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Wieder bei Mama einziehen?

T&his T{wiligsht Gaxrden


Wenn die Mutter so viel Geld hat und sie nicht weiß wohin damit, warum dann nicht ein 2tes Studium der Tochter finanzieren? Ist doch toll für die TE? So viel Glück haben wohl die wenigsten. Wenn die Mutter sich das jetzt vom Mund absparen würde, wäre es ja was anderes. Ist es hier aber nicht.

BFianc1a01-01


Stimmt!

Ich muss mich bei der TE entschuligen !! Da die Mutter selber den Vorschlag gebracht hat, dass sie wieder einzieht, hatte ich gedacht, dass es doch eine finanzielle Belastung ist. Ich hatte überlesen, dass das nicht verwendete Geld später der TE zukommt.

Wenn es wirklich keine finanzielle Belastung ist, dann würde ich auch meiner mum lieber den freiraum geben und ihr Ding machen lassen ;-D

CElal0alaxla


@ This_Twilight_Garden

Da du aber keinerlei Geld beisteuerst (Miete/Essen/NK) und dein verdientes Geld für dich als Taschengeld nimmst und sie ja sogar das eingesparte Geld für dich weglegt, bist du eben in einer etwas schwächeren Position... sprich: wenn ihr Freund am WE da ist und DIE Beiden ungestört sein wollen, müsstet du dich vlt auch mal verziehen... und wenn du mit deinem Freund alleine sein willst - eben zu ihm...

Die schwächere Position habe ich tatsächlich einfach dadurch, dass sie mir Geld gibt. Aber damit muss ich so oder so leben, bis das Studium vorbei ist. Ich verstehe mich mit ihrem Freund sehr gut und ich denke das wäre kein Problem, da ich niemand bin, der gerne zuhause lernt und damit im Schnitt jeden Tag 8-12 Stunden an der Uni bin.

@ Die_Seherin

Ja, dass merke ich, dass ich mit einer Liste nicht voran komme, sonst bräuchte ich wohl keine weiteren Meinungen von außerhalb ;-D

Ist ja sehr interessant die andere Seite zu sehen. Wie war denn das Verhältnis zu deinen Kindern vor dem Auszug und vor dem Wiedereinzug? Wie lange habt ihr dann zusammen gewohnt? Und wie habt ihr das zusammen wohnen dann gestaltet? Habt ihr viele Regeln füreinander aufgestellt?

@ loveable

Wie gesagt, ist unser Verhältnis sehr gut. Wir spielen zusammen Tennis und wenn wir es schaffen komme ich mal zum Essen vorbei und gucken einen Film zusammen. Wenn ich so zurückdenke an meine Schulzeit, dann hatten wir eigentlich eine ganz gute Dynamik zusammen, besonders wenn es um Privatsphäre ging. Im Haushalt, das gebe ich zu, war ich etwas faul |-o Aber ich habe nun ja auch gelernt, was es heißt einen Haushalt zu führen und wir würden da Regeln einführen. Nur als ich dann zum Studium weg zog und nur mal in den Semesterferien bei ihr war, ist sie mir gefühlt etwas auf die Pelle gerückt.

@ Bianca0101

Ja, Fehlentscheidungen passieren. Hab's eigentlich schon im ersten Semester gemerkt, aber dann heißt es nur, man bräuchte einfach eine Eingewöhnungsphase. Und dann geht so ein Bachelorstudium schnell und man sitzt im 4. Semester und der Weg vor einem ist kürzer als hinter einem. Ich wollte dem ganzen dann doch eine Chance geben und habe ein halbes Jahr in dem Bereich gearbeitet, aber es hat mich nur fertig gemacht. Ob das jetzige Studium besser ist? Im Moment fühlt es sich gut an und es bietet mir mit dem Abschluss mehr berufliche Möglichkeiten.

Viele meiner Freunde haben zeitgleich mit mir ihr Studium gewechselt, nach abgeschlossener Ausbildung ein Studium begonnen oder starten nun auch erst in Master. Davon wohnt keiner Zuhause, obwohl teilweise auch in der gleichen Stadt wie die Eltern und werden von diesen finanziell unterstützt. Ich habe nur eine Freundin, die nun wirklich sich komplett selbst finanziert. Scheint wohl in der Generation zu liegen. ":/

Habe es aber nicht getan: beide haben krebs und ich habe mich dazu entschieden für die zeit zurück zu ziehen und ihnen zu helfen.

