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Rufmord - was tun?

vDers*chlbimmbexssern hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Mitforis,

hoffe ich bin hier im richtigen Forum, da es sich (leider) um ein Alltagsproblem handelt.

Nehmen wir einmal an, eine junge Familie ist an einen kleineren ländlichen Ort in eine schöne Wohnung gezogen. Nun gibt es da eine ältere Person (oder besser Kreatur) , niedere (Bildungs-)Schicht, ernährt sich ungesund und sieht dementsprechend aus, kassiert eine geringe Rente und Aufstockung, hat den ganzen Tag nichts zu tun ausser Tratschen und ist 24/7 zu Hause, hasst Kinder. Sie hat selbst keine Kinder oder Enkel und weiss tagsüber wirklich nichts Vernünftiges mit sich anzufangen.

Anfangs war das Verhältnis zwischen beiden Parteien noch gut, solange die Familie ihre stetigen Belehrungen und Nörgeleien widerspruchslos hingenommen und alles mitgemacht hat, was sie verlangte. Bis es den jungen Leuten eines Tages reichte und sie klar gesagt haben, sie möge sie nicht mehr weiter belästigen mit ihren dauernden Nörgeleien und Forderungen.

Da kippte das Verhältnis und die ältere Person erklärte der Familie und insbesondere den kleinen Kindern der Familie offen den Krieg. Die Familie nahm sie anfangs gar nicht ernst und ignorierte diese offensichtlich psychisch schwer gestörte Person.

Leider lebt diese Person schon mehr als 20 Jahre in dem Ort und die junge Familie hat ihren Einfluss auf andere im Ort unterschätzt.

Obwohl die Person hauptsächlich mit Leuten verkehrt, die ähnlich ticken wie sie, bspw. heruntergekommene ältere Dauer-Arbeitslose, Rentner oder sonstige Leute mit geringer Bildung ohne jegliche Ambitionen, die genauso wenig mit sich anzufangen wissen ausser anderen Probleme zu bereiten wie sie selbst.

Sie kennt aber durch diese Leute auch andere, jüngere und auf den ersten Blick "vernünftige" Leute, die sie irgendwie auf ihre Seite gezogen hat.

Sie ist der hinterlistigste Mensch, den die junge Familie je getroffen hat, erscheint aber nach aussen super-nett, hilfsbereit und ist extrem bauernschlau und manipulativ.

Bis heute weiss die junge Familie nicht, wie sie es geschafft hat, relativ viele Leute im Ort dahingehend zu manipulieren, dass sie der jungen Familie nur Hass, Unfreundlichkeit und Missgunst entgegen bringen obwohl man sich nur auf der Strasse begegnet und persönlich gar nicht kennt. Die Familie sieht da nur drei Möglichkeiten: entweder, die betreffenden Leute sind extrem naiv/leicht manipulierbar, selbst mit ihrem Leben unzufrieden und neidisch oder genauso teuflisch wie diese Person.

Trotz dass man sich gar nicht persönlich (bzw. nur vom Sehen) kennt, zeigen diese Leute auf der Strasse offene Feindlichkeit.

Inzwischen ist es sogar der Fall, dass Familienmitglieder auf ihren Weg durch den Ort offen verfolgt (nach dem Motto: wir wissen genau, wo du dich wann aufhälst, du stehst unter unserer Dauer-Ueberwachung) bzw. permanent offen feindlich beobachtet werden (vorher tat man es noch so, dass es nicht auffällig war, inzwischen ist man aber eine Stufe weiter gegangen).

Die Familie weiss, dass sie Lügen über sie erzählt, in der Hoffnung, dass die junge Familie ihren Psychoterror nicht mehr standhält um sie aus dem Ort wegzuekeln bzw. zum Wegzug zu bewegen. Dies wäre aber nur der allerletzte Weg, den die Familie gehen würde.

Um es ganz klar auszudrücken: alle Attacken und sämtlicher Psychoterror lässt sich auf diese eine Person zurück zu führen.

