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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

tcouchx7


dawud

OK,wollte ja nur hinweisen ,das es kein Religionskrieg war,so wie es besonders viele Moslems sehen!

F5id>elio


Ich wollte nicht den Schiedsrichter spielen,

[bezieht sich auf ein durch die Moderation gelöschtes unfruchtbares Geplänkel]

nur die Ebene, die ihr beide erreicht habt, führt zu nichts, ihr habt aber doch eigentlich mehr drauf und es wäre schade, wenn man aus "Aversion" keine Argumente des anderen mehr zuläßt.

dmawuBd


wuschig

Ihr habt Eurer Mission keinen Vorschub geleistet, eher das Gegenteil ist der Fall.

wer will hier missionieren? ich nicht! es sind hinweise auf das wie auch sein kann, dass es nicht überall so ist, ist nur zu genüge bekannt.

Tagungen sind sehr schön und machen Spaß, können auch anstrengend sein; aber sie hinterlassen außer Spesen meist nicht viel Bewegendes.

Warum soll ich mich dann rechtfertigen? diese hinundherschieberei bringt uns nicht sehr weiter, da wir dann denn hauptgrund dieses faden verlieren. nein tagungen machen nicht nur spass, sie sind sehr anstrengend.

in dem staatswesen, in dem du jetzt lebst, könnte ich die hier gemachten aussagen auch nicht machen, auch als muslim nicht. da es mit der jetzigen staatsführung nicht konform ist.

Warum sollte sich überhaupt jemand dafür rechtfertigen müssen, der in seiner anngestammten Tradition lebt und dabei nicht versucht, andere religiös aufklärerisch zu beeinflussen?

ich möchte nicht aufklärerisch beeinflußen, ich möchte aufklären.

wenn ich eines deiner postings richtig im kopf habe, dann kannst du nicht alle internetseiten öffnen.

Mein Wunsch wäre eine spektakuläre Aktion, die öffentlich zeigt, daß sich die islamischen Gemeinden gegen die islamistischen Terroristen auch wirklich auflehnen. Sie sollte ein öffentliches Bekenntnis sein!

Erklaerung zu den Terroranschlaegen in Madrid Koordinierungsrat der Vereinigungen des christlich-islamischen Dialoges in Deutschland e.V.

Gegen Terror und Gewalt Gemeinsame Stellungnahme des Islamrats und des Zentralrats der Muslime in Deutschland.

und vieler ander moscheen und verbände

dQawxud


wuschig

In diesem Thread ging es nicht um Für & Wieder den Glauben!

Es sollte Antworten auf eine ernst gemeinte Frage bringen! Und die Frage war nunmal, was auf "familyportrait" zukommen kann.

Kann mir ein Moslem hier mal erklären was auf einen zukommt? Hallo, ich habe ein Problem was ich möglichst mit jemandem diskutieren möchte der auch wirklich Ahnung davon haben könnte.

das ist das haupthema. ich berichte wie es hier in europa sein kann und du berichtest was du in s.a. erlebst. dahingehend gebe ich noch zu den von dir gebrachten beispielen den hintergrund inwieweit es islamisch ist oder nicht. zumindest soweit es meinem wissen entspricht. wo ist denn da der fehler?

mfg

S%uSperhkase


x:)

Love is all around...

Mein Gott schon 55 Seiten, wird ja immer besser *rofl*. Sagt mal, nimmt das hier überhaupt kein Ende mehr.

"DaGangstazuwinck"

Was ist MIT Kleio? Steht sie in Wien im Stau? :-)

(WienerimmermitSommerreifenimWinterfahr)

K2lNeio


Superhase

Was ist MIT Kleio? Steht sie in Wien im Stau?

Ich bin da - keine Angst. *:) ;-)

Auto brauche ich nicht - meine Zeit ist mir zu wertvoll. ;-D ;-D

F@idelxio


Da-Gangsta

Selbstmord ist die schlimmste Todsünde. Wer sich umbringt, wird dadurch bestraft, dass er bis in alle Ewigkeit den Moment seines Selbstmordes immer wieder erleben muss. Wenn die Attentäter wüssten, was sie erwartet, würden sie es nicht tun. ...

