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Mutter ernährt/lebt ungesund und sieht es einfach nicht ein

b]e\llagixa


Jeder erwachsene Mensch hat das Recht seine eigene Scheiße zu bauen.

Auch dann, wenn es für jeden Zuschauer tatsächlich genau das ist.

Evtl. würde es deiner Mutter gut tun, wenn sie jemand einfach so annimmt wie sie gerade ist.

s3ternOen7gla)nzzauBberixn


Hallo Mila. Ich hatte das Gefühl über meine eigene Mutter zu lesen.

Sie ist allerdings erst 50, hat ebenfalls einen stressigen Job und ist adipös (nimmt seit Jahren Kreislaufmedikamente)

Sie fährt jeden Meter mit dem Auto, isst abends Tüten von Süßigkeiten sitzt nach der Arbeit am liebsten auf der Couch und schläft viel.

Sie war noch dazu mit mir allein erziehend und insbesondere in der Pubertät hatte ich starke Ängste, was passiert, wenn sie an ihren Verhaltensweisen kaputt geht.

Mittlerweile kann ich nur sagen: Versuche unabhängig zu werden.

Es klingt hart, aber du änderst sie nicht. Du bist das Kind.

Ich habe damals alles versucht. Mein hart erarbeitetes Taschengeld investiert, um ihr einen Gutschein im Fitnessstudio zu schenken, die Süßigkeiten versteckt, sie versucht zur Bewegung zu animieren. Nichts dergleichen hat funktioniert.

Seitdem ich selbst Kinder habe, empfinde ich ihr Verhalten als höchst egoistisch und habe nochmal einen ganz anderen Blick auf die Sache.

Es ist traurig, aber du kannst nichts machen.

Das einzige was dir übrig bleibt ist, dich abzugrenzen.

Sonst gehst du kaputt und ebenfalls mit dem sinkenden Schiff unter.

Ich wünsche meiner Mutter von Herzen, dass sie trotzdem alt wird. Aber ihre Ernährung und ihre Lebensgewohnheiten sind einfach alles andere als förderlich.

Du kannst mir gern eine Nachricht schreiben. Freue mich über einen Austausch.

Moonsxti


Mila, ich bin so alt wie Deine Mutter und würde mich schön bedanken, würde mir meine Tochter vorkauen, wie ich mein Leben zu gestalten habe. Dies ist nämlich allein meine Sache und vielleicht noch die meines Lebenspartners.

Du hast ihr bereits einiges dazu gesagt, und Du hast eine klare Antwort erhalten. Damit sollte es für Dich gut sein.

sBternengRlanzz[auUberin


Mila, ich bin so alt wie Deine Mutter und würde mich schön bedanken, würde mir meine Tochter vorkauen, wie ich mein Leben zu gestalten habe.

Ich sehe das etwas anders. Die TE macht sich immerhin Sorgen.

M3rsHaixde


Die TE macht sich immerhin Sorgen.

Ja, prinzipiell ist das ja auch schön.

Aber zum Einen hat sie diese Sorgen ja nun mehrfach geäußert, die Mutter weiß dass es diese gibt und hat sehr deutlich gemacht, was sie davon hält.

Und zum Anderen ist die Frage wie berechtigt die Sorge nun ist - wir reden hier nicht von Alkoholismus oder Spielsucht, sondern davon, dass die Mutter sich in den Augen der TE nicht gesund genug ernährt. Und eine erwachsene Frau als "unbelehrbar" zu bezeichnen, weil sie gern Süßigkeiten isst, halte ich für recht übergriffig.

Ganz besonders, wenn die Tochter ja anscheinend nicht groß anders lebt.

M;onstxi


Und eine erwachsene Frau als "unbelehrbar" zu bezeichnen, weil sie gern Süßigkeiten isst, halte ich für recht übergriffig.

Genauso sehe ich das auch. Die TE sollte sich vor allem um ihr eigenes Leben kümmern.

O|ran{geC!anyon


Die TE macht sich immerhin Sorgen.

Nur weil sich jemand Sorgen macht, heisst das nicht, dass diese Sorgen auch berechtigt sind.

Ihre Mutter ist eine erwachsene Frau, die muss man nicht bevormunden. Stress im Job reicht schon, den braucht man daheim dann nicht auch noch von den besserwissenden Töchtern wegen ein paar Süßigkeiten.

