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Brauche Rat.... welchen Job oder wieder studieren?

L[ill\yWhixte hat die Diskussion gestartet


(Urspr. Titel: "Brauche Rat....")


Zu meiner Situation:

Ich bin jetzt Ende 20, habe Abi, hatte angefangen zu studieren - konnte mein Studium aber wegen verschiedener Umstaende nicht beenden, also habe ich keinen Abschluss. In der Zwischenzeit bin ich auch zu meinem Freund in ein anderes Land gezogen und habe auch schon die Sprache gut in der Tasche.

Jetzt muss ich natuerlich auch anfangen zu arbeiten, leider bin ich mir total unsicher was ich machen soll, weil die meisten Stellen einen Uni Abschluss erwarten. Ich frag mich obs denn zu spaet ist um nochmal von vorne anzufangen, also nochmal zu studieren. Mein Freund erwartet von mir das ich anfange zu arbeiten (habe in den letzten 2 Jahren die Sprache gelernt und nicht gearbeitet). Natuerlich weiss ich das unda verstehe es auch, aber ich wuerde wirklich gerne einen Uni Abschluss machen.

Leider versteht mich mein Freund nicht wirklich und auch sonst kann ich mit keinem darueber reden :(

Danke fuers lesen und Kommentare :)

Antworten
C/om-rban


Also entweder eine Ausbildung oder ein Studium - einfach nur "Arbeiten anfangen" wird sicher nicht funktionieren. Du bist ja noch total jung und hast noch 35 Berufsjahre vor dir. Da ist es wichtiger, eine fundierte Entscheidung zu treffen, in welche Richtung man sich entwickeln will (sollte in deinem Alter noch besser gehen als mit 18). Und dann eben nochmal in eine entsprechend nötige Ausbildung zu investieren.

Nicht jetzt "irgendwas" machen - das hängt dir ein Leben lang nach. :)z

Wdalki9ngGhoxst


@ LillyWhite

Ungelernt zu arbeiten bedeutet für dich dauerhafte finanzielle Abhängigkeit von deinem Freund oder von den Sozialsystemen.

Hast du mal abgeklärt, ob du überhaupt noch einen Anspruch auf BAföG hättest? Das ist bei einem späten Abbruch des Studiums ohne unabweisbaren Grund nämlich regelmäßig nicht der Fall. Und was du gern würdest, spielt eigentlich keine Rolle, wenn du keine finanziellen Rücklagen hast und dein Freund das nicht mitträgt. Das Jobcenter sieht sich nämlich erst recht nicht dafür zuständig, dir während eines Studiums den Lebensunterhalt sicherzustellen.

Meines Erachtens kommt für dich am ehesten eine Berufsausbildung mit Ausbildungsvergütung und eventuellem Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe in Betracht. Als Ungelernte verdienst du sowieso nicht sonderlich viel mehr und wenn dein Freund das nicht versteht, ist er möglicherweise auch nicht der Richtige für schwierigere Zeiten.

Auf jeden Fall drängt bei dir alterstechnisch die Zeit, da Ausbildungsbetriebe schon hinterfragen, warum jemand mit Ende 20 noch eine Erstausbildung braucht.

JoessS1lyt3herixn


Gibts vll irgendwo ein duales Studium? Dann könntest du arbeiten und dabei studieren. Wenn du dir noch alte Kurse anrechnen lassen kannst, könntest du das Ganze auch noch beschleunigen. :)z Allgemein: Ja, mach eine Ausbildung oder ein Studium. Sonst ist nacher (worst case) der Freund weg, und du hast gar nichts.

Was hast du denn in den letzten zwei Jahren gemacht? Ausser die Sprache zu lernen?

A+ufDer7Arbexit


Warum meinst du jetzt dein Studium beenden zu können?

Mal ehrlich: ich hatte meinen Abschluss mit 24 in der Tasche. Ich frage mich gerade wie lange du noch studieren willst?!

