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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

w6usch)ig


die todesstrafe ....

... gehört nicht ins Repertoir der modernen Gesetzgebung und in das Strafgesetzbuch der heutigen Auffassung von Recht.

Sie ist aber sehr wohl in der Shariah enthalten und wird in verschiedenen Ländern ziemlich ungeniert und ausgiebig vergeben.

Genausogut: Gliedmassen abtrennen, öffentliche Peitschenschläge, öffentliches Steinigen, Brandmarken, zur Belustigung und zum Anspucken an den Pranger stellen, ... was noch alles... ich weiß es nicht. Ich bin nur erschüttert, daß solche Strafen heute noch, im Zeitalter von Mondbesuch und Internet, von Menschen an Menschen ausgeführt werden.

Besonders bewegt hat mich ein Artikel aus der hiesigen Zeitung, in dem ein einflussreicher Universitätslehrer gefordert hat, statt der überholten Brandmarkung doch die Strafe auf den Oberarm zu tätowieren. Er fände solche Bestrafung für sehr viel humaner und erinnerte an die Nazis, die mit solchen Bestrafungen ja 'viel Erfolg' gehabt hätten. Er bezog sich dabei auch auf bestimmte Teile der Shariah (mir ist sie nicht bekannt, kann also nur aus zweiter Hand berichten) die sich eigentlich gegen Brandmarken ausspricht, weil es unnötig weh täte. Dieser Zusammenhang ist für mich nicht nachvollziehbar.

Dawuud, in der Bibel ist auch von Vergebung die Rede.

Ich glaube, daß jemand, dem vergeben wurde, mehr an seinem falschen Handeln arbeiten kann und sich um die Wiedergutmachung kümmern kann, als jemand der getötet wird.

dTawuSd


wuschig

aber das ein pfarrer in seinem ornat durch die stadt läft und in der schule lehrt, ist ok?

dass die nonnen in ihren verschiedenfarbigen habiten in der öffendlichkeit auftreten und auch in der schule (religionsfreier raum!) lehren dürfen ist ok?

das ist auch eine zurschaustellung ihrer religionszugehörigkeit.

oder etwas nicht? gibt es da schon wieder andere einstufungen?

wenn dann geleiches recht für alle

einen mann, den du als muslim erkennst, der erzeugt keine "gefühle"

aber eine frau die ein kopftuch trägt, erzeugt bei dir unbehagen und mißtrauen?

??? ??? ???

mfg

duawxud


wuschig

in der schariat ist genauso von vergebung die rede!

der/ die geschädigte kann an statt der strafe der täters auf einer ausgleichszahlung einsetzen lassen oder auch bei als wahrhaftig empfunder reue des beklagten ganz auf eine strafe verzichten.

mfg

DZa-Gan3gsta


wuschig

Kleidungskodexe, Musikauswahl, Lebensrestriktionen, Geld-und Sach-Ausgaben sorgfältig prüfen und ihnen eine Wertung zuordnen, die angemessen ist.

Wie meinst du das?

..Beschneidung gegen den Willen der Betroffenen (sowohl bei kleinen Jungs, wie auch bei Mädchen..

Soweit ich weiss, trifft das nur bei Mädchen in Afrika zu und was -wie schon gesagt- unislamisch ist. Da ich ehrlich gesagt mit diesem Kulturkreis gar nichts zu tun habe (weder im Alltag, sonst noch irgendwo), weiss ich nicht, ob es Sinn macht, diesem Vorschlag zu folgen. Zumal diese Kultur in unserer Gesellschaft (fast) nicht vertreten ist (im Vergleich zur türkischen und arabischen).

Die Shahria ist eine menschenverachtende Gesetzgebung, wie sie im europäischen Mittelalter schon mal vorgelebt wurde. Sie hat in unserer Zeit keinen Bestand.

Mach mal halblang! Wieso soll die Scharia eine menschenverachtende Gesetzgebung sein? Wie es aussieht hast du überhaupt keine Ahnung, wie es im Mittelalter ausgeschaut hat!

