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Stress unter Kollegen, soll ich eingreifen?

cbrielc^har6lixe hat die Diskussion gestartet


Ich habe drei Kollegen, die durch ein Projekt zusammenarbeiten müssen und sich nicht leiden können.

Bzw.:

Kollege A hat am Anfang zu sehr gesagt, was ihm an Kollege B stört, hat sich aber mittlerweile sehr zurückgenommen und leistet auch sonst sehr gute Arbeit. Kollege C ist Chef von A + B und nun super-eng und nach außen deutlich mit Kollege B befreundet.

Kollege B schneidet A mittlerweile, was soweit geht, dass Kollege B nicht in's gemeinsame Büro geht. Nun werden die Büros neu verteilt, einer von A und B soll im Rahmen des Projektes in ein vollkommen anderes Gebäude. B will nicht.

Und da B mit C befreundet ist, teilt C also A mit, dass A gefälligst seinen angestammten Schreibtisch verlassen soll und in's Nebengebäude, weil B halt nicht will....

A hatte den ersten Tag nach dem Urlaub und war schier am Heulen.

Anscheinend haben sie auch alle schon hausinterne Mediation durch, Zielvereinbarungen wurden gesetzt, u.a. dass die Ergebnisse im Büro an der Wand visualisiert werden...

aber B geht nicht mehr in's Büro und Bürobewohner Nr. 3 wollte das nicht an der Wand...

Keines der Ziele aus der Mediation wird wohl angegangen.

So, jetzt ich.

Ich bin gut mit C befreundet (und A und B), wir haben aber unterschiedliche Aufgabenfelder. Ich hatte auch meine PRobleme mit A am Anfang, aber A hat sich gebessert. Und egal, um wen es geht:

keiner sollte mit Magengrimmen in's Büro kommen oder sich freiwillig in's homeoffice begeben, weil er sich am Arbeitsplatz unwohl fühlt.... oder die imaginäre Kugel fordern etc..

Ich glaube, C hat etwas die Objektivität verloren (was gar nicht zu ihm passt). Soll ich mit C mal Kaffeetrinken und auf relativ abstrakter Ebene über Objektivität im Zwischenmenschlichen reden? C ist schlau (Dr. Dr. Dr.....) - der kapiert das schon .... ist ja eigentlich nicht mein Ding, aber ich finde, das geht allmählich etwas weit. C hört normalerweise sehr genau zu, was ich sage.

Antworten
l1astroKad


drei affen die sich komplett über ihren beruf definieren...typische situation. Wenn ich nicht muss, würde ich mich nicht einmischen. Da geht es nur noch ums Ego.

c.riechtarlPie


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M0aFriVe27


Kurz und knapp: wär ich Du, würd ich mit C sprechen.

C@houpetAte_.Finniaxn


Wie schrecklich, klingt eher nach Kindergarten. Ich an deiner Stelle würde mich nicht einmischen, aber nett zu A sein... A muss sich ja wie der letzte Arsch fühlen, wenn er/sie sogar in ein anderes Gebäude verlegt werden soll, obwohl B sich wie ein Kleinkind benimmt (nicht im gleichen Zimmer mit A sein) und C ist kein guter Chef, wenn er da völlig die Objektivität verliert. Aber an deiner Stelle würde ich da wohl nichts sagen, das ist mMn nicht dein Bier, im Zweifelsfall bist du aber plötzlich auch "doof". (Bei solchen Verhaltensweisen ist das wohl die angemessene Wortwahl.)

c%rieEcharlxie


naja, aber wenn man A so sieht.... ich muss ja nicht Partei ergreifen und offiziell darf ich ja von nichts wissen, aber A und ich habe gerade unser Büro neu gemeinsam einrichten lassen, hatten heute unseren ersten gemeinsamen Bürotag und da bekommt man das halt mit, ich kann mich da m.A. nach kaum ausklinken.

