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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

csoroQnia


@familyportrait

Habe gerade deinen Beitrag gesehen.

Ich frage mich, warum du um Meinungen bittest, daber nur eine zuläßt.

fJamFilyp;ortrxait


Jetzt habe ich mir auch die erste Geschichte durchgelesen

einige Auszüge widersprechen sich mit ihrer eigenen Geschichte, was mich widerum die gesamte Geschichte in Frage stellen lässt!

Nie habe ich gedacht, dass eine Religion so alltagsbestimmend sein könnte! Entschuldigung, wenn ich das hier anbringe, aber ich habe den Islam als Sekte empfunden, wo keine Wahlfreiheit herrscht. Entweder du ordnest dich unter, oder du bist draußen!

Es kommt immer darauf an was man aus seinem eigenenLeben macht, jeder legt es für sich aus. Es ist und bleibt nur ein Leitfaden, der nicht so eingehalten werden muss wie es dort steht.

Man kann sich selbst unter Druck setzen, kann aber auch einen Weg gehen, der zu einem passt, sich also dem Wichtigsten annimmt aber den Rest berücksichtigt, was nicht heißt ich muss zu Hause bleiben und darf bloß kein Haar zeigen (oder ähnliches)!

Haltet die Augen und Ohren offen und redet miteinander! Wir müssen echt aufpassen, dass die Weltreligion nicht noch mehr Schaden anrichtet, als sie es eh schon getan hat!

Krass, passt bloß auf das diese Religion euch nicht einholt, sonst geht es euch schlecht!

Selten so einen Schwachsinn gehört.

Zum Thema verallgemeinern.

Diese Frau hat von einer Liebe erzählt, die durch die Auslegungihres Mannes gescheitert ist. Nicht an dem Islam an sich. Das hätte ebenso als Christ passieren können, wenn man es ebenso "eigenartig" streng auslebt!

Irgendwo hat da wahrscheinlich auch ein Gespräch gefehlt, kam mir so vor. Da sie auch nicht wirklich erzählt hat, was sie bewegt(ihrem Mann). Vielleicht hätte das auch nicht viel gebracht, wer weiß das schon. Ich denke nur das man immer miteinander reden sollte und dann auch schon vorher, bevor man solche großen Schritte wagt.

Hier hat sich irgendwie eine Eigendynamik entwickelt, gegen die sie wohl nicht ankam. Jedoch denke ich das man dieses Beispiel nicht auf jeden beziehen kann.

Sie verallgemeinert ganz schön was hier auch zu sehen ist

Ich finde es furchtbar schade, dass ich durch diese Religion einen Menschen verloren habe, den ich wirklich liebe und mit dem ich mein Leben verbringen wollte. Ich weiß, dass er ein herzensguter Mensch ist und mir nichts Böses wollte. Aber er ist geblendet vom Islam. Religion war für mich immer eine Art Lebenshilfe für Menschen, die so etwas halt nötig haben. Nie habe ich gedacht, dass eine Religion so alltagsbestimmend sein könnte! Entschuldigung, wenn ich das hier anbringe, aber ich habe den Islam als Sekte empfunden, wo keine Wahlfreiheit herrscht. Entweder du ordnest dich unter, oder du bist draußen!

Sie kann das nicht auf den Islam beziehen, nur auf ihren Mann und seine Auslegung!

Mich stört einfach nur das viele von Einzelbeispielen wie diesen auf alle schließen. Hier gibt es nur wenige die selbst erlebt haben, das es auch anders geht. Mehr von Leuten die schlechte Seiten kennengelernt haben, aber der größte Teil besteht aus den Leuten die sich eine Negativmeinung gebildet haben aus Erzählungen, Fernsehen, Freunden etc.

Es gibt immer Fehltritte, mal größere mal kleinere. Ich denke das hier eher die Angst eine große Rolle spielt, als die Offenheit zuzugeben das wir garnicht so verschieden sind. Wir (als nichtmoslems) können ebenso heftig reagieren wenn unser stolz verletzt wird, wir können ebenso stark hinter etwas stehen an das wir glauben und hätten es vielleicht auch ebenso gerne das andere das verstehen was wir diesbezüglich empfinden.

Keiner würde versuchen einen dazu zu überreden zu konvertieren. Im Gegenteil, der Glaube ist etwas das von einem selbst kommen muss. Entweder man glaubt oder nicht. Warum sollte man einem den Glauben aufdrängen? Was hat man davon? Jedenfalls wäre das doch eine Sünde, oder nicht ??? ??

