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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

F>abel9wesexn


Theseus

Es ist kein Argument zu sagen: "Andere machen das auch bzw. hab ich das woanders auch schonmal gesehen".

Ich, für mich selbst, würde niemals irgendwohin auswandern, wenn ich selbst kein Interesse an dem Land und den dortigen Menschen hätte. Was sollte ich dann da?

HATTEN WIR ALLES SCHON. Genau die gleiche Diskussion, erinnerst du dich?

Es ist nun mal so und zwar überall auf der Welt gibt es diese Fälle. Es gibt vieles, was du oder ich nicht so machen würden, aber andere tun es. Und so lange es nicht kriminell ist, muss man es wohl akzeptieren.

Also stelle ich mir die Frage, warum soviele Menschen nach Deutschland kommen aber sich gar nicht wirklich mit dem Land, der Sprache etc. identifizieren können bzw. Interesse dafür aufweisen.

Versuch einer Antwort (ich denke, es gibt sehr viele verschiedene):

1) weil sie das Land schön (landschaftlich oder in welchem Sinne auch immer) finden, aber mit den Menschen nichts anfangen können/ wollen

2) weil sie dort gut verdienen, aber mit den Menschen nichts anfangen können/ wollen

3) weil sie aus ihrer Heimat vertrieben wurden/ sie aus politischen oder anderen Gründen verlassen mussten --> sie sind also nicht unbedingt freiwillig in das andere Land gegangen, wollen daher auch nicht unbedingt Beziehungen zu den Einheimischen dort

4) ...?

5) ...?

Die Reihe ließe sich sicher fortsetzen. Mit den Einheimischen nichts anfangen zu können oder wollen, kann auch wiederum verschiedene Gründe haben:

1) man ist von Natur aus nicht so aufgeschlossen für Neues, ist zufrieden mit den Kontakten zu den Leuten aus dem Heimatland, die auch ausgewandert sind

2) man glaubt, das Gefühl der Fremde nicht überwinden zu können

3) man fühlt sich abgelehnt von den Einheimischen

4)...?

Sicherlich überschneiden sich die Gründe und es gibt auch noch viele andere. Am besten fragt man die Leute, die sich so verhalten selbst nach ihren Beweggründen. Manchmal können sie die aber auch nicht wirklich benennen. Mein Mann kann z.B. sehr gut Deutsch, kann auf andere zugehen, kommt mit seinen deutschen und internationalen Geschäftspartnern gut aus, und dennoch sind seine Freunde, also die, mit denen er seine Freizeit verbringt, (fast) alle Araber wie er. Ich habe ihn gefragt, warum das so ist, doch er kann es nicht erklären. Andererseits hat er ja eine deutsche Frau, es ist also kompliziert...

Wir können ja mal wuschig fragen, ob er Arabisch spricht und ob er saudische Freunde hat? Wäre mal sehr interessant.

AendrSeaHx1


Re.: Theseus

Oh, es kann viele Gründe geben, warum in ein anderes Land wie z. B. in Deutschland eingewandert werden will.

Das weisst Du viel besser als ich! ;-)

Ich bin der Meinung, dass niemand etwas den anderen aufzwingen kann!

Nur wenn der andere Mensch das Bedürfnis hat, sich z. B. zu integrieren, dann kann das funktionieren!

Dieses Bedürfnis müssen wir wecken!

TZodxay


Casus Knacksus

Oh, es kann viele Gründe geben, warum in ein anderes Land wie z. B. in Deutschland eingewandert werden will.

Da kommt also jemand in Folge seiner Entscheidung, die er wohl in Zusammenhang mit seinem Vorteil gefällt hat nach Deutschland, ... und ...

Dieses Bedürfnis müssen wir wecken!

... plötzlich habe ich für diese Person Pflichten ("müssen")?!

NEIN!, so nicht.

A1ndrexaH1


Re.: Today

Wir haben Anfang der 60er Jahre Gastarbeiter in unser Land geholt. Wir hatten einen Mangel an Arbeitskräften und waren dankbar für jeden Menschen, der bereit war zu uns nach Deutschland zu kommen!

Zwischenzeitlich haben wir sehr viele Arbeitslose. Dennoch sind viele dieser Arbeitslosen nicht bereit, die Arbeit zu übernehmen, die unsere ausländischen Mitbürger für uns tun!

Auch wir konnten von dem Zuzug aus anderen Nationen profitieren!

