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Mein Kollege kommt und geht wann er will- wie Verhalten?

MWari e27


Ansonsten bin ich hier erstmal raus.

War klar...

h*aven'xt_mwai=ted


Ganz einfach zu beantworten: Ein Betrieb, der sich so etwas gefallen lässt, tut es eben. Nicht deine Sache, du erledest ja keinen Schaden, guckst nur sauer auf die Vorteile, die er sich verschafft, und das ist eher Neid als alles andere.

h,avNen'8t_wa;ited


Wer sich daran aufreiben will, kann es ja tun. Gute Nerven weiterhin!

S)hei}lagxh


Ganz einfach zu beantworten: Ein Betrieb, der sich so etwas gefallen lässt, tut es eben. Nicht deine Sache, du erledest ja keinen Schaden, guckst nur sauer auf die Vorteile, die er sich verschafft, und das ist eher Neid als alles andere.

Ganz genau! :)^

v ollerKh@off=nung


..Das ist ein Kündigungsgrund und zwar ein Fristloser...

Wir hatten vor kurzem auch so jemand. Kam um 09.00 zur Arbeit und ging 16.30 wieder, dazwischen noch Mittagspause...aufgeschrieben wurden immer 8.50 Stunden.

Irgendwann fällt sowas auf...bei uns zum Glück nicht nur mir und einem Kollegen sondern auch den Chefs.

Auch zum Programm gehörten ganz ganz viele Fehlstunden mit seltsamen nicht überprüfbaren Krankheiten...und nachdem die 8. Grossmutter gestorben ist, man dringend daheim bleiben muss aber nie eine Beerdigung stattfindet, ja irgendwann wird das einfach durchsichtig.

Sie hatte aber Glück und bekam nur eine Verwarnung und hatte fortan auch kaum Fehlstunden.

Als Kollege fühle ich mich da schlichtweg total verarscht wenn jemand so bescheisst und die übrigen schön brav die Vertragsbedingungen einhalten.

ZNitr3one8x6


Das ist aber auch nur von 12 bis Mittag gedacht.

Langfristig schadet so ein Verhalten dem Unternehmen. Vorallem wenn sich andere Mitarbeiter so was dann auch noch anschauen.

"Oh wow, der haut schon nach 6 Stunden ab und niemanden juckt es? Cool, mach ich genauso!"

Und wer ist schon daran interessiert dass dem Unternehmen in dem man Arbeitet

Scheinbar färbt die Arbeitseinstellung ja schon auf den Azubi ab, super Vorbildfunktion für die zukünftigen Mitarbeiter.

Außerdem ist so ein Verhalten wie man sieht für andere Mitarbeiter sehr demotivierend und frustrierend, so eine Arbeitsatmosphäre sollte daher eigentlich verhindert werden.

XNi6rBain


Die frage für mich wäre ja "Was steckt dahinter". Also wenn ich Chef wäre.

Wir sind heute alle so starr von 8 bis 17 Uhr wird gearbeitet SO.

Aber wir sind alles Individuen und nicht alle passen in dieses Schema F.

Ich habe das Glück Gleitzeit zu arbeiten, was in meinem Beruf kein Problem ist. Ich komme erst um 10Uhr auf Arbeit und das erste was ich mache ist meine gesetzliche Frühstückspause, weil ich zuhause nichts essen kann wegen Tabletteneinnahme.

Klar als Bäcker geht das jetzt nicht.

Aber wenn der Kollege nur 30 Stunden die Woche arbeitet, warum ihn dann nicht darauf ansprechen (als Chef), ob er seine Stundenzahl reduzieren will oder eben mehr Arbeit bekommen.

Dafür muss es aber halt auffallen. Win-Win für beide Seiten. Arbeitnehmer arbeitet entweder weniger, hat mehr Freizeit und kommt motivierter auf die Arbeit, kostet weniger oder Arbeitnehmer sitzt nicht gelangweilt rum.

Und wir hatten auch so eine Kollegin, die hat es 2 Jahre lang geschafft im Jahr nur ca 5 Wochen da zu sein. Migräne, 1 Tag da, Katze starb, Krankmeldung, 2 Tage da, Krankmeldung uswusf. Ja das merkt dann der Chef aber auch, denn die Arbeit bleibt unerledigt.

Sie hat das aber so schon in 2 andren Abteilungen durchgezogen und wurde dann gegangen. Sie war auch bei 100Minus-Stunden etc.

Dafür genieße ich zBsp auch mal einen Tag zu sagen...so näh ich nehm heut Gleitzeit. (Wenn es natürlich vom Arbeitspensum her klappt)

Was sich die Kollegen bei mir schon aufgeregt haben "Ah die kommt erst immer um 10..."

