» »

Mein Kollege kommt und geht wann er will- wie Verhalten?

hWeutEe_Bhiexr


Ich möchte zu Bedenken geben, dass es sich vielleicht auch um ein Saisontief (Sommerloch) handeln könnte. Bei meinem alten Job war das auch so - im Sommer sind alle Kunden im Urlaub gewesen und im Winter ging die Post ab mit Überstunden. Ich habe sie im Sommer wieder ausgeglichen. und entsprechend weniger gearbeitet.

Mich verwundert sehr, dass hier mit Diebstahl und Betrug argumentiert wird.

Selbst der TE weiss doch nicht einmal, welche Gründe für das Verhalten vorliegen. Vorsichtshalber wird dann böse Absicht unterstellt. Sehr seltsam diese Denkweise.

hVave$n't_wxaited


Bambiene, du erwähnst nun innerhalb der letzten Sternchen: "Zustände wie in der Ex-DDR ..." - ja, genau das ging mir auch schon durch den Kopf, aber nicht im selben Zusammenhang wie dir, sondern exakt wie in der von dir favorisierten "So ein Fehlverhalten muss ich melden"-Einstellung. Genau so war es dort, und ich fand das mit Verlaub ganz und gar nicht okay.

Wenn du also hier schon mit "feiges Wegschauen" kommst, dann frag dich mal bitte, wie feige das damalige Hinterherspionieren und Anschwärzen war. Das ließe sich zum vorliegenden Fall doch vielleicht besser ins Kalkül ziehen als die Vergleiche mit Diebstahl und Betrug.

zUuza


Hallo,

das Verhalten des Kollegen meldet man natürlich nicht, denn die Kontrolle des Kollegen obliegt ja nun nicht ihm, sondern dem Chef. Dies gilt ebenso für den Bereich Arbeitsqualität. Bei einem Melden handelt es sich um Denunziation - und dies, obwohl es denjenigen bei der Arbeit gar nicht tangiert bzw. wenn, dann einfach intern geregelt werden können. Der Betrieb hat ja sicherlich einen Ausbildungsleiter, an den sich der Auszubildende (!) wenden kann ...

Gruß,

O1ranEgeCanyxon


Ich verstehe nach wie vor nicht, warum man sich in das Arbeitsleben anderer einmischen muss., mit denen man im Job eigentlich nichtmal etwas zu tun hat.

Wenn der TE ein Problem damit hat weil er EINE Unterschrift nicht zu der von ihm gewünschten Zeit bekommen hat, kann er das beim Kollegen ja gerne kundtun und eine Lösung dafür suchen, aber den Kollegen zur Rechenschaft ziehen warum er seine mutmasslich vereinbarte Arbeitszeit nicht einhält, liegt schlicht und einfach nicht im Kompetenzbereich des TE.

Sollte der Mitarbeiter keine Vereinbaru g haben, wird es sowieso irgendwann auffliegen und es obliegt dann dem Vorgesetzten zu entscheiden was ihm mehr wert ist......erledigte Arbeit oder bestehen auf Anwesenheit.

Irgendwer hat gefragt, ob ich auch einen Mitarbeiter bezahlen würde, der zwar seine Arbeit macht, aber die Arbeitszeiten nicht einhält.... JA, ich schaue nämlich auch bei meinem Team nicht auf die Uhr, ich vertraue darauf, dass sie eigenständig denken und nichts von Ihrer Arbeit liegen bleibt, wenn sie früher gehen oder später kommen.

Oh und ich hab unter anderem einen Türken, einen Brasilianer und einen Franzosen im Team falls das relevant ist :=o

Tkhics TwiRligoht !Gayrdexn


Mir wäre egal ob ein Kollege eher/später wie auch immer seine Arbeit macht... solange ich nicht Mehrarbeit durch ihn habe (was der TE ja nicht hat)...

was aber auffällig ist, ist die Verarschenummer mit dem Zettel an der Tür, dass dort angeblich eine Besprechung stattfindet. Das ist ne Ausrede, also stimmt da was nicht. Wäre mit dem Chef was anderes abgesprochen, müsste sich der Kollege keine Ausreden einfallen lassen um eher zu gehen. Ergo= er bescheisst.

Aber das wäre eben nicht mein Bier.

