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Mein Vater ist jetzt obdachlos

MVochxito


Xirain da hast du recht. Werde ich auch ansprechen. Auf meine Tochter, 4 Jahre, möchte ich ihn eigentlich nicht aufpassen lassen. Weiss ja nicht ob er dann trinkt.....

Moment würde es mir schon reichen wenn er wenigstens mal zum Amt geht und sich um was kümmert.

Xcirjain


Dann eben Geschirrspüler ausräumen und Wäsche waschen (bügeln muss er sie ja nicht...)

Jeden Tag eine Aufgabe.

Und zum Amt geht ihr dann zusammen (sonst geht er nie hin. wirklich investier den einen Urlaubstag und mach alle Amtswege mit ihm)

MUochmito


Blöde Frage...kann man denn mit 58 Rente beantragen wenn man H4 bezieht? Das ist nämlich einer seiner Pläne...und dann mit einer Freundin zusammen auswandern... ein wahnsinns Plan....

AVgatVha Csristxie


Sollte das nicht dein Vater selbst klären? Tu dir den Gefallen und häng dich gar nicht so sehr da hinein. Es ist sein Leben, und je mehr Gedanken du dir um ihm machst, desto mehr entbindest du ihn indirekt von seiner eigenen Verantwortung dafür.

M8och3ito


Ja mag sein...aber wenn ich mich nicht drum kümmere kpmmert sich keiner.. erst recht nicht er...

B}la(ueRose*12


so hart es auch klingt, ich würde ihm ein Ultimatum stellen, wenn er nicht anfängt einen Arzt, Behördengänge, etc aufzusuchen (du würdest ihm natürlich dabei helfen), dann kann er bei dir in einem Monat seine Sachen packen und ausziehen. Und dass Du es ernst meinst. Er soll es wenigstens Dir und seinem Enkel zulieben tun, denn so ist das für alle sehr belastend. Ich glaube er scheint deine Lage nicht zu sehen und deshalb musst Du es durchziehen. Sage ihm aber immer, dass du ihm hilfst, dass es nicht alleine da steht

NMereba6x6


Hallo TE,

puuh, da bist du wirklich in einer schwierigen Position. Er ist dein Vater, klar , dem kann man nicht die Hilfe verweigern, aber du bist jetzt in der Situation: Dein Vater hat sich um nichts gekümmert, als die Wohnungsaufgabe anstand. Klar, er hat Depressionen u.a. Probleme und bringt es nicht fertig. Da kann das Wasser bis zum Hals stehen. Aber jetzt hast du ihn aufgenommen und ganz hart gesagt, er hat jetzt eine Bleibe und muss sich wieder um nichts kümmern. Er macht das sicher nicht aus Boshaftigkeit, aber er hat nun wieder "Luft" sich in irgendwelche Phantastereien zu befördern.(mit Hartz4 auswandern) Glaub mir, in einem anderen Land sind die sozialen Verhältnisse für solche Menschen garantiert nicht leichter, selbst wenn das Leben dort billiger ist. Verstehe mich nicht falsch, ich sage nicht das du ihm nicht helfen sollst, aber du könntest ihm noch klaree Ansagen machen, dass er auf Dauer nur bei dir wohnen kann, wenn er zum Amt geht und wieder versucht, einige Dinge zu regeln.Auch den Vorschlag mit dem psycho-sozialen Dienst/Caritas o.ä. finde ich gut. Die haben Erfahrung damit und können vielleicht dir wenigstens Ratschläge gehen, wie du mit der Situation umgehen kannst, ohne selbst zu großen Schaden zu nehmen. Warum hilft euch denn keiner sonst aus der Familie? Ist das wirklich nur aus reinem Egoismus so ? Dir viel Kraft und alles Gute.

1=a+1Pa=x2aa


Der Auswanderungsplan wird wohl nur Phantasie bleiben, wenn er sich nichtmal in der Umgebung um eine normale Wohnung kümmern kann.

Finde ich toll, dass du hilfst, aber in der Tat, das kann keine Dauerlösung sein, wenn dein Vater nun ständig in deiner Wohnung ist und deine Kleine ihren Opa ewig in so einem vergammelten Zustand erlebt und er dann wohl auch noch trinkt....neeeeee....geht nich.

Ich würde auch raten: Sozialarbeiter, Caritas oder sozialpsychiatrischer Dienst (oder wie heißt das?)...einer der drei wird schonmal weiterhelfen können. Ich würde da glaube ich auch nicht mit dem Vater zum Amt gehen und mir auch keinen Tag dafür frei nehmen. Du weiß nicht, ob er überhaupt mitgeht. ":/

dAanaex87


Ich lege dir hier auch noch eine Beratungsstelle für Angehörige psychisch kranker Menschen ans Herz. Du bist auf dem besten Wege in eine Co-abhängigkeit zu rutschen und ihm seine Sucht und seine Krankheit so zu erleichtern das garantiert kein Leidensdruck entsteht, der ausreichend hoch genug ist um etwas zu ändern.

