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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

Tuhesexus


Warum erwarten die Sudanesen zum Beispiel nicht, dass die Westler dort Arabisch lernen? Sondern bedienen diese auch noch!

Findest du das nicht irgendwie unmenschlich, um nicht zu sagen rassistisch?

Man tausche mal die Nationen:

Warum erwarten die Deutschen zum Beispiel nicht, dass die Türken dort Deutsch lernen? Sondern bedienen diese auch noch!

Dann wäre es laut Deiner Definition auch rassistisch, wenn die hier lebenden Türken kein Deutsch sprechen.

F^ab2el+wexsen


Superhase

Bist du eigentlich noch da?

Du schriebst:

Aufgefallen ist mir dennoch, dass du Fremdworte wie Eurozentrismus und das böse böse Wort was mit Fasch... beginnt usw. verwendest, was ersteres gemeint heissen soll, ich glaube, dass nur Europa modern ist. Okay dann gebe ich dir jetzt ne Denkaufgabe und Möglichkeit in deinem linkslinken Antifaschistischen Lexikon der Begriffe eines Aspirantenpunks, die ein normaldenkender Mensch nie verwenden würde, nachzugucken. Ich finde auch Nordamerika, Teile Südamerikas, Nordafrika, Japan, Thailand, Indonesien, die Urlaubsorte der Türkei und Australien modern. Nun wie nennt man das im Fachbegriff? Danke für deine Antwort!

Von "Faschismus" habe ich nicht gesprochen, kann mich zumindest nicht erinnern. Und: Eurozentrismus ist NICHT GLEICH Faschismus! Ich bin auch nicht links, nebenbei erwähnt, ich mag Politik allgemein nicht besonders. Links Sein hätte für mich zu viel mit Sozialismus zu tun, den ich nicht haben will. Bin in der DDR geboren und froh, dass es die nicht mehr gibt. Obwohl selbstverständlich nicht alles dort schlecht war...

Ansonsten bin ich vielleicht kein "normaldenkender Mensch", das wär mir, je nach Interpretation auch zu wenig. Zumindest bin ich Akademikerin und beschäftige mich in meinem Studium unter anderem sehr intensiv auch mit Phänomenen wie Ethnozentrismus. Wenn das für dieses Forum schon zu abstrakt sein sollte, dann tut es mir leid. Tut mir auch leid, falls das jetzt arrogant klingt, aber ich muss mich ja irgendwie verteidigen. Auch habe ich im Gegensatz zu anderen Leuten hier nichts zu verbergen ;-)

Nun habe ich eine Frage: Was verstehst du unter "modern"? Die Teile der Erde, die du genannt hast, sind ja Europa nicht ganz unähnlich in gewisser Weise (obwohl ich es hasse, solche Unterschiede machen zu müssen). Also steckt hinter deiner Interpretation von "modern" auch etwas Eurozentrismus? Nun, bevor ich dir etwas unterstelle, solltest du es selbst erklären. Auf jeden Fall scheinst du "modern" aus europäischer Perspektive zu sehen. Obwohl ja Japan und Indonesien doch irgendwie anders sind. Hmm... Meinst du es wirtschaftlich?

Oder nennt man Eurozentrismus das, wenn man will, dass Zuwanderer nach 30 Jahren die Landessprache sprechen können? Oder bin ich jetzt schon ein Nazi?

Antwort auf die erste Frage: In gewisser Weise JA!

Zweite Frage: Wie kommst du darauf? Wahrscheinlich nicht, das musst du wissen! Ich habe so etwas nicht gemeint...

Mittlerweile seid ihr (Kleio und Fabelwesen) ja so weit, das Menschen, die schlechte Erfahrungen mit diesen Bevölkerungsgruppen hatten, sei es MESSERATTACKEN!!!!! oder einfach nur das ein Handy gestohlen wurde, indem man irgendwen brutal zusammenschlug, als Schlechtmenschen darstellt. Ich glaube ihr vertieft euch hier in eine Art Wahn, unfähig auch mal die andere Seite zu sehen, die es zweifelsohne auch gibt.