Eine Freundin hat gesagt: "Ich denke halt, dass man seine Eltern nicht ewig hat und solange nicht zu viele Einschränkungen dabei sind und es irgendwie eh notwendig ist, ist es wunderbar Zeit zu verbringen." und irgendwie trifft sie damit wirklich einen Punkt. Meine Mutter ist nicht die jüngste und wer weiß, wo ich nach dem Studium lande. Nun könnte man die Zeit auch wirklich zusammen genießen. Insofern denke ich an meine Mum, weil sie sich oft einsam in dem Haus fühlt.

Ich hoffe du kannst die Zeit mit deinen Eltern noch etwas genießen und ich wünsche euch alles Gute :)*

N6alax85


Wenn die Mutter so viel Geld hat und sie nicht weiß wohin damit

Ehrlich gesagt glaub ich dass das viele Mütter sagen würden auch wenn es nur die halbe Wahrheit ist ;-D So sind Mütter halt.

Insofern denke ich an meine Mum, weil sie sich oft einsam in dem Haus fühlt.

Das finde ich einen guten Gedanken - besonders weil es nichtmehr nur um deine Vorteile geht. :)^

T6his\ TwiilightU Gard(en


dann würde ich auch meiner mum lieber den freiraum geben

Den möchte sie aber wohl gar nicht, denn:

Meine Mutter fühlt sich natürlich etwas alleine in dem Haus.

S)tatUusQuoV]axdis


"Ich denke halt, dass man seine Eltern nicht ewig hat und solange nicht zu viele Einschränkungen dabei sind und es irgendwie eh notwendig ist, ist es wunderbar Zeit zu verbringen."

Ich finde, das sind sehr weise Worte von Deiner Freundin, die ich so unterschreiben würde :)z.

Und ich finde auch, dass man bei seinen Eltern irgendwie immer Kind bleibt, ganz egal, wie alt man nun ist. Letztlich hat man seine Eltern aber nur einmal im Leben - also was soll's. Ich würde gar nicht wollen, dass sich das zwischen meinen Eltern und mir irgendwann mal anfühlt wie zwischen anderen Erwachsenen, die ich irgendwann mal irgendwo kennengelernt habe :|N.

Klar ist es etwas Anderes, wenn man eine kurze Zeit mit seinen Eltern ganz bewusst genießt, weil man zu Besuch ist (da ist das mit dem als Kind gesehen werden halt unproblematischer) oder man einige Zeit wirklich wieder zu Hause wohnt und aufpassen muss, dass man nicht wieder ganz in die alten Rollen rutscht. Das Mutter-Tochter-Verhältnis muss auf eine neue Ebene gehoben werden, ohne, dass es völlig verändert werden kann, denn Du bist nunmal ihre Tochter und das wird immer etwas Besonderes sein, sie wird Dich wahrscheinlich nie einfach nur als "Mitbewohnerin" sehen können ;-). Es wird auf jeden Fall wichtig sein, dass Ihr Regeln für das Zusammenleben einführt und Du musst Dir überlegen, was für Dich wichtig ist, um Dir trotzdem noch das Gefühl der Eigenständigkeit und des Erwachsenseins zu bewahren.

Abgesehen davon sehe ich nicht so viel, was gegen den Wiedereinzug bei Deiner Mutter spricht, wenn die Fronten eben geklärt sind (wie sieht Deine Mutter eigentlich dieses Problem?).

Klar gibt es Schöneres, als mit über 20 wieder zu Hause einzuziehen, aber wenn es nunmal nicht anders geht, oder eben nur mit großen Einbußen, naja, dann ist das eben so. Du hast ja handfeste, sehr gute Gründe, und ziehst nicht aus Faulheit oder Bequemlichkeit zurück oder weil Du mit Deinem Leben sonst nichts anderes anzufangen wüsstest. Im Gegenteil, sich einzugestehen, dass die eigene Studienwahl falsch war und etwas Neues zu beginnen, ist schon stark und mehr, als viele andere vielleicht schaffen würden, die einfach nur stur auf dem einmal gewählten beruflichen Weg bleiben, ganz egal, ob sie damit nun glücklich werden oder nicht.

J3ess0Slyth9erxin


Bitte bitte nichts reininterpretieren. Nichts ist böse und/oder als Angriff gemeint

Mir sind hier beim Lesen drei Dinge aufgefallen:

-Dein neues Studium. Ab wann geht es denn los? Jetzt im Wintersemester, oder reden wir vom Sommersemester? Und welche Richtung wird es, dass du über 60h in der Woche lernen musst? Jura? Medizin?

