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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

CVaYsa2novax1


@peacefull

Nicht die Religion wird verabscheut, wie Du vorher geschrieben hast. Sondern die Mullahs und die dazugehörige Religionspolizei.

Ich habe auch eine persische Hochzeit gesehen ohne Kopftuch, obwohl dies nicht sein dürfte.

Alles andere ist ja durchaus richtig, wie von Dir beschrieben. Man muss auch die modernen Städte (mit der modernen Bevölkerung shen) und die traditionellen Dörfer sehen.

pWeaLcefxull


sorry for the missunderstanding.. war wohl zuwenig präzis..

FTabelHwesexn


@ Casanova, Peaceful u.a.

Hallo! Das ist ja alles sehr interessant, geht aber am Thema vorbei, wenn ich euch daran erinnern darf. Family will doch nicht in den Iran auswandern - und, wenn ich sie richtig verstanden habe, auch sonst nirgendwohin. Das nur mal nebenbei...

f!aZmilzypoxrtrait


Ich kann mich manchmal nicht so wortgewandt ausdrücken wie manch anderer hier, aber kleio hat es auf den Punkt gebracht:

@all

Hier vermischen sich zwei völlig verschiedene Themen. Die Stellung "der Frau" im Islam und der Austausch darüber, wie es ist real mit einem Moslem zusammenzuleben und das ist hier das Thema. familyportrait will reale Berichte und keine Statistiken - sie kennt die Statistiken und soweit ist sie auch sicher sensibilisiert, dass sie offensichtliche "Nicht-ohne-meine-Tochter"-Anzeichen erkennt. Völlig kann sie sich nicht schützen - das hat aber nichts mit der Religion zu tun, denn dann gäbe es nicht so viel geschlagene Frauen, die mit nicht-Moselms verheiratet sind. Hier geht es um ihren Charakter und den ihres Freundes und dieser Freund steht nicht für "den islamischen Mann", der ein Sammelsorium statistischer Charakterzüge ist. Vorsicht ist bei jedem Mann vorteilhaft - nicht nur bei einem Moslem. Misstrauen aber ist sicher keine gute Basis für eine Beziehung.

Kleio

Ich denke das jeder mit einem Partner auf die Nase fallen kann, egal welcher Konfession, Nationalität o.ä. er/sie angehört!

Das was oft falsch misinterpretiert wird ist die Auslegung. Es heißt ja nicht umsonst das es ein Leitfaden ist, jeder nimmt es sich so an wie er es für richtig hält.

Der eine legt es strenger um, der andere lockerer, der eine negativ der andere positiv.

Die Auslegung kann nach hinten losgehen, siehe man sich die ganzen Leute an die meinen Dschihad wäre dafür da andere (unschuldige) Menschen zu töten um dafür ins Paradies zu kommen. Ich kann mich noch dunkel an ein paar Seiten aus der Übersetzung des Korans erinnern.

Dort wurde aber nur erwähnt das man als Äußerstes Mittel einen Dschihad (sich opfern?!?) anwenden kann, wenn die Familie gefährdet ist. Sprich wenn einem keine anderen Mittel und Wege mehr vorhanden sind, um die Familie zu beschützen. Da wir aber über genügend Mittel und Wege verfügen, ist diese Art unnütz und schon gleich wieder eine Sünde. (Gebe keine Garantie darauf, habe es so vernommen, kann aber auch wieder eine falsche Auslegung sein, gebe es aber offen zu und entschuldige mich notfalls falls es so sein sollte)!

Jedefalls kann man die verschiedenen Auslegungen nicht auf den gesamten Islam übertragen bzw. gleich wieder das nette Buch "Nicht ohne meine Tochter" vor Augen aufblitzen sehen.

Tut mir nur irgendwo weh, wenn ich hier lesen muss wie mein Freund indirekt in dieselbe Schiene gesteckt wird, nur weil er denselben Glauben hat, den andere LEute haben, die negativ aufgefallen sind.

Er ist ein so herzensguter Mensch, wie ich es noch nie erlebt habe. Er erinnert mich an meine Oma(Gott hab sie seelig) und meine Mutter, die machen auch alles dafür das es den anderen gut geht und sie sich wohl fühlen und geborgen.

