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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

DVa-G9angsxta


Der Satz beweist doch vorbildlich, daß Du selbst auch nicht vorurteilsfrei bist.

Ist doch wohl kein Wunder, oder. Jedes Mal kriegt man immer was Negatives von dir zu hören. Ich unterstelle auch niemandem etwas. Es sind lediglich Tatsachen, die ich festgestellt habe.

Was bezweckst Du damit Deine Geschichte (n) zu erzählen? Die Frage könnten wir uns alle Gegenseitig stellen...

Meine "Geschichten" beziehen sich hauptsächlich auf die Fragestellungen von Family, die ja, wie wir alle wissen, von einem Muslim/einer Muslima wissen wollte, was auf sie zukommt. Wenn Leute wie du mit Fragen/Unterstellungen, die mit unserem Hauptthema nichts zu tun haben nicht immer ständig dazwischenfunken würden und wir beim Thema geblieben wären, müssten wir uns überhaupt nicht auf Fragen, wie diese, einlassen.

Wie es aussieht gibt es noch immensen Nachholbedarf, was den Islam angeht.

Zumal ich Dich nie direkt mit Name angesprochen habe. Du fühlst Dich bloß jedesmal angesprochen. Und getroffene Hunde bellen ja bekanntlich...

Falls du es immer noch nicht geschnallt hast, rate ich dir zu gucken, an wen dieser Beitrag gerichtet war (an Fidelio). Sorry, dass ich mich angesprochen gefühlt hatte, als du über "türkische Familien" hier was verzapfen wolltest. Mit "ich" hatte ich in erster Linie an alle (muslimischen) Kinder mit Migrationshintergrund gedacht (weil ich ja auch von "denen" bin).

Wie es aussieht, hast du die ganze Diskussion wieder zerfasert.

T7heDseuxs


es hat einiges mit der zuordnung und abstammung der kinder zu tun.

ganz kurz nur erstmal: die kinder sind dem vater zugeordnet und erhalten seine religionszugehörigkeit..

Die Offenlegung der Gründe macht die Sache dadurch nicht tolerant. Warum das praktiziert wird ist mir schon klar. Nur finde ich es intolerant.

Was wäre zum Beispiel, wenn FamilyPortrait's Familie von ihrem zukünftigen Mann verlangen würde das er konvertiert?

Würde er es tun? Würde er sich für seine große Liebe oder für die Religion entscheiden? Würde seine Familie damit klar kommen?

Wie es aussieht, hast du die ganze Diskussion wieder zerfasert.

Wie immer sind die anderen Schuld...

FQidelzio


Da-Gangsta

mittlerweile gibt es z.B. in Kreuzberg eine Hauptschule, bei der der Direktor deutsche Kinder abweist, weil er nicht mehr weiß, wie er sie integrieren soll. Die Situation ist bei vielen Kindergärten und Grundschulen ähnlich. Auch an Gesamtschulen in Kreuzberg und Neukölln ist die Quote von 50% Illusion, auch hier unterrichten noch meist Lehrer deutscher Abstammung ca. 90% Schüler nichtdeutscher Muttersprache, es kommen jetzt immer mehr Lehrer mit türkischem Hintergrund dazu und es entstehen bilinguale Klassen. Im Jahr 2010 wird jeder Zweite unter 20 Jahren nichtdeutscher Herkunft sein. Es gibt seit einiger Zeit Probleme mit Schülern, die Tendenzen von fanatischem Islam an den Tag legen, wie es sie all die Jahre nie gegeben hat, so dass wegen Bedrohung des Direktors die Polizei eingeschaltet werden musste, er hatte einer Gruppe einen Raum verwehrt, in dem sie mit Teppichen zu "ihren" Zeiten beten wollten. (Dazu kommen regelmäßig Meldungen von Ehremorden an Mädchen, Selbstmordattentätern, Abu Sayyaf, Al kayda, Irak usw.usw. )

In einer Zeit, in der in Deuschland der "Terror" durch Religionen überwunden war, wo Religion eine relative Privatsache wurde, so dass man auch nach längerer Zeit Bekanntschaft mit einem Arbeitskollegen nicht wußte, ob er kath. oder evang. ist oder an garnichts glaubt, einfach, weil es niemanden interessierte oder anging und es für das Miteinander keine Rolle spielte, da kommt immer mehr eine Religion auf Tablett, die fordert und nervt, ihren Koran über das Grundgesetz stellt und durch immer häufiger werdende Äußerlichkeiten jedem aufdringlich zeigt, dass sie mehr als nur da ist und sich anschickt, sich immer mehr auszubreiten und Kontrolle zu übernehmen, weil der Koran eben auch weltlichen Belange regeln und sich eben nicht aus der Politik raushalten will.

