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Mein Kollege kommt und geht wann er will- wie Verhalten?

S2ilVbermon5dasuge


Wenn jemand anders für das selbe Geld weniger arbeitet dann IST das ein Nachteil (für den TE)

hAaven<'t_waiFtexd


Richtig feige finde ich eine solche wegschauende und pseudotolerante Haltung.

Und ich finde es feige, mit ausgestrecktem Zeigefinger gleich zum Vorgesetzen zu rennen. So denkt und fühlt man halt unterschiedlich.

Deine merkwürdigen Äußerungen zu Immigranten usw. in Sternchen lasse ich besser unkommentiert. Wir wollen ja nicht persönlich werden.

Ethemalig}er Nutz er (#875K46)


Ich teile die meisten Ansichten hier überhaupt nicht. Warum muss man den Kollegen schützen. Wenn alles seine Richtigkeit hat, dann passiert ja auch nichts wenn der TE zum Chef geht. Dieser würde antworten, weiß ich, hat alles seinen Grund und die Sache ist gut.

Oder Cheffe vermerkt bei sich, dass der Kollege Andy a) konfliktscheu, b) nicht teamfähig, c) ein Denunziant ist?

Wenn Du als Chef mit einem Mitarbeiter eine Sondervereinbarung triffst aus gesundheitlichen Gründen, und dann kommt ein paar Wochen später so ein Hannes an und denunziert ihn, hat aber in keiner Weise das Gespräch zuerst mit dem Kollegen gesucht?

Kommt sicher super an.

Ich persönlich sage ja gar nicht, dass er - wenn die Fehlzeiten unabgesprochen sind - das nicht irgendwie kund tun kann. Aber doch bitte zuerst mal bitte den Kollegen selbst ansprechen. Vielleicht hat er gesundheitliche Gründe und seine einzigen Fehler in dieser Angelegenheit sind Scham, Verpeiltheit und dass er dem Azubi früher frei gibt, weil er auch früher frei hat.

Wenn das Gespräch mit dem Kollegen ergebislos verläuft, dann kann er sich ja was anderes überlegen. Aber doch erstmal mit dem reden. Vielleicht gibt es bei Nachfragen ohnehin eine Offenbarung, wenn er aus gesundheitlichen Gründen kürzer tritt, kann er sich ja denken, dass er mit einer Erklärung rüber wachsen sollte, sonst wirkt es so, als würde er den Chef betrügen...

Kann man nicht erstmal mit den Betroffenen selbst reden, anstatt die Gerüchteküche anzufachen und sich schwarz zu ärgern? ":/

h:aven'Yt_wVaitexd


Oder Cheffe vermerkt bei sich, dass der Kollege Andy a) konfliktscheu, b) nicht teamfähig, c) ein Denunziant ist?

:)z Könnte gut sein. (Das Wort "Denunziant" hatte ich bisher vermieden, wollte damit niemandem auf die Füße treten. Aber so schauts aus... :=o )

AnndruAsch


Bambiene, deine vorletzte, wohlweislich hinter Sternchen versteckte Bemerkung zeigt, wie kleinkariert du denkst. Stammtischparole vom Feinsten :(v

Mann, Mann, Mann, dieser Faden zeigt mal wieder, wie gern der Deutsche doch seinem Nächsten an die Karre pinkelt. Und das, ohne sich vorher einen Überblick verschafft zu haben.

Ich habe als Führungskraft schon genügend solcher MitarbeiterInnen gehabt, die der Meinung waren, ich müsste doch einem Kollegen/ einer Kollegin mal auf die Finger gucken und IMMER waren Fakten im Spiel, die der angeblich ums Wohl des ganzen Teams besorgte Denunziant nicht kannte.

Es waren allerdings fast immer die Mitarbeiter, welche gepetzt haben, die weniger gute Arbeit abgeliefert haben, sich dafür aber umso Gedanken über Dinge gemacht haben, die einfach nicht in ihrer Zuständigkeit lagen.

hMaven'rt_<waitxed


Andrusch, danke! :)^

X$iraiOn


Nur weil man nicht sofort zum Chef rennt, heißt das nicht, dass man wegsieht.