-Der 450€ Job. Was meinst du mit auf Abruf, und dass du das Geld dennoch sicher bekommst? Wenn du nur 2x im Monat kannst, wirst du keine 450€ dafür bekommen. Und wenn ich das auf Abruf richtig interpretiere, wird es für dich unpraktischer als hättest du feste Tage/Schichten.

-Deine Mutter.Du kennst sie besser als wir. Hat sie denn wirklich (zu) viel Geld, oder sagt sie das nur, um dich zu beruhigen. Für mich liest sich das so, als würde sie dich seufzend noch 3 weitere Jahre durchfüttern, bis du 'groß genug' bist um eigenes Geld zu verdienen. Als ich arbeirslos wurde und echt 0 mehr hatte, hat meine Mutter auch gesagt ich könnte zurück kommen. Einfach, weil es das ist was man als Mutter sagt. Wollten wir aber beide nicht. Im Endeffekt hat mich dann meine Mutter öfter mal bekocht, und mein Vater hat mir Geld geliehen, weil wegen den laufenden kosten, damals hatte ich auch noch die Autorate dazwischen, und mein ALG1 lag noch unterm ALG2.

Wäre ein zinsloses Darlehen deiner Mutter an dich nicht eine weitere Möglichkeit? Setzt einen Vertrag auf, xxx€/Monat (mit deinem Minijob wirst du ja nicht mehr als 500€ zusätzlich brauchen), du bleibst in deiner WG wohnen. Was du an Geld nicht verbrauchst sparst du, und überrascht sie zu Weihnachten/Muttertag/Geburtstag mit der ersten Rückzahlung.

D;ie Seh=erxin


Wie war denn das Verhältnis zu deinen Kindern vor dem Auszug und vor dem Wiedereinzug? Wie lange habt ihr dann zusammen gewohnt? Und wie habt ihr das zusammen wohnen dann gestaltet? Habt ihr viele Regeln füreinander aufgestellt?

vor dem auszug hatten wir ein recht normales eltern-kind-verhältnis, mit allen aufs und abs - liebevoll, nah, verrückt und auch voller temperament ;-)

beim wiedereinzug dachten wir, dass wir dieses mutter-kind-ding einfach mal draußen lassen, weil wir ja schließlich nun alle voll erwachsen und ach so vernünftig und gleichberechtigt sind... ;-D

wir haben regeln aufgestellt, putzpläne gemacht, sind so richtig wg-mäßig gestartet - aber das war quatsch! ich bin nun mal die mutter und selbst, wenn ich meinen gören kaum in ihr leben dreinrede, merken sie (selbst wenn ich nichts sage) sofort, wenn meine seele im mutter-modus tickt - und umgekehrt ist es doch nicht anders. kinder erwarten von ihren eltern einfach andere sachen (und ein anderes verhalten), als von freunden.

im grunde hat es dann dem zusammenwohnen auch viel besser getan, als wir uns klar gemacht habe: wir sind nun einmal, wer wir sind, in den rollen, in denen wir sind und so leben wir dann auch zusammen :)_

Cklal?alala


@ Die_Seherin

Und eure Regeln und Pläne wurden dann auch mehr oder weniger über den Haufen geworfen? Ich kenne es von früher noch so, da hat Mama eigentlich den Haushalt komplett geschmissen und als Kind hat man nur hier und da ausgeholfen. So möchte ich das natürlich nicht mehr.

ich bin nun mal die mutter und selbst, wenn ich meinen gören kaum in ihr leben dreinrede, merken sie (selbst wenn ich nichts sage) sofort, wenn meine seele im mutter-modus tickt - und umgekehrt ist es doch nicht anders.

:)z Genau das Verhalten kenne ich von mir und meiner Mutter sehr gut. Sie war nie eine besonders autoritäre Person, aber ich wusste immer genau, wenn sie etwas nicht gut fand. Das hat mich indirekt aber auch oft dazu bewogen den vernünftigen Weg zu gehen, was sicher auch nicht immer falsch war.