Da wirst du doch verstehen, dass einige "Deutsche mit deutschem soziokulturellen Hintergrund und Muttersprache" etwas ängstlich reagieren. Stelle dir die Situation mal ander herum vor, 2 Mio deutsche Gastarbeiter, die meisten überzeugte Christen mit ihren Ritualen in der Türkei.....

Je wichtiger man seine Religion nimmt, desto mehr eckt man mit anderen Religionen an. Mein Ideal "Keine Religion" ist leider nicht realisierbar, aber ich möchte von niemandem aus religiösen Gründen irgendetwas vorgeschrieben bekommen, belästigt werden oder schief angesehen werden.

Ich bin froh, dass ich dem Glockenläuten entgehen konnte, aber ich möchte auch von keinem Muezin in der Nachbarschaft geweckt werden.

F4idexlio


Ergänzung

Im Jahre 2010 werden IN BERLIN 50 % der unter 20-Jährigen nicht deutscher Herkunft sein.

D+a-#Gaxngsta


Zumal ich Dich nie direkt mit Name angesprochen habe. Du fühlst Dich bloß jedesmal angesprochen. Und getroffene Hunde bellen ja bekanntlich...

Genau so ist es!!

Die Offenlegung der Gründe macht die Sache dadurch nicht tolerant. Warum das praktiziert wird ist mir schon klar. Nur finde ich es intolerant.

Es ist nunmal so. (Darf ich mich angesprochen fühlen?: -o)

Wie ich es oben schon gesagt hatte: Religionen sind nunmal dogmatisch. Wenn ein Mensch, seine Religion praktizieren möchte, muss er das einfach so hinnehmen und auf eine "interreligiöse" Ehe verzichten. Manche tun's, manche nicht...

DYa-Ga(ngOstxa


Das obere Zitat ignorieren. So sollte es eigentlich sein:

Wie immer sind die anderen Schuld...

Genau so ist es!

(Jetzt haben wir's)

dHawuxd


theseus

[Was wäre zum Beispiel, wenn FamilyPortrait's Familie von ihrem zukünftigen Mann verlangen würde das er konvertiert?

Würde er es tun? Würde er sich für seine große Liebe oder für die Religion entscheiden? Würde seine Familie damit klar kommen?]

diese fragen kann ich dir nicht beantworten, da müßtest du dich an family wenden.

nur soviel: meine familie ist mit meiner konversion klar gekommen. ob es andere familien können weiß nicht, und es steht mir nicht zu darüber zu spekulieren.

mfg

dqa@w+uxd


interreligös

das es mit interreligiösen familie funktioniert, sehe immer wieder in meinem umfeld und weiß es aus meiner eigenen erfahrung. und da ist die immerwieder verleugnete toleranz der religionen im spiel.

mfg

T{hesOeuxs


nur soviel: meine familie ist mit meiner konversion klar gekommen.

Erzähl mal kurz Deine Geschichte. Also Herkunft, Religion und wieso Du konvertiert bist etc.

Natürlich nur wenn Du magst und es nicht zu persönlich ist.

Dza-GaBngbstxa


@ Fidelio

Ich kann dich voll und ganz verstehen, was du meinst.

Was ich aber nicht verstanden habe,

...da kommt immer mehr eine Religion auf Tablett, die fordert und nervt, ihren Koran über das Grundgesetz stellt und durch immer häufiger werdende Äußerlichkeiten jedem aufdringlich zeigt, dass sie mehr als nur da ist und sich anschickt, sich immer mehr auszubreiten und Kontrolle zu übernehmen, weil der Koran eben auch weltlichen Belange regeln und sich eben nicht aus der Politik raushalten will.

Inwiefern? Kannst du da vielleicht ein paar konkrete Beispiele nennen?

Wenn ich mich nicht täusche gibt es doch seit ungefähr mehr als 40 Jahren, vermehrt durch die Präsenz der Gastarbeiter, Muslime in Deutschland. Allerdings nahm die deutsche Gesellschaft sie fast überhaupt nie wahr, was sich aber -seien wir mal ehrlich- nach dem 11. September schlagartig geändert hat. Von heute auf morgen wurde man auf sie aufmerksam. Ansonsten interessierte es doch bis zu diesem Zeitpunkt keinen Menschen, ob es da in der Nachbarscha

Dsa-Gangestxa


Fotsetzung folgt

.............