Mir ist es voll egal, wer , was , wie gemacht hat aber wenn man soviel Zeit in der Arbeit verbringt, soll es einen psychisch doch nicht belasten. Wir haben auch keinen 9- 5-Job.

chriec3h}arlixe


... was sie von mir denken, ist mir egal. Ist für mich iwie eine Frage der Zivilcourage.

MBoniMka~65


Ich würde mit C sprechen.

CVho(upet@te_Finnxian


Jah, hab ich auch mal mit Zivilcourage verwechselt und es bitter bereut. Seitdem mache ich sowas im Berufsleben nicht mehr.

1;a+1aQ=2aa


A sollte ein Einsehen haben und wirklich das Büro räumen. Das wäre das beste. Dann wären B und C zusammen, die sich eh verstehen, und A, der sich ins Aus gequasselt hat, wäre ein wenig weiter weg vom Schuß. Wäre doch noch die idealste Lösung dieser Kiste.

Sktalxfyr


über Objektivität im Zwischenmenschlichen reden? C ist schlau (Dr. Dr. Dr.....) - der kapiert das schon ....

Ist nicht gesagt...Dr. Dr. Dr. macht noch lange keine Sozialkompetenz.

Wobei ich mich hier frage, wer für die Situation verantwortlich ist. Wirklich B oder C? Ich verstehe, dass A dir leid tut. Andererseits ist es scheinbar auch selbstgemachtes Leid. Es war ja offensichtlich A, die/der anfangs Unfrieden stiftete. ":/

Auch du hattest Probleme mit A, schreibst du. Das legt nahe, dass das zwischenmenschliche Problem viel eher bei A liegt als bei B und C. Insofern ist es vielleicht auch mal eine notwendige Lektion.

hIag-dty~sjxa


ich würde mit c reden. es ist als chef nunmal auch sein job, dass solche konflikte bereinigt werden und niemand mit magenschmerzen zur arbeit kommt.

Sfir7iushNoxne


Ganz ehrlich: Ich würde mich definitiv nicht einmischen. Es sind alles erwachsene Menschen und keine Kinder.

Wenn es zu einer Streitschlichtung durch dich käme, ist ja alles gut und schön .. wenn das nicht klappt, bist du plötzlich Person D, auf die A und B und C mit den Fingern zeigen.

Ich habe das schon öfter durch. Bei uns hat "Courage" dem einen oder anderen schon seinen Job gekostet, auch wenn es offiziell andere Gründe waren.

Es klingt total traurig, dass es so ist, aber im Berufsumfeld würde ich mir alles 3 mal überlegen, zumindest solange man noch dauerhaft im Unternehmen bleiben will.

Es gibt nur wenige Dinge, die mich handeln lassen würden:

1. Der Kindergarten anderer erwachsener Menschen beeinträchtigt irgendwann meine Arbeitsumgebung/bedingung

2. Ich werde nach einer Meinung zum Sachverhalt gebeten

3. Meine Aufgabe im Unternehmen beeinhaltet auch die interpersonelle Konfliktlösung

4. Mir wären Konsequenzen egal

5. Die betroffene Person wäre meine Partnerin

Alles andere bringt dir nüchtern gesehen überhaupt nichts. Und jetzt kommt bitte nicht mit irgendeiner Ellenbogengesellschaft und "wenn jeder so denkt"-Mentalität ...

Grüße

L[or2d Honxg


Ist nicht gesagt...Dr. Dr. Dr. macht noch lange keine Sozialkompetenz.

Stimmt, meine Erfahrungen mit Dr. mult. sind da durchwachsen, voraussetzen kann man Sozialkompetenz im wissenschaftlichen Umfeld nicht unbedingt bei Akademikern in leitenden Positionen.

tGinkxa


Wenn A so große Probleme mit dem Umzug hat, kann er sich doch an euren BR wenden. Der ist doch für sowas da. Man kann doch nicht einfach so umgesetzt werden. Oder habt ihr keinen BR?

Einmischen würde ich mich aber definitiv nicht. Wie viele schon geschrieben haben, geht der Schuss bei sowas meist nach hinten los...

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