Dass ich aber teilweise bis 20Uhr abends bleibe, wenn ich viel Arbeit habe...das sehen sie ja nicht.

Das können sie ja nicht kontrollieren.

Ich sag immer, wer wirklich NIE mal was privates macht, niemals im Internet surft, immer seine Zeit komplett durchackert und nicht mal 20 Minuten zusätzlich mit dem Kollegen schwatzt...der... der soll den 1. Stein werfen...

Aber er soll sich nicht wundern, wenn Steine zurück geflogen kommen, weil er immer die Kaffeemaschine ungesäubert hinterlässt.

X2iraxin


Scheinbar färbt die Arbeitseinstellung ja schon auf den Azubi ab, super Vorbildfunktion für die zukünftigen Mitarbeiter.

Da kann er aber als CHEF gegenwirken.

Er kann ihn beiseite nehmen und sagen "So geht das nicht!"

Da ist er in der Weisungsfunktion.

R/ig\htNow


@ Xirain:

Du gehst davon aus, dass alle Gleitzeit haben. Das ist mitnichten so.

Ich habe keine Gleitzeit, ist bei mir in der Firma nicht vorgesehen, genauso wenig wie ein 30-Stunden-Vertrag. Und das wird bei vielen auch noch so sein.

Wenn alles so stimmt wie der TE sagt und es keine Gleitzeit gibt, dann verarscht der Kollege alle von hinten bis vorne, genießt aber gerne den Luxus sein volles Gehalt zu beziehen.

Keiner ist perfekt. Nur das ist offensichtlicher Betrug über den man sich zurecht aufregen kann.

Bei uns in der Firma gab es auch den Fall, dass immer jemand anstatt um 8 Uhr erst ein oder teilweise auch zwei Stunden später kam und wir haben mehr als einmal mit dem Kollegen das Gespräch gesucht. Irgendwann hat der Chef dann mitbekommen, dass unser Kollege so spät dran war. Jetzt arbeitet er nicht mehr bei uns da er es trotz Bewährungszeit vom Chef nur an drei Tagen von insgesamt 10 Arbeitstagen geschafft hat pünktlich zu sein.

Maoritwz;271


Da der Azubi teils bei mir und teils bei ihm sitzt, sehe ich das auch nicht mehr so läppisch an, wie ich es normalerweise sehen würde.

Wenn ich das richtig interpretiere: ohne deine Angst um die Moral des Azubis würdest du es normalerweise als läppisch ansehen.

Ich kenne das indirekt von anderen Azubis (aus Erzählungen):

Die merken ganz genau, bei dem Ausbilder muss ich genau und pünklich sein, bei dem anderen nicht. Wenn der durch den bösen bösen Einfluß deines Kollegen auch schlampig bei dir arbeitet, liegt es wohl eher an deiner mangelnden Autorität.

Btw: was ich nicht so ganz verstehe - die Bürotür des Kollegen war ja öfters schon früh abgeschlossen - wo war denn dann der Azubi? Geht der auch um 2 Stunden früher nach Hause, aber nur dann, wenn er bei ihm arbeitet?

S"chmi.dti70


Ich empfinde das durchaus auch als Vertrauensbasis, wenn mein Arbeitgeber mich nicht auf Schritt und Tritt kontrolliert, sondern sich auch darauf verlässt, dass die vertraglich vereinbarte Leistung erbracht wird. Insofern erschüttert mich das schon etwas, dass das hier teilweise als "Blödheit" des Arbeitgebers und als reines Neidproblem des TE ausgelegt wird.

XQira;in


Mir ist bewusst, dass ich "Luxus" genieße...ich bin unendlich froh hier sein zu können, wo ich bin.

Ich habe auch schon ein halbes Jahr in einem Betrieb gearbeitet (als Azubi) wo ich morgens um 6.30 auf der Matte stehen musste (Im Vertrag stand 7.30 bis 16.30, aber Änderungen wegen Zweckmäßigkeit möglich) und das Labor hatte halt Betriebsproben bis 9 fertig zu machen.

Ich weiß, dass Gleitzeit nicht überall umsetzbar ist.

Und bei uns ist es so, dass man auf 70% Arbeitszeit runter gehen kann, ohne Probleme...Dann halt Dauerhaft. Es ist nicht gegeben, dass wenn man selbst sagt, man will auf 100% der Chef dem zusagen muss.