Aber ich finde halt so ne Vorwarnung bevor man einem Kollegen so richtig in den Arsch tritt, ist angebracht, so a la "Wenn sich das nicht innerhalb der nächsten Woche reguliert, muss ich es melden. Oder du sagst mir jetzt mal EHRLICH was los ist, vielleicht finden wir eine gemeinsame Lösung"

Vielleicht rückt dann der Kollege auch mit der Wahrheit raus.

Wie gesagt WIR wissen ja garnicht ob der Kollege vllt mit dem Chef eine kurzfristige Regelung getroffen hat.

Denn mir würden in etwa 100 mögliche Gründe dafür einfallen...nur ein paar davon:

- krankes Kind (ernsthaft)

- kranke Frau (ernsthaft)

- Pflegefall in der Familie

- EIGENE Krankheit (Dialyse, Krebs, Burn Out, Erschöpfungssyndrom, Depression usw usf.)

Manche dieser Dinge hängt man ja auch nicht an die große Glocke.

Ich war krank geschrieben als meine Schwester im Sterben lag. Ungefähr einen Monat lang.

Hab ich auch nicht jedem Kollegen auf die Nase gebunden, weil es einfach nicht jeden was angeht.

Würdet ihr jetzt sagen "Hey da hättest du doch Urlaub nehmen können...."

Ja hätte ich, aber ich war ARBEITSUNFÄHIG. Ich war auf Beruhigungsmitteln und habe die Wand angestarrt.

A2ndruxsch


Wenn jemand anders für das selbe Geld weniger arbeitet dann IST das ein Nachteil (für den TE)

Wenn derjenige die gleiche oder sogar bessere Arbeitsleistung in kürzerer Zeit abliefert, wo ist dann der Nachteil? Es gibt durchaus Menschen, die schaffen das.

hravenq't_wa{ited


Jemand, der penibel auf sogenannte gerechte Bewertung schielt, tut dies merkwürdigerweise so überzeugt oft nur dann, wo es ihn selbst betrifft.

SRunLfloweOr_7x3


Was man nicht außer Acht lassen darf: Die allerwenigsten hier sind dafür, es so stumpf weiterlaufen zu lassen. Die eindeutige Tendenz geht aber dahin: Erst mit dem Kollegen reden (und zwar richtig. Keine Kommentare im Vorbeigehen, sondern klare Ansagen). Enge Absprachen und gucken, was passiert. Und ggf. ERST DANN den Chef einschalten.

Das ist der m.M.n. angemessene Mittelweg zwischen "scheißegal" und "petzen".

E0hem.aliger NuVtzer (p#875x46)


Das Wort "Denunziant" habe ich nur verwendet, weil es um das DSzenario ging, dass man direkt zu Cheffe rennt, ohne das Gespräch mit dem Kollegen zu suchen. Sowas macht man einfach nicht, es kann immer einen Grund oder eine Absprache geben, die man nicht kennt.

Und, das war durchaus ernst gemeint, wenn Arbeitnehmer schon so ein Hin und Her abwägen, was sich nachteilig für sie erweist (beispielsweise, dass der Chef aus allen Wolken fällt, wenn niemand seiner anderen Mitarbeiter ihn darauf aufmerksam macht, wie Arbeitszeit betrogen wird): angenommen, es geht mit rechten Dingen zu. Meint ihr nicht, es macht einen unterschiedlichen Eindruck, ob man a) das Gespräch mit dem früher Feierabend machenden Kollegen suchte und dann - weil es keine Erklärung, nicht mal "Das ist so abgesprochen", gab - zum Chef oder b) direkt ohne Fakten, ohne Konfrontation bzw. einen Versuch der Konfliktlösung zum Chef rennt?

Die einzige Sache, die man eben wirklich ansprechen könnte, wäre, ob der Azubi an so einem Tag auch nur 6 Stunden arbeiten soll oder eben seine Zeit in anderen Abteilungen voll macht.