Während Frauen in Europa für Hexen gehalten und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden und während man im mittelalterlichen Europa mit seinem eigenen Dreck noch zu kämpfen hatte und die Pest ausbrach sah es in den muslimischen Ländern schon weitaus blumiger und toleranter aus. Viele muslimischen Reiche erfuhren zu dieser Zeit ihre Blüte. Die Muslime waren weitaus toleranter als ihre europäischen "counterparts", die wie bekannt damit beschäftigt waren, ihre religiösen Minderheiten entweder zur Konversion zu zwingen, zu vertreiben oder ebenfalls auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen. Während man im christlichen Europa des 15. Jahrhunderts den Kampf mit ihren religiösen Minoritäten aufnahm, waren es die "engstirnigen und intoleranten" Muslime, die sie mit offenen Armen empfangen hatten. Die Juden, die 1470 aus dem Königreich Bayern, Frankreich, Italien und 1492 aus Spanien (auch als Granada unter muslimischer Herrschaft stand, wurden sie nicht verfolgt) vertrieben wurden, fanden interessanterweise in muslimischen Reichen Zuflucht, um vor dem Tod zu entkommen. Viele iberische Juden (die Sephardim), die zum Christentum zwangskonvertieren mussten (viele sie zeigten sich nach aussen hin als Christen, obwohl sie heimlich ihre jüdische Religion praktizierten), durften erst in diesen "zurückgebliebenen" muslimischen Reichen ihre Religion frei ausleben, welche sich nach dem islamischen Recht, der Scharia orientierte. Demnach gelang es z.B. dem Osmanischen Reich, das verschiedene religiöse Minderheiten und Völker in seinen Grenzen beherbergte, im Laufe seines 600 jährigen Bestehens in Südosteuropa und im Nahen Osten sich zu einem multikonfessionellen Gemeinwesen zu entwickeln.

Jede Minderheit durfte ihre Kirchen, Synagogen, Schulen, Einrichtungen jeder Art (Krankenhäuser, Schulen, Stiftungen) bauen und sich zu einer autonomen Gemeinde mit ihren eigenen Gerichten etc. bilden.

Und das alles geschah in muslimischen Ländern, mit denen ihr dauernd nur negative Ereignisse asoziieren wollt.

Ich, an deiner Stelle, würde auf meine Formulierungen aufpassen, und das erst recht, wenn ich mich mit einem Thema nicht auskenne! Sehr menschenverachtend, diese Scharia und wie brutal sie im Mittelalter ausgelebt wurde!! *wie gewagt!?*

Wenn das brutal sein soll, wie würdest du dann die Haltung der Christen im Mittelalter bezeichnen??

Bitte frag Dich mal selbst, ob Du da nicht genug d a f ü r zu tun hast, bevor Du gegen irgend etwas sein willst.

Gegen wen bin ich denn jetzt schon wieder? Ich glaube, du hörst mir nicht zu! Wie es aussieht reden wir nur aneinander vorbei!

dxawuxd


wuschig

aber die usa sind doch wohl ein moderner staat und praktizieren sehr wohl die todesstrafe. Nach einem Bericht der New York Times [1] ([[http://www.nytimes.com/2004/11/16/politics/16scotus.html]]) wurden in den USA von 1976 bis November 2004 insgesamt 943 Todesurteile vollstreckt. Aktuelle Informationen zur Todesstrafe in den USA sind beim Death Penalty Information Center ([[http://www.deathpenaltyinfo.org/executions.php]]) abrufbar. Im Juli 2004 gab es landesweit 3.490 Todeskandidaten.

mfg

dIa`wxud


8-)

und komm nicht wieder einer mit dem zusatz wir haben doch wohl schon feb 2005. das zeigt dann nur dass keine argumente mehr hat

mfg

d@awxud


denn die todesstrafe wurde in den usa esrt wieder 1976 eigeführt.

mfg

diawud


wuschig *:)

zusatz zu posting von da gansta,

wie ich einmal schrieb haben die muslimischen oberhäupter im mittelalter (!) junge christen dadurch von der bestrafung bewart dass diese für vorübergehen unzurechnungsfähig erklärt wurden, da die christen es mit aller macht darauf anlegten als märtarer vom muslim hand zu sterben. ich such dir ern das buch und die seite heraus wenn du es möchtset

mfg

wbusch>ixg


Bitte richtig und ganz lesen

Ja, auch das ist eine Zurschaustellung, die ich für mich selbst ablehne, weil ziemlich heuchlerisch.

"" gibt es da schon wieder andere einstufungen""

Wer spricht von Einstufungen?

""wenn dann geleiches recht für alle""

Jawoll, aber auf der Basis der Gesetzgebung, die sich in der Europäischen Gesellschaft über Jahrhunderte entwickelt hat.

