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Fernstudium in Hagen in Teilzeit - zeitlich machbar?

kGatha"rinaN-die-gr"xe hat die Diskussion gestartet


Huhu,

ich trage mich mit dem Gedanken, ein Fernstudium zu absolvieren. Ein wesentlicher Punkt dabei ist natürlich der zeitliche Aufwand. Ich arbeite etwa 30 Stunden pro Woche und habe ein Kleinkind (3 Jahre) zuhause. Der zeitliche Aufwand wird von der Uni mit etwa 19 Stunden pro Woche angegeben, die SWS liegen bei 8. Sind 19 Stunden realistisch? Ist es in weniger Zeit zu bewältigen? Als ich noch "richtig" studiert habe, kam ich mit 8 SWS auf weniger als 19 Stunden Gesamtaufwand. Kann man das vergleichen? Ich hab natürlich auch noch Hobbies und den Wunsch nach Freizeit und bin skeptisch, ob sich das alles vereinbaren lässt...

Hat hier jemand in Hagen studiert oder tut es noch, und mag so ganz allgemein seine Erfahrungen mit mir teilen?

Vielen Dank

Katha

Antworten
SxunflEo+wer_#7x3


Ich habe mit einem Zweitstudium in Teilzeit dort angefangen. Hatte 8 SWS Lehre eingeplant und bin mit ca. 15 Stunden am Anfang gut hingekommen. Habe damals allerdings nur eine 50%-Stelle gehabt; nach dem Aufstocken auf 2 x 50%-Stelle mit keiner Arbeitswoche unter 50-60 Stunden (z.T. auch mehr) mit konstantem Termindruck habe ich mich aber beurlauben lassen. Da sich jetzt meine berufliche Perspektive grundlegen wandeln wird (zum Positiven), werde ich das Fernstudium wohl komplett abbrechen.

Ich denke, dass es machbar ist - allerdings wirst du Abstriche bei Freizeit/Hobbies hinnehmen müssen, da es woanders (Kind/Job) eher nicht möglich sein wird.

k9axtharina-)die-gbroßxe


Danke für deine Einschätzung, das hilft schon mal. Ich hab halt so gar keine Vorstellung vom Aufwand...

S^unfloIwHer_73


Das hängt aber sicherlich auch vom Fach und den Vorkenntnissen ab... Ich brachte Vorerfahrungen einerseits mit; musste andererseits aber noch einiges auffrischen.

MErs^_Darxcy


Neben der Art des Faches und den Vorkenntnissen ist, denke ich, auch wichtig, ob dir das Fach liegt. Mir ist mein Studium generell leicht gefallen, hätte ich aber in eine ganz andere Richtung studiert, also eher etwas, was mir weniger liegt, wäre der zeitliche Aufwand sicherlich erheblich höher gewesen. Lernfächer wie Medizin oder Jura wären mein Untergang gewesen

k/ath$arina-%die-grOoxße


Na es soll schon was werden, was mir (hoffentlich) Spaß macht. Jura oder Mathe oder sowas würde ich nicht mal im Präsenzstudium gebacken bekommen, geschweige denn im Fernstudium...

TNriQxixPixe


Ich bin in den allerletzten Zügen meine Master WiWi -Studiums (nächste Woche hat der Spuk dann hoffentlich ein Ende)

Ich habe ein 19 Monate altes Kind und gehe 20h arbeiten. Ich finde es schon hart. Allerdings bin ich leider jemand der zu gerne auf den letzten Drücker lernt und komme nun in Schwulitäten. Wenn du dir die lernerei auf das ganze Semester aufteilt, ist es machbar.

Ich habe mit dem Studium angefangen, als ich noch 40h gearbeitet habe und habe es vor der Schwangerschaft leider nicht zu Ende geschafft.

Abstriche machen muss man auf jeden Fall. Und man muss sich dann über mehrere Jahre hinweg motivieren den Stoff zu lernen statt TV, Internet oder was auch immer. Das ist schon nicht ohne.

Hagen ist ja eine Uni und daher sehr theorielastig. Man muss je nach Fach mehr oder weniger das Skript aufwendig lernen. So etwas liegt mir nicht...das macht es noch schwerer.

Aber letztlich lohnt es sich durchzuhalten. Versuchen kannst du es ja. Was hast du zu verlieren?

Was möchtest du denn dort studieren?

k:atharvina-cdieY-gro)ße


Danke Trixixie, und alles Gute fürs baldige Studienende :)^

Was möchtest du denn dort studieren?

Politikwissenschaften

Versuchen kannst du es ja. Was hast du zu verlieren?

Das denke ich mir halt auch... Wenn ich schon im 1. Semester merke, dass das nix für mich ist, habe ich ja nicht viel verloren. Finanziell ist das ja auch nicht so furchtbar tragisch...

Spunfwloxwer_73


Finanziell ist es echt zu verkraften - und Wiederholseminare kosten ja eh nichts. Ich wrde mir aber en Jahr Zeit geben. Ich hatte im ersten Semester ganz grundsätzliche "Probleme", mich an das Lernen, die Integration in den Alltag etc. zu gewöhnen. Unabhängig vom Lernstoff. Mag individuell sehr unterschiedlich sein, aber ich finde ein Semester zu wenig (auer, es funktioniert ganz offensichtlich nicht).

MkrJs_.Daxrcy


Politikwissenschaften

Ja, das wäre ganz sicher mein Untergang ;-D

Ich würde es auch versuchen und schauen was dabei rumkommt. Du hast ja ne Berufsausbildung und nen Job, ist also zu verkraften, wenn du es dann doch wieder abbrichst, weil es dir einfach zu viel wird.

bYluc1akparxt


Ich plädiere auch dafür, ws einfach zu versuchen.

Für mich war es damals (trotz Prä-Kind-Ära) nix, weil ich eine faule Socke bin und den Druck eines Präsenzstudiums brauche.

k,atha4rina-!die-bgroße


Für mich war es damals (trotz Prä-Kind-Ära) nix, weil ich eine faule Socke bin und den Druck eines Präsenzstudiums brauche.

Ja sowas fürchte ich eben auch. Bzw. hat mir schon ein Präsenzstudium nicht genug Druck bereitet und es waren doch immer andere Sachen wichtiger |-o aber ich bin ja jetzt älter und so... Vielleicht klappt es dann besser.

MWrs_zDaRrcy


Bei mir wäre auch Präsenzuni wohl nix geworden, ich war an der FH, da bekommt man hübsche vorgefertigte Stundenpläne und gut is. Bin halt von Haus aus faul, ich glaube nicht, dass sich das bei mir mit steigendem Alter grundsätzlich geändert hat. Vielleicht ein bißchen weniger faul als vor 10 Jahren, aber immer noch faul.

Ich wünsch dir viel Erfolg!

k=atharina]-die-xgroße


Ich hab mich dann ja auch lieber für ne Ausbildung entschieden, nachdem das mit dem Studium nicht so erfolgreich war... Aber hach, ich hätte vielleicht doch gerne noch einen Studienabschluss... ;-D

bFlucwapxart


Haha, Mrs Darcy, das stimmt. Bei mir war es auch nur FH. An die Uni durfte ich mit meinem 2.-Wahl-Schulabschluss nicht gehen. Zum Glück.

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