Ich persönlich bin ganz froh, wenn ausländische Firmen in Arbeitsplätze in Deutschland investieren. Und mir ist es dabei völlig egal, ob es sich um einen Minibetrieb oder ein Großunternehmen handelt.

Da gibt es z. B. sehr bekannte türkische Reiseveranstalter, die hier von Deutschland aus die Reisen organisieren und bei uns Arbeitsplätze schaffen und auch Steuern bezahlen und es gibt auch Restaurants, Obstläden usw.

Da Deutschland über nur sehr wenig Rohstoffe (z. B. Kohle) verfügt, müssen wir von unserer Produktion (z. B. Autos) und Forschung (z. B. Medikamente) leben. Mit diesen Einnahmen können wir dann ausländische Produkte (z. B. Öl) einkaufen.

Auch in der Forschung wären wir sehr dankbar, wenn sehr gute islamische Forscher bei uns arbeiten würden. Leider wird von der jungen Elite die USA bevorzugt.

Ja, wir alle haben Pflichten gegenüber anderen Menschen!

Und andere Menschen habe auch Pflichten uns gegenüber!

Es sollte immer ein Geben und ein Nehmen sein!

Damit alle etwas davon haben, muß halt nun einmal einer anfangen zu geben!

Wir sind am Zug!!!

T0odZaxy


@AndreaH1

Damit alle etwas davon haben, muß halt nun einmal einer anfangen zu geben! Wir sind am Zug!!!

... sorry, NEIN!

Und ich rede hier von den Leuten, die erst in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind oder hier geboren wurden.

Die frühe Einwanderergeneration ist integriert, ausländische Wissenschaftler u.ä. gebildete Personen sind äußerst integrationsbereit und inzwischen gibt es sehr viele Ausländer, die auch nicht mehr jeden Job machen wollen.

Die Integration muß ja nicht so weit gehen wie bei einem afrkanischen Bekannten, der in unseren CDU-Kreisverband eingetreten ist (Anmerk.: ja, schau' an, auch ich pflege Umgang mit Einwanderern), aber eine Politik wie in den USA könnte ich mir sehr gut vorstellen: Geben UND nehmen und der Eintretende muß eben einen Preis zahlen - selbst in med1 darf ich als Gast von dr.schüller mich nicht so verhalten, wie ich dies vielleicht möchte.

Mmmmh, ... ja das Forum und die Verhaltensvorschriften, dies ist eigentlich eine gute Analogie für die von mir verlangte Integration.

T;hemseuCs


Wir haben Anfang der 60er Jahre Gastarbeiter in unser Land geholt. Wir hatten einen Mangel an Arbeitskräften und waren dankbar für jeden Menschen, der bereit war zu uns nach Deutschland zu kommen!

Zwischenzeitlich haben wir sehr viele Arbeitslose. Dennoch sind viele dieser Arbeitslosen nicht bereit, die Arbeit zu übernehmen, die unsere ausländischen Mitbürger für uns tun!

Das sind die typischen Aussagen von damals, die heutzutage aber gar nicht mehr zutreffen. Firmen beschäftigen gerne "Gastarbeiter", weil sie für weniger Geld arbeiten. Das kann man mit den Einheimischen hier aber nicht einfach so vergleichen, denn daß geht aufgrund der kulturellen Unterschiede gar nicht.

In den türkischen Familien ist es größtenteils normal, daß alle ihr Geld in eine Kasse werfen, man sich mit der Familie eine Wohnung/Haus teilt und auch länger als geschlossene Familie zusammen bleibt. Dementsprechend kommt man auch mit weniger Geld aus, weil nicht jeder eine eigene Wohnung und ein eigenes Auto zu bezahlen hat.

Diese Mentalität gibt es bei den Deutschen nunmal nicht. Hier ziehen die "Jugendlichen" recht früh aus und wollen sehr schnell auf eigenen Beinen stehen. Das kostet Geld. Und darum kann die Mehrzahl der Deutschen von diesen Billigjobs nicht existieren. Das hat nichts mit Faulheit oder "für einen Job zu fein sein" zu tun. Im Endeffekt ist es eine Frage der Bezahlung.

Wir sind am Zug!!!

Da wandert also jemand zu seinem eigenen Vorteil in Deutschland ein und dann wird verlangt das die Einheimischen noch mehr tun als ohnehin schon getan wird?

Genau das meinte ich mit den ganzen Unterstützungen und Freiräumen die man hier bekommt. Damit ist ein erster Schritt getan. Es liegt dann auch an den Zuwanderern mal den nächsten zu machen und nicht immer nur zu fordern.

