» »

Wie Geld anlegen für's Kind?

1stox3


Eigentlich gibt es darauf nur eine einzige sinnvolle Antwort:

Sparplan in ETF auf MSCI World. Bei einem Anlagehorizont von 13 Jahren lag man damit historisch immer im Plus. Stark schwankende Börsen sind bei einem Sparplan sogar vorteilhaft.

Alle Sparpläne und sonstigen "Risikolosen" Anlagen führen nur zum Wertverlust, weil nicht mal die Inflation ausgeglichen wird.

D/adZeSwxarn


Legt das Geld auf keinen Fall auf Sparkonto oder Tagesgeld. Damit schmeißt ihr buchstäblich einen Teil des Geldes weg. Die Inflation frisst die Kaufkraft der Summe deutlich schneller als sie durch die zur Zeit kärglichen Zinsen wächst. Ich kann nur empfehlen, in etwas zu investieren, das mindestens mit der Inflation wächst. Die beträgt auf lange Zeit gesehen jährlich 2%. Ich kann nur dazu raten, das Geld in einen oder besser mehrere Aktienfonds zu investieren.

SRchmi/dtix70


Unser Kind hat ein Girokonto (fürs Taschengeld und zum Üben mit Karte & Co), Wertpapiere (Aktienfonds), einen Bausparvertrag und eine Rentenversicherung.

Regelmäßig sparen würde ich immer über Aktienfonds oder ähnliche Papiere, vor allem, wenn kein festes Enddatum geplant ist.

Ich habe das auch für mein Patenkind gemacht und für die kleinen Summen, die ich gespart habe, bekommt er eine ganz schöne Summe zum 18. Geburtstag.

Ein Sparbuch ist im Grunde aktuell nur ein kostenfreies Konto zum Geld parken.

Ich bin allerdings tendenziell selber risikobereit, was Anlagen angeht...

S@chmi!dt3i70


Unser Kind hat ein Girokonto (fürs Taschengeld und zum Üben mit Karte & Co), Wertpapiere (Aktienfonds), einen Bausparvertrag und eine Rentenversicherung.

Regelmäßig sparen würde ich immer über Aktienfonds oder ähnliche Papiere, vor allem, wenn kein festes Enddatum geplant ist.

Ich habe das auch für mein Patenkind gemacht und für die kleinen Summen, die ich gespart habe, bekommt er eine ganz schöne Summe zum 18. Geburtstag.

Ein Sparbuch ist im Grunde aktuell nur ein kostenfreies Konto zum Geld parken.

Ich bin allerdings tendenziell selber risikobereit, was Anlagen angeht...

C&onanDSerZerxstärer


Der Punkt ist bist du bereit ein Hobby daraus zu machen? Also dich grundsolide über Aktienfonds zu informieren, d.h. mehrere Bücher lesen.

Oder bist du bereit jemandem viel Geld für Finanzdienstleistungen zu bezahlen? Der dir irgendwas vom Pferd erzählt und du must irgendeinem Finanzdienstleistungsmakler glauben?

Wenn du 5000 € bei einer seriösen Bank parkst, und du hast im schlimmsten Fall in 10 Jahren noch 90% von der Kaufkraft zum jetzigen Zeitpunkt = 4500 €, dann halte ich das für vollkommen akzeptabel.

Geschwätze nach dem Motto aus 5000 € mach 6000 € oder aus 5000 € mach 8000 € ist in meinen Augen Verkaufstaktik um an dein heutiges Geld zu kommen. Die Angst vor der Inflation weckt der Dieb der dich heute gerne ausrauben möchte.

Und der trottelige, gierige Mensch fällt darauf herein.

Wenn du Geld verdienen willst das geht niemals indem du irgendwem vertraust, zu allerletzt irgendeinem Fond, einer Vermögensberatung oder einem Finsnzdienstleister.

Wenn du in 10 Jahren dein Geld vermehrt hast, dann weil du dich mit viel Aufwand umfangreich informiert hast und kluge Entscheidungen getroffen hast. (z.B. bei einem Fond vollständig das Kleingedruckte gelesen, drei professionelle Meinungen gehört, ein Buch gelesen, usw.)

Nochmal das Fazit: heutzutage sei froh, wenn du die Kaufkraft mit einem kleinen Abschlag parken kannst. Wer dir erzählt dass du einfach, sicher und kostenlos dein Geld vermehren kann, den meide weil er der Lügner ist der vom Ersparten für deine Kinder recht herzlich gerne leben möchte.

CVomra0n


Gebt das Geld einfach mir ]:D

Scherz

Das Geld wird ja noch ca. 15 Jahre dort verbleiben. Zinsen sind aktuell mickrig, aber das Sparen an sich hat ja deswegen nicht seinen Sinn verloren. Insofern würde ich wirklich ein klassisches Sparbuch eröffnen. Wenn die Zinsen mal wieder steigen, ist das ja kündbar und dann wird eben umgeschichtet.

Von den ganzen Depotgeschichten halte ich für diesen Zweck nichts. Es ist viel mehr Stress für euch oder eben ein Risiko, dass dann doch mal Führerschein oder sonstwas anstehen, und dann ist man aktuell im Minus. Es gibt zwar auch Fondssparen, was eurer regelmäßigen Einzahlung entgegenkäme, aber ihr spart letztendlich nichts, sondern erwerbt Börsenanteile. Der Tag X entscheidet, was diese Einzahlungen dann mal wert sind. Und 15 Jahre sind ganz schön lang - selbst für einen Fonds.