Ich denke das Moslems mehr denn je das Gefühl haben sich rechtfertigen zu müssen, da, wie schon oben mehrfach erwähnt, die Toleranz immer kleiner demgegenüber wird. Man wird schräg angeschaut oder behandelt, weil man den Leuten nur vor den Kopf schauen kann, jedoch nicht hinein. Was ich meine sind Alltagssituationen. Mein Freund wurde schon sooft so dämlich behandelt, nach dem Thema "sie können mich verstehen?". Obwohl er perfektes Hochdeutsch spricht, studiert, aber nun mal schwarze Haare hat. (Manchmal macht er einfach mit, wenn er dann auf einmal klar stellt wie scheiße das ist was die Leute da abziehen, sind diese meist so peinlich berührt, das sie nix mehr sagen können und weggehen)

Was das damit zu tun hat? Ganz einfach.

Das was auffällt ist meist das negative. Meist hat es was mit der Einstellung und der subjektiven Auslegung des Korans oder der jeweiligen Familiensituationen zu tun.

LEute die sich sonst nicht mit Moslems unterhalten, und irgendwo negativ Fakten aufnehmen, behalten diese im Hinterkopf, auch wenn es unbewusst ist. Das trifft nicht auf alle zu, möchte mich von verallgemeinerungen distanzieren. Es trifft auf einige der älteren Generationen zu, die aufgrund geschichtlicher Ereignisse auch nicht so offen auf andere Nationen oder Menschen anderer Religionen zugehen. Das ist jedenfalls das was mir aufgefallen ist.

Der Artikel von Fabelwesen erklärt eigentlich das was ich meine ein wenig vernünftiger.

Ich weiß das ich zu Anfang einen Thread eröffnet habe, der heiß

kann mir ein Moslem mal erklären, was auf einen zukommt?

Ich bin sehr dankbar, besonders am Anfang, dafür das mir so viele Leute geholfen haben und ich auch aus anderen Perspektiven meine Beziehung betrachten konnte. Das hat mir bei meiner Entscheidung sehr geholfen!

Jedoch hat sich hier auch eine Eigendynamik entwickelt. Was ich keineswegs schlecht finde, ist sehr interessant hier zu lesen.

Was auffällt, sind die vielen Negativbeispiele, die hier die Runde machen.

Ich verlange nicht das mich einer versteht oder nachvollziehen kann, wieso weshalb warum ich das mache.

ICh möchte nur wissen, warum so viele Leute manchmal dasselbe denken. Es sind zwar andere BEschreibungen, aber der Kern bleibt derselbe.

Woran liegt das, das so viele negative Erfahrungen gerade mit Moslems passieren?

Ist keinem so etwas schon mit einem nicht moslem passiert?

Ich meine klaro geht es hier um das Thema Moslem, aber ich möchte mal eine gegenseite hören, damit es nicht immer einer Art "Feindbild" entspricht.

Gibt es keinen der auch mal Gute ERfahrungen gesammelt hat und diese hier mal schildern möchte.

Habe auch kaum einen Moslem hier schreiben sehen, nur die die mal eine Erfahrung mit einem Moslem aus dem Bekanntenkreis erleben "durften"!

Woran liegt es das viele Moslems und ein Zusammenleben mit ihnen als "nicht so vorteilhaft" beschreiben?

f?amil'yportrxait


@Coronia

mir ging es in erster Linie darum das mir ein Moslem erklärt was auf einen zukommen kann.

Ich akzeptiere die Meinungen, frage aber warum es zu dieser MEinung gekommen ist. Ich kritisiere nicht, falls das so angekommen ist. Ich möchte nur wissen warum viele das als so negativ empfinden. Ich kritisiere lediglich die Leute, die einfach so weitererzählen, ohne überhaupt zu wissen wovon sie da reden!

Als ich den Thread eröffnet habe, hätte ich auch ebenso schreiben können:

Habe schlechte Erfahrungen mit einem Moslem gesammelt, wer noch?

So ist es aber nicht. Ich suche immer noch Schilderungen, die zu der Auslegung meines Freundes passen. Klaro habe ich ihn auch shcon gefragt und beobachtet, weiß schon wie er es auslegt. Hätte doch sein können, das ich hier mal jemanden fragen kann der genau dieselbe Auslegung "praktiziert" und da konkretere Fragen beantworten kann.