@ JessSlytherin

Zu 1) Ich bin schon mitten im neuen Studium, komme jetzt ins 3 Semester und hoffentlich sind's somit nur noch 4 insgesamt. Es ist eine Ingenieurswissenschaft an einer TU. Arbeitsaufwand ist unterschiedlich, mal 30 Stunden/ Woche, gerade am Anfang vom Semester und während Klausurenphase geht's eher Richtung 80 Stunden/Woche

Zu 2) Es handelt sich über einen Job im Winterdienst und ja die Bezahlung ist pauschal, auch wenn ich überhaupt nicht zum Einsatz komme. Ich hatte einen Job mit festen Schichten und habe es als sehr große Belastung empfunden. Ich war froh, dass ich den Job noch vor der Klausurenphase losgeworden bin, auch wenn's nur 12 Stunden/Woche waren.

Zu 3) Ich weiß, dass meine Mutter ein gutes Gehalt hat und relativ günstig lebt (Haus ist abbezahlt) sich jedoch auch mehrmals im Jahr einen Urlaub gönnt. Klar hätte sie sich für mich gefreut, wäre ich beim alten Studium geblieben (besonders weil das einen Doktortitel und Ansehen bedeutet hätte) und stände nun wahrscheinlich ab diesem Sommer auf eigenen Beinen. Aber sie weiß auch, wie es ist, wenn man wenig Unterstützung von seinen Eltern bekommt und möchte es für mich anders.

Zu 4) Ich könnte es zumindest mal vorschlagen. Obwohl ich denke eine Rückzahlung macht dann mehr Sinn, wenn ich im Beruf bin. Ich sehe es schon auch so, dass ich ihr das in gewisser Weise auch wiedergebe, was sie mir nun ermöglicht. Vielleicht aber eher in Form von großen Geschenken oder Reisen. Oder ich zahle ihr dann später die Tennis-Stunden ;-D

J]essKSly/thxerin


So wie du es beschreibst, würde ich sagen, deine Mutter soll dir im Monat die 300-500€ für deine WG geben, und du besuchst sie öfters, ihr kocht zB. zusammen. Und ich würde ihr trotzdem (wenigstens einen Teil) zurückzahlen. Du bist fast 30 wenn du das Studium durch hast. Von Muttis Taschengeld leben fänd ich seltsam. Und wir reden ja auch bloß von max, 6.000€ pro Jahr.

Und nur rein Interesse halber für mich, musst nicht antworten wenn du nicht magst *:) , konntest du dir vom alten Studium nichts anerkennen lassen? Wenigstens irgendwelche Mathekurse? Halt um die Studienzeit zu verkürzen. Und gibts keinen Doktor in Ingenieurswissenschaften?

Semesterstart find ich entspannt. Deshalb hab ich auch alles was nicht dringlich ist auf Oktober geschoben. Ich hab im September meine Klausuren, und definitiv viel mehr zu tun als im April XD Aber ich habe das auf der Arbeit abgesprochen, ich habe jetzt zwei Wochen Urlaub, und die Klausurwoche auch. Ich würde das weder zeitlich noch nervlich schaffen vor oder nach den Klausuren meine 8-10h Schicht zu machen.

Ich sage das nur, weil ich noch nicht genau nachvollziehen kann, warum dir 12h/Woche zuviel sind. Hast du so ewig lange Wege zur Uni? Oder irgendwelche sonstigen Einschränkungen? Ich rate niemandem, wie ich ein Vollzeit Studium parallel zum VZ Job zu machen. Aber so mind. 20h/Woche sollte doch drin sein. Die Woche hat 168h. Selbst bei 8h Schlaf täglich bleiben noch 112h. Wenn ich nen großzügigen Durchschnitt von 60h Studium kalkuliere sind da noch 52h frei. Allein um mal den Kopf frei zu bekommen, und an etwas gänzlich anderes zu denken

BZla+ck xGun


es kommt sehr aufs studienfach an. in manchen sehr anspruchsvollen fächern muss man mit 60 stunden pro woche alleine für die präsenzeiten an der uni, die nachbereitung, die übungsblätter usw rechnen. dazu 2 stunden fahrtzeiten pro tag, mal 5 tage, sind 70 stunden die allein für die uni draufgehen; ohne irgendwelche prüfungsvorbereitung gerechnet. für frühstück, mittagessen, abendessen, kochen, abspülen, einkaufen und hygiene kann man pro tag mit allermindestens 2.5h rechnen, sind 17.5h pro woche. 7*7.5h schlaf macht 52.5h pro woche. zusammen sind damit 140h pro woche verplant, bleiben 28h für alles andere. nimmt man noch einen 12h job dazu, bleiben 16h freizeit pro woche. und das ist noch mit der unrealistischen annahme gerechnet, dass durch den job keine fahrtzeiten hinzukommen. so; kommt jetzt noch ne prüfungszeit, in der man nochmal mit sagen wir 20h zusätzlichem lernen pro woche rechnen kann, würden einem mit einem 12h-job schon 4 stunden pro woche fehlen. wenn man mehr schlaf braucht oder länger zum essen oder für die körperpflege, bleibt selbst abseits der prüfungszeiten zu wenig freizeit pro woche übrig. wobei ich persönlich auch 16h freizeit pro woche zu wenig fände. das wären von montag bis samstag 1 stunde freizeit am tag plus 10 stunden am sonntag. :-/