Das kann jetzt ja gerne fies rüber kommen, aber wenn der Azubi sein Privileg (bei Ausbilder A darf er, gerechtfertigt oder nicht, 2 Stunden früher gehen) nicht genießt, sondern dahingehend darauf reagiert, dass er bei Ausbilder B am Ende des Tages pissig und bockig wird, weil er da ja die volle Arbeitszeit schieben muss: so einen Jungen würde ich rein aus Prinzip jeden Tag die gleiche Zeit arbeiten lassen. Ein Ausbildungsverhältnis hat auch etwas mit Erziehung zu tun (leider), und wenn er sich nicht glücklich schätzt über die Umstände an dem einen Tag und daraufhin bei Ausbilder B frackig ist, weil der eben nicht eine (möglicherweise) todkranke Frau hat und er da die volle Zeit arbeiten muss... Dann muss man eben seinem Wunsch nachkommen und ihn gleich behandeln.

An allen Tagen dieselbe Zeit arbeiten, und wenn er da Akten abheftet oder Schränke abstaubt. Selbst schuld, hätte er bei Ausbilder B eine anständige Arbeitseinstellung gezeigt, würde (scheinbar) keiner was sagen, das er so oft früher heim geschickt wird.

Wenn der noch so sehr in seiner Schul-Arbeitshaltung verhaftet ist, dann kriegt er eben Strafarbeiten.

E`hemaligerQ NutzHer (#8x7546)


Und bevor es jetzt heisst, das wäre ja Off Topic: der TE hat doch als stichhaltigste Begründung, warum er sich dafür interessiert, gesagt, dass der Kollege negativ auf den Azubi abfärben würde.

mnnxef


Du ja scheinbar auch...

Warum sollte der Kollege dann lügen und sagt er ist in der Außenstelle wenn es dort aber nie anwesend ist.

Vielleicht arbeitet er ja auch beim FBI und ist auf streng geheimer Mission, möglich ist natürlich alles. Bloß nie vom Offensichtlichen ausgehen.

Nein, ich nicht, denn ich habe mich hier nicht festgelegt, ob Betrug vorliegt oder nicht. Ich habe lediglich gesagt, dass es hier nicht sicher zu sagen ist.

Wieso sollte der Kollege lügen? Tja wieso sollte der andere lügen, wenn er doch dem TE ohnehin keine Rechenschaft schuldig ist oder aber eine viel wasserdichtere Ausrede hätte erfinden können?

Ich bin auch sprachlos.

Scheinbar haben solche Leute dann echt stupide Tätigkeiten zu erledigen

Unfug.

Mein Szenario?

Entschuldige bitte, aber das sind die Aussagen des TE ?!?

Und diese Aussagen sind wiederum überwiegend Vermutung.


Habe heute wieder den Azubi hier sitzen mit einer grenzwertigen Arbeitseinstellung.

Als der vor einem Jahr hier angefangen hat, war der zahn Mal so flink und eifrig.

Normalerweise entwickeln sich Menschen nach vorn und nicht zurück.

Habe das Gefühl der Azubi sitzt nur noch die Zeit ab.

Was soll das denn, nun auch noch die Faulheit des Azubis auf deinen Kollegen abzuwälzen?

Vielleicht war der Azubi vor einem Jahr auch noch motiviert, weil alles neu und aufregend war, jetzt aber stinklangweilig. Aber nee, es muss das schlechte Vorbild schuld sein. Armer Azubi!

Ja, wer denn sonst?

Der Azubi ist für seine Faulheit zu 100% selbst verantwortlich und niemand sonst %-|

B'ambi7exne


Bambiene, deine vorletzte, wohlweislich hinter Sternchen versteckte Bemerkung zeigt, wie kleinkariert du denkst. Stammtischparole vom Feinsten :(v

Nenene... den kleinkarierten Schuh zieh ich mir bestimmt nicht an! ]:D

Ich wollte lediglich ganz provokant, den ach so toleranten Wegschauern hier aus dem Faden den Spiegel vorhalten. Aber bestimmt fühlt sich keiner angesprochen. ;-)

Ich bin mir gar nicht sicher, ob man in diesem Faden das wiederholte Zuspätkommen und zu frühe Weggehen des Kollegen mit einem gleichgültigen "Was geht mich das an?" vom Tisch wischen würde, wenn der TE im Eingangsbeitrag zB. von den laxen Arbeitszeitinterpretationen seines rumänischen Roma-Kollegen geschrieben hätte. Ich fürchte das hätte von anfang an hier gaaaaanz anders geklungen.