Aber wenn du es willst: wie weit bist du denn mit deinem Studium gekommen? Kannst du dir Prüfungsleistungen aus deinem ersten Versuch anrechnen lassen? Wie lange müßtest du noch studieren um einen Abschluss zu erhalten?

Zwei Jahre "nur" die Sprache zu lernen hört sich jetzt nicht sonderlich produktiv an. Da muss man einfach sagen: nicht jeder kann ein Studium erfolgreich beenden. Vielleicht wäre eine Ausbildung etwas für dich?

JMessCSlOythexrin


@ AufDerArbeit:

Im anderen Faden schrieb sie letztes Jahr, sie sei im 17 Semester (ja, 17, kein Tippfehler). Irgendetwas sollte davon ja nützen....

A+ufDerArjbeixt


Ach herjeh... der Faden spricht bände.

Kein Bock zu arbeiten? Na dann find einen Mann der dich versorgt...

konnte mein Studium aber wegen verschiedener Umstaende nicht beenden

Ja. Faulheit. Sprich es doch aus.

Da kann dir leider keiner helfen.

Leider versteht mich mein Freund nicht wirklich und auch sonst kann ich mit keinem darueber reden :(

Ich fürchte inzwischen versteht dein Freund dich besser als dir lieb ist - deswegen sagt er auch das du arbeiten sollst. Vielleicht wäre ein Monat als ungelernte Lagerarbeiter mal ganz gut für dich, dann hättest du auch wieder Motivation eine Ausbildung anzufangen oder dein Studium doch zu beenden.

Das Leben ist kein Ponyhof. Sorry für die deutlichen Worte.

W>alkin/gGhxost


Irgendetwas sollte davon ja nützen....

Wenn man den Allerwertesten denn mal hochbekäme, sicher. Ein Studium ist definitiv nix für Leute, die alles "wirklich gerne würden" und sich doch zu nix aufraffen können.

DLie NSeherxin


ich habe ja das gefühl, dass nicht faulheit die (nicht) antriebsfeder ist, sondern da ganz tiefe versagensängste und zurückweisungszenarien eine rolle spielen :-/

wie ist denn insgesamt deine lebenssituation? das land in dem du lebst - gefällt es dir dort? hast du anschluss? deine beziehung klingt auch zwischen den zeilen eher nicht so ganz harmonisch...

WxaljkingwGhost


ich habe ja das gefühl, dass nicht faulheit die (nicht) antriebsfeder ist, sondern da ganz tiefe versagensängste und zurückweisungszenarien eine rolle spielen :-/

wie ist denn insgesamt deine lebenssituation? das land in dem du lebst - gefällt es dir dort? hast du anschluss? deine beziehung klingt auch zwischen den zeilen eher nicht so ganz harmonisch...

Um die TE aber mal in Schutz zu nehmen: Die Kacke war offensichtlich bereits bei Beginn der Beziehung am Dampfen. Ihr Freund hat seine Entscheidung getroffen, also muss er sich mit den Gegebenheiten arrangieren oder gehen. Ersteres beinhaltet aber auch, ihr richtige Lösungsansätze anzubieten und nicht so einen Quatsch wie ungelernt zu arbeiten. Natürlich müsste man die Realisierung einer solchen Lösung bei der TE unbedingt terminieren :-|

LWi2llyWh9ite


Danke fuer die Beitraege auch wenn manche echt fies klingen. Es gab Gruende warum ich so lange studiert hatte, ich musste arbeiten mich um meine Familie kuemmern (mein Vater ist Herzkrank), hatte Depressionen und anderes, ist nich ganz fair sich uber "Faulheit" auszulassen, wenn man die Umstaende nicht kennt.

Aber dennoch danke, wahrscheinlich ist ne Ausbildung das Beste.

:-)

XSiraxin


Eine Ausbildung in einem Bereich wo du schon Vorwissen vom Studium hast, wäre vielleicht das richtige für dich.