summa summarum: wer so ein fach studiert, kann nur während der ferienzeiten arbeiten. wobei in vielen fächern die prüfungsphase und pflichtpraktika oder blockseminare von 10 wochen semesterferien vielleicht 6 wochen übrig lassen.

J6ess}Sly8thCerxin


Black Gun: Ich weiß nicht, ob Ingenieurswissenschaft schwerer oder leichter ist als mein Wirtschaftsinformatik. Ich möchte die TE ja auch nicht verurteilen, sondern nur die Gründe wissen. @:) Ich hatte jetzt an soetwas gedacht, wie sie wohnt auf dem Dorf mit 5 Häusern und 200 Kühen, und hat deshalb imense Fahrtzeiten. Ich kenne einfach nur keinen Studenten in meinem Umfeld, der nicht regelmäßig arbeitet. Die meisten dann abends und am Wochenende im Supermarkt, bei McDonalds oder kellnern etc.

Natürlich setzt jeder seine Prioritäten anders. Ich musste gerade über deine 10h Freizeit am Sonntag lachen, denn ich arbeite wie gesagt vollzeit. Laut Vertrag 40h, realistisch ü50h. Plus Fahrzeit von mind 1h/Tag. 5 Tage die Woche. Am Sonntag und an meinem freien Tag lerne ich 10h, von morgens bis Abends, wenn ich eine Pause brauche koche ich, fahr kurz einkaufen, sauge durch etc. An Arbeitstagen lerne ich dann halt vor oder nach meiner Schicht (Wechselschicht) ~4h. Semesterferien habe ich keine, gibt es nicht. Und meinen Urlaub nutze ich jetzt zum Powerlernen, ich muß Wirtschaftsmathe noch sicher kriegen. %:|

Wie gesagt, das empfehle ich niemandem. Gerade vor der Klausur geht es doch arg an die Substanz. Aber wenn ich da an die Studenten mit Partner und Kindern denke, das ist auch Arbeit. Denn die Kleinen werden zB nie dann krank wenn man Zeit hätte. Gefühlt dann, wenn man am meisten zeitdruck hat. ]:D

DJie Se5herixn


Und eure Regeln und Pläne wurden dann auch mehr oder weniger über den Haufen geworfen? Ich kenne es von früher noch so, da hat Mama eigentlich den Haushalt komplett geschmissen und als Kind hat man nur hier und da ausgeholfen. So möchte ich das natürlich nicht mehr.

wir haben die nicht umgeschmissen, aber zum einen anders verteilt und zum anderen hatte ich den legitimen job, das autoritärer einzufordern - wer zahlt, schafft an ;-) schon gelassener und gleichberechtigter, aber eben nicht im "kommunistischen" sinne. und im grunde haben die beiden das auch irgendwie genossen, ein wenig kind sein zu dürfen!

So wie du es beschreibst, würde ich sagen, deine Mutter soll dir im Monat die 300-500€ für deine WG geben, und du besuchst sie öfters, ihr kocht zB. zusammen. Und ich würde ihr trotzdem (wenigstens einen Teil) zurückzahlen. Du bist fast 30 wenn du das Studium durch hast. Von Muttis Taschengeld leben fänd ich seltsam. Und wir reden ja auch bloß von max, 6.000€ pro Jahr.

also, ich verdiene auch nicht so schlecht, aber ich hätte mir ein "studentendarlehen" an meine kinder nicht leisten können, die wohnung war aber so groß und frei, dass das durchaus ging!