Genauso spannend fände ich es zu wissen, wer von euch einen solchen Mitarbeiter freiwillig für's Zuspätkommen und zu früh Gehen bezahlen würde. :)z

Ich würde es nicht tun wollen, weil ich mich sehr ungern veräppeln lasse. Aber wie schon erwähnt, würde ich umgehend das persönliche Gespräch suchen.

Zustände wie seinerzeit in der DDR wo die Leute während der Arbeitszeit notgedrungen für "Irgendwas" Schlange standen, gehören GsD der Geschichte an.

Mann, Mann, Mann, dieser Faden zeigt mal wieder, wie gern der Deutsche doch seinem Nächsten an die Karre pinkelt. Und das, ohne sich vorher einen Überblick verschafft zu haben.

Hast du meinen ersten und auch meinen zweiten Beitrag gelesen? Findest du meine Vorschläge an den TE wirklich "an den Karren pinkeln"? Bitte mach dir die Mühe. Und wenn du dann immer noch so denkst, erlaube ich mir an deiner Kompetenz in Sachen Mitarbeiterführung und Konfliktlösung innerhalb eines Teams zu zweifeln.

"Wenn jemand anders für das selbe Geld weniger arbeitet dann IST das ein Nachteil (für den TE)"

Wenn derjenige die gleiche oder sogar bessere Arbeitsleistung in kürzerer Zeit abliefert, wo ist dann der Nachteil? Es gibt durchaus Menschen, die schaffen das.

Das stimmt allerdings. Trotzdem sollten auch solche Mitarbeiter keine Narrenfreiheit genießen. Sie könnten besser bezahlt werden, oder weniger Stunden arbeiten bei vollem Lohnausgleich. Ich fürchte nur, in diesem Fall handelt es sich nicht um einen solchen Überflieger. Wenn dieser Kollege früher fertig ist und guten Gewissens und in Absprache mit dem Chef geht, wieso schreibt er dann einen irreführenden Zettel an die Tür? Und wieso teilt er den Kollegen dann nicht mit, dass er ab einer gewissen Zeit nicht mehr im Büro ist?

mEneUf


Ich wollte lediglich ganz provokant, den ach so toleranten Wegschauern hier aus dem Faden den Spiegel vorhalten. Aber bestimmt fühlt sich keiner angesprochen. ;-)

Öhm ja, das ist dir ja super gelungen.

1. Ja, das wäre alles auch so, wenn er einen Migrationshintergrund hätte. Du unterstellst hier gerade allen, dir dir zu "feige" sind, weil sie nicht zum Chef rennen würden (schon das es Feigheit ist, ist ne dumme Schlussfolgerung, aber nun denn), dass sie Rassisten sind die bei Migranten sofort draufkloppen würde. Das ist haltloser Bullshit und hat mit Spiegel vorhalten absolut gar nichts zu tun.

2. Nö, würde ich mir nicht gefallen lassen und brav für zahlen. Es hat aber auch niemand gesagt, dass der Chef das zu tolerieren hat. Der hat natürlich - sofern der Kollege sich wirklich nicht korrekt verhält und alles so ist, wie der TE mutmaßt - alles Recht der Welt, abzumahnen, zu kündigen, zu rüffeln, sonstwas.

Also auch hier hast du niemandem einen Spiegel vorgehalten, sondern einfach an der Argumentation vorbeiprovoziert. Kann man machen, bringt aber nichts ;-D

Ich fürchte das hätte von anfang an hier gaaaaanz anders geklungen.

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hätten die meisten User hier den TE dafür gerüffelt, die Abstammung des Kollegen da mit reinzuziehen.

Müsstest du auch wissen, wenn du dir doch ob der Toleranz hier so im Klaren bist.

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