Einige meiner Ausbildungsgenossen waren schon 25-28 weil Chemiestudium abgebrochen. (Arbeite als Chemielaborantin).

Dann musst du auch echt wenig lernen, aber leider brauch man das Zertifikat um damit auch Geld zu verdienen.

Leiharbeiter oder Aushilfe wird dich, eventuell geistig unterfordern.

Übrigens kann ich verstehen, dass Depressionen was ganz schlimmes sind, mich haben sie auch schon getroffen, zum Glück erst nach unbefristetem Arbeitsvertrag. Ich war aber auch nur 6 Wochen deswegen krank und dann hab ich mich aufgerafft als die Medikamente gewirkt haben und die NW weggingen.

Ja Depressionen sind was schlimmes, aber ich finde, oftmals nutzen die Menschen das als Ausrede. Vielleicht denkst du jetzt ich will dir was böses, aber mir hat die Arbeit geholfen in meiner Depression. Ich hatte einen geregelten Tagesablauf, bin zur Therapie gegangen und habe mich für die Welt "wertvoll" gefühlt, weil ich nicht auf der Tasche von andren gelebt habe. Heißt nicht, dass ich nicht am liebsten jeden Tag nur im Bett gelegen hätte und geheult (Ich war sogar kurz davor dass mein Therapeut mich zwangseinweisen lassen wollte, so schlimm war es...) aber ich habe mich aufgerafft und etwas wertvolles geleistet.

Ich denke du musst jetzt das Zepter in die Hand nehmen und dich entscheiden, WAS willst DU? Gibt es in dem Bereich auch eine Ausbildung? Dann würde ich dir die empfehlen, denn mit Depressionen zu studieren...meh, kann mir nicht vorstellen, dass das dauerhaft gut geht.

L0ill8yWhi>te


Ich habe lange nichts dagegen gemacht und hab einfach weiter gemacht, bis es halt zum Zusammenbruch kam. Ich war sehr lange in Behandlung und nehme noch immer Medikamente. Ich verstehe das Menschen solche Dinge wie Depressionen als Entschuldigung benutzen und ich nehms auch keinem Uebel wenn man mir so was unterstellt, nur ich weiss wie s mir ging und geht.

Ich wollte hier einfach mal Meinungen einholen, vielleicht gibts ja Leute die in Erfahrung damit haben..... keine Ahnung.

Ich denke auch das ne Ausbildung in nem aehnlichen Fach das Beste sein wird.

XDir#ain


Ja ich weiß, um so eher man Depressionen erkennt umso besser...

Leider wars bei mir auch schon 5vor12, erst mein Hausarzt hat gesagt "Jetzt ist Schluss, ein Nervenzusammenbruch ist keine Kleinigkeit."

Ich hätte mich wohl weiter gequält und gehofft "es wird schon".

Nur habe ich halt auch die Arbeit zu schätzen gelernt... Eben weil es mich zwingt einen Tagesablauf zu haben... Allein hätt ich das nicht geschafft ^^

Eine Ausbildung klingt wirklich nach was gutem, ich hätte studieren können mit Abitur, aber ich hab mich dagegen entschieden, weil ich einfach nicht wusste, ob ich noch weitere Jahre auf ner Bank sitzend verbringen will.

Ich sage heute für mich, meine Ausbildung ist das beste was mir passieren konnte... hätte es mich im Studium erwischt, wäre ich untergegangen.

Ich verdiene auch wirklich nicht schlecht mit meinem Job.

Eventuell gibts bei dir größere Firmen, die sind meist begeistert wenn sie Ex-Studenten bekommen, die eine Ausbildung machen wollen entsprechend zum ehem. Studium.

Da wissen sie "die kennen sich schon aus, denen kann man auch in der ausbildung schon anspruchsvollere Aufgaben geben"

Vielleicht möchte die TE uns ja sagen was sie studiert hat, denn könnte man Ausbildungsberufe passend raussuchen...

L#ill,yWhixte


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