T3hes"euws


Inwiefern? Kannst du da vielleicht ein paar konkrete Beispiele nennen?

Vielleicht liegt es daran, daß die Türkei immer demokratischer wird und die dortigen Menschen gar nicht mehr so gläubig sind. Die Türken die nach Deutschland kommen, denen fehlt scheinbar eine wirkliche Identität. In der Türkei werden sie "Deutsche" genannt und hier sind sie "Ausländer". Also klammern sie sich umso mehr an ihre Religion und ihren Traditionen um sich mit etwas zu identifizieren.

Sex vor der Ehe ist z.B. in vielen Städten der Türkei schon gar kein Thema mehr. Man praktiziert es, aber man spricht nicht offen vor anderen drüber. Oder Kopftücher sind in der Türkei in öffentlichen Gebäuden gesetzlich verboten. Während man hier versucht hat es gerichtlich einzuklagen.

D-aR-Gajngsxta


in der Nachbarschaft einen "Ali" gibt oder nicht. Erst durch die negativen Schlagzeilen und dank der Medien, realisierte man, dass es unter uns sogenannte "potenzielle Terroristen / Schläfer" gibt. Man fing jetzt erst an, sie wahrzunehmen. Aber nicht im positiven Sinne. Ich denke, in den Köpfen von manch anderen schwirren schon, sei es im Bus oder im Supermarkt, Gedanken, die einen dazu veranlassen, sich vor diesen "gefährlichen Personen" in Acht zu nehmen (wegen Explosionsgefahr ;-)).

Wieso musste man erst durch die negativen Schlagzeilen auf diese Glaubensgemeinschaft aufmerksam werden? Obwohl wir seit Jahrzehnten mit diesen Menschen in ein und derselben Gesellschaft leben? War überhaupt so ein Umweg wirklich erforderlich? Wieso konnte man nicht als "Einheimischer" auf diese Menschen zugehen?

Was diese "Ali's" betrifft, so sind sie immer noch die gleichen Menschen, nach wie vor. Auch wenn in den Medien das Bild des Muslims sofort mit dem eines Terroristen/eine Gefahr darstellenden Person gleichgesetzt wird...

"Die Gefahr-darstellenden-Muslime" stellen nur eine winzige Minderheit dar; dank der Medien wird die große Mehrheit erfolgreich ignoriert. Als ob die muslimische Gemeinde nur aus solchen dämlichen Gruppen bestünde.

Vielleicht, ist es nicht die Antwort, lieber Fidelio, die du vielleicht erwartet haben könntest. Aber dennoch wollte ich es loswerden.

lg

D[aq-GansgstLa


Vielleicht liegt es daran, daß die Türkei immer demokratischer wird und die dortigen Menschen gar nicht mehr so gläubig sind. Die Türken die nach Deutschland kommen, denen fehlt scheinbar eine wirkliche Identität. In der Türkei werden sie "Deutsche" genannt und hier sind sie "Ausländer". Also klammern sie sich umso mehr an ihre Religion und ihren Traditionen um sich mit etwas zu identifizieren.

Mag sein. Ist ein soziologisches Problem.

Oder Kopftücher sind in der Türkei in öffentlichen Gebäuden gesetzlich verboten. Während man hier versucht hat es gerichtlich einzuklagen.

Was ich persönlich sehr schade finde.

TVu~rand8oxt


Es ist nunmal so.

Das ist das einzige was dir dazu einfällt?

Dann könnte ich ja einfach behaupten, daß alle Muslime scheiße sind und stinken und kriminell sind. Meine Begründung: Es ist nunmal so. Ich bin nunmal dogmatisch.

Sehr armselige Argumentation von dir.

Die koranischen Gesetze gelten sowohl für Männer als auch für Frauen. Wenn sich (deiner Meinung nach) so viele muslimische Männer nicht daran halten, so what? Das ist dann halt sein Problem, wofür er sich dann vor Gott verantworten muss. Das ist halt 'ne Sache zwischen ihm und Gott.

Tja, warum werden dann Frauen, die sich nicht daran halten, von ihrer Familie bestraft, ausgestoßen und schlimmstenfalls umgebracht, den Männern passiert aber nichts? Ist es nicht eine Sache zwischen ihr und Gott? Ist die Familie Gott oder was haben sie sich da als Richter aufzuspielen? Deine Antwort kann ich mir schon denken: Es ist nunmal so.

Dann ist es eben so. Aber dann hör doch bitte auf zu behaupten, der Islam sei eine freiheitliche und tolerante Religion und Muslime seien friedlich und tolerant. Ist ja lächerlich.

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