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Lästige Kollegen taktvoll dauerhaft abwimmeln

Dzusk20Dawn hat die Diskussion gestartet


Auf der Arbeit geht mir ein gewisser Kollege immer mehr auf die Nerven, weil er offensichtlich einen Kontaktwunsch hat, den ich keiner Weise teile. Mit diesem Kollegen habe ich projektbezogen ca. 2- bis 3-mal im Jahr für jeweils 2 bis 3 Tage Kontakt und das funktioniert auch soweit ganz gut. Abgesehen von diesen beruflich notwendigen Kontakten will ich mit ihm aber nichts zu tun haben.

Jetzt ist es leider so, dass er wieder und wieder unangekündigt an meinem Arbeitsplatz auftaucht und versucht, mir ein Gespräch aufs Ohr zu drücken. :(v

Ich merke bei mir bereits eine zunehmende Aggression beim Anblick dieses Kollegen. >:(

Das Ganze erinnert mich etwas an die Szene im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier", in welcher der Hauptdarsteller Phil Connors auf seinen ehemaligen Mitschüler Ned Ryerson trifft. Und eine Szene wie bei 3:07 im Video-Clip würde ich gerne vermeiden.

[[https://www.youtube.com/watch?v=xkW_ZkMtmlQ]]

Wie könnte ich also diesem Kollegen schonend beibringen, dass ich keinen persönlicheren Kontakt zu ihm wünsche und er die Gesprächsanbahnungen in Zukunft sein lassen soll?

Antworten
_&Pola=rfucXhs_


Die üblichen "Abwimmelmethoden" wie zu sagen, dass du (jetzt) keine Zeit und sooo viel zu erledigen hast, hast du vermutlich durch oder? Wie reagiert er darauf?

D|usk2Dxawn


Die üblichen "Abwimmelmethoden" sagen mir nicht wirklich zu. Aufrichtigkeit ist für mich persönlich ein hoher Wert. Ich will eigentlich niemanden anlügen oder falsche Tatsachen vorspiegeln. :(v

Außerdem wären diese Methoden nur Interimslösungen und nichts Dauerhaftes.

Bisher habe ich seine Gesprächsangebote kaum oder nicht angenommen. Ich habe also nur sehr knapp geantwortet, keine Gegenfragen gestellt, wenig Blickkontakt usw. Zum Glück gibt er dann relativ schnell auf und trollt sich wieder. :-) Ich hätte aber gern, dass er erst gar nicht wiederkommt.

So richtig toll finde ich mein Verhalten jetzt aber auch nicht. Deshalb frage ich ja hier im Forum nach einer geeigneten Vorgehensweise. ???

Leider fehlt mir in solchen Situationen auch ein bisschen das soziale Geschick, da ich vom Typ her eher Richtung introvertierter Einzelgänger tendiere und am liebsten meine Ruhe habe.

ZjachGar<ias M


Dusk2Dawn

11.07.17 01:31

Die üblichen "Abwimmelmethoden" sagen mir nicht wirklich zu. Aufrichtigkeit ist für mich persönlich ein hoher Wert. Ich will eigentlich niemanden anlügen oder falsche Tatsachen vorspiegeln.

Dann hast du dir deine Frage ja schon selbst hinreichend beantwortet. Viel Erfolg. :)^

C3araPmalax 3


Leider fehlt mir in solchen Situationen auch ein bisschen das soziale Geschick, da ich vom Typ her eher Richtung introvertierter Einzelgänger tendiere und am liebsten meine Ruhe habe.

Dann würde ich das freundlich und ohne falsche Selbstzweifel auch so rüberbringen. Das sind deine Bedürfnisse und die kannst du auch vertreten, weil du niemandem damit auf die Füße trittst.

Du kannst einfach sagen, wie es dir geht. Zum Beispiel: Hallo, das ist ja nett, dass Sie/Du verbeischauen. Aber ich rede während der Arbeit nicht gerne oder selten, weil ich alleine und in Ruhe besser zu Recht komme. Das hat nichts mit ihnen persönlich zu tun, denn wir verstehen uns ja in der Zusammenarbeit, aber ansonsten bin ich eher ein Einzelgänger.

Dann noch ein paar nette allgemeine Worte zu etwas anderem (Projekt oder sonst was) und man lässt denjenigen gehen.

h1eutfe_hixer


Es gibt Menschen, die Ansagen durch die Blume nicht wahrnehmen. Ich und mein Kollege haben schon immer Panik bekommen, wenn ein spezieller Kollege in unserem Büro auftauchte. Das hiess sich viel zu lange über Dinge unterhalten zu müssen, die uns nicht interessierten. Sämtliche nette Ablehnungen hat er schlicht nicht wahrgenommen oder ignoriert.

Eine Taktik war, dass einer von uns gegangen ist und einen Kollegen gebeten hat, sich telefonisch im Büro zu melden. Das war ihm dann zu langweilig und ist verschwunden.

Wenn du es ehrlich rüberbringen willst, wie wäre es mit "Ich bin nicht der Typ für small talk." Dann noch eine Begründung wie "lenkt mich ab", "ist anstrengend für mich" oder so etwas in der Art. Damit hättest du das Problem grundsätzlich dargestellt. Damit wirst du deinen Kollegen auch vor den Kopf stoßen können.

Allerdings muss jeder von uns auf der Arbeit Kollegen aushalten, die einem nicht so zusagen. Das lässt sich nicht ändern. Das ist normaler Arbeitsalltag.

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