So schlimm können die Ernährungsgewohnheiten garnicht sein, wenn sie mit 60 Jahren nur leicht übergewichtig ist (was genau ist leicht übergewichtig eigentlich in diesem Fall?).

s)ternenglyanBz5zaubexrin


Und zum Anderen ist die Frage wie berechtigt die Sorge nun ist - wir reden hier nicht von Alkoholismus oder Spielsucht, sondern davon, dass die Mutter sich in den Augen der TE nicht gesund genug ernährt.

Seid ihr überhaupt schon einmal in der Position gewesen zuzusehen, wie sich jemand den man liebt, mit seinen Verhaltensweisen massiven Schaden zufügt? Wenn man nicht in der Lage ist, kann man leicht reden haben. Natürlich sollte sie sich abgrenzen. Aber das ist theoretisch eben leichter als praktisch.

Nur weil sich jemand Sorgen macht, heisst das nicht, dass diese Sorgen auch berechtigt sind.

Schon mal von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Bandscheibenproblemen, Adipositas oder Schlaganfall und Krebs gehört? Dass das Verhalten der Mutter der TE nicht gesund ist, da muss man kein Medizin studiert haben, um das zu wissen.

Ich sehe das selbst an meiner Mutter, die die gleichen Verhaltensweisen wie die Mutter der TE an den Tag legt. Meine Mutter ist jetzt schon adipös, nimmt Kreislaufmittel, hat Gallensteine und hat massive Rückenprobleme. Wenn sie ihr Verhalten nicht bald überdenkt, weiß ich jetzt schon wo das hinführen wird. Das sagen übrigens auch die Ärzte.

M`rs7H`idxe


Seid ihr überhaupt schon einmal in der Position gewesen zuzusehen, wie sich jemand den man liebt, mit seinen Verhaltensweisen massiven Schaden zufügt?

Wie viele Menschen ernähren sich ungesund? Oder haben einen stressigen Job? Hier von "massivem Schaden" zu sprechen, halte ich für übertrieben.

Aber ja, ich kenne die Situation. Und zwar extremer als dass jemand für meinen Geschmack zu viel Süßkram ist. Trotzdem: Ich muss einem erwachsenen Menschen nichts vorschreiben - ich kann ihn darauf hinweisen, dass das was er tut nicht gut ist, das wurde hier getan.

Schon mal von Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Bandscheibenproblemen, Adipositas oder Schlaganfall und Krebs gehört?

%-| Ja, habe ich. Die Mutter der TE mit Sicherheit auch.

O3rangeCAanyxon


Seid ihr überhaupt schon einmal in der Position gewesen zuzusehen, wie sich jemand den man liebt, mit seinen Verhaltensweisen massiven Schaden zufügt?

Wir reden von leichtem Übergewicht mit 60 Jahren....von massivem Schaden sind wir da ganz ganz weit entfernt. Man muss nicht immer alles überdramatisieren.

Und was deine dezent übergriffige Frage zu "in der Position gewesen zu sein" betrifft....mein Vater ist nierentransplantiert, Diabetiker, hat Bluthochdruck und war kurz davor sich das Leben zu nehmen nachdem die Dialyse damals begonnen hat. Dennoch bin ich nicht in der Situation, ihm zu erklären wie er sein Leben zu leben hat....und das obwohl ich sogar eine meiner Nieren angeboten habe.

Versucht hab ich es, es ist aber nicht angekommen, also muss ich eben akzeptieren, dass er sich auf Raten umbringt....so schwer mir das auch fällt, aber er ist mit seinen 64 Jahren durchaus mündig.

Und jetzt erzähl mir bitte nochmal etwas von massivem Schaden....

E&hemaliXger Nutz,er (#5902711)


@ sternenglanzzauberin:

Darum geht es doch gar nicht? Meinst du nicht, jeder hier hat irgendwen in der Familie der in irgendeiner sich selbst schädigt? Sei es durch falsches Essverhalten, keine Bewegung, Missbrauch von Drogen. Sie macht sich Sorgen, das ist absolut berechtigt.

Nur hat sie ihrer Mutter

a) nicht vorzuschreiben wie sie zu leben hat

b) sie selbst ernährt sich anscheinend auch nicht gesund und erklärt das damit dass sie ja jünger ist und das nichts ausmacht (was eine absolute Ausrede ist in meinen Augen)

c)ist ihre Mutter ein erwachsener Mensch und für sich selbst verantwortlich.

Ich mache mir auch Sorgen um meine Eltern. Mein Vater ist krank, meine Mutter ebenso. Ich habe zig Tanten, Onkel, Cousinen und Cousins die sich mit Alkohol und Drogen zugrunde richten. Nur weißt du was? Die sind Erwachsen und müssen für sich selbst Verantwortung übernehmen.

Und nur weil die Mutter gerne Süßigkeiten ist und sich nicht bewegt, heißt das nicht, dass sie sich nicht bewusst ist, was sie tut. Oder es ist ihr schlicht egal.

Die TE sollte das hinnehmen oder selbst ein Vorbild sein und sich gesund ernähren und Sport treiben, so dass die Mutter vielleicht mitmachen möchte.

C"hanceN007


Seid ihr überhaupt schon einmal in der Position gewesen zuzusehen, wie sich jemand den man liebt, mit seinen Verhaltensweisen massiven Schaden zufügt?

Abgesehen davon, dass bisher von einem "massiven Schaden" hier im Faden nicht die Rede war, wird wohl jeder, der nicht in einer Seifenblase lebt oder noch sehr jung ist, solche Menschen in seinem näheren aber auch weiteren Umfeld erleben.

Die Sorgen, die man sich macht, kann ich nachvollziehen. Aber die Handlungen und Übergriffigkeiten, die manche daraus ableiten, nicht.

sPtern&engl$anzzaauberixn


@ right now:

Dann reden wir aneinander vorbei, denn ich habe nirgendwo geschrieben, dass die TE das tun sollte.

Wenn man selbst in der Lage war/ist kann man die Sorge der TE dennoch nachvollziehen.

Man sollte aber niemanden verurteilen, der sich um andere Sorgen macht oder an Vorhaben scheitert, da diese nichts bringen.

Wenn man jemanden liebt, kann man manchmal eben auch etwas rabiater werden. Ich habe meiner Mutter auch das Süßkram versteckt und ich kenne genügend Kinder, die ihrem alkoholabhängigen Vater die Flaschen umgefüllt haben.

Das bringt letztendlich sicher nichts, ist im Akt der Verzweiflung aber durchaus nachvollziehbar und sollte von Außenstehenden auch nicht verdammt oder verpönt werden.

Adipositas ist auch eine Sucht, nämlich Fresssucht und genauso wie beim Alkoholiker, können diejenigen manchmal nicht mehr kontrollieren was sie machen.

Meine Mutter sagte mir, wenn sie am nächsten Morgen ihre zig Packungen Bonbonpapier entsorgte auch, dass sie das ja eigentlich gar nicht essen wollte und nun darüber entsetzt ist, dass sie es eben doch getan hat.

Letztendlich ist es beim Erwachsenen aber so, dass man wenn kein Wille zur Veränderung da ist, eben nichts machen kann.

Ein Kind kannst du zur Kur schicken. Das kannst du bei einem Erwachsenen vergessen.

IQsxla


Meine Mutter lebt ebenfalls ungesund ":/ isst sehr wenig und wenn dann nur Fertigsachen, kein Obst, kein Gemüse, keine Milchprodukte, kein Fisch und kein Fleisch (ausser Wurst, Speck, usw...).

Zudem trinkt sie kein pures Wasser, nur Saft oder Alkoholisches und raucht ca. 1 Päckchen am Tag. Dazu kommt Bewegungsmangel, sie ist in Rente und läuft am Tag wohl höchstens 500 Meter. Sie hat wohl eigentlich gute gesundheitliche Vorraussetzungen da sie noch nie ernsthaft krank war, jedoch eben mittlerweilen dauernd irgendwelche Wehwehchen (Beine schmerzen, Rücken,...) zudem abends Probleme beim Einschlafen und viel zu hohen Blutdruck.

Ich lasse sie so leben wie sie möchte, jedoch blocke ich direkt ab wenn sie sich wieder über all ihre gesundheitlichen Probleme beschweren möchte, da diese meiner Meinung nach durch eine andere Lebensweise weitaus weniger stark präsent wären :-/ da ist es bei mir dann mit Mitleid vorbei :=o

smtNernengmlanz]zauberxin


Ich habe es ebenfalls aufgegeben, irgendetwas an der Lage zu ändern.

Für mich bringt nur Abstand etwas. Alles andere ist verschwendete Zeit.

Klingt böse, aber ich würde andernfalls daran kaputt gehen.

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