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Alkoholkonsum mit 17 angefangen - und nun?

Alias 730293 hat die Diskussion gestartet


Guten Abend liebe Forumsmitglieder!

Neulich habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Alkohol getrunken. Mit ungefähr 25g reiner Alk an dem Abend lag ich über dem empfohlenen Maximum und hatte aber trotzdem sehr wenig davon gespürt. Meine Sicht war leicht verändert, aber es hatte keine psychischen Auswirkungen.

Nun habe ich Angst, dass ich das nächste Mal bei Gelegenheit noch mehr trinke und noch mehr auf den Geschmack komme. Ich bin depressiv und habe eine Neigung zu Extremen - es macht mir Angst, was passieren könnte.

Was würdet ihr mir raten?

Die meisten fangen ja auch mit Bier oÄ an, bei mir war es gleich Vodka und Kräuterlikör, was vielleicht auch eher schlecht ist.

LG

Antworten
t}su`namKi_xe


Ich würde dir raten, die Finger von Alkohol und Drogen zu lassen.

Genau wie du neige ich zu extremen und aus diesem Grund sind Alkohol und Drogen für mich tabu.

S"pri'ngcChilxd


Wenn Du Dir solche Sorgen machst, dann lass es doch ganz einfach. Verstehe das Problem irgendwie nicht. :-)

Alias 730293


Nun, jetzt möchte ich gerne mehr, habe Blut geleckt und will wissen, wie es ist, angeschwipst/betrunken zu sein. Vorher kannte ich es ja gar nicht.

Außerdem hat es auch geschmeckt.

Cyonan{DerZeQrstärexr


Also erstmal finde ich es gut, dass du etwas rational vorgehst und dich über die empfohlene Doso informiert hast ;-D Hervorragend!

Genau wie du sehe ich es als absolut problematisch an, dass du dich hier ohne Umschweife mit dem harten Stoff konfrontierst.

Dein eigenes Gefahrenbewußtsein und das Vorhandensein von empfundenen oder realen großen emotionalen Defiziten ist hier in Verbindung mit dem Experimentieren mit Bewusstseinsgiften ein Warnsignal.

Mit 17 bist du mitten in Umbrüchen und Unruhe, und es wird mal vonstatten gehen, dass bei dir langwierige Reifungsprozesse vor sich gehen. Tue möglichst wenig Gift in dich rein und möglichst bloß nicht ganz so jung! Da hast du am meisten von. Es kann entgleisen, es kann sehr entgleisen und viel nützliche bringen tut das nebenbei nicht...

Was sind deine Spannungen? Was sind deine Bedürfnisse? Was hast du zu sagen?

Wofür brauchst du ein Ventil? Wofür brauchst du Kontakt? etc.

Was fällt dir schwer auszuhalten? Kannst du Kontakt mit jemandem aufbauen, dem du vertrauen kannst.

Wobei fühlst du dich lebendig? Was interessiert dich? Wofür bist du gemacht?

Das alles ist wichtiger als Saufen.

Finde raus was dir wirklich wichtig zu sein scheint, und dann versuch dich in die Richtung zu bewegen, ohne Krücken mit Nebenwirkungen, wie Alkohol.

Bei mir war es eine turbulente Zeit, und es gab Katastrophen, die ich dummerweise nicht in der Lage war zu umschiffen, ich hoffe, du hast mehr Glück.

Cjon2anDe5rZers=tärxer


Klar kann man in dem Alter einen Saufen. Aber es gab welche die haben ein bisschen getestet und mal über die Stränge geschlagen, daran ist gar nichts auszusetzen.

Es ist halt gut wenn man ein Gefahrenbewußtsein hat, und wenn man Schadwirkung erkennen und durch Erlernen von Eigenkontrolle vermeiden kann.

WPildkaxter


Hallo Alias 730293 ,

Du gehst die Sache schon mal richtig an !!! Ganz gefährlich wird Alkohol wenn man jeden Tag trinkt. Richtig viel ist auch gefährlich und macht meist richtig Ärger.

Mal 1,2 Glas Bier oder ein Glas Wein, ob man darauf verzichten sollte ? Aber dann auch mal 14 Tage keinen Alkohol trinken.

MfG *:) :)*

C&onanmDerZersthärer


Falls man glaubt dass man selber Probleme oder Spannungen hat, dann lieber zweimal überlegen, ob man das Risiko eingeht, sehenden Auges einen offensichtlich komplett irren und falschen "Lösungs-"weg zu gehen, nämlich Selbstvergiftung mit Nervengift.

C{oKnanDe3rZersOtärexr


PPPPS Aber manchmal will man auch irre Sachen machen. Da gibt es auch Möglichkeiten!

z.B. pack dir einen Schlafsack und geh in den Wald zum schlafen, fang das Segelfliegen, Surfen oder Fallschirmspringen im Verein an. Klettern. Bei der Feuerwehr nachts zu Autounfällen gerufen werden. Sich beim Skateboarden die Arme und Beine brechen, etc.

aYfxri


Meine Sicht war leicht verändert, aber es hatte keine psychischen Auswirkungen.

Das ist deine Meinung, aber sie ist leider falsch. Es hatte Auswirkungen, aber du hast sie nur nicht als solche wahrgenommen.

Hier wird und darf dir keiner dazu raten, beim nächsten Mal mehr zu trinken. Auch wenn es gut schmeckt (das tun die meisten alkoholischen Getränke).

Wenn du dein Limit kennst, solltest du es nicht ausschöpfen oder besser ganz bleiben lassen, ist besser für dich, wenn du sowieso depressiv bist.

Rpyxe


Es ist das Spiel mit dem Feuer. Reizvoll, obwohl problematisch. Dann noch in der Runde mit den anderen, die meist unbedenklich und oft um die Wette bechern - uih, das wird schwierig! Du hast kein echtes Motiv, zu widerstehen. Das müsstest du erst noch finden. Siehst es ja selbst so, dass du neugierig geworden bist, tja, und was soll man dir dann noch sagen? Du wirst höchstwahrscheinlich diese Neugier stillen. Viel Glück dabei.

Ephemaligejr NuAtzeVr (Q#59q0071x)


Hast du russische Wurzeln oder warum die Grammangabe statt der Promilleangabe?

Nun habe ich Angst, dass ich das nächste Mal bei Gelegenheit noch mehr trinke und noch mehr auf den Geschmack komme. Ich bin depressiv und habe eine Neigung zu Extremen - es macht mir Angst, was passieren könnte.

Nun da du kein willenloser Roboter bist, kannst du das immer noch dann abwägen, wenn du soweit bist.

Mit ungefähr 25g reiner Alk an dem Abend lag ich über dem empfohlenen Maximum und hatte aber trotzdem sehr wenig davon gespürt. Meine Sicht war leicht verändert, aber es hatte keine psychischen Auswirkungen.

Um sich zu betrinken, d.h. deutlich spürbar eine Wirkung zu haben, müssen vermutlich die meisten Menschen mehr als die empfohlene Tagesdosis trinken. ... Ich finde es persönlich nicht tragisch, mal ausprobieren zu wollen, wie es ist, sehr betrunken zu sein. Das kann man auch mit Wodka & Co ausprobieren, eignet sich aber weniger, weil du dann schneller mehr Alkohol intus hast, als du wolltest. Etwas anderes wäre es, Komasaufen zu betreiben.

So ganz verstehe ich nicht, warum du dir derart einen Kopf machst, weil du einmal - mit 17 - Alkohol getrunken hast. Wie du deinen weiteren Konsum gestaltest, liegt in deiner Hand.

Alias 730293


Danke für die vielen Hinweise und Ratschläge.

Bier, Wein und Sekt riecht scheußlich, deswegen habe ich diese Sachen nicht probiert.

S<unfloTwer_x73


Außerdem hat es auch geschmeckt.

Dann kann man diese Dingen in kleinen Mengen GENIESSEN. Zwischen Abstinenz und Komasaufen liegt ordentliche Spielraum. Ich war in meinem Leben noch nie betrunken. Ich trinke sehr selten Alkohol, aber wenn ich Lust drauf habe oder sich die Gelegenheit bietet, dann sage ich definitiv nicht Nein.

E(hemal6iger TNutazer (#5900x71)


@ Sunflower_73

Ich war in meinem Leben noch nie betrunken.

Mich würde interessieren, wie du hierbei betrunken definierst. Z.B. pi mal Daumen 0,4 bis 0,5 Promille oder eher 0,6 bis 0,8 oder doch eher zw. 0,8 - 1,0 Promille usw.?

Ich würde das für mich z.B. zw. 0,4- 0,5 Promille bejahen - auf meinen Körper bezogen. Dafür muss man zwar einiges aber auch keine Unmengen trinken. Bei Aussagen wie deiner überlege ich daher offen gesagt, ob du meinst, dass du - nur mal als Beispiel - noch nie nennenswert über 0,5 Promille gehabt hast oder ob du eher meinst, dass du noch nie über 0,8 ... usw. Promille gehabt hast. Für viele fängt da erst das Angetrunkensein an, aber ist noch deutlich entfernt vom Betrunkensein.

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