Nein, das ist eine Unterstellung deinerseits. Ich würde nie jemanden, der Opfer von Kriminalität geworden ist, als schlechten Menschen hinstellen wollen! Um Gottes willen! Es sei denn, er ist unabhängig von dieser Situation ein schlechter Mensch...

Ich sehe so etwas auch!!! Es gibt schlechte "Muslime" so wie es auch in allen anderen Glaubensrichtungen, Ethnien, etc. schlechte und gute Menschen gibt. Doch weil ein Türke jemandem das Handy gestohlen hat, sind doch nicht alle Türken/ Muslime schlecht, oder? Oder ist da auch der Islam schuld? ;-) Nach islamischem Recht müsste einem Dieb die Hand abgeschlagen werden...

Suuper&hasxe


Ich hätte da ein Bremspedal zu vergeben, wer will?

Ausserdem ist es absolut schnurzpiepegal, welche Sprache man spricht, Hauptsache man eignet sich, wenn man sich für lange Zeit oder sogar ewig in nem Land niederlässt, die Landessprache an.

Jep, Karnickel hat gesprochen, ich geh jetzt wieder in mein Zelt.

TOhes=euxs


Es gibt schlechte "Muslime" so wie es auch in allen anderen Glaubensrichtungen, Ethnien, etc. schlechte und gute Menschen gibt.

Es entspringen aus keiner anderen Religion soviele Terroristen und Attentäter wie aus dem Islam. Dafür wird es wohl Gründe geben...

F/abe\lwezsexn


Theseus

Du solltest vielleicht auch mal darüber nachdenken, warum die Geburtenrate in den letzten Jahren gesunken ist.

Ja ??? Sag es mir! Aber was hat das mit den Migranten zu tun ??? Ich meinte nur, wir sollten froh sein, dass wir die haben...

Falsch. Es wird zukünftig immer weniger Hilfsarbeitertätigkeiten geben.

Möglich. Ich sagte auch nicht, dass die Zahl gleich bleibt oder steigt, aber es wird weiterhin welche geben!

Da lehnst Du Dich etwas zu weit aus dem Fenster. Vor Arabisch kommt noch Chinesisch, Englisch, Spanisch und Hindi.

Warum drehst du mir immer das Wort um ??? Ich habe nicht gesagt, dass Arabisch die wichtigste Sprache sei, sondern nur das sie überhaupt wichtig ist. *kopfschüttel*

Warum also Arabisch und nicht eine der anderen Sprachen? Begründung?

ich verstehe die Frage nicht. Ist auch schwer, wenn du immer alles aus dem Zusammenhang rausreist...

Txheszexus


Ich habe nicht gesagt, dass Arabisch die wichtigste Sprache sei, sondern nur das sie überhaupt wichtig ist.

Ist sie das? Warum? Was würde es meinen Kindern bringen arabisch zu lernen?

SiuperBhase


:)D

Oder nennt man Eurozentrismus das, wenn man will, dass Zuwanderer nach 30 Jahren die Landessprache sprechen können? Oder bin ich jetzt schon ein Nazi?

Antwort auf die erste Frage: In gewisser Weise JA!

Okay nenn mich Eurozentrist! *kopfschüttel*

Hase wird nicht mehr diskutieren, nein, Hase ist sich des Diskutierens überdrüssig. Hase hat sein Schnäuzchen voll. Man kann alles übertreiben. Und nein ich bin nicht mehr hier, ich sagte schon, ich bin im Zelt.

Dra-Gangxsta


@ all

Jetzt seid mal alle bitte ehrlich: Seid ihr nicht der Meinung, dass hier einige Sachen x-mal wiederholt werden? Wir drehen uns im Kreis, oder nicht?

@ Fabelwesen:

Dir wünsche ich sehr viel Geduld mit diesem Gesprächspartner.

*vorlauterkarussellfahrenkotzkrampfkrieg*

S'upserhxase


Naja...

Das beruht ja objektiv gesehen auf Gegenseitigkeit mit der Geduld!

Ich glaube hier vertritt keiner mehr, seine RICHTIGE Meinung.

Fyabel#wesxen


Kleio

Honig will ich meinem PC nicht antun, deshalb ein :)^

(An alle: Das war so: ;-) gemeint, denn ich schmiere nicht mit Honig rum, sondern stimme anderen gelegentlich nur mal zu, das sollte in jeder Diskussion erlaubt sein.)