Wenn bei Dir jemand zu Besuch kommt, legt der dann auch einfach die Füße auf den Tisch, verlangt von Dir das Du seine Sprache sprichst (weil er Deine nicht lernen möchte) und das Du ihm bitte was aus seiner Heimat kochen möchtest, weil er Dein Essen ebenfalls ablehnt?

Kann man so durch's Leben gehen? Ich bezweifel es.

F|abe]lwesexn


Und ich rede hier von den Leuten, die erst in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind oder hier geboren wurden.

Die frühe Einwanderergeneration ist integriert

Firmen beschäftigen gerne "Gastarbeiter", weil sie für weniger Geld arbeiten. Das kann man mit den Einheimischen hier aber nicht einfach so vergleichen, denn daß geht aufgrund der kulturellen Unterschiede gar nicht.

WAS geht aufgrund WELCHER "kulturellen Unterschiede" nicht? Du meinst hoffentlich nicht, dass einige Menschen mehr wert sind als andere? Scheint aber fast so, wenn man das hier liest:

In den türkischen Familien ist es größtenteils normal, daß alle ihr Geld in eine Kasse werfen, man sich mit der Familie eine Wohnung/Haus teilt und auch länger als geschlossene Familie zusammen bleibt. Dementsprechend kommt man auch mit weniger Geld aus, weil nicht jeder eine eigene Wohnung und ein eigenes Auto zu bezahlen hat.

Diese Mentalität gibt es bei den Deutschen nunmal nicht.

Viele junge Leute WÜRDEN gern ausziehen, können es sich aber finanziell nicht LEISTEN. DESHALB teilt man sich Haus und Auto. Wenn diese Leute mehr Geld hätten, so könnte auch jeder ein eigenes Auto fahren, meinst du nicht? Und selbst die, die aus traditionellen Gründen lieber wollen, dass ihre erwachsenen Kinder bei ihnen leben bleiben, würden sich, wenn sie es könnten, dann eben eine schicke große Villa kaufen, und jeder hätte seinen eigenen Wagen.

Du machst es dir ganz schön einfach. Du könntest ja dann auch sagen, dass arme Menschen allgemein und weltweit keine Unterstützung bräuchten, da sie die Armut ja gewohnt sind. Sie haben schon immer im Dreck gelebt, warum sollten sie für ihre Arbeit also besser bezahlt werden...

Wenn bei Dir jemand zu Besuch kommt, legt der dann auch einfach die Füße auf den Tisch, verlangt von Dir das Du seine Sprache sprichst (weil er Deine nicht lernen möchte) und das Du ihm bitte was aus seiner Heimat kochen möchtest, weil er Dein Essen ebenfalls ablehnt?

Kann man so durch's Leben gehen? Ich bezweifel es.

Tja, wie ich oben schon schrieb: Man kann! Viele tun es, obwohl auch ich es nicht gut finde.

FJab7elwePsexn


Today

Ich habe vergessen, dein Zitat zu kommentieren. |-o Das liest sich jetzt sicher komisch.

Also nochmal:

Und ich rede hier von den Leuten, die erst in den letzten Jahren nach Deutschland gekommen sind oder hier geboren wurden.

Die frühe Einwanderergeneration ist integriert

Das kann man so pauschal nicht sagen. Ich denke aber, dass es tendentiell eher umgekehrt ist: Imo sind viele Leute der frühen Generation nicht integriert (man denke an alte türkische Frauen, die seit 40 Jahren hier leben, aber noch immer kein Deutsch sprechen), die jüngeren dagegen umso mehr. Überall arbeiten junge Türken UND TürkINNEN sowie junge Leute mit anderem Migrationshintergrund, sie sprechen perfekt Deutsch, haben deutsche und internationale Freunde, einige gehen zur Uni und arbeiten in der Wissenschaft, etc.

Kyl1exio


Theseus

Wenn bei Dir jemand zu Besuch kommt, legt der dann auch einfach die Füße auf den Tisch, verlangt von Dir das Du seine Sprache sprichst (weil er Deine nicht lernen möchte) und das Du ihm bitte was aus seiner Heimat kochen möchtest, weil er Dein Essen ebenfalls ablehnt?

Für mich "hinkt" dieser Vergleich, weil alle gleichwertig sind und es keinen "Gastgeber" in dem Sinn gibt, der mehr Rechte hat, als der Gast. Sowohl Einheimische als auch Einwanderer sind Gäste eines Landes. Für mich würde der Vergleich besser passen, wenn ich jemanden einlade, mit mir in einer Wohnung zu leben - mit einander leben und dann haben wir die selben Rechte und die selben Pflichten.