Er setzt sich für das ein, was ihm am Herzen liegt und er versucht Leute zum umdenken zu bewegen indem er ihnen zeigt das es auch nette Moslems gibt, die hilfsbereit sind und über ihren eigenen Schatten springen können. Die nicht überlegen wenn jemand Hilfe braucht, sondern sofort handeln. Die einen aufnehmen egal wer er ist, woher er kommt, wie er ausschaut!

Es gibt keinen der einen herzlicher empfangen könnte, ebenso zeigen könnte das er einen liebt!

Ich könnte ewig weitermachen, aber man muss es selbst erleben um es glauben zu können! Von dieser Herzlichkeit und Offenheit könnten sich einige eine SCheibe abschneiden! Das fehlt unserem Land! Freundlichkeit, Offenheit und viel Wärme!

Das ist die andere Seite die ich, auch im nachhinein, kennengelernt habe!

Ich wurde davor auch nicht gut behandelt, wurde zu zig Sachen gezwungen und unterdrückt!

Klar war ich jetzt vielem skeptischer gegenüber. Nur ich war nicht Moslems gegenüber skeptische, nur diesem Niveau gegenüber (was man manchen schon auf 100 Meter Entfernung ansehen kann!)und natürlich auch dieser Art von Mann.

Ist der Typ Mann auf den wohl viele schon reingefallen sind, er lügt dir die Sterne vom Himmel, meint er wäre der Beste und wenn du weg willst, dann wirst du so heftig manipuliert (ob physisch oder psychisch), das du aus dem Teufelskreis nicht mehr raus kommst!

Es ist demnach auch nicht richtig wenn man es verallgemeinert, das man es selbst schuld ist, auf Unterdrücker reinzufallen!

Diese LEute sind, in der Hinsicht Leute zu manipulieren, gar nicht mal so dumm. Sie nehmen dir dein gesamtes Selbstwertgefühl, deine Freunde, deine Familie... und machen dich somit abhängig von ihnen. Du hast nichts mehr womit du kämpfen kannst, womit auch? Irgendwann denkst du das es wohl keinen besseren Menschen gibt der dich je lieben wird. Dann bist du schon mittendrin im Teufelskreis. Wer es erlebt hat, weiß wovon ich spreche!

Mein Freund hat mir all das wiedergegeben. Er hat mich stark gemacht und mir alle Eigenschaften von, vor dem Kerl, damals wiedergegeben. Wie kann so ein Mensch dann noch einen unterdrücken wollen, naja.

Soviel zu meinem Beitrag heute, muss jetzt schlafen gehen habe SChule und muss arbeiten!

Wünsche euch eine angenehme und vor allem warme :)D Nacht.

Liebe Grüße *:)

dMinKo_mk


interessant

habt jemand schon mal gehört das in eine misch ehe der muslimischer mann zu christentum konvertiert hat?ich glaube eher selten aber warum nicht ??? ?warum müssen immer die frauen zum moslemischer glauben konvertieren ??? ?wieso nicht umgekehrt ??? ?wieso muss nur eine seite toleranz zeigen ???

K!l9e:io


dino_mk

[[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/117131/1/]]

NMitsan


Hi ich schreibe dir, weil ich selbst eine moslemin bin, also mach dir keine gedanken wenn ihr euch wirklich liebt, dann könnt ihr auch heiraten, denn bei den molems ist es so wenn der sohn es wirklich will, dann erlauben die eltern das auch. Wir ihr vielleicht wisst ist es bei den moslems so das der Junge (Sohn) immer heilig ist. Die Mädchen haben da eher was zu sagen. Verstehst du?

C=asaKnova1


Schon mal den letzten

Spiegel gelesen (vorletzten) ? Mann oh Mann. Komischerweise meistens bei der größten ausländischen Bevölkerungsgruppe.

fbamiDlypor4trait


Nisan

nur sein Vater sucht noch in Syrien nach der passenden Frau für ihn, "nur das BEste vom Besten". Jedenfalls möchte er keine Deutsche als Frau für ihn, das wäre doch eine SChande. obwohl seine Frau auch keine Muslimin war, komisch! Na ja, jedenfalls denke ich das es nicht so leicht wird das er uns akzeptiert, aber wir halten in der HInsicht zusammen und lassen uns nicht unterkriegen ;-)!

Wie sieht das eigentlich mit der Kindererziehung aus? Wie würde das bei dir bzw. einem Bruder von dir oder muslimischen Freunden aussehen?

Habe keine Zeit schreibe am Wochenende weiter, bis dann!

Liebe Grüße

*:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:) *:)

UEgaxrit


@ familyportrait,

ich habe die ganzen Beiträge gelesen und kann es bestätigen, dass es vieles stimmt, was hier als Negatives zum Islam oder zur orientalischen Kultur geschrieben wurde, ich werde später auf Einzelheiten eingehen, aber zuerst möchte ich über mich schreiben, ich bin aus Syrien und kenne mich besser aus als Ihr, meine Eltern sind Moslems aber ich kann mit dem Islam nichts anfangen, ich kann mich mit dem Islam nicht identifizieren und habe mich nie mit der orientalischen Kultur wohl gefühlt, weil ich einerseits den Islam als ein politisch- gesellschaftliches Programm betrachte, das für den Menschen in dieser Zeit nicht mehr geeignet ist. Dieses Programm wurde vor 1400 Jahren errichtet und wurde in einem Buch, dem Koran, niedergeschrieben, in diesem Buch findet sich alles, was man heutzutage in einem Gesetzbuch finden kann aber sehr schlechtes Gesetzbuch, die Herrscher damals wollten die Menschen nur kontrollieren und ein großes Reich gründen, die Frauen wurden und werden noch gezwungen, ein Kopftuch zu tragen und wurden und werden noch diskriminiert, die Männer werden aufgerufen, die Frauen in vielen Formen zu unterdrücken und zu demütigen, z. B. die Heirat mit vier Frauen....

Ich betrachte auf der anderen Seite die orientalische Kultur als eine Gewaltkultur, weil die Menschen (auch Frauen) die Gewalt als eine Erziehungsmethode betrachten, ich wurde sehr oft von meiner Mutter aufgefordert, meine Schwester zu schlagen, wenn sie z. B. auf ihre Mutter nicht gehört haben oder wenn sie nicht rechtzeitig nach Hause zurückkamen, ich wurde mehrmals als Feigling und Schwächling bezeichnet, weil ich mich geweigert habe, gegen meine Geschwister (also Jungs und Mädchen) mit Gewalt vorzugehen, die Jungs werden auch geschlagen von Väter und älterer Brüder, also Gewalt findet sich auf der Tagesordnung, ich wurde auch von meinem älteren Bruder geschlagen und demütigt, das kommt auch bei Erwachsenen besonders bei Frauen vor. Das ist geschehen, obwohl wir (Familie) nicht religiös sind und die Umgebung, in der wir leben, ist ziemlich freizügig mit den Frauen und Frauen tragen bei uns( in der Region) keine Kopftücher. Meine Schwester wollte nach dem Abitur in die Schauspielschule in Damaskus gehen, alle Familienangehörige außer mir waren dagegen und ich habe dabei meine Schwester viel unterstützt, aber sie konnte sich am Ende nicht durchsetzen und dann hat sie Agrarwissenschaft studiert. Eine Schauspielerin wird bei uns als Schlampe betrachtet. Ich habe vor ein paar Monaten mit meiner Familie telefoniert, wurde mir von meinen Brüdern und meiner Mutter gesagt, dass meine besagte Schwester zu spät nach Hause zurückkommt, sie wollten von mir Rat holen, wie sie gegen meine Schwester vorgehen können, obwohl meine Schwester genug alt ist (26 J.), um zu wissen, was für sie gut ist oder nicht. So funktioniert die Kindererziehung in unserer Gesellschaft. Ich kann sagen, dass 95 Prozent der Familien ihre Kinder mit Gewalt erziehen, obwohl viele von ihnen einen hohen Bildungsgrad haben. Mein Bruder ist Doktor an der Universität und wendet Gewalt gegen seine Kinder an, als ich einmal mit ihm telefonierte und ihn gebeten habe, dass er nicht so seine Kinder behandeln sollte, hat er mich ausgelacht und dann hat er mir verärgert gesagt, ich sei Idealist und Träumer..

Nicht nur körperliche Gewalt wird angewendet, sondern auch psychische Gewalt, psychischer Terror. Also ich kann sagen, dass sich die Situation ein bisschen bei uns (an der Küste) verbessert hat, aber immer noch nicht zufriedenstellend, es ist aber in anderen Gebieten in Syrien viel schlimmer, man merkt in den letzten Jahren, dass sich die Zahl der kopftuchtrageden Frauen viel erhöht hat, die Frauen werden meist gezwungen oder überredet, das Kopftuch zu tragen, sie haben keine andere Wahl. Das ist wirklich eine pure Unterdrückung. Man muss hier in Deutschland das Kopftuch verbieten, besonders in Schulen und Beruf. Freiheit ist etwas wunderbares für Menschen, die die Freiheit verstehen und akzeptieren, aber nicht für Menschen, die ihr Verstand betoniert haben und nicht für Menschen, die ihre Kinder mit krankhaften Ideologien manipulieren. Wisst ihr, die Kinder bei uns erhalten im Kinderkrippenalter Religionsunterricht( mit 5 J.) und die Kinder werden sehr oft dazu aufgezwungen, Suren aus dem Koran auswendig zu lernen und wenn sie das nicht können werden sie sowohl körperlich als auch psychisch bestraft. Die Kinder werden so erzogen, dass sie ihr Verstand nicht benutzen dürfen, weil es den Geistlichen gefährlich ist, wenn diese Kinder richtig einschätzen können, was sie fürs Leben brauchen, dann werden diese Geistlichen ihre Macht über sie verlieren. Eigene Meinung ist streng verboten und wer zu fragen hat sollte sich an diese Geistlichen wenden. Es gibt sogar Moslems in Europa, die bei wichtigen Fragen wie z. B. Heirat mit einer christlichen Frau einen Rat bei dem großen Mufti in Syrien oder anderswo suchen. Diese werden oft gesagt bekommen, dass ihre Frauen zum Islam übertreten sollen oder müssen. Viele Moslems betreiben hier auch Mission und die Ideologie die dahintersteckt, dass sie dafür belohnt werden und ins Paradies kommen, wenn sie das tun.

Und nun zu den Einzelheiten

Frauen haben in der Familie nichts zu sagen:

Besonders wenn diese nicht moslemisch sind

Zitat:

Er meinte auch das es schade sei das ich keine Araberin bin, weil ich ihn dann besser verstehen könnte.

Er meint damit, dass Du dann ihm viel Mühe bei der Familienplanung, Kindererziehung und Meinungsaustausch ersparen kannst, Du müsst nach ihm leben, d. h. nur seine Wünsche erfüllen, alles was er sagt, ein Muß zu verstehen und zu verwirklichen und wenn Du das verweigerst dann gibt es Ärger oder wird er mit Dir nicht schlafen ( als Strafe im Koran). Freundschaften zu Männern sind streng Verboten, Du wirst vielleicht überredet, dass Du ein Kopftuch trägst, Du wirst in der Familie höchstwahrscheinlich eine untergeordnete Rolle spielen, Du wirst in seiner Familien nie richtig akzeptiert, Theater-, Kino- und Veranstaltungsbesuche wirst wahrscheinlich nicht mehr genießen können, Du wirst mit deinen Freundinnen viel weniger treffen können oder sogar den Kontakt zu ihnen abbrechen müssen, Du wirst ihn über Dich entscheiden lassen müssen, was Du trägst, ißt, kommunizierst und sogar gebärst, wenn Du für ihn keinen Jungen gebärst, dann bekommst Du ein Problem, er darf neu heiraten, Das ist ein Komplex der moslemischen Männer(Erinnerung an Gewalt). Zärtlichkeiten wirst vielleicht nicht viel bekommen, wie küssen oder kuscheln .....

Also die Frauen werden bei vielen Moslems als ein Sexobjekt, eine Kindermaschine und ein Eigentum betrachtet. Tut mir leid, dass ich das sagen soll, aber was soll das ist die herbe Wahrheit. Ich philosophiere nicht, ich spreche aus Erfahrung, ich habe einen Verwandten, der mit einer deutschen Frau verheiratet, er ist seit über zwanzig Jahre mit dieser Frau verheiratet, er hat von ihr drei Töchter, ich war sehr oft bei ihm, die Frau ist sehr lieb und nett hat keine eigene Meinung in seiner Anwesenheit und sie hat riesig Angst vor ihm, er ist autoritär und Machotyp(typisch arabisch), die Armen trauen sich nicht auszugehen, wenn sie ihm vorher nicht Bescheid gesagt haben, einmal haben wir über Kindererziehung diskutiert, und Frau blieb die ganze Zeit sprachlos und als ich sie gebeten habe, sich zu äußern, hat sie verängstigt ihn angeguckt und nichts gesagt, das ist mehrmals vorgekommen, wenn er nicht da ist dann spricht sie über unglücklichen Tage mit ihm, und einmal war ich zu Silvester bei ihm und als die Uhr 12 geschlagen hat, wollten seine Töchter runter auf die Straße gehen, hat er ihnen es nicht erlaubt und am Ende billigte er auf meinen Wunsch, einmal wollte ich auch auf Karneval der Kulturen gehen, eine der Töchter wollte auch mitgehen, die Töchter waren nie da, aber sie traute sich nicht ihren Vater um Erlaubnis zu bitten, dann habe ihr gesagt, ich rede mit ihm, dann hat sie Angst bekommen und habe ich dann mit ihm nicht geredet.

Ich kenne auch in meiner Stadt andere deutsch-syrische Familien, die ähnliche Probleme haben.

Ich möchte nicht weiter erzählen, seit Jahren ärgere ich mich über orientalische Mentalität.

Ich wünsche Dir, familyportrait, viel Glück und alles Gute. Sei mir bitte nicht böse.

Zum Schluß möchte ich mich für meine mangelhafte verbesserungsbedürftige Sprache entschuldigen, ich kann nicht so gut wie ihr ausdrucken.

D8a-GaKngstxa


:-o

*AxtvomKellerHol*

F=abelxwesetn


@ ugarit

Ahlan bik, willkommen im Foum! Schön, dass sich mal jemand äußert, der selbst aus einem "orientalischen" Land stammt!

Ich muss sagen, ich kann dich verstehen! All das, was du erzählst, habe ich auch schon erlebt. Ja, richtig. Ich kenne Syrien sehr gut, war mehrmals dort, einmal auch für 6 Monate am Stück. Ich habe jedes Mal bei arabischen (muslimischen) Familien gewohnt und weiß daher, wovon du sprichst. Es gibt all das, was du erzählst, ja. ABER: Ich habe auch das Gegenteil erlebt!!!

Ich bin selbst mit einem Syrer verheiratet, und er würde mich NIE zu irgend etwas zwingen. Ich kann essen, trinken und anziehen, was ich will! Auch treffen, wen ich will! Selbstverständlich ist er nicht von allem, was ich tue, begeistert, aber er MUSS es akzeptieren, weil ich es so will und weil ich ihm gesagt habe, dass ich mich nicht ändern werde.

Es ist schade, dass es solche deutsche Frauen gibt, wie du sie beschrieben hast! Frauen, die hier aufgwachsen sind, aber sich trotzdem alles vorschreiben lassen! Ich kenne das auch, aber da ist auch die Frau schuld!!! Es sind Frauen, die auch mit einem deutschen Mann keine eigene Meinung hätten, sehr schüchterne, die extra danach gesucht haben - also nach einem Mann, der sie dominiert, der ihnen sagt, was sie machen müssen und was nicht. Das ist sehr schade, und der arabische Mann nutzt dies aus, weil er so erzogen wurden ist...

Ich kenne aber auch deutsch-arabische (also auch deutsch-syrische) Familien, bei denen das gar nicht so ist. Bei denen Mann und Frau völlig gleichberechtigt sind. Du darst da nicht verallgemeinern und solltest auch Family nicht so viel Angst machen!