CJlalvalaxla


@ BlackGun

Nette Rechnung ;-D obwohl ich mir wohl schon eindeutig mehr Freizeit nehme (also mehr unterm Semester). Ich frage mich tatsächlich auch manchmal wo meine ganze Zeit bleibt. Aber gerade in der Prüfungszeit habe ich kaum Zeit um mal Haushaltsdinge zu erledigen, weil ich auch vor dem Schlafen locker mal 2 Stunden brauche um für mich zu sein.

@ JessSlytherin

Studierst du an einer normalen Uni? Bei mir im Studiengang arbeitet eigentlich fast niemand nebenbei. Kann auch am Alter liegen (sind ja jetzt alle erst 19-20), aber die meisten bekommen genug Unterstützung von den Eltern oder BAföG. War in meinem alten Studiengang auch eigentlich nicht anders. Gearbeitet wurde primär um Erfahrungen zu sammeln, also auch nur an der Uni oder an entsprechenden Instituten.

Wenn ich meine Zeit so durchrechne, bleibt da rein objektiv schon einiges übrig, aber ich weiß ja, wie es dann doch in der Praxis aussieht und da komme ich schon locker auf meine 40 Stunden, wenn ich nur das nötigste mache. Und dann ist es wohl eine Frage der Prioritäten. Was ich mir nun an Zeit auf der Arbeit spare, verbringe ich beim Sport. Aber ich habe gelernt, dass ich das für mich brauche.

Klar kann ich noch besser an meinem Zeitmanagement arbeiten, ZB weniger Leerlauf zwischen Vorlesungen oder Terminen. Aber im Endeffekt "arbeite" ich sicher nicht weniger als jeder normale Arbeitnehmer, nur dass ich mir meine Zeit einteilen kann und somit bei 30 grad auch mal spontan ins Schwimmbad gehe. Dafür habe ich eben auch kein Wochenende wo ich alles mal komplett aus der Hand legen kann.

So wie du es beschreibst, würde ich sagen, deine Mutter soll dir im Monat die 300-500€ für deine WG geben, und du besuchst sie öfters, ihr kocht zB. zusammen.

Ich merke, dass ich eigentlich schon ziemlich entschlossen bin zu ihr zu ziehen. Ich drücke mich gerade nur noch vor diesem konkreten Schritt. Also meinen Mitbewohnern Bescheid zu sagen und dann eine Deadline zu setzen, ab wann ich hier raus sein will. Ist für mich nun mal auch emotional, da ich sie gerne mag und ich auch eigentlich mit dem Vorsatz hier eingezogen bin, dass ich bestimmt bis zum Ende des Studiums hier wohnen bleibe.

J0ess\Sly?th<erin


also, ich verdiene auch nicht so schlecht, aber ich hätte mir ein "studentendarlehen" an meine kinder nicht leisten können, die wohnung war aber so groß und frei, dass das durchaus ging!

Seherin, die Mutter hat die TE ja meines Verständnisses nach schon 4 Jahre lang finanziell unterstützt. Mein Vorschlag war ja, dass es nicht als Geschenk, sonderns als Darlehen gesehen wird @:)

Clalalala, Nein, ich bin nicht an einer Präsenzuni. Hatte ich mich nach dem Abi und nach den Ausbildungen zwar drauf beworben, aber ganz schnell wieder gelassen, weil zu teuer und kein Einkommen :-D Gab damals noch Studiengebühren. Ich bin an der Fernuni Hagen. Da ist fast alles per Post oder online, nur zu den Klausuren muß ich hin.

Vielleicht liegt es wirklich am Alter. Aber ich kenne wirklich keinen Student in meinem Umfeld, der noch zu Hause wohnt. Und das sind Studenten aus Siegen, Bonn, Köln. Und die machen dann besagte Jobs, jeden Samstag Abend kellnern, einer hat seit Ewigkeiten Sonntags die Schicht im McDoof hier in der Stadt. Die anderen waren sonst meine Mitarbeiter. Die konnten nur an bestimmten Tagen, aber das kann man ja alles einplanen. Und bei Klausurphasen sind wir zu Studenten und auch den Schülern recht nett und geben denen frei. ;-)

Mein Schwager macht zur Zeit seinen Master, während meine Schwester arbeiten geht. Dafür versorgt er parallel die Kinds und den Haushalt. Mein Bruder hat seinen Bachelor Abends nach der Arbeit gemacht, mein Vater machts wie ich im Fernstudium.

Wenn du wirklich zurück ziehst möchte ich ab und zu nen Lagebericht :-D Gerade weil ich mir das so nicht vorstellen kann, finde ich es doch sehr spannend. @:)

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