Das kann man doch nicht allen Ernstes glauben wollen, wort-wörtlich schon mal gar nicht. Wie kann ein Gott Wesen erschaffen, die er extra unzulänglich gestaltet, damit sie ja auch in die Falle tappen können und sich z.B. von anderen Hirnies einreden lassen, auf sie würden 66 Jungfrauen im Jenseits warten, deren Jungfräulichkeit (kein Scherz) sich auch noch immer wieder erneuern kann, wenn sie sich mit ihren Feinden in die Luft sprengen. Und dann müssen die armen Wichte einer Ewigkeit den Moment des Selbstmordes immer wieder durchleben, weil sie den "falschen" Gläubigen aufgesessen sind. Die Jungens sind keine 20 oder so, voll eifrigem Glauben, so verblendet wie die Flakhelfer 45. Nicht 10 Jahre, nicht 50 Milliarden Jahre, nein, ewig müssen sie nun leiden, Barmherzigkeit?

Bei allem Respekt vor den Gläubigen, (die Christen kennen so was ja auch, kommen ja aus der gleichen Ecke), aber das kann man nicht allen Ernstes glauben wollen. Entschuldigt, wenn ich sowas mal hinterfrage, aber das ist auch die Tradition, diesmal die der Aufklärung. Der Rest von Herrn Lewis ängstig mich ehrlich gesagt eher und ich verweise da nochmal auf den Essay von R. Herzinger.

:-D

TDhes3euxs


[[http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,343155,00.html]]

FAabelIweNsen


Richtigstellung

Hey, ich war ein paar Tage weg, und schon gibts so viel Neues! Hat gedauert mit dem Hinterherlesen.

Heute Nacht nur noch eins von mir: Irgendwo wurde geschrieben, ich (Fabelwesen) lebte nach dem Koran und sei somit Muslima. Dem ist aber nicht der Fall! Ich bin "nur" verheiratet mit einem Muslim. Ich selbst bin auf dem Papier evangelisch, glaube auch an Gott, bin aber nicht religiös.

Das wiederum schließt nicht aus, dass ich mich grundsätzlich für alle Religionen - und studienhalber natürlich besonders für den Islam - interessiere.

*:)

CNasaanovxa1


Fabelwesen

glaube auch an Gott, bin aber nicht religiös.

Geht das ?

Fpabel[wesexn


Casanova

glaube auch an Gott, bin aber nicht religiös.

Geht das ?

Wenn ich es dir doch sage. ;-) Ich meine damit, dass ich an einen Gott glaube. Für mich ist das eine Art positive Kraft, die hinter der Existenz allen Seins (der Welt, der Erde, Tiere, Menschen, etc.) steht. Und die die Dinge, die so auf der Welt passieren irgendwie mit leitet. Also eine Art Schicksal. Einige Dinge sind "einfach" von Gott gewollt, z.B. dass jemand plötzlich an Herzversagen stirbt. Die Gründe dafür können wir Menschen leider nicht verstehen. Gott ist also jemand bzw. etwas, das über uns steht, stärker ist, als alles andere. Es ist für mich aber wie gesagt etwas sehr Positives, Liebe ist also für mich göttlich.

Soviel zu meinem Glauben. Damit bin ich aber nicht religiös. Denn ich glaube nicht an die "heiligen" Bücher, überspitzt gesagt ist Gott für mich kein "Schriftsteller". Die Bücher sind imo von Menschen geschrieben, kann jedoch durchaus sein, dass diese Menschen einen guten "Draht" zu Gott hatten.

Imo ist Gott auch so groß und wir so unwichtig, dass ER nicht auf unsere Gebete, Opfergaben, etc. angewiesen ist. ER schreibt uns auch nicht vor, wie wir zu leben haben. Rechte und Pflichten, Ge- und Verbote sind für mich alles irdische Dinge, die von Menschen entwickelt wurden, um das Leben in der Gesellschaft zu erleichtern bzw. zu regeln.

Ich persönlich finde Religionen vor allem deswegen so interessant, da sie mir etwas über die Menschen zeigen. Wie sie denken, fühlen usw. Menschen finde ich nun einmal spannend. Mich Konventionen zu unterwerfen, die mir nicht zusagen bzw. nicht logisch erscheinen, sehe ich schlichtweg nicht ein.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich bei weitem nicht die einzige bin, die so oder recht ähnlich denkt, oder?

Entschuldigung an alle, die das hier jetzt off-topic fanden. War es ja auch, aber Casanova hatte mich nun mal gefragt. *:)

f{amnilypoyrtraxit


Ein großes sorry an Fabelwesen

*:) tut mir leid, der Satz den du eben verneinen musstest, der kam von mir. Sorry, ich habe mich in den letzten Monaten so viel mit Menschen islamischer Herkunft, islamischen Glaubens, christlichen Glaubens und auch leuten die keinen Glauben haben, unterhalten, das ich nicht mehr weiß wer wie lebt bzw. wie er in Zusammenhang mit dem Islam steht. Ich habe die jeweiligen Personen im kopf, jedoch verwechsel ich das oft. Wie gesagt, tut mir leid.