Aber ich finde diese Regelung ansich super. Ich selbst bin während meiner Depression nur 80% Arbeiten gewesen. Mein Arbeitgeber hat mich dabei unterstützt und mich ja... "mit Samthandschuhen angepackt".

Natürlich waren da die Kollegen auch eher...misstrauisch. Schon weil ich nicht allen von meiner Erkrankung erzählte (ist ja was sehr persönliches)...

Ich finde halt man sollte sich auf jeden Fall des Friedens Willen die Mühe machen zu kommunizieren mit den Kollegen.

Wenn es dann nicht klappt beim Chef klar...

Aber zBsp der Azubi, dem kann man ganz einfach die Ohren lang ziehen.

Der TE ist eine Weisungsberechtigte Person. Wenn der Azubi früher geht würd ich ihn am nächsten Tag länger bleiben lassen.

Wenn seine Arbeitsmoral zu wünschen übrig lässt würd ich das Gespräch suchen, was die URSACHE dafür ist.

Und ihm auch die Ohren langziehen, dass er sich bemühen muss für eine gute Bewertung.

P_apa.AXndi.8x2


War klar...

Was war daran klar? Ich muss arbeiten. :=o

Aber wir sind alles Individuen und nicht alle passen in dieses Schema F.

Ja, das sind wir. Aber wenn man nicht in dieses Schema passt, passt man eben auch nicht in unser Unternehmen und soll sich selbstständig machen.

Ich bin nun der Letzte, der kein Verständnis hätte. Man kann mal einen Durchhänger haben. Oder das Kind ist krank.

Ich hatte auch schon einen Fall, da war mein Sohn auf dem Weg zur Schule gestürzt und ich musste alles stehen und liegen lassen.

Kann mal passieren. Mal ist aber nicht immer zu. Das geht ja jetzt über Wochen. Ich habe immer mal vorbei geschaut und ab um 2, manchmal auch halb 2 war er nicht mehr da. Mittlerweile fällt es auch anderen auf.

Ein Kollege meinte erst vorhin vor der Mittagspause, er wollte zu Herrn P. gestern und da war ein "Bitte nicht stören-Besprechung Schild" an der Tür. Als er dann doch die Klinke hinunter drückte, weil es dringend war, war abgeschlossen. Er schloss auf. Kein Herr P weit und breit.

Habe dann bestätigt, dass mir das auch schon so ging.

Es ist nicht nur, dass er nicht da ist. Er handelt dabei dreist.

Er nutzt einfach aus, dass der Chef keinen Überblick hat. Was anderes ist es nicht.

PVapa.A&ndi.8"2


liegt es wohl eher an deiner mangelnden Autorität.

Btw: was ich nicht so ganz verstehe - die Bürotür des Kollegen war ja öfters schon früh abgeschlossen - wo war denn dann der Azubi? Geht der auch um 2 Stunden früher nach Hause, aber nur dann, wenn er bei ihm arbeitet?

Das hat mit mangelnder Autorität nichts zu tun. Ich merke, dass er Sachen schleifen lässt, die er beim anderen Ausbilder vor 6 Monaten nicht hat schleifen lassen. Vielleicht sollte ich anmerken, dass vor Herrn P. ein anderer Ausbilder für den Azubi zuständig war und da gab es keinerlei Probleme.

Natürlich geht der dann 2 Stunden eher oder meinst du, er schließt sich im Raum ein und Herr P. geht nach Hause? ":/

Er geht nur eher, wenn er bei ihm arbeitet. Bei mir muss er ja bis nach 16 Uhr da bleiben. Das scheint ihm nicht zu passen.

btlackhUear>tedqxueen


Es ist nicht nur, dass er nicht da ist. Er handelt dabei dreist.

Ich kann verstehen, dass du da angefressen bist. Emotionalen Abstand zu halten ist da sicher schwierig für dich, wäre es für mich unter Umständen auch.

Allerdings sehe ich es so, dass alles im Leben seinen Preis hat. Dein Kollege Herr P. testet für sich aus wie weit er gehen kann und handelt dabei nicht nur dreist, sondern auch dumm. Schließlich fallen seine Aktionen ja offensichtlich nicht nur dir auf.

JETZT hat er vielleicht mehr Freiheiten und mehr Freizeit als verlässliche und zuverlässige Arbeitnehmer, aber dadurch dass er sich diese Freiheiten und die Freizeit einfach nimmt, geht er auch das Risiko ein irgendwann für sein Verhalten bezahlen zu müssen. SPÄTER wird er dann vermutlich, im Gegensatz zu euch, überhaupt keinen Arbeitsplatz mehr haben.

Denke, das reguliert sich langfristig von selbst.

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