Ich verstehe deine Einstellung, ich habe sie oft bei jungen Menschen in Syrien angetroffen. Sicher hast du auch deshalb dein Land verlassen. Ich finde es auch sehr schön, dass du deine Schwestern und andere junge Mädchen unterstützt, ehrlich! Aber in gewisser Weise liegt es auch an den Frauen selbst. Ich habe sowohl in Syrien als auch zum Beispiel im Sudan sehr interessante Frauen kennen gelernt, die sich gegen ihre Familie gestellt haben, die arbeiten gegangen sind und sogar einen Freund haben - sie haben dies aus eigener Kraft geschafft...

Was Kopftücher betrifft, habe ich eine andere Erfahrung gemacht: Gerade in Syrien haben sich in letzter Zeit viele Frauen dazu entschieden, ein Kopftuch zu tragen, weil SIE SELBST es wollten. Sie wollten ein Zeichen setzen, vor allem nach dem 11.9., dass sie trotz allem Muslime sind und darauf sogar stolz sind. Sie wollten ihre Religion verteidigen, aber selbstverständlich nicht mit Gewalt. Viele Frauen haben sich dazu entschieden, auch wenn ihre Männer das gar nicht so gut fanden. Gleichzeitig sieht man in Damaskus auch viele westlich orientierte Menschen - ich bin sehr froh, dass der Staat dort nichts vorschreibt, was Kleiderordnung etc. betrifft.

Übrigens gibt es auch viele deutsch-arabische Ehen, in denen die Frauen NICHT zum Islam konvertieren mussten. Mich hat darum NIEMAND gebeten, geschweige denn mich gezwungen, nicht mein Mann, nicht der Imam und niemand sonst. Ich bin (offiziell) Christin und das akzeptiert jeder.

Nun noch etwas anderes: Die Gewalt, von der du sprichst, kenne ich auch. Vor allem in der Kindererziehung. Ich habe Schlimmes erlebt in einer Familie in Damaskus, sehr Schlimmes! Der Mann schlug seine Frau und seine Kinder, die Frau verprügelte regelmäßig den jüngsten Sohn, obwohl er das liebenswerteste und freundlichste Kind war, dass ich bis dahin kannte! Das hat mir fast das Herz gebrochen und ich habe diese Familie verlassen, bin ausgezogen. Denn ich durfte mich nicht einmischen. Einmal habe ich es versucht, als die älteste Tochter gerade von ihrem Vater verprügelt worden war. Sie stellte sich daraufhin vor ihren Vater und sprach kein Wort mehr mit mir!

Ich bin aber überzeugt, dass das ein EInzelfall war. Diese Leute waren nicht normal! In anderen Familien war es anders, allerdings herrschte auch dort jeweils eine Hierarchie, wo die Großen über die Kleineren herrschten. Die Kleineren mussten die Älteren immer bedienen. Ich kenne das! ABER: Das hat nichts, aber auch GAR NICHTS mit dem Islam zu tun, sondern mit der Gesellschaft. Bei arabischen Christen ist es genauso. Auch bei deutschen Arbeiterfamilien findet man das häufig. Die Rollenverteilung ist dort sehr klar. In Syrien liegt das meiner Meinung nach an der Diktatur, nicht am Islam. Ein Freund von mir meinte einmal, in jeder syrischen Familie gibt es einen kleinen Diktator! Er meinte den Vater. Der herrscht über alle, die älteren Geschwister bestimmen dann über die jüngeren. Das ganze Leben ist dort so organisiert. Bevor nicht Demokratie dort Einzug hält, wird sich das auch nicht verändern.

Bedenke jedoch, dass Family's Freund auch hier in Deutschland aufgewachsen ist! Außerdem darfst du bei allem Ärger, den du fühlst, trotzdem nicht verallgemeinern!!! Der Freund von Familiyportrait könnte doch genauso denken wie du, oder nicht?

Wäre schön, wieder von dir zu hören! Lieben Gruß,

Fzabeltwexsen


@ Da-Gangsta

Ich fürchte, deinen Kommentar werden so nicht viele verstehen. Da müsstest du schon etwas deutlicher werden. Damit meine ich nicht noch brutaler, sondern auf die Beiträge auch tatsächlich eingehen bzw. sie ignorieren. Trotzdem lieben Gruß, ich weiß ja wie du denkst ;-)

DNa-iGan'gsttxa


@ Ugarit

"...das für den Menschen in dieser Zeit nicht mehr geeignet ist. Dieses Programm wurde vor 1400 Jahren errichtet und wurde in einem Buch, dem Koran, niedergeschrieben, in diesem Buch findet sich alles, was man heutzutage...."

--> Das Christentum ist noch älter als der Islam. Ist doch Schwachsinn, wenn man behaupten würde, dass die in der Bibel stehenden Sachen nicht in unserer jetztigen Zeit Anwendung finden können.

"...die Frauen wurden und werden noch gezwungen, ein Kopftuch zu tragen ....die Frauen werden meist gezwungen oder überredet, das Kopftuch zu tragen, sie haben keine andere Wahl. Das ist wirklich eine pure Unterdrückung. Man muss hier in Deutschland das Kopftuch verbieten, besonders in Schulen und Beruf. Freiheit ist etwas wunderbares für Menschen, die die Freiheit verstehen und akzeptieren..."

--> Schon mal daran gedacht, dass viele das auch aus freien Stücken machen? Ich kenne ein paar kopftuchtragende Mädels aus der Uni, und muss sagen, dass sie sogar Probleme mit ihren Eltern deswegen hatten, weil sie gegen das Tragen eines Kopftuches waren. Und ich bewundere sie, weil sie stark genug waren, sich durchzusetzen.

--> Ja genau, Freiheit ist etwas Wunderbares, vor allem die Religionsfreiheit. Deshalb sollte man die Leute in Ruhe lassen, die sich aufgrund ihrer Religion anders kleiden und sie nicht diskriminieren. Sei es Kopftuchträgerinnen, Rastafaris, Juden mit Kippas oder indische Sikh mit ihrem Turban.

"...Es gibt sogar Moslems in Europa, die bei wichtigen Fragen wie z. B. Heirat mit einer christlichen Frau einen Rat bei dem großen Mufti in Syrien oder anderswo suchen..."

--> Na und? Ich kenne auch Juden, die dasselbe machen. Einer hat in Frankfurt sogar seinen Lieblingsrabbi ;-), den er bei Rechtsfragen um Rat bittet. Was ist denn daran so schlimm, wenn jemand seinen Glauben richtig ausleben will?

"... Du wirst in seiner Familien nie richtig akzeptiert, Theater-, Kino- und Veranstaltungsbesuche wirst wahrscheinlich nicht mehr genießen können, Du wirst mit deinen Freundinnen viel weniger treffen können oder sogar den Kontakt zu ihnen abbrechen müssen,...."

--> Family lebt in Deutschland und nicht in einem syrischen Hinterdorf, wo es keinen Strom gibt und die Leute ums tägliche Überleben kämpfen (hart formuliert, aber es sind zwei verschiedene Welten, was du da beschreibst).

"...Also die Frauen werden bei vielen Moslems als ein Sexobjekt, eine Kindermaschine und ein Eigentum betrachtet..."

--> Kannst du nicht verallgemeinern. Nur weil es bei euch so ist?

"...und habe mich nie mit der orientalischen Kultur wohl gefühlt.."

--> Das ist dein Bier, wenn du Identitätsprobleme hast. Da kann die orientalische Kultur auch nix für..

Geh´und schnapp mal bissle frische Luft, damit du deine traumatisierte Kindheit in Ruhe verarbeiten kannst. Das ist doch alles nur Geblubber, was du hier schreibst. Es tut mir für dich leid, dass du solche Sachen erleben musstest . Aber das hat ja mit dem richtigen Islam gar nichts zu tun. Schade, dass man Tradition sofort mit Religion gleichsetzt.

Ich kenn auch Familien oder Kreise, wo der Islam anders ausgelebt wird.

"..ich wurde auch von meinem älteren Bruder geschlagen und demütigt.."

--> Die werden wohl ihre guten Gründe gehabt haben, hahahaha (Spass) *:)

dUinoO_mk


.....

in bildung und erziehung steckt die lösung, bei den christen betreibt man auch gehirnwäsche besonders in den vielen sekten die es in der richtung gibt, wenn der mensch nicht gebildet ist kann man ihn sehr leicht manipulieren.

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