Wenn ich was von ihm will (Unterschrift) klebe ich ihm ein Memo an die Tür, dass er am nächsten Tag bitte mal eben zu mir kommen soll, da ich was von ihm will.

KRrabbfelkäxferle


Ich fände das auch nervig, einfach weil mal man in der selben Firma arbeitet und der Kollege mitverantwortlich ist, dass die Firma läuft.

Bei uns gibts immer was zu tun, es gibt kein "Tagesgeschäft", sondern laufend Arbeit. Versteh das nicht, wie man nur Arbeit für einen Tag bestimmte Arbeiten haben kann. ":/

Ansonsten kann man immer noch irgendwas ordnen, sortieren, aufräumen, archivieren usw.

Außerdem nervt es doch schon allein aus dem Grund, dass er das gleiche/ähnliche Gehalt bekommt und einfach nur die Hälfte arbeitet. Wenn jeder so eingestellt wäre, täte die Firma vermutlich schnell den Bach runter gehn.

Wenn er seine Arbeit erledigt bzw genausoviel wie andere in 8 Stunden und das geregelt ist so, dann ist das ja ok. Aber generell würde ich das als Arbeitskollege trotzdem wissen wollen.

Bei uns herrschte eine familiäre Atmosphäre und wenn einer plötzlich dauernd Nachmittags fehlt, dann spricht man das einfach an und fertig. Vorallem, wenn man ZUSAMMEN arbeitet. Das andere da wegschauen und sich null dafür interessieren, was die Kollegen machen, versteh ich nicht. ":/ Man arbeitet doch für die Firma, hält die am laufen und ist täglich miteinander zusammen.

Zum Chef würde ich auch nicht rennen, aber einfach mal hingehen und fragen "Sag mal, jetzt hab ich schon 5x versucht Nachmittags bei dir vorbeizukommen, arbeitest du seit neustem halbtags oder hast du mittags gerade Urlaub?"

Und wenn er was dagegen sagt, von wegen Besprechung blabla...würde ich sagen "Komisch, hatte zufällig gestern den Kollegen Gedöns dran, der war aber nicht in einer Besprechung mit dir." Wenn er die Arbeitszeit heimlich kürzt, fände ich das einfach scheiße. Ich kann mir nicht vorstellen, das man plötzlich die Arbeit, die man vorher jahrelang in 8 Stunden gemacht hat plötzlich in 4 oder weniger Stunden schafft.

hGaZtsch}ipxu


Ich sehe das wie der Käfer. ;-D

O~ra{ngeCa~nyoxn


Außerdem nervt es doch schon allein aus dem Grund, dass er das gleiche/ähnliche Gehalt bekommt und einfach nur die Hälfte arbeitet.

Gehalt ist Verhandlungssache und geht prinzipiell niemanden etwas an, ausser den Betroffenen selbst.

KBrabbelkäcfxerle


Gehalt ist Verhandlungssache und geht prinzipiell niemanden etwas an, ausser den Betroffenen selbst.

Jop ist es, aber nicht, wenn er heimlich die Arbeitszeit kürzt. Es ist dann einfach ärgerlich.

Wenn du das so hinnehmen würdest, ist das ja in Ordnung. Ich würde es nicht.

hCav%en'tE_waitxed


Sorry, aber innerlich die Gehältern nebeneinander zu stellen und sich ungerecht behandelt zu fühlen: Was ist das denn anderes als Neid und Missgunst, dass jemand sowas wagt und anscheinend auch noch Erfolg damit hat? Das "Gefühl für Gerechtigkeit" als guten Grund dafür heranzuziehen, einem anderen etwas abzusprechen - nun ja, fragt sich, wie man dann überhaupt eine Art inneren Frieden finden kann. Es wird immer Ungerechtigkeit geben. Immer werden auch andere mehr verdienen, die wahrscheinlich sogar weniger tun als man selbst.

Welchen Feldzug möchte man also führen, um das rundherum zu verhindern? Die Denkweise, anderen nicht gönnen zu können, dass sie Vorteile haben könnten, fällt am Ende auf einen selbst zurück. Wer gönnen kann, ohne überprüfen zu müssen, ob irgendwas auch "verdient" ist, tut sich eigentlich selbst etwas Gutes. Ich bin sicher, einige hier wissen genau, was ich damit meine.