Such dir Hilfe, auch und gerade für dich.

M%ouchixto


Danke euch allen. Mein Mann und ich haben gestern nochmal das Gespräch mit meinem Vater gesucht. Er wird momentan keine neue Wohnung beantragen, da er der festen Überzeugung ist im Dezember Rente zu erhalten und damit nach Spanien auszuwandern. Soviel Dummheit tut schon weh >:(

Wir haben nun beschlossen ihm eine Frist bis Anfang Oktober zu setzen. Er muss erst wieder zu sich finden :-o dafür hat er echt keine Zeit. Ich habe zwar ein schlechtes Gewissen aber es geht nicht anders. Wie ihr gesagt habt, er hat es bei uns einfach zu bequem. Nachdem er ja den ganzen Tag verpennt ist er gestern bis 2 uhr in der früh in der Bude rumgewandert...mein Mann und ich haben dadurch ganze 2 Stunden Schlaf abbekommen..

Caritas ect. kann ich mir dadurch schenken er will ja nicht :°(

dxanla)e87


Ruf trotzdem an, eventuell ist es möglich das er einen Betreuer bekommt oder ihr bekommt immerhin Adressen zu denen er hin kann, wenn er sich bis Oktober nicht gekümmert hat.

Pgeyddi


Hallo,

was für eine Belastung. Du bist aber nicht für Deinen Vater so verantwortlich, wie es zu scheinen mag. Denn er ist erwachsen. Das mit dem Ultimatum finde ich sehr gut. Zieht das auch durch.

Solange Dein Vater gut versorgt ist, hat er keinen Grund, selber tätig zu werden. Depression hin oder her, dann muß er eben in eine Klinik. Denn was er tut ist eine Zumutung für Euch. Das klingt sicher hart, aber Ihr werdet daran kaputt gehen, wenn er weiter bei Euch im Nest sitzt. Er muß flügge werden.

Für Euch viel Kraft und Zuversicht.

dWie_nasXewIeixse


Dein Vater wird nichts ändern, solange ihr nicht konsequent seid. Das heißt, ihn rauswerfen, auch wenn es hart ist. Am besten jetzt schnell, solange es noch warm ist.

Parallel dazu kannst du beim Amtsgericht eine Eilbetreuung für ihn beantragen, dann wird er begutachtet und bekommt einen Betreuer, der dann dafür zuständig ist, ihm z.B. eine Wohnung zu suchen. Ansonsten, wenn ihr ihn rauswerft kann er je z.B. sich als Notfall in einer psychiatrischen Klinik aufnehmen lassen, da kümmern sich dann auch Sozialarbeiter mit drum. Das ist dann seine Entscheidung.

Mach dir klar, du hilfst ihm nicht, wenn du es laufen lässt, schadest aber dir und deiner Familie.

1 a+1ax=2aa


Dein Vater wird nichts ändern, solange ihr nicht konsequent seid. Das heißt, ihn rauswerfen, auch wenn es hart ist. Am besten jetzt schnell, solange es noch warm ist.

Parallel dazu kannst du beim Amtsgericht eine Eilbetreuung für ihn beantragen, dann wird er begutachtet und bekommt einen Betreuer, der dann dafür zuständig ist, ihm z.B. eine Wohnung zu suchen. Ansonsten, wenn ihr ihn rauswerft kann er je z.B. sich als Notfall in einer psychiatrischen Klinik aufnehmen lassen, da kümmern sich dann auch Sozialarbeiter mit drum. Das ist dann seine Entscheidung.

Mach dir klar, du hilfst ihm nicht, wenn du es laufen lässt, schadest aber dir und deiner Familie.

die_naseweise

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Hört sich mies an, aber ich denke genauso. Euer Vater ist extrem rücksichtslos Euch gegenüber. Allein bis Anfang Oktober muß es ja eine Zumutung sein, ihn dazuhaben. Und Frist, die ihr gesetzt habt, wird ihn genau 0,0 interessieren. Von daher: raus mit dem, solange es noch warm ist.

M8ochWixto


Ja vom Grundsatz her denke ich genauso. Und ich finde es schrecklich so zu empfinden da er ja mein Vater ist.

Es stimmt. Er wird nichts ändern solange er es so bequem hat... ich kann einfach nicht verstehen dass er nicht sieht was er uns damit antut...

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