Wäre diese Person plötzlich weg, hätte auch der ganze Spuk ein Ende.

Leider kann die Familie darauf vergeblich hoffen, Intrigen halten offensichtlich ziemlich fit.

Was also würdet ihr der jungen Familie raten (bisher hat sie den gesamten Psychoterror konsequent ignoriert und so getan, als merke sie nichts), aber die Person weiss, dass es die Familie belastet.

Was also kann die Familie am besten tun ohne wegziehen zu müssen?

Vielen Dank für euren Rat @:)

Antworten
CGhoqupetteO_FMixnnian


Das hört nicht auf, wenn die ältere Frau tot ist, wenn euch eh schon alle im Dorf auf dem Kieker haben. Wer weiß, was die erzählt hat. Ich würd mir das nicht geben und wegziehen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Will heißen: So "stolz" könnt ich gar nicht sein um mir und vor allem meinen Kindern das täglich anzutun.

RVhre:lxia


Das hört sich ziemlich schlimm an. Aber auch sehr abwertend den Dorfbewohnern gegenüber.

Hier kann man ja nur eine Seite lesen, deshalb kann man nichts vernünftiges raten.

Was wird denn über die Familie im Dorf erzählt? Und um was ging es bei den Nörgeleien?

Man kann es einerseits ignorieren, aber dann hört es so bald nicht auf. Man kann in die Offensive gehen, Kontakte knüpfen, damit einen die Leute kennen lernen und die Gerüchte widerlegt werden können.

Aber, ohne dir nun zu Nahe treten zu wollen, hört es sich abwertend an, wie du die Einwohner schilderst. Ich hoffe du strahlst es im Kontakt nicht genauso aus.

Wenn man in einem kleinen, ländlichen Ort wohnt steht man sehr schnell im Fokus. Und man sollte sich ein Stück weit mit der Nachbarschaft arrangieren können.

P3ytMhonis<t


Was also kann die Familie am besten tun ohne wegziehen zu müssen?

Wer viel Kraft hat: das Gespräch suchen, sich in Freiwilliger Feuerwehr, Elternvertretung oder Sportverein engagieren. Auf die Leute im Dorf zugehen. Und da bei den hellsten Köpfen anfangen. Und die Leute einladen: zu Jubiläen, Geburtstagen.

Anwaltliche Hilfe gegen die beschuldigte Verleumderin suchen, wenn die Familie was handfestes hat. Klage auf Unterlassung.

[[https://de.wikipedia.org/wiki/Unterlassungsklage]]

"Ehrverletzende Äußerungen, die einen Straftatbestand erfüllen wie eine Beleidigung, üble Nachrede oder Verleumdung können auch zur Anzeige gebracht werden."

Und die Familie kann ihre eigene Wahrnehmung auf Paranoia prüfen.

Wenn sie was stichhaltiges hat: lokale Polizei und Bürgermeister einbeziehen. Wenn die Familie diese nicht auch der "dunklen Seite" im Dort zurechnen.

PZythkownisxt


Inzwischen ist es sogar der Fall, dass Familienmitglieder auf ihren Weg durch den Ort offen verfolgt (nach dem Motto: wir wissen genau, wo du dich wann aufhälst, du stehst unter unserer Dauer-Ueberwachung) bzw. permanent offen feindlich beobachtet werden (vorher tat man es noch so, dass es nicht auffällig war, inzwischen ist man aber eine Stufe weiter gegangen).

Kann Paranoia sein.

Sonst prüfen, ob Strafbestand des Stalking erfüllt ist.

[[https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__238.html]]

"Strafgesetzbuch (StGB)

§ 238 Nachstellung

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einer anderen Person in einer Weise unbefugt nachstellt, die geeignet ist, deren Lebensgestaltung schwerwiegend zu beeinträchtigen, indem er beharrlich

1. die räumliche Nähe dieser Person aufsucht,

2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder über Dritte Kontakt zu dieser Person herzustellen versucht,

3. unter missbräuchlicher Verwendung von personenbezogenen Daten dieser Person

a) Bestellungen von Waren oder Dienstleistungen für sie aufgibt oder

b) Dritte veranlasst, Kontakt mit ihr aufzunehmen, oder

4. diese Person mit der Verletzung von Leben, körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit oder Freiheit ihrer selbst, eines ihrer Angehörigen oder einer anderen ihr nahestehenden Person bedroht oder

5. eine andere vergleichbare Handlung vornimmt."

