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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

kgbde`lfixn


Familyportrait,bitte hilf mir...

...hatte Dir schon mal eine PM geschickt.Hattest mir leider nicht geantwortet.Schrieb Dir,daß ich in der gleichen Situation bin wie Du.Mein Freund hat sich allerdings tatsächlich im Januar mit so einer " Jungfrau" verlobt.Sieht aber mittlerweile auch ein, daß Dein ein Fehler war.Wir sind nach wie vor,oder besser gesagt wieder zusammen.Ich nervlich kaputt,er steht kurz vorm Durchdrehen, da ihm das alles zu viel wird.Jetzt will er Deutschland verlassen(England), warscheinlich in der Hoffnung, daß sich so seine Verlobung von alleine " erledigt" und er mich auch vergißt.

Warum tun sich Araber so schwer damit, nach dem Gefühl und nicht nach dem Verstand zu entscheiden.ICH VERSTEHE DAS NICHT,Bin verzweifelt, was soll ich tun ???

CRasanDoMv|a1


Kleio

"Der Islam ist schlecht" - Nein, er ist in einigen Punkten nicht tolerant bzw. nicht felxibel.

Es mag schon sein, dass es scheint man würde nur auf andere zeigen, aber ohne Anpassung egal wo auf der Welt geht es auf Dauer nicht.

Es bleibt eine latente Zeitbombe, wenn versch. Religionen scheinbar nebeneinander existieren. Leider hat die Geschichte bisher keine Ausnahme gezeigt. siehe ehemalige Sowjetrepubliken, Serbien, jetzt sogar Irak zw. Schiiten und Sunniten usw.

Ich wäre der erste der Hurra schreien würde auf diesem Gebiet, wenn es denn gelinge. Ich bin Atheist und versuche die Religionen neutral zu betrachten, aber jemand der einer Religion angehört, wird sie immer verteidigen. Genau dies ist der brodelnde Kessel, da bin ich etwas pessimistisch.

dlawuxd


casanova1

Es bleibt eine latente Zeitbombe, wenn versch. Religionen scheinbar nebeneinander existieren. Leider hat die Geschichte bisher keine Ausnahme gezeigt. siehe ehemalige Sowjetrepubliken, Serbien, jetzt sogar Irak zw. Schiiten und Sunniten usw.

und was war mit den ca 700 jahren in al andalus( bzw spanien) ?

ich werden dir dazu noch mehr raussuchen. dort hat es auch geklappt, mit dem nebeneinandern der 3 religionen (juden, christen, muslime). und das wurde durch die reconquista(inquisition der kath. kirche) zerstört.

Die Reconquista fand ihren Abschluss am 2. Januar 1492, als Ferdinand II. und Isabella I., "Los Reyes Catolicos" (die Katholischen Könige), Boabdil von Granada, den letzten maurischen Machthaber, von der iberischen Halbinsel vertrieben. Sie vereinigten den größten Teil Spaniens unter ihrer Herrschaft (Navarra wurde erst 1512 eingegliedert).[z/]

mfg

wAuschixg


Was denn nun jetzt?

"" ... dort hat es auch geklappt....""

"" ... und das wurde durch die reconquista ... zerstört.""

Was wollen uns diese Worte sagen? ???

Hat es nun geklappt, oder ist es genauso zusammengeklappt?

**kräftigdenkopfschüttel**

Dawuud, Du hast eine sehr flinke Internet-Suchmaschine!

Gehört aber nicht in diesen Faden, weil "familyportrait" heute lebt und nicht im europäischen Jahr 1492!

C3asanoxva1


dawud

Ich bestreite es nicht, was Du schreibst auch mir ist dies wohlbekannt.

Aber auch hier gab es die latente Zeitbombe - die Religionen.

Außerdem gab es früher ein sehr interessantes System des Islam. Grundsätzlich wurden die unterschiedlichen Religionen in einem islamisch regierten Land geduldet. Alle konnten friedlich miteinander Leben, aber man durfte seine Religion nicht verbreiten, es durfte damals kein Andersgläubiger einen Muslim/Muslima heiraten. Dies führte mehr oder weniger zu einen "freiwilligen" Übertritt in den Islam, um auch alle anderen guten Dinge nutzen zu können. Es war im Ganzen eine scheinbare friedliche Koexistenz.

Selbst heutezutage in der Moderne gibt es zwar die angebliche Toleranz einer anderen Religion, da man es erlaubt Muslim - Christin, aber das Kind muss islamisch erzogen werden oder Muslima tja und konvertierter Mann (sonst nicht erlaubt) und Kind wird wieder islamisch erzogen bzw. soll.

D.h. Die Nachkommen sind wenigstens auf dem Papier Moslems und die anderen Religionen werden nach und nach verschwinden.

Byob DabEolixna


Im Jahre 1417 hat mal ein Moslem einen christlichen Sack voller Reis umgestoßen! Das prangere ich hiermit nachträglich an!

Was