Kleio: Auch mit deinem zweiten Teil hast du natürlich recht, ich habe ja auch nichts gegen Englisch! Man sollte nur - überall auf der Welt - aufpassen, dass Englisch andere Sprachen deshalb aber nicht unterdrückt bzw. verdrängt. Deshalb fordern SprachlehrforscherInnen wie ich konsequent: MEHRSPRACHIGKEIT! Es gibt übrigens auch Sprachökologen, das sind Wissenschaftler, die sich weltweit für die Erhaltung von (Minderheiten-)Sprachen einsetzen. Sprache ist ja immer auch mit "Kultur" (ich sage lieber: Lebensweise) verbunden. Wenn also Sprachen verdrängt werden, werden auch "Kulturen" verdrängt.

Finde ich aber wieder zu extrem, da werden zu viele (kulturelle) Unterschiede künstlich aufrechterhalten oder auch herbeigeredet. Ich fände allgemein eine Vermischung schön, von Lebensweisen, meine ich. Die Menschen (alle!) sollten sich aussuchen dürfen, was sie gern von anderen übernehmen würden. Es sollte niemandem aufgezwungen werden. Das wäre eine schöne Globalisierung...

T(hesVeu!s


Es sollte niemandem aufgezwungen werden.

Das widerspricht aber dem Koran/Islam. Eine der obersten Pflichten eines gläubigen Moslems ist es, Andersgläubige zum Islam zu bekehren. Laut Koran sollte man das, wenn Notwendig, mit dem Feuer und dem Schwert tun.

Dia-Gaqngsxta


Nochmal ich...

Im Islam gibt es keinen Zwang. Denn, wenn es so wäre, dann müsste doch der Prophet zuerst seinen Onkel Abu Talib zur Konversion gezwungen haben. Aber dem ist nicht so, weil Abu Talib als Nichtmuslim starb (nicht, dass ihr meint, er wurde umgebracht. er führte sein nichtmuslimisches Leben weiter und behielt seinen alten Glauben). Und das weiss jeder...

Gehört zu den Grundkenntnissen im Islam...

lg

Thheseuxs


Im Islam gibt es keinen Zwang.

Gibt es schon. Ob alles so vorgeschrieben wird/wurde, darüber könnte man sicherlich diskutieren. Zumindest wird die Umsetzung erzwungen.

T:hesAeuxs


Nochmal zum Thema bekehren und friedlicher Islam:

Die Kurden werden von den Moslems auch nur wegen Ihrer Religion unterdrückt und getötet. Moslems vertreten die Meinung, daß die Kurden vom rechten Weg abgekommen sind und bekehrt oder getötet werden müssen. Denn beides bringt Seelenheil.

KAleVio


Fabelwesen

Honig will ich meinem PC nicht antun, deshalb ein

:-D

Kleio: Auch mit deinem zweiten Teil hast du natürlich recht, ich habe ja auch nichts gegen Englisch! Man sollte nur - überall auf der Welt - aufpassen, dass Englisch andere Sprachen deshalb aber nicht unterdrückt bzw. verdrängt.

Das ist aber gar nicht wirklich möglich, solange es eben diese Ansichten gibt, dass nur das richtig ist, was man selber tut und alles, was anders ist, schlecht ist. Zu dieser Denkweise ist keine Religion oder eine Fremdsprachigkeit nötig. Auch wenn man "nur" die Einheimischen anschaut, floriert schon die Diskriminierung in der Sekunde, in der man nicht der gesellschaftlichen "Norm" entspricht. Alles andere sind "Zugaben", die Menschen sofort in einen Topf katapultieren, aus denen man sie nie wieder herausnimmt (jetzt aus der Sicht derer, die der Norm entsprechen). Gerade der Kapitalismus, der Materialismus bringt das Englische mit hinein. Menschen mit diesen Werten, werten eben alles andere ab – schon in der eigenen Sprachgruppe. Daher auch meine Idee, dass das nur dann geändert werden kann, wenn man den Schülern auch kritisches Denken beibringt. Je mehr Bildung, auch emotionale, umso größer die Chance auf Toleranz (was für ein grässliches Wort).