Die Grundlage dafür werden Protokolle und Zeugenaussagen sein.

a4nfaonUgmitfkreuxde


also ich kann die ablehnende haltung irgendwo verstehen. du schreibst hier von der "jungen familie", also vermutlich auch von dir selbst in abgehobener dritter person, die dorfbewohner sind sowieso alle doof, dumm, arbeitslos, voll bildungsfern und naiv und totaaaal manipulierbar von einer einzigen schreckschraube und die arme, arme junge familie kann nix dafür.

lass mich dich mal aufklären, wie es auf dem dorf läuft:

tratsch ist auf dem dorf das A und O. wenn ihr es nicht packt, mit den leuten ein gutes verhältnis zu haben, die in punkto tratsch den ton angeben, habt ihr auf dem dorf nix verloren. tratsch an und für sich ist auch nichts schlimmes, dorfbewohner erfahren so eben wichtige dinge übereinander und ein stück weit kann man so auch seine interessen umsetzen. ihr hättet ja auch eine gegenkampagne starten können und die person, um die es hier geht diskreditieren können.

die dorfgemeinschaft ist wichtig! nehmt an vereinen teil, engagiert euch, verbringt zeit mit den menschen und wenn ihr nur in die dorfkneipe geht und euch dort jetzt im sommer öfter mal hin setzt. dazu müsst ihr aber über euren schatten springen und aufhören, alle dorfbewohner als minderbemittelte vollidioten zu sehen.

je nachdem, in welcher region ihr lebt, ist auch die kirche wichtig. geht hin, auch wenn ihr nicht dran glaubt. alle anderen gehen auch hin und von denen glauben auch nicht viele dran, aber es ist nunmal ein dorfereignis.

zu guter letzt: klärt, in welchem verhältnis ihr zu dieser person steht. ist es eine nachbarin? dann kann man sie doch gekonnt ignorieren und mit dem rest des dorfes ein super verhältnis haben. ist sie die vermieterin? lebt ihr in ihrem haus? dann habt ihr eben ins klo gegriffen und müsst eine neue wohnung suchen, denn ich sehe nicht, dass sich da nochmal was bessert.

SYtaatusQsuoVadxis


also ich kann die ablehnende haltung irgendwo verstehen. du schreibst hier von der "jungen familie", also vermutlich auch von dir selbst in abgehobener dritter person, die dorfbewohner sind sowieso alle doof, dumm, arbeitslos, voll bildungsfern und naiv und totaaaal manipulierbar von einer einzigen schreckschraube und die arme, arme junge familie kann nix dafür.

Sehe ich auch so. Wenn Du diese abwertende Haltung den Dorfbewohnern gegenüber auch raushängen lässt, dann wundert es mich nicht so wirklich, dass Ihr jetzt diese unschönen Probleme habt.

Das wirkt sehr unsympathisch und abstoßend auf mich.

h9ag-tyxsja


dem schließe ich mich an.

in einem dorf ist das a und o eben gemeinschaft. das bedeutet auch, dass man kontakt sucht zu den anderen bewohnern.

es gibt dorffeste und auch so läuft man sich ja häufig über den weg. habt ihr denn mal kontakte geknüpft mit den anderen, seid mit denen ins gespräch gekommen?

letztlich wäre das wohl mein weg. durch die kinder lernt man ja andere eltern dort kennen, kommt ins gespräch und so können sich diese sebst ihr bild von euch machen.

sprecht doch gezielt andere dorfbewohner an, nicht darauf, dass die alte gewitterhexe euch das leben zur hölle macht, sondern mit einem verspäteten vorstellen, ein paar fragen zu veranstaltungen, festen, möglichkeiten, euch einzubringen.

das signalisiert bereitschaft, teil des dorfes zu werden und nimmt dieses abschotten als neue unter den eingesessenen.

P>ythomnisxt


Wer viel Kraft hat: das Gespräch suchen, sich in Freiwilliger Feuerwehr, Elternvertretung oder Sportverein engagieren. Auf die Leute im Dorf zugehen. Und da bei den hellsten Köpfen anfangen.

Volkshochschule, Bibliotheken, Kirche, wären noch so gesellschaftliche Zentren.

Schwierig werden es haben:

* Ex-Häftlinge (gerade nach schweren Sozialdelikten) in Resozialisierung

* Menschen, die nicht selbst ein gutes Wissen über unser Rechtssystem haben

* Menschen mit deutlich wirksamen psychischen Krankheiten oder chronischen Krankheiten

* Menschen mit Migrationshintergrund bei "prinzipiell gesinnungsfeindlicher Tendenz im Ort" (ich kürze das mal so ab)

* Menschen ohne Deutschkenntnisse

* Menschen aus religiösen Minderheiten, Sekten, streng Orthodoxe

* Menschen mit unüblicher Sexualpräferenz

* Menschen mit unüblichen Wohnorten - Wohnwagen/Bauwagen in Wagendörfern, junge Obdachlosenfamilie - "in eine schöne Wohnung gezogen" schließt das eher aus ;-)

* Menschen, die ihren Minderheitsstatus/Anderssein zeigen und aufrecht erhalten wollen - Non-Konformisten - z.B. Gothic, Punk, Rocker, Nudisten, Skinheads, Links-Autonome, Rechts-Autonome, Hippies - das gibt es ja auch alles in Form von Mitgliedern einer jungen Familie

* Menschen mit unüblichen Berufen: Esoteriker (Wahrsager, Wünschelroutengänger, Medium), Zuhälter, Bordellbesitzer, Missionare, Privatdetektive. Nur so als Beispiele. Oder mit unüblichen Haustieren in großer Zahl, z.B. Krokodilen, Schlangen, Affen, usw.

Insofern ist da dein Ausgangsbeitrag etwas inhaltsarm, was die konkreten Konflikte und die inhaltliche Ebene angeht.

P{ython<isxt


* Menschen mit Migrationshintergrund bei "prinzipiell gesinnungsfeindlicher Tendenz im Ort" (ich kürze das mal so ab)

"prinzipiell fremdenfeindlicher Gesinnung" - so sollte das heißen, auch wenn das "im Ort" so pauschal ist

vYeFrschlVimmbe#sserxn


Zuerst einmal vielen Dank für eure Antworten, das hilft schon etwas weiter!

Sorry, aber da gibt es ein Missverständnis! Es ist nicht gemeint, dass alle Ortsbewohner feindselig oder bildungsfern seien!

Bei den bildungsfernen Nichtstuern handelt es sich vorwiegend um ältere Frauen derselben Generation wie die verleumderische Person, die sich zusammengetan haben weil sie 24/7 nichts anderes zu tun haben! Nur die Gruppe dieser Leute ist hier gemeint! Diese Frauen haben durchweg dieselbe Mentalität, ständig neidisch und rachsüchtig, lediglich die Männer machen da nicht mit!

P.S.: es gibt etwas, dass diese Leute auch recht neidisch auf die Familie macht, aber dafür kann die Familie im Grunde nichts!

Es geht nicht um alle Leute des Ortes, es gibt auch nette, die der Familie geraten haben, dass wir bei der Person vorsichtig zu sein, da es eine sehr gemeine, falsche Person ist. Leider war es da schon zu spät und das Verhältnis ist eskaliert.

Problem ist, sie erzählt auch Lügen und irgendwelche Geschichten z.B. die "Gören" der Familie hätten in ihrem Garten gewildert und ihre Pflanzen zerrupft oder ihr irgendwas gestohlen oder sonstwas Verwerfliches gemacht.

So dass eine andere ältere Dame auf offener Strasse die Familie aus heiterem Himmel lautstark beschimpft hat, was das solle. Die Familie konnte aber beweisen, dass ihre Kinder nicht dafür verantwortlich sind.

Problem ist, dass sich die Familie ständig irgendwelcher Anschuldigungen gegenüber erwehren muss (die von der bösen Person gemacht werden um psychischen Druck aufzubauen) und oft unter Beweisdruck ist, obwohl nichts, rein gar nichts vorgefallen ist.

Und ja, die Familie ist sich ziemlich sicher, dass wenn die bösartige Person nicht mehr da wäre, alles ein Ende hätte, da nur ein Konflikt mit der älteren Person existiert, die die anderen Leute durch Lügen und was auch immer (entzieht sich der Kenntnis der Familie) auf ihre Seite gezogen hat. Die anderen Leute kennt die Familie gar nicht persönlich, nur vom Sehen.

Engagieren tut sich die Familie auch schon in dem Ort und hat nette Kontakte geknüpft. Leider haben sich einige davon plötzlich wieder verabschiedet, seitdem die bösartige Person irgendwas verbreitet hat.

Die Familie weiss einfach nicht, wie sie denen "ihre Unschuld" dauerhaft beweisen soll und aufzeigen kann, dass die ältere Person permanent intrigiert (allerdings ist es der Familie einige Male gelungen, durch hilfsbereite Taten zu zeigen, dass die bösartige Person lügt, leider hält das aber irgendwie nicht lang an).

h3eute_dhxier


Ich finde es auch etwas befremdlich wie du von der jungen Familie schreibst.

Betrifft es dich selbst, einen Verwandten oder Freunde?

Zum Thema kann ich dazu beitragen, dass Zugezogene im ländlichen Gebiet immer ein großes Problem haben in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden. Beruflich war ich viel im Land unterwegs und habe beide Seite gehört. Das haben mir Einheimische sowie Zugezogene mehrfach berichtet. Da fehlt halt das Vertrauen, was über lange Zeit unter den Familien aufgebaut wurde.

Auf einem überschaubaren Ort wie einem Dorf gelten andere Regeln als in einer Stadt.

Den Aspekt mit der Paranoia finde ich nicht verkehrt. Irgendwann nimmt man eine Grundhaltung ein und alle sind gegen einen. Das sollte nochmal angeschaut werden.

Umziehen ist eventuell eine Option. Ich würde es nicht als Aufgeben interpretieren. Ihr tut etwas für eure Lebensqualität.

Alles Gute @:)

vhersch4limUmbes-serxn


Die Familie ist eine normale Familie mit Kindern. Da gibt es keine grösseren Besonderheiten, schon gar nicht die aufgezählten :-D

In der Meinung der Familie liegt es daran, dass diese Person und ihre Anhängerschaft (wenn man das mal so nennen kann) wirklich nichts mit ihrer Zeit anfangen können, unglücklich und frustriert mit ihrem Leben knapp am Existenzminimum leben während sie anderen das Glücklichsein im Familienkreis und wohnen in einer schönen Wohnung nicht gönnen, keine grösseren Familien oder Enkel zum Kümmern haben. Dann kommt da jemand daher, der genau das Gegenteil von alldem hat. Natürlich kommt da ein gewisser Neid auf (das ist doch aber nicht die Schuld der Familie).

Zu anfangs hat sich die besagte Person versucht in die Familie einzuschleichen, wurde penetrant und hat die Familie immer wieder belästigt und belehrt, Forderungen "Wünsche" gestellt, die schliesslich dazu geführt haben, dass die Familie sich bedrängt und überfordert gefühlt hat und höflich um Distanz gebeten hat.

Das konnte diese Person nicht verkraften und sinnte auf Rache.

Leider eben hat die Familie ihre Manipulationsfähigkeit und ihre Reichweite/Einfluss als "Alteingessessene" unterschätzt und auch erst zu spät realisiert was sich da im Ort abspielt.

mlariTposa


es gibt auch nette, die der Familie geraten haben, dass wir bei der Person vorsichtig zu sein, da es eine sehr gemeine, falsche Person ist.

Du bist also Teil der 'jungen Familie'?

a:nfangmQitfreude


Problem ist, sie erzählt auch Lügen und irgendwelche Geschichten z.B. die "Gören" der Familie hätten in ihrem Garten gewildert und ihre Pflanzen zerrupft oder ihr irgendwas gestohlen oder sonstwas Verwerfliches gemacht.

So dass eine andere ältere Dame auf offener Strasse die Familie aus heiterem Himmel lautstark beschimpft hat, was das solle. Die Familie konnte aber beweisen, dass ihre Kinder nicht dafür verantwortlich sind.

das halte ich jetzt nicht für ganz so schlimm. ich meine, manche menschen tendieren nunmal dazu, unsinn zu reden. da muss man dann eben durch. ist für die kids dann vielleicht auch eine lektion darin, einerseits die leute reden zu lassen und sich andererseits seinen teil dazu zu denken und ruhig zu bleiben.

P.S.: es gibt etwas, dass diese Leute auch recht neidisch auf die Familie macht, aber dafür kann die Familie im Grunde nichts!

was genau ist das denn?

Sorry, aber da gibt es ein Missverständnis! Es ist nicht gemeint, dass alle Ortsbewohner feindselig oder bildungsfern seien!

Bei den bildungsfernen Nichtstuern handelt es sich vorwiegend um ältere Frauen derselben Generation wie die verleumderische Person, die sich zusammengetan haben weil sie 24/7 nichts anderes zu tun haben! Nur die Gruppe dieser Leute ist hier gemeint! Diese Frauen haben durchweg dieselbe Mentalität, ständig neidisch und rachsüchtig, lediglich die Männer machen da nicht mit!

diese gruppe hat auf vielen dörfern aber nunmal das sagen. und solchen frauen nichtstun zu unterstellen finde ich verleumderisch. viele haben kinder gross gezogen, betätigen sich ehrenamtlich oder in vereinen und halten das dorfleben so am laufen.

natürlich gibt es da dann auch ein paar faule äpfel. nichtsdestotrotz spielt da die ablehnung dieser ganzen gruppe gegenüber auch eine rolle. auf dem land ist es nunmal bis vor kurzem und teilweise noch heute so, dass frau eben zuhause bleibt und sich um kinder, küche und kirche kümmert, während der mann sich ums einkommen kümmert.

wer solche ehemodelle nicht mag, weil er findet frauen sollten auch arbeiten oder seien sonst faul oder nichtstuerisch, hat auf dem land nichts verloren und vom landleben auch nicht viel ahnung.

Es geht nicht um alle Leute des Ortes, es gibt auch nette, die der Familie geraten haben, dass wir bei der Person vorsichtig zu sein, da es eine sehr gemeine, falsche Person ist. Leider war es da schon zu spät und das Verhältnis ist eskaliert.

dann verstehe ich nicht, wo euer problem ist?

ihr habt dann doch einige nette leute, die anscheinend über die entsprechende person genauso denken, wie ihr. warum haltet ihr euch nicht einfach an die?

auf dem dorf zu leben heisst nunmal oft auch, dass man feinde hat. man kann es nicht jedem recht machen und manche menschen ziehen sich an jedem scheissdreck hoch und können einen nicht leiden, nur weil ihnen deine nase nicht passt. der punkt ist eben, dass man auf dem land viel mehr voneinander erfährt und so noch viel mehr möglichkeiten hat, seine mitmenschen nicht zu mögen. damit muss man dann eben leben. dafür hat man ein ruhiges und schönes landleben und hat in den freunden die man findet eben sehr enge und gute freunde.

irgendwann lernt man dann schon, wie man sich in einem dorf verhalten zu hat. gibt eben dinge, die sind OK und gibt dinge, die werden nicht gern gesehen und die behält man dann eben eher für sich.

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