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Als Zivilist bei der Bundeswehr arbeiten.

HJaushalt"swarenl Ash hat die Diskussion gestartet


(Sorry falls ich das ins falsche Forum packe. Wollte erst ins Cafe aber die Threads hier sind ja auch nicht alle Gesundheitsfrage. Falls falsch, dann sorry und bitte verschieben!)

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Erstmal ein "Hallo” an die Gemeinde hier. Hab euch über Google gefunden und hoffe, hier vielleicht ein paar Tipps und Ratschläge zu bekommen.

(Hui, ist ziemlich lang geworden)

Kurz zu mir:

Ich bin männlich und 33 Jahre alt. Habe einen Realschulabschluss und eine Ausbildung als Großhandelskaufmann in der Tasche. Aber bin seit gut 10 Jahren nicht mehr in dem Berufsfeld tätig.

Ich arbeite in einem mittelständischen Unternehmen als Kommissionierer/Lagerist. Ohne jetzt aber in irgendeiner Form darauf ausgebildet zu sein.

Wie's halt so ist. Man fängt in dem Unternehmen an, arbeitet hier und dort und wächst dann in die Rolle rein.

Ich trage dort Verantwortung und mein Beitrag fällt auf. Positiv wie negativ. Davor verstecke ich mich auch nicht.

Ganz im Gegenteil. Ich bin gerne in solch einer Situation und kann damit umgehen. Und ich mache - mal aller Bescheidenheit zum Trotz - meine Arbeit gut. Das Feedback von "Oben” ist durchweg positiv.

Ich bin zuverlässig. Pflichtbewusst. Belastbar. Kompromissbereit, das heißt, ich ziehe mein Ding nicht stur durch, sondern lasse mit mir reden. Flexibel. Und ein netter, umgänglicher Kerl.

Soviel zu mir. Vielleicht hilft das ein wenig.

Problem: Ich bin totunglücklich in dem Job in Kombination mit der Firma. Die Arbeit in der Position war zwar nie mein Traumberuf aber er ist ok. Damit habe ich mich mittlerweile arrangiert und würde auch in dem Berufsfeld weiterarbeiten.

Die kaufmännische Ausbildung war schon die falsche Wahl aber das ist ein anderes Thema und soweit will ich nun nicht ausholen.

Es ist, wie gesagt, das ganze Paket nebenbei, welches nicht stimmt. Die Firma. Viele der Kollegen zu denen ich kein Bezug habe und auch nicht will. Die Arbeit selbst ist sehr stressig: Immer mehr mehr mehr. Schneller schneller schneller.

Der Verein selbst ist nicht wirklich interessant und mit 33 Jahren hätte ich schon gerne etwas mehr in der Tasche. Gehalt ist ok aber für 10 Jahre und meine gute Art der Arbeit einfach nicht…..ich fühle mich nicht gewertschätzt. Zudem verdiene ich in meinem Freundeskreis am wenigsten.

Und das ist der nächste Punkt. Und der Wichtigste: Mein Privatleben leidet enorm unter dieser Unzufriedenheit. Ich wohne in einem Dorf und wollte immer mal raus (bin also nicht Heimatgebunden). Viele meiner Freunde sind schon weg.

Und ich versauere hier in meiner Wohnung und mache nix mehr außer Arbeiten und schlafen. Tag für Tag. Woche für Woche. Der gleiche Ablauf und Rhythmus.

Mein Leben zieht an mir vorbei und ich lasse es gewähren, weil ich alleine kaum aus diesem Strudel rauskomme.

Freundin oder eine Familie gründen, wie viele meiner Freunde….dazu fehlt mir mittlerweile einfach die positive Energie, das Selbstwertgefühl und schlichtweg die Kraft und der Optimismus. Meine ganze Persönlichkeit verändert sich immer mehr ins Negative, ohne, das ich diesen Vorgang stoppen kann.

Mein Seelenleben sieht also ziemlich mies aus und wenn ich jetzt noch weiter tippe und weiter ins Detail gehe, sitze ich morgen noch hier und und mir bluten die Finger. Deswegen mache ich hier erstmal einen Cut und komme auf das eigentlich Thema zu sprechen.

Also was machen?

- Umschulung zu irgendwas…

- nochmal studieren

- auf gut Glück bewerben

- Bundeswehr

Die ersten 3 Punkte habe ich mehr oder weniger schon mal abgearbeitet und in Betracht gezogen. Kann man an dieser Stelle vorerst einen Strich drunter machen. War nix.

Also Bundeswehr aber nur als Zivilist.

Nach meiner Musterung stand es mir damals frei, was ich mache: Bund, Zivi, Nix. Mhm...hab natürlich nix genommen. Hatte keinen Bock auf GWD und das alles. Heute weiß ich, das es die falsche Wahl war.

Mich verplfichten und richtiger Soldat werden, möchte ich erstmal nicht. Vor einiger Zeit wurde ja bekanntgegeben, das die zivilen Stellen beim Bund erhöht werden und vielleicht ist das meine Chance. Denn ich finde die Idee sehr interessant.