Deshalb fordern SprachlehrforscherInnen wie ich konsequent: MEHRSPRACHIGKEIT! Es gibt übrigens auch Sprachökologen, das sind Wissenschaftler, die sich weltweit für die Erhaltung von (Minderheiten-) Sprachen einsetzen. Sprache ist ja immer auch mit "Kultur" (ich sage lieber: Lebensweise) verbunden. Wenn also Sprachen verdrängt werden, werden auch "Kulturen" verdrängt.

Ja, aber Minderheiten lassen sich weder ihre Sprache noch ihre Kultur so leicht nehmen. Darum wäre da das Einbinden der Eltern ein leichtes, denn sie wollen sich ja "ihre" Sprache erhalten. Wenn es aber zum Kampf kommt, indem man von ihnen fordert ihre Identität – denn auch das bedeutet die Muttersprache – abzulegen, kommt es zu diesem Phänomen, dass die Bereitschaft sehr begrenzt ist, die Landessprache zu lernen oder eine von zwei Sprachen aufzugeben. Dass das langfristig für sie große Nachteile hat, bedenken die Betreffende oft nicht, weil es ein viel zu persönlicher Angriff ist. Fast überall, wo es Minderheiten gibt, herrscht Krieg, dabei geht es auch anders. In Kärnten z. B. gibt es zweisprachige Aufschriften (Deutsch/Slowenisch), es gibt zweisprachige Schulen, im Burgenland gibt es dasselbe - auch in Wien (Deutsch/Ungarisch - auch Deutsch/Französisch, und sowieso auch internationale Kindergärten und Schulen), etc. etc. Für wen aber sind die internationalen Kindergärten und Schulen? Wür Dimplomatenkinder und Manager. Damit wird schon wieder die Weiche zur Zweiklassengesellschaft gelegt. Ich hatte einen japanischen Vorgesetzen, der auf solchen internationalen Schulen erzogen wurde - der hatte aber genauso eine große Distanz zur "traditionellen japanischen Gesellschaft", genauso aber zur hiesigen Gesellschaft, da er nur wenig Deutsch konnte. Sicher kein angenehmes Gefühl.

Finde ich aber wieder zu extrem, da werden zu viele (kulturelle) Unterschiede künstlich aufrechterhalten oder auch herbeigeredet. Ich fände allgemein eine Vermischung schön, von Lebensweisen, meine ich. Die Menschen (alle!) sollten sich aussuchen dürfen, was sie gern von anderen übernehmen würden. Es sollte niemandem aufgezwungen werden. Das wäre eine schöne Globalisierung...

Sowieso sind das künstlich erzeugte Vorurteile und Angstmacherei. Wenn man ein Volk generell zu einer Sprache und keiner Offenheit anderen Sprachen und Nationen gegenüber unterrichtet und erzieht, fühlt sich dieser "Normmensch", der ja vom System erst dazu gemacht wird von zwei- oder mehrsprachigen Menschen bedroht – hat also zu wenig Selbstbewusstsein. Wie gesagt, es hat nicht unbedingt mit der Fremdsprachigkeit zu tun, denn dieser "Normmensch" fühlt sich auch schon von einheimischen Akademikern bedroht, dafür kommt er sich dann gegenüber einem "ausländischen" Hilfsarbeiter besser vor. Wenn sich dann andere in einer Sprache unterhalten, er nicht versteht, was gesagt wird und geht in seinem Minderwertigkeitskomplex davon aus, dass über ihn gesprochen wird und das auch noch schlecht, genauso ist ein zwei- oder mehrsprachiger Mensch auf dem Arbeitsmarkt eine Konkurrenz und er sieht sich wieder bedroht. Die Reaktion ist aber nicht Weiterbildung, sondern Ausgrenzung.

Darum bin ich auch dafür, dass zweisprachig Unterrichtet wird und auch anteilig beides Kulturgut im Unterrichtsstoff vermittelt wird. Damit wäre einer multikuturellen Gesellschaft mehr Raum gegeben, egal welche Sprachen sie nun spricht.

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