In meine Wohnung lade ich prinzipiell nur Menschen ein, für die ich mich interessiere und umgekehrt auch. Ich war in einer japanischen Familie eingeladen. Da hat jeder den anderen gefragt, was er für eine Weltanschauung hat, jeder hat nach Wörtern in der anderen Sprache gefragt und nachdem die meisten Englisch konnten, sprachen alle Englisch. Sie konnten aber auch nicht so viel Deutsch, dass eine Unterhaltung möglich gewesen wäre. Trotzdem wurden Unterhaltungen auch in anderen Sprachen geführt. Das hat niemanden gestört. Mir wäre aber nie in den Sinn gekommen, dass ich ein Kimono angezogen hätte und die Gastgeberin hatte eines an - übrigens ein sehr schönes. Wie schon erwähnt, finde ich diesen Vergleich aber nicht zutreffend.

Tfhesxeus


Du meinst hoffentlich nicht, dass einige Menschen mehr wert sind als andere? Scheint aber fast so, wenn man das hier liest:

Zitat:

In den türkischen Familien ist es größtenteils normal, daß alle ihr Geld in eine Kasse werfen, man sich mit der Familie eine Wohnung/Haus teilt und auch länger als geschlossene Familie zusammen bleibt. Dementsprechend kommt man auch mit weniger Geld aus, weil nicht jeder eine eigene Wohnung und ein eigenes Auto zu bezahlen hat.

Diese Mentalität gibt es bei den Deutschen nunmal nicht.

Ein kultureller Unterschied hat für mich nichts mit mehr Wert zu tun. Ich weiß nicht was diese Aussage soll!?

Beide "Gruppen" haben nunmal einen unterschiedlichen Lebensstil. Das ist nichts negatives, nur hat er eine wirtschaftliche Bewandnis und die kann man nicht einfach außer acht lassen.

Ein anderes Beispiel ist z.B. die jährliche Spargelernte. Die findet nur drei Monate lang statt und wird schlecht bezahlt. Das bedeutet also keinen festen Arbeitsplatz, keine Sozialleistungen und schlechte Bezahlung. Aus diesem Grund können viele Menschen den Job nicht machen, weil sie davon nicht ihre Miete und ihr Essen bezahlen könnten. Stattdessen holt man z.B. Arbeiter aus Polen die den Job machen und die mit dem verdienten Geld in ihrer Heimat ein Jahr lang Leben können.

Den hierlebenden Menschen nun Faulheit oder Hochnäsigkeit vorzuwerfen ist etwas realitätsfern. Es sei denn Du kannst ihnen erzählen/vorechnen wie sie am Monatsende von dem Geld ihre Miete etc. bezahlen können...

AIndtreAaH1


Re.: Today

Wer ist denn schuld das es mit der Integration bisher nicht geklappt hat??

Wir oder die anderen??

Aus meiner Sicht sind es wir und die anderen!

Am Verhalten von anderen Menschen können wir nur etwas ändern, wenn wir hierfür etwas tun!

In unseren deutschen Schulen sind viele nicht integrierten ausländischen muslimischen Kinder. Sie glauben immer noch, dass Ehrenmorde rechtmäßig sind!

Wer tut etwas dagegen??

Niemand!

Wäre es so schlimm, wenn im Unterricht auch über Menschenrechte - auch der Frau - gesprochen werden würde??

Wäre es so schlimm, wenn sich im Schulunterricht die ausländischen Kinder mit den deutschen Kindern über die jeweilige Kultur, Gesetzgeben und Gegebenheiten austauschen würden??

F#abe<lwesexn


Ein anderes Beispiel ist z.B. die jährliche Spargelernte. Die findet nur drei Monate lang statt und wird schlecht bezahlt. Das bedeutet also keinen festen Arbeitsplatz, keine Sozialleistungen und schlechte Bezahlung. Aus diesem Grund können viele Menschen den Job nicht machen, weil sie davon nicht ihre Miete und ihr Essen bezahlen könnten. Stattdessen holt man z.B. Arbeiter aus Polen die den Job machen und die mit dem verdienten Geld in ihrer Heimat ein Jahr lang Leben können.

Es geht hier aber nicht um Arbeiter aus Polen, die eigentlich in ihrer Heimat leben, sondern um Leute, die hier leben und somit ebenfalls deutsche Mieten zu zahlen haben. Die würden bei besserer Bezahlung sicher gern weniger beengt leben, wie ich schon schrieb.

Den hierlebenden Menschen nun Faulheit oder Hochnäsigkeit vorzuwerfen ist etwas realitätsfern. Es sei denn Du kannst ihnen erzählen/vorechnen wie sie am Monatsende von dem Geld ihre Miete etc. bezahlen können...

Eben! Und zu den hier lebenden MENSCHEN gehören auch die Einwanderer! ;-D

@ Kleio:

*:)

Damit:

Für mich "hinkt" dieser Vergleich, weil alle gleichwertig sind und es keinen "Gastgeber" in dem Sinn gibt, der mehr Rechte hat, als der Gast. Sowohl Einheimische als auch Einwanderer sind Gäste eines Landes.

hast du natürlich recht. Als ich schrieb:

Viele tun es, obwohl auch ich es nicht gut finde.

bezog ich mich eigentlich nicht auf die "Privatparty", sondern auf das, worum es eigentlich ging, die mangelnde "Integrationsbereitschaft" und den Unwillen die Sprache des Landes zu sprechen.

AAndrmeaHx1


Re.: Theseus

Wenn Du glaubst, dass es eine Frage des Geldes ist, warum viele deutschen Arbeitslosen bestimmte Tätigkeiten ablehen, hast Du dich getäuscht! Viele Arbeiten werden sehr gut bezahlt, aber wegen der Tätigkeit an sich abgelehnt!

Ich will nicht, dass für die Einwanderer noch mehr getan wird, sondern dass das Richtige getan wird!

Hier sollten wir doch einige Dinge überdenken!

T,hesxeus


Sie glauben immer noch, dass Ehrenmorde rechtmäßig sind! Wer tut etwas dagegen?? Niemand!

Das stimmt nicht. Die drei Schüler aus Berlin mußten sich im nachhinein noch für ihre Aussagen rechtfertigen und bekamen Auflagen. Einer von ihnen mußte z.B. ein Referat über die Stellung der Frau im Islam vor der gesamten Schule halten, wenn ich mich recht erinnere.

Außerdem ist es nicht so leicht die Menschen von solchen "Traditionen" abzubringen, wenn die Kritik von "Ungläubigen" kommt, deren Meinung ohnehin als nichtig bzw. falsch angesehen wird. Da fangen die Kommunikations- und Toleranzprobleme nämlich schon an.

Wäre es so schlimm, wenn sich im Schulunterricht die ausländischen Kinder mit den deutschen Kindern über die jeweilige Kultur, Gesetzgeben und Gegebenheiten austauschen würden??

Ich würde es befürworten. Die Frage ist nur, inwieweit ausländische Eltern ihren Kinder das gestatten würden. Man läßt sie ja oftmals auch jetzt schon nicht in den Sexual-, Schwimm- oder Religionsunterricht.

Faab+elw]esxen


@ all: Definition erbeten

Wer ist denn schuld das es mit der Integration bisher nicht geklappt hat??

Wir oder die anderen??

Aus meiner Sicht sind es wir und die anderen!

Am Verhalten von anderen Menschen können wir nur etwas ändern, wenn wir hierfür etwas tun!

In unseren deutschen Schulen sind viele nicht integrierten ausländischen muslimischen Kinder. Sie glauben immer noch, dass Ehrenmorde rechtmäßig sind!

Wenn wir hier schon über Integration reden, dann würde ich gern einmal wissen, was "wir" hier darunter verstehen, also worüber wir eigentlich diskutieren. Für mich hat das Wort einen sehr negativen Beigeschmack, erinnert mich an "deutsche Leitkultur". Ich stelle die These auf, dass es sehr schwer sein wird, das Wort zu definieren. Wo ist die Grenze ???

Ein Deutscher, der Geister beschwört, ist der integriert? Oder ein Nazi? Oder ein deutscher Satanist? Der wohlmöglich glaubt, dass Menschenopfer rechtmäßig sind? Was ist mit Nonnen und Mönchen? Sind die integriert? Der Dönermann um die Ecke? Mein polnischer Zahnarzt?

Ich fürchte, wir werden am Ende nur wieder bei Assimilation = Gleichmacherei landen. Das kommt meist von Leuten, die alles das akzeptieren (und NUR das), was sie selbst auch tun würden...

Viel Spaß bei der weiteren Diskussion, bin schon sehr gespannt, wo die hinführt, obwohl ich immer noch der Meinung bin, dass wir das alles schon mal ergebnislos durchgekaut haben...

*:)

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