Ich suche keine Antworten die zu mir passen, ich kann ihn nur nicht mit den "Rollenbeschreibungen" die hier geschildert werden, identifizieren!

Er ist nicht so wie manch andere hier ihre (Ex-)Freunde erlebt haben.

Sicherlich gibt es auch sehr viel negative Erlebnisse die im Zusammenhang mit Religionen passieren können, streite ich gar nicht ab! Tatsache! Die Geschichten kenn ich zu genüge, habe selbst genug erlebt und sehen dürfen.

Nur ebenso gibt es andere Negativbeispiele anderer Kulturen, Religionen etc, die aber hier anscheinend weniger gewichtig sind.

Ist dir noch nicht aufgefallen das hier kaum etwas positives erwähnt wird? Akzeptieren tun wir vieles aber ebenso tolerieren, denke ich nicht!

Kann es wirklich so schlimm werden, wie hier manche schildern oder gibt es durchaus Vorzüge (die hier auch zu kurz gekommen sind)?

f7amilAyportraxit


Ne, ne, ne

Mir war und ist klar, dass dieser Bereicht nur einer von sicher sehr vielen ist. Aber was nicht sein kann, ist, dass Erfahrungen, die vielleicht euren Erfahrungen nicht entsprechen, als Schrott abgetan werden

Aber ganz bestimmt nicht! Das allerletzte was ich machen würde, wäre so etwas zu sagen. Ich lege wert auf jeden Beitrag hier. Finde ich superlieb von dir *:) Nur du musst mir genauso die Möglichkeit lassen, diesen in Fragezustellen, wenn er mir persönlich etwas zu einseitig vorkommt! Ich beziehe das eher auf diese K die das geschrieben hat.

Ich sehe es eher als DIskusion an, mich interessieren jetzt schon eher wieso manche MEnschen so denken wie sie denken!

K,lxeio


@all

Hier vermischen sich zwei völlig verschiedene Themen. Die Stellung "der Frau" im Islam und der Austausch darüber, wie es ist real mit einem Moslem zusammenzuleben und das ist hier das Thema. familyportrait will reale Berichte und keine Statistiken - sie kennt die Statistiken und soweit ist sie auch sicher sensibilisiert, dass sie offensichtliche "Nicht-ohne-meine-Tochter"-Anzeichen erkennt. Völlig kann sie sich nicht schützen - das hat aber nichts mit der Religion zu tun, denn dann gäbe es nicht so viel geschlagene Frauen, die mit nicht-Moselms verheiratet sind. Hier geht es um ihren Charakter und den ihres Freundes und dieser Freund steht nicht für "den islamischen Mann", der ein Sammelsorium statistischer Charakterzüge ist. Vorsicht ist bei jedem Mann vorteilhaft - nicht nur bei einem Moslem. Misstrauen aber ist sicher keine gute Basis für eine Beziehung.

dcinox_mk


"nicht ohne meine tochter"

wer das buch gelesen hat sieht was für eine richtung so eine ehe nehmen kann.

C^asaxnovax1


@dino

1.) Spielte das Buch in der Zeit kurz nach der Revolution im Iran.

Mit jetzt kann man das nicht mehr vergleichen.

2.) Wurde schon damals maßlos übertrieben.

3.) Welche Quellen hatte eigentlich der Regisseur ?

In Anatolien ist es heute noch viel schlimmer.

K-leixo


dino_mk

nicht ohne meine tochter

wer das buch gelesen hat sieht was für eine richtung so eine ehe nehmen kann....

Die Palette der Möglichkeiten wie eine Ehe ausgehen kann ist endlos und dass ist sicher eine der Möglichkeiten. familyportrait hat aber nicht den Charakter dieser Frau, sondern ihren eigenen, genauso hat ihr Freund seinen eigenen Charakter.

paeacef'uxll


..1.) Spielte das Buch in der Zeit kurz nach der Revolution im Iran. Mit jetzt kann man das nicht mehr vergleichen.

ich kann hierzu noch anfügen dass sich die iraner als perser verstehen.. und ein sehr hoher prozentsatz mit dem glauben nichts am hut hat.. ich würde soger soweit gehen zu behaupten dass jeder normale jugendliche unter 20 die religion zu tiefst verabscheut.. die meisten haben sich irgendwie arrangiert.. klar gibt es immer noch einen teil an fanatiker die den ayatollas nacheifern.. aber den grossen rest kümmert dies einen dreck

C<asan[ova1


@peacefull

Ich habe eine Perserin als Freundin und ganz so ist es nun auch wieder nicht, wie Du es siehst.

dtino_mSk


kleio

ja klar, in dem buch sieht man eben, wessen charackter sich verändert hat.Die religion gibt uns die richtung,das denken und das handeln ob das uns bewusst ist oder nicht, unser europäisches rechtsystem basiert auf der bibel wer jura studiert hat weiss das zu genau.Viele vorgänge sind für alle europäer normal oder anormal für andere religionen genau umgekehrt.Alein das wort "anormal" sagt schon alles und zwar das es ausser einer "NORM" liegt und genau diese normen auf die unser rechtsystem basiert stammen aus der 1 testament und sind nähmlich die 10 gebote.Ich will mich in keinster weisse für eine oder andere religion polarisieren hab sehr viele moslemischer freunde aber wenn es um eine ehe geht weiss ich dass ich mit dieser person 24 h mein ganzes leben seien werde und nicht nur gelegentlich.

K&lexio


dino_mk

ja klar, in dem buch sieht man eben, wessen charackter sich verändert hat. Die religion gibt uns die richtung, das denken und das handeln ob das uns bewusst ist oder nicht, unser europäisches rechtsystem basiert auf der bibel wer jura studiert hat weiss das zu genau. Viele vorgänge sind für alle europäer normal oder anormal für andere religionen genau umgekehrt. ...

Da stimme ich völlig mit Dir überein. Wenn es um rein rationale Bewertungen geht, aber wenn Gefühle mit im Spiel sind und meine echte, dann heben sich diese Bewertungen auf und man sucht nach Lösungen, weil man den anderen so akzeptiert, wie er ist.

K,urtx222


re

Hallo :-)

Familyportrait schrieb:

Woran liegt das, das so viele negative Erfahrungen gerade mit Moslems passieren?

..weil in den Medien hauptsächlich das schlechteste verbreitet wird. Moslemische Extremisten, Fanatiker die die Waffen anbeten, Moslems die ihre Frauen schlagen. Das sind die Hauptschlagzeilen die über diesen Glauben berichten. Leider.... :-(

Viele Grüße

Kurt

F-abCelQwexsen


@ Kurt:

Völlig richtig, stimme zu!!!

Übrigens gehört auch das erwähnte Buch mit der Tochter in diese Kategorie! Das war mit der Anfang der Anti-Islam-Propaganda! Aber es gibt auch Positives darin: Seit ich es als 15-jährige gelesen habe, interessiere ich mich für die islamische Welt. Habe danach selbstverständlich nur ernstzunehmende Bücher gelesen und vor allem Gespräche mit Muslimen geführt und ihre Länder bereist. Und: Das Buch hat mich NICHT davon abgehalten, einen Muslim zu heiraten!!!

Nochmal was zum Nachdenken: Habt ihr euch schon mal überlegt, worin eigentlich die Unterschiede zwischen Islam und Christentum liegen? Die sind nämlich gar nicht so groß! Nur hat im Westen eben eine Säkularisierung stattgefunden, die es bisher im "Orient" noch nicht in dieser Weise gab. Und die ganzen Geschichten von der "UNterdrückung der Frau" haben NICHTS mit dem Islam zu tun - das ist die Auslegung der Menschen, es ist die Tradition. CHristliche Frauen oder jüdische haben im "Orient" meist auch nicht viel mehr Freiheit als muslimische...

So, ich bin gern zu weiteren Stellungnahmen bereit, wenn nötig, kann ich auch etwas aus meiner Ehe berichten. Dann bitte aber konkrete Fragen. Wünsche allen einen schönen Tag! *:)

p>eacJe_full


hi casanova

ich habe zwar keine perserin als freundin.. bin aber immer wieder mal im land.. ;-) .. überleg dir mal.. muski (verboten) .. tanzen (verboten) .. ausgehen zusammen ohne verheiratet zu sein (halb verboten) .. zukunftsaussichten (null über 20 % arbeitslosigkeit) .. badestrände (getrennt weiblein/männlein) etc. etc. .. was bleibt für einen jungen übrig ausser auszuwandern ???

....

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