Wie bereits in einem anderen Beitrag dieses Threads von mir bemerkt, sollten wir aus der Geschichte, und auch aus der geschichte des europäischen Mittelalters(!), lernen.

So was soll sich nicht wiederholen dürfen.

""einen mann, den du als muslim erkennst, der erzeugt keine "gefühle"

aber eine frau die ein kopftuch trägt, erzeugt bei dir unbehagen und mißtrauen?""

Lies das mal genau durch in meinem Beitrag!

Da-Gangsta:

ich lese die hiesigen Zeitungen und bin ersatunt, was ich da über die Ausbreitungs-Vorhaben des Islam lesen muss. Auch, was ich über die Shariah und deren "Vorzüge" lesen muss.

Aus der Sicht eines Muslim oder einer Muslima in Deutschland könnt Ihr das alles toll und vergnüglich finden.

Aber wenn Du Dich am Freitag nicht auf die Straße traust, weil Du zum Zuschauen beim öffentlichen Auspeitschen gezwungen werden könntest, oder wenn Du bestimmte Bezirke der Stadt meidest, um nicht von der Polizei zum Zuschauen beim Enthaupten gezwungen zu werden; dann bekommt der Begriff Shariah ein anderes Gesicht.

Wenn Dir jede Woche die Statistik der Hinrichtungen und Verstümmelungen in der Zeitung präsentiert wird, und erstaunlicherweise die Hinrichtungsmethoden bei Männern ausgiebig beschrieben werden, hingegen die Hinrichtungsmethoden von Frauen verschwiegen werden; dann bekommst Du auch eine andere Einstellung dazu. Die Gerüchte halten sich hartnäckig, daß Frauen einfach verschnürt ins Meer geworfen werden. Ein Dementi gibt es nicht dazu.

Wenn Du auch noch davon hörst, daß bei einem Feuer in einer Mädchenschule mindestens 7 Mädchen verbrannten, weil sie von Gebetspolizisten mit Schlagstöcken ins brennende Schulgebäude zurückgetrieben wurden, weil sie nicht "ordendliche" Straßenkleidung an hatten, als sie sich vor den Flammen retten wollten; dann bekommt der gelebte Islam ein anderes Gesicht.

Diese Begebenheit wurde im April 2002 in mindestens einem deutschen Radiosender bekanntgegeben aber danach nicht weiter von der Presse aufgegriffen.

Im letzten November wurde gerade dieser Vorfall in den hiesigen Zeitungen im Zusammenhang mit einem ähnlichen Fall in einer anderen Stadt genannt; aber auch die Stellungnahme der Stadtväter, daß die Gebetspolizisten völlig richtig gehandelt hätten! Bei dem erneuten Vorfall sollen wiederum 4 Mädchen verbrannt sein.

Kann das eine Vorbildfunktion für den gelebten Islam sein?

d+awud


märtyrer soll heißen

wgueschxig


Beschneidungen ...

Noch bevor ich nach Saudi Arabien kam, hatte ich von einer Stationsschwester eines deutschen Krankenhauses gehört, daß dort versucht würde, Beschneidungen an Frauen und Mädchen rückgängig zu machen, die in arabischen Ländern, wie Saudi Arabien, Irak und Kuwait vorgenommen wurden.

In dem Zusammenhang wurden auch afrikanische Länder, wie Sudan, Äthiopien und Eritrea genannt. Dieses Krankenhaus hatte sich auf die Rückoperationen spezialisiert.

Die entsprechenden Ländervertretungen kennen sicher die Adresse, weil sie:

a) vielversprechende Erfolgszahlen hat und

b) frühzeitig vor erbosten Verwandten gewarnt werden muss, die solche Rückoperationen verhindern wollen.

Wir reden bei "familyportrait" auch nicht über türkische Zuordnung, sondern über ein Land, in dem solche Dinge durchaus noch vorkommen.

Wehe, wenn sie in eine solche Familie hineinheiratet und solche Informationen nicht vorher überdenken kann.

ddawxud


wuschig

wenn ich jetzt richtig liege dann lebst du in "i". da kann ich es schon verstehen dass du eine solche einstellung bekommst.

ich schätze ein dass du einige mehr quellen als der "normalbürger" hast aus denen du den wissen schöpfst, den sonnst würdest du nicht mit uns komunizieren. da möchte ich doch davon ausgehen könne, dass du einschätzen kannst , was unter dem "deckmantel" des islam alles an unislamischen getan wird.

du greifst uns an was wir hier in eurpa nicht tun oder tun, was tust du oder nicht.

nur eins , ich bin zb vom zmd über die kcid bis zur uri in einigen internationalen org. eingebunden und wir tun dort viels. auch wenn es leider noch nicht überall angekommen ist

mfg

w{uschxig


USA und Todesstrafe

Ich werde mich nicht dazu hinreissen lassen meine Ansichten über das Menschenbild der Amerikaner auszutauschen.

Ich halte die Todesstrafe für Missbrauch der Obrigkeitsgewalt.

Sie hat keine abschreckende Wirkung und kann in keiner Weise mit Sühne oder Wiedergutmachung von Straftaten begründet werden. Von daher hat sie keinen Platz in irgendeiner Rechtgebung der heutigen Zeit.

wQuscxhig


Ich 'lebe' in K.S.A.

Ob islamisch oder unislamisch kann ich gar nicht mal beurteilen.Aber menschlich und unmenschlich hab ich von Kindesbeinen an zu unterscheiden gelernt.

ich bin kein praktizierender Christ und habe mich beim Auswendiglernen der Bibel oder des Kathechismus immer nur so durchgemogelt, kann also da keine theologisch fundierten Statements abgeben.

Aber ich habe Augen und Ohren, die einigermaßen funktionieren.

Und ich habe die Fähigkeit, Eins und Eins zusammenzuzählen.

"" ... du greifst uns an was wir hier in eurpa nicht tun oder tun, was tust du oder nicht....""

Hier muss ich Dich wirklich mal angreifen; denn Du machst gerade wieder den Fehler, den ich Dir vorher schon mal genannt habe: Deine Erwartungshaltung lässt Dich die Beiträge nur sehr oberflächlich durchlesen! Ich habe in keinem Beitrag angegriffen. Wenn Du eine Frage (manchmal etwas ironisch formuliert) als Angriff wertest, dann womöglich, weil Du einen Angriff darin sehen willst. Genau das ist es, was die islamische Weltgemeinde fortwährend praktiziert. Sie wirft der öffentlichen Meinung vor, gegen den Islam zu sein. Das ist falsch!

Nicht der Islam wird als falsch angesehen, sondern die Auslebung und die Auslegung der islamischen Lehren!

Du magst Dich auch mit ganz vielen Gremien schmücken, das macht die Lähmung der islamischen Gemeinde nicht besser.

Deutlich sichtbare Aktionen sind gefragt!

Auch das ist etwas, was bei Euch [Dawuud und Da-Gangsta] nicht richtig rüber kommt: ich hab nicht sagen wollen, was Ihr tun oder lassen sollt.

Aber die eindeutige Frage von Da-Gangsta war:

""... Wir sind dagegen und billigen so etwas als Muslime nicht! Was könnten wir deiner Meinung nach jetzt gegen solche Menschen unternehmen und wie könnten wir ihnen weismachen, dass da nichts Menschliches dran ist?

Dann lasst uns gemeinsam gegen sie was unternehmen!! Wir sind genauso dagegen wie ihr!!!

Bitte um konstruktive Vorschläge!! ""

Dem Beitrag hab ich mit meinen Vorschlägen geantwortet. Aber das passt dann wohl doch nicht so richtig in den Kram, oder?

Die patzige Frage: ""..Gegen wen bin ich denn jetzt schon wieder?.."" zeigt sicher genau, wer wie gut lesen und antworten kann (oder will?).

dcawxud


wuschig

dann sind wir ja einer meihnung in bezug auf die todesstrafe.

hier nur noch eine kleine info zur beschneidung, und dass die männer darauf bestehen, man lese und staune:Jawahir Cumar empfindet Wut, wenn sie an ihre eigene Beschneidung denkt. Wut gegenüber ihrer Mutter: Der Vater sei damals dagegen gewesen, wurde aber gar nicht gefragt. Dass Mutter und Großmutter darauf bestanden hatten, zeigt, wie tief die Tradition sich in den Köpfen der Opfer verselbstständigt hat. Regelmäßig fährt Cumar deshalb nach Somalia, um über den gesundheitlichen Unsinn der Beschneidung aufzuklären.

Auf Widerstand stößt sie nur noch bei den Älteren: "Wenn man Männer unter 30 fragt, will keiner mehr eine beschnittene Frau haben."

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