TMoryx80


Unsere Sparkasse bietet speziell für Kinder das sogenannte "Führerscheinsparen" an. Das ist im Prinzip ein ganz normaler Sparplan mit Sparbuch, für das es allerdings mehr Zinsen gibt als auf einem normalen Sparbuch. Man zahlt jeden Monat einen bestimmten Betrag ein, kann auch jederzeit zusätzlich einzahlen, und wenn das Kind 18 wird, läuft der Sparplan aus.

Das haben wir für unsere Söhne und meine Neffen gemacht, ich finde das eine gute Sache.

LRian-J{ill


Wir haben damals eine Lebensversicherung abgeschlossen, die jetzt bald zum 18. Geburtstag unserer jüngsten Tochter fällig wird. Ist ein schönes Sümmchen. Ob das das beste war, was man tun konnte, weiß ich nicht, ich fand nur die zusätzliche Absicherung gut, und die Rendite war zumindest bisher auch nicht schlecht.

LXola@X5


Zum Vermögensaufbau würde ich an sich auf breit gestreute Indexfonds (ETFs) bei einem Diskontbroker setzen.

Allerdings muss ich sagen, dass ich generell eher dagegen bin, für Kinder schon Konten mit größren Summen einzurichten. ":/

Wenn die Eltern selbst Rücklagen bilden, können sie ihren Kindern ja immer noch den Führerschein und ähnliches zahlen, wenn es soweit ist.

SRchm+idtiX70


@ LolaX5

Warum?

LVol,aX5


Warum was?

S?chmiadti7x0


Warum Du dagegen bist, Kinder Konten mit größeren Summen anzulegen?

LIo@laXx5


Warum Du dagegen bist, Kinder Konten mit größeren Summen anzulegen?

Es hat für mich irgendwie so einen Beigeschmack von "Goldener Löffel". Außerdem glaube ich, dass es für einen jungen Menschen ein viel größeres Erfolgserlebnis ist, wenn er/sie sich den Führerschein (oder andere Wünsche) (teilweise) selbst finanziert! :)z :)^ Und mit "selbst finanziert" meine ich: dafür gearbeitet hat, und nicht "auf das von Mama/Opa/Patentante eingerichtete und bestückte Konto zugegriffen hat". :=o ;-D

Ich finde es außerdem befremdlich, wenn Eltern stolz verkünden, wieviel Geld ihr 3-jähriges Kind schon "hat". ":/ :-/ Und selbst wenn man nicht darüber redet, finde ich das irgendwie seltsam, das überhaupt so "aufzueilen" so nach dem Motto "Kind, das ist DEIN Geld - und der Rest ist meines/unseres". Ich kenne es eher so, dass Eltern sowieso fast alles für ihre Kinder machen (würden), da braucht es m.E. nicht das Etikett "das ist dein Geld." Meine Eltern haben mir den Führerschein auch geschenkt. Dafür mussten Sie mir kein eigenes Konto anlegen.

Aber gut, vielleicht fällt es manchen Eltern leichter zu sparen, wenn das Geld explizit für das Kind gelabelt wird. ":/ Weil sie eigene Rücklagen vielleicht leichtfertiger für aktuelle Konsumwünsche hernehmen würden. ":/ Das könnte vielleicht sein, dass es eine Art Mittel zur Selbstdisziplinierung ist. ":/

S,chmidFtix70


Ok

Ich habe so einen goldenen Löffel gehabt als ich ausgezogen bin. Und den Führerschein zum Abi bekommen. Aus mir ist trotzdem was geworden.

Und meine Tochter bekommt auch ein entsprechendes Startkapital von uns.

Aber das ist eben Ansichts-und Geschmackssache, das soll Jeder halten, wie er will. Und kann natürlich.

S*unflokwexr_73


Ich kenne sogar Hartz IV-Empfänger, die sehr mühsam aber engagiert was fürs Kind auf die hohe Kante legen, damit einfach mal ein bisschen da ist.

Okay, mit meinen 43 Jahren bin ich eine andere Generation. Aber schon ich hatte zwei Sparbücher. Eines wurde von Oma gefüttert (5 DM im Monat!). Eines von mir. Und meine Eltern hatten einen Sparvertrag. Gepotzt hat niemand und erarbeiten musste ich mir alles selber: Zeitung austragen mit 12/13 und und und. Führerschein erst mit 21, weil ich erst dann das Geld gespart hatte. Die angesparten Summen waren auch nicht sonderlich groß (knapp 5stellig im DM-Zeitalter). Aber es war dann Geld da bspw. für die erste Kaution und die ersten Anschaffungen bei Auszug zu Studienbeginn. Irgendwo gibt es m.M.n. eine Grenze, was ein Kind sich selber erarbeiten sollte und wo Eltern eine Verantwortung haben. Meine hatten nie so viel Geld, dass der Studienbeginn mal ebenso hätten gewuppt werden können. Aber sie waren bemüht genug, kleine Beträge zu sparen und auch in Notzeiten nicht anzutasten, weil es "meins" war.

Ich bin bis heute dankbar: Für diesen kleinen Geldsegen und gleichzeitig eine sehr vernünftige Erziehung bzgl. Geld. Dazu gehörte auch, dass ich mit 15 ziemlich viel Taschengeld bekam - aber davon alle Klamotten selber zahlen musste. Es war das Ergebnis nerviger Diskussionen um Markenklamotten und und und. Also gab's saftiges Taschengeld, aber davon musste ich dann auch alles zahlen bis auf Schulbücher. Hat sehr geprägt, im positiven Sinn.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH