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Verzweifelt mit Berufswahl - Hilfe bitte

g)atxo


Big4? Die haben nicht ohne Grund eine hohe Fluktuation. Klassische Unternehmsberatungen sind das aber nicht. Diese Erfahrung solltest du nicht auf die gesamte Wirtschaftswelt übertragen.

B{e>rufsxwahlx


Du berätst gerne Leute und wolltest deswegen in die Unternehmensberatung?

Ja, so naiv war ich damals. ;-D Wollte mich mit Fachwissen zum Experten hocharbeiten.

Meine Noten und bisherige Praktika waren gut, Empfehlungsschreiben vom Prof dabei, daher hab ich auch das Praktikum bekommen.

Naja, in zahlenlastigen BWL-Bereichen wie z.B. Rewe kann man sicher eine ruhige Kugel schieben, aber Zahlen interessieren mich leider nicht so.

Wenn, dann kämen leider nur die stark umworbenen Laber-Sachen wie z.B. Personal für mich in Frage.

BPerqufVswahlx


@ Mann042:

Interessante Betrachtungsweise, so hab ich es noch gar nicht gesehen. Werde darüber nachdenken.

hceute=_hier


ja Beamten-Verwaltungslaufbahn find ich auch gut, aber ohne Vitamin B oder bei den Aufnahmeprüfungen gegen eine enorme Konkurrenz anzukommen nicht machbar. Oder?

Warum nicht probieren? Wer nicht wagt ... du weisst schon ;-D

Schon im Studium hatte ich Kontakte hauptsächlich zu Ingenieuren, Informatikern, Wirtschaftsinfos, Mathematikern. Die sind schon in der Uni ganz anders drauf. Das wird im Job auch nicht anders sein, denke ich.

Schau dich doch mal in Ingenieursgesellschaften (real oder virtuell) um, was an Personal sie so benötigen. Offensichtlich scheint es dich dorthin zu ziehen. Du kannst dir gern Zeit nehmen. Es sollte bei so einer Entscheidung nicht die Eile im Vordergrund stehen.

Überhaupt behalte im Hinterkopf, dass deine aktuelle Entscheidung nicht bis in alle Ewigkeit zum Rentenalter gilt. Jederzeit kannst du etwas neues anfangen, wenn dein "Herzblut" angesprochen ist.

Beratung habe ich einige lange Jahre gemacht (und kann deine Erfahrung auch teilen). Es ist etwas anderes, einmal jemanden zu beraten oder wenn es die tagtägliche Aufgabe ist. Dann wird es sehr kompliziert als eher weniger teamfähiger Mensch, sich auf die unterschiedlichsten Leute einzulassen und deren mitunter abstrusen Geschichten zu verarbeiten.

In meinem Bekanntenkreis ist ein Coach. Er sagt, dass er fulltime diesen Job nicht aushalten würde. Es ist enorm anstrengend sich immer wieder auf neue Fälle und Geschichten einzulassen. Das schlaucht einen sehr schnell aus, wenn man keinen faible für Menschen und deren Historie hat.

Ansonsten: wie wäre eine google-Suche nach allen Berufen, die anerkannt sind. Muss ja nicht gleich ins Ausland gehen, wenn man sich seiner Sache nicht so sicher ist.

Das wird schon :)^

DFieI Se@herixn


ich habe eher das gefühl, dass du im ersten schritt viel mehr an deinem stärken-schwächen-profil arbeiten solltest, als konkret nach dem traumberuf! das meine ich gar nicht böse, sondern ich habe einfach das gefühl, dass du noch nicht in dir selber ruhst.

für mich habe ich die erfahrung gemacht, dass es zwar traumberufe gibt, diese aber über die jahre auch zur realität werden. und für mich ist es mittlerweile viel wichtiger, mit wem ich arbeite, ob ich so arbeiten kann, wie ich es liebe - das was, tritt dahinter zurück.

Mgin1na=ly


Also den Zahn mit der Verwaltungslaufbahn muss ich Dir gleich wieder ziehen, wenn stimmt was Du über Dich selbst geschrieben hast. Nicht unbedingt, weil man in der Verwaltung doch Stress haben kann (ob man etwas als Stress empfindet hängt doch sehr davon ab, wie man persönlich veranlagt ist).

Sondern, weil die Verwaltungen die ich kenne (und ich kenne sie aus Personalersicht) prüfen die Teamfähigkeit der Kandidaten. Man braucht weder Vitamin B noch muss man ein Fach in Perfektion beherrschen, um eingestellt zu werden. Die Verwaltung weiß, dass Beschäftigte sich auch bei der Arbeit entwickeln. Wer aber nicht als teamfähig eingestuft wird, wird nicht genommen oder wird in der Probezeit aussortiert. Es gibt in der Verwaltung sogar Assessmentcenter, die gar nicht auf eine fachliche Prüfung ausgelegt sind, sondern einzig und allein die Teamfähigkeit prüfen.

Von Jura würde ich Dir übrigens auch abraten. Wer vor Gericht nicht schnell schaltet, um das beste für Seinen Mandaten rauszuholen, und z.B. auch das Prozessrecht auf dem Kasten hat, geht ganz schnell unter. Richter haben es nicht unbedingt leichter. Die müssen auch schnell schalten, um eine Verhandlung anständig zu führen. Von der Arbeitsbelastung eines durchschnittlichen Richters am Amtsgericht ganz zu schweigen.

Wäre vielleicht eine Selbständigkeit etwas für Dich? Vielleicht ein eigenes Beratungsunternehmen? Das bringt Unwägbarkeiten mit sich, aber es hätte den Charme, dass Du alles auf Dich und Deine Einstellungen und Wünsche zuschneiden könntest.

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