Interessantes "Unternehmen”. Möglichkeiten. Ich komme raus. Und vor allem: Raus aus der freien Wirtschaft!

Allerdings habe ich keine Ahnung, wie ich das anstellen soll oder wie ich dort vorgehe um einen Fuß in die Tür zu bekommen. Einfach mal zu einem Wehrdienstberater? Das Arbeitsamt?

Auf Grund meiner (unausgebildeten) Berufserfahrung wäre wohl das Gebiet Lager/Logistik das naheliegenste.

Gibt es hier vielleicht Leute, die diesen Weg schon vor mir gegangen sind? Dir mir Tipps geben können? Wie ich vorgehen kann/soll? Wie ich das alles anstelle?

Danke für's dranbleiben. Musste mich auch mal ein wenig dabei auskotzen!

MfG

Ash

Antworten
mUnef


De facto giltst du aus unausgebildete Hilfskraft ohne Abschluss in diesem Bereich. Ohne Abschluss kommst du zivil kaum rein.

Und vor allem: Was sollte bei der Bundeswehr anders sein? Die Negativfaktoren aus dem alten Arbeitsumfeld kannst du da genauso haben (und viele davon wirst du defintiv haben).

Aber probieren kann man's ja mal, mach ne Bewerbung fertig, dann siehst du weiter (oder es erübrigt sich und du hast dir viel Überlegung gespart).

Ich wüsste jetzt nicht, was dir ein Wehrdienstberater oder das Arbeitsamt dabei helfen sollte. Oder meinst du diese Karriereberatung?

Hdaushaltiswarenx Ash


De facto giltst du aus unausgebildete Hilfskraft ohne Abschluss in diesem Bereich. Ohne Abschluss kommst du zivil kaum rein.

Ja, das kenne ich schon aus meinen vorherigen Versuchen und das es schwierig ist, wenn man zwar über die Erfahrung verfügt aber nicht über etwas Offizielles und Vorzeigbares.

Der Gedanke war halt der, das es beim Bund evtl. etwas leichter ist, sich mit deren Hilfe dann weiterzubilden und das es ggf. sogar gerne gesehen wird, wenn man bereit ist, diesen Weg zu gehen und dann "mehr" zu machen.

Und vor allem: Was sollte bei der Bundeswehr anders sein? Die Negativfaktoren aus dem alten Arbeitsumfeld kannst du da genauso haben (und viele davon wirst du defintiv haben).

Klar, natürlich.

Aber wie gesagt: Interessantes Umfeld. Das reizt mich schon. Und es hilf ja auch nicht weiter, wenn ich den Arsch hochkriegen möchte aber erstmal nur alle "Gefahren" in den Vordergrund packe.

Ich wüsste jetzt nicht, was dir ein Wehrdienstberater oder das Arbeitsamt dabei helfen sollte. Oder meinst du diese Karriereberatung?

Ich dachte jetzt nur, das es doch auch eine offizielle Anlaufstelle für Außenstehende geben müsste?!

Jemanden, den man die ganzen Fragen stellen kann und der einen weiterhelfen und beraten kann. Vielleicht gibt's ja noch andere Möglichkeiten. Und das alles, ohne das dir gleich ein unterschriftsreifer 12-Jahresvertrag unter die Nase gehalten wird.

Danke für dein Feedback. :-)

m!nexf


Ne, das ist nicht wirklich leichter, die haben teilweise (je nachdem eben) sogar härtere Anforderungen als in der freien Wirtschaft.

Aber wie gesagt: Interessantes Umfeld.

Ja und inwiefern? Ich frage nur, weil ich mich frage, ob du dir darunter das Richtige vorstellst.

Ich dachte jetzt nur, das es doch auch eine offizielle Anlaufstelle für Außenstehende geben müsste?!

Jep, das nennt sich die Karriereberatung, da kannst du online Termin für die nächstgelegene Stadt vereinbaren.

Mtangn04x2


[[https://www.bundeswehrkarriere.de/bewerbung#ZivileLaufbahn Zivile Laufbahn]] Schon geschaut?

HQaushealtswaAren xAsh


Ja und inwiefern? Ich frage nur, weil ich mich frage, ob du dir darunter das Richtige vorstellst.

Naja, ich finde es interessant, für solch ein großes "Netzwerk" zu arbeiten. Da ich nicht heimatgebunden bin, hat man vielleicht auch die Möglichkeit, ein wenig rumzukommen. Mehr zu sehen.

Dazu wird man ja sicher auch mit vielen Menschen zusammen arbeiten, kennenlernen und dergleichen.

Klar ist dort nicht alles rosarot aber das sind halt ein paar Gedanken die mir gefallen.

[[https://www.bundeswehrkarriere.de/bewerbung#ZivileLaufbahn Zivile Laufbahn]] Schon geschaut?

Mann042

Super. Danke für den Link. Das hilft. :-)

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