Die letzten tage konnte ich einfach nicht mitreden, weil ich das Hintergrundwissen was dawud und zig anderen unterliegt, nicht habe. deshalb habe ich einfach mal still mitgelesen und auch mal Dinge erfahren, die ich zuvor nie gehört habe! Hat auch was positives!

@Fabelwesen nochmal

Finde ich gar nicht off-topic. Ist eine sehr interessante Ansicht, die ich ebenso mit dir teile. Ich denke auch das es etwas geben muss, was über uns steht aber es gab auch momente an denen ich auch gedacht habe, das er mich nicht wahrnehmen kann, weil ich als einzelner mensch ihn nicht erreichen kann.

Ich denke es gab immer bestimmte Momente in meinem Leben in denen ich mir nur mit Gott zu helfen wusste, nämlich immer dann wenn man eine kleine Ohnmacht in sich fühlte, die immer stärker zu werden drohte. Man fühlt sich immer in diesen Gebeten (ich bete nicht klassisch in der kirche, eben nur für mich) mit ihm verbunden und spürt das er einem zuhört. Nach meinen Gebeten, fühle ich mich ein Stück weit erleichtert und habe eine imaginäre Kraft in mir, die mir den Rücken stärkt um alles durchzustehen.

Deshalb fühle ich mich so verbunden mit ihm.

Ich denke auch das gerade Todesfälle so unerklärlich sind, dort so ein tiefer, nicht enden wollender Schmerz dahinter steckt, das man meist garnicht anders kann als ihn damit zu erklären, das es so sein sollte. Ist ein wenig krass formuliert, das stimmt, aber ich denke das man daran kaputt gehen würde, die Schuld ewig bei sich suchen zu wollen, nicht abschließen zu können und neuanzufangen, wenn man die Gründe nicht mit bei Gott suchen würde. Alles hat seinen Sinn!

ER schreibt uns auch nicht vor, wie wir zu leben haben. Rechte und Pflichten, Ge- und Verbote sind für mich alles irdische Dinge, die von Menschen entwickelt wurden, um das Leben in der Gesellschaft zu erleichtern bzw. zu regeln.

Die Bücher sind imo von Menschen geschrieben, kann jedoch durchaus sein, dass diese Menschen einen guten "Draht" zu Gott hatten.

Ich denke auch nicht an Verbote wenn ich an Glauben denke, eher an positive Dinge. Bis auf Schweinefleisch und das was auch in unseren Grundgesetzen verankert ist, nehme ich mich nach meiner Auffassung dem Glauben an.

Ich denke das ich an einem Punkt in meinem Leben bin, an dem ich (wie schon ein paar Seiten vorher schon sehr schön formuliert wurde) auf der suche nach etwas wahr, aber nicht wusste was. Ich habe etwas gefunden das mein Leben etwas vollkommener macht, wenn nicht sogar erfüllt. MIch auffängt und mich stärkt. Mein Gefühl sagt mir ich gehe da den Richtigen Weg, es gilt nur noch vieles zu lernen. Den individuellen Weg zu finden!

Einen sehr wichtigen Satz finde ich auch folgenden:

Es ist für mich aber wie gesagt etwas sehr Positives, Liebe ist also für mich göttlich.

Diesen Satz trage ich schon seit längerer Zeit in mir, konnte ihn aber nicht ausdrücken. Das trifft es auf jeden Fall auf den Punkt!

f$am$ilypcortXraixt


Wollte nur noch schnell jemanden grüßen

*:) Wilkommen im Forum Hr. S. *:)

wDusnchixg


An Herrn Neuhaus # 1

"".. Zitat: glaube auch an Gott, bin aber nicht religiös.

Geht das ? ... ""

Aber natürlich geht das.

Mit dem natürlichen Drang des Wesens, das sich Mensch nennt, immer mehr und immer besser verstehen zu wollen, was sich hinter dem Horizont verbirgt.

Je weiter ich über Dinge / Vorgänge nachdenke, die sich hinter meinem Horizont befinden, um so weiter und klarer kann ich diesen Horizont selbst erkennen. Es bleibt aber immer und in allen Zeiten eine Grenze, die ich gedanklich nicht überwinden kann, selbst wenn ich mich noch so anstrenge. Dann beginne ich über Gott nachzudenken, der dieses Wissen hat, der die 'Hintergründe' kennt, die uns dieses Leben und unsere Existenz beschert.

Dafür brauche ich aber keine Religion !

Ich brauche auch keinen anderen Menschen, der mir vorschreiben möchte, was und wie ich über dieses "hinter meinem Horizont" zu denken habe.

Ich brauche dafür keinen Heilsprediger, keinen Propheten, keinen Papst, keinen Zeremonienmeister und erst recht keine selbsternannten Apostel.

Ich kann mir als kleines Kind ein geistiges Bild machen von einem göttlichen Wesen. Das könnte ein Engel sein (dürfen ruhig auch mal eine dunkle Haut und dunkle Flügel haben), das könnte ein bärtiger weiser Mann (ruhig auch eine hübsche Frau, warum auch nicht?) , das dürfte eine Taube mit Heiligenschein oder was auch immer sein.

Aber wenn sich mein Denken ein wenig verfestigt hat, möchte ich von solchen Kitschbildern abrücken, dann verliert dieses >alles steuernde< Wesen seine konkrete fleischliche / materielle Gestalt.

Spätestens dann verliert die bestimmende/ bestrafende /richtungsweisende Religionslehre ihren Sinn. Dann, so denke ich, bin ich mündig mir selbst gegenüber geworden.

Dann dürfte und müsste ich aber auch in der Lage sein, werbenden Angeboten kritisch gegenüber zu stehen. (Werbung in der heute gebräuchlichen Weise von Geben und Nehmen; aber auch in der von vielen Religionsfanatikern vermittelten "NUR NEHMEN"-Form.)

Werbe-Sonder-Angebote haben immer einen Nebeneffekt. Und alle Werber wollen ja nur unser Bestes.

Falls sie unser Bestes mit "Kapital" übersetzen, mag das ja noch angehen (wenn nichts mehr da ist, kann nichts mehr erwartet werden).

Falls diese Werber aber unsere Persönlichkeit wollen (wird manchmal auch Seele genannt) und das auch noch in einer Art "Einbahnstraße", wo es nur hineingeht und nie wieder heraus; dann müssen wir uns dagegen wehren dürfen.

So viel Menschlichkeit müssen wir uns selbst gegenüber noch zugestehen.

Deshalb glaube ich an Gott, als etwas, was in der Lage ist, hinter meinen Horizont zu schauen, als etwas, was in der Lage sein kann alles das zu steuern und möglicherweise zu beeinflussen.

Aber religiös muss ich deshalb gar nicht sein.

Ich lehne aus Überzeugung, aus Erfahrung und aus noch mehr guten Gründen die Einflussnahme der Religions-Macher ab. In allen Religionsrichtungen und in allen Glaubensbekenntnissen!

Für mich sind das Scharlatane, Bauernfänger und Verführer.

Aber ich kann getrost sagen, daß ich an göttliche Fügung glaube, an eine von göttlicher Allmacht und Allwissen gelenkten Welt (das gesamte Universum einbezogen) glaube.

Und ich kann mir nicht vorstellen, wie so etwas wie unsere Existenz funktionieren und im (relativen) Einklang mit der Natur stehen kann, wenn nicht dahinter wahrhaft göttliche Allmacht steht.

Die von uns wahrgenommene Natur ist ja auch etwas so unendlich kompliziert und komplex funktionierendes, daß wir dem mehr Respekt entgegenbringen müssten, als wir Menschen es derzeit tun.

F;idelxio


wuschig

das mit dem "mündig" sein sehe ich genau wie du und vieles mehr, aber muss es denn eine personalisiertes "Etwas" sein, das weiter sehen kann, als wir? Göttlicher Plan? Positiv?

Wunschdenken!!!

Was wäre, wenn da wirklich nix ist, einfach so. Nur für unseren begrenzten Horizont sind Dinge wie 4. Dimention, Relativitätstheorie, Vielgestalt der Natur, Sein und Nichtsein doch einfach unfassbar, so what, dann ist das so. Kann mir keinen "Jemand " vorstellen, der die Fäden zieht, wozu auch, hat er Langeweile ??? Habt ihr euch mal gefragt, wo ihr vor eurer Geburt wart? Ich war da, wo ich wieder hingehe, ins Nichts. Schlimm? Alles so sinnlos dann?

Nö, finde ich nicht, wir sollten nur das Beste draus machen.

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