh schon was ähnliches in die große Suchmaschine eingegeben. Hatte "benachteiligte" Jugendliche gebraucht. Bei der Lebenshilfe arbeitet sie schon nebenberuflich. Das klappt prima. Sie geht in die Familien, betreut dort vor Ort die behinderten Kinder. Da geht ihr das Herz auf, weil die Kinder ihr so viel geben. Anerkennung!

Wir haben uns nun gestern für eine Stelle als Heilerzieherin entschlossen. Den Schulpatz hatte sie schon fest. Da verdient sie leider die nächsten drei Jahre nicht einen Cent. Ich gehe davon aus, dass sie Schülerbafög ablehnen werden, hab aber trotzdem einen Antrag gestellt

Vielen lieben Dank euch allen. Ihr habt mich auf Ideen gebracht.

Joanuar;blume


@ Wintersonne 01,

wir überlegen noch, ob wir das dort sagen. Meine Tochter ist strikt dagegen. Ich weiß nicht, ob wir dazu verpflichtet sind? Da müßte ich beim Arbeitsamt nochmal nachfragen. Denn, der Schuß könnte auch nach hinten losgehen. Viele Arbeitgeber möchten keinen Behinderten einstellen, der eventuell nicht 100% einsatzfähig ist.

Der Grad der Behinderung liegt nun bei 40. Habe Widerspruch eingelegt, denn sie hat jetzt die Diagnose "Soziale Phobie, Migräne und Spannungskopfschmerzen, sowie depressive Episode noch dazu gekommen." Dazu noch Asperger, ADHS, Ängste und Kontrollzwänge. Finde das ein bißchen unterbewertet, bei der gesamten Problematik.

wFinteWrson6nex 01


Mh, na verpflichtet bist du sicher nicht. Aber , wenn zumindest die Lehrer an der Schule es im Vertrauen wissen, können sie doch besser auf deine Tochter eingehen.

Ich finde immer, wenn bei uns solche Jugebdliche sind, man merkt ziemlich schnell, dass sie eben doch anders sind, meine KOllegen, die teilweise sich weniger Gedanken machen, stemplen sie oft schnell als unwillig,unfähig ab.

Bei uns werden zum Beispiel Verkaufsgespräche geübt...ein Horror für diese Azubis. Wenn ich es weiß, finden wir immer einen KOmpromiss: zu beispiel, dass sie es icht vor der Gruppe machen müssen, sondern unter vier Augen. Damit bestehen sie diesen teil und ich weiß, dass sie natürlich nie im Verkauf landen werden. ;-)

Die Lehrer sagen es dann doch nicht dem Arbeitgeber, sind ja zur Verschwiegenheit verpflichtet, zumindest würde ich das so mit denen besprechen oder vor dem espräch abfragen, in wie weit sie interne Informationen für sich behalten.

Man kann natürlich erst mal alles so laufen lassen und erst eingreifen, wenn sich Probleme zeigen. Aber hoffentlich ist es daann nicht zu spät.

Es stimmt Behinderte werden fast gar nicht eingestellt, denn wenn ein Arbeitgeber sie eingestellt hat, wird er sie nie wieder los. Da richtet sich der gutgemeinte Kündigungsschutz für diese Personengruppe dann eher diese. Ich weiß das von einer Kollegin, deren Kind im Rollstuhl sitzt, ihre Arbeit super toll macht und der Chef dann doch gesagt hat: nee anstellen tue ich sie nicht...aus genanntem Grund. Sie hat eine Lehre gemacht, wurde dort trotz guter Ergebnisse nicht üernommen und macht jetzt immer Praktika und jedesmal passiert ihr das gleiche. Ist ganz traurig.

Jetzt macht sie noch ein Studium nebenbei iirgendwe, gbt also nicht auf, nahoffentlich at sie mal Glück und gerät an vernünftige Leute, die ihr eine Chance geben.

_DPIarvaotix_


@ Januarblume

Ist der Grad der Behinderung so wichtig? Sollte deine Tochter doch noch einen GdB von 50 erhalten, wird sie das immer angeben müssen, wenn sie sich irgendwo bewirbt und das kann für sie eher behindernd als zum Vorteil sein. Ich würde mir das gut überlegen.

v*o~rianx82


ein bestehender GdB muss nicht angegeben werden (man erhält dann natürlich auch keine Nachteilsausgleiche durch den Arbeitgeber).

Eine Einschränkung, die den Beruf betrifft muss angegeben werden, egal ob man auf Grund ihrer "offiziell" behindert ist oder nicht (z.B. Fehlsichtigkeit, o.ä.)

JganuarNblxume


@ Vorian,

meinst du der GdB muß bei dem Beruf der Heilerziehungspflege gemacht werden? Dafür hat sie sich nun entschieden

D\ieKVruxemi


denn sie hat jetzt die Diagnose "Soziale Phobie, Migräne und Spannungskopfschmerzen, sowie depressive Episode noch dazu gekommen." Dazu noch Asperger, ADHS, Ängste und Kontrollzwänge

bei dem Beruf der Heilerziehungspflege gemacht werden? Dafür hat sie sich nun entschieden

geht das zusammen?

JPanuarbNluFmxe


DieKruemi,

ehrlich gesagt, weiß ich es nicht. Einen Versuch ist es aber wert. Abbrechen kann sie die Ausbildung immer noch. Es ist ein großer Wunsch von ihtr, mit behinderten Kindern zu arbeiten

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