KirabbejlkäfmerlRe


Die Denkweise, anderen nicht gönnen zu können, dass sie Vorteile haben könnten, fällt am Ende auf einen selbst zurück.

Für mich geht es ganz und gar nicht darum, dass andere einen Vorteil haben könnten.

Man ist einfach ein Team und da arbeitet man zusammen, ist ehrlich zueinander und lässt die anderen nicht hängen. Und wenn man gemeinsam in einer Firma arbeitet, dann ist das was der Kollege macht einfach nicht in Ordnung. Der Azubi kommt zu kurz, der Kollege ist nicht erreichbar und niemand weiß wo er steckt.

Außer es ist vereinbart, dass er nur noch halbtags arbeitet. Ob er dann genauso viel Gehalt bekommt oder nicht, wäre mir Wurst, aber es sollte doch einfach den Kollegen Bescheid gegeben werden, dass derjenige absofort ab 13 Uhr nicht mehr da ist.

Versteh nicht, was so schwer daran ist. ???

Sowas kann man doch offen kommunizieren, dann entstehen schon gar keine Situationen wie diese hier. Wenn sowas plötzlich so ist ohne vorherige Anmerkung, dann ist es doch logisch, dass das sauer aufstoßen oder missverstanden werden kann.

Ich stelle mir vor wie es ist, wenn mein Kollege im anderen Büro, mit dem ich ab und zu zusammenarbeite plötzlich Nachmittags immer weg wäre und ich ihn mehrmals nicht erreichen kann. Was böses würde ich zunächst nicht vermuten, aber irgendwann mal eine andere Kollegin fragen oder am Empfang, ob da jemand weiß, ob er Urlaub hat oder krank ist. Dann weiß man Bescheid.

Und eben im Falle eines Falles, das niemand was weiß, dann würde das keine 2 Tage gehen und man frägt bei der Person nach, wieso sie mittags nicht da ist.

Das man sich da so anstellt. Gibts bei euch niemand außer dem Chef der weiß, was mit den Leuten ist? ":/ Ich könnte zb auch noch in der Buchhaltung fragen, da werden alle Urlaube oder Krankheitstage vermerkt. Wenn ich da anrufe und sage "Sorry, ich brauch den Herrn XYZ, den hab ich jetzt schon 3 Nachmittage nicht angetroffen...Hat er Urlaub oder ist krank?" dann sagt mir der Buchhalter "Ich weiß von nix, aber das klär ich." oder er sagt mir "Der arbeitet nur noch halbtags".

Wobei es bei uns spätestens durch die Stempeluhr auffallen würde.

h9aven'St_Fwaitexd


Versteh nicht, was so schwer daran ist. ???

Sowas kann man doch offen kommunizieren, dann entstehen schon gar keine Situationen wie diese hier.

Habe ich auch schon so vorgeschlagen. Ich gehe damit auf die verurteilenden und vergleichenden Postings ein, nicht auf deines.

K@rabbelVkoäferxle


Achso und in einem Arbeitsvertrag wird in der Regel doch der Stundensatz festgelegt.

Ich habe 8 Stunden tägl. zu arbeiten laut Vertrag und die Stunden bin ich auch da. Ob ich nun das reguläre Tagesgeschäft oder nicht erledigt hab ist egal, ich werde für 8 Stunden am Tag bezahlt und nicht für die Bearbeitung von 20 Aufträgen am Tag.

Und wenn ich mal früher gehe, brauche ich am Ende der Woche trotzdem meine 40 Stunden auf dem Konto.

Und wenn das in der Firma so gehandhabt wird, dann ist das einfach Fakt, ob das nun "veraltet" ist oder man doch den Mitarbeitern mehr Vertrauen entgegenbringen soll ist egal. Es ist nunmal so wie es ist und wenn der Kollege sich nicht dran hält, ist es ärgerlich, denn wie gesagt...wenn das alle tun würden....am Ende muss das doch irgendwo kompensiert werden oder er hat vorher einfach nur uuuultra langsam gearbeitet und es macht deshalb nix aus.

h|ave>n't_vwaited


wenn das alle tun würden

= ein gern genanntes und doch fragwürdiges Argument.

K'rabbelTkäfrerle


= ein gern genanntes und doch fragwürdiges Argument.

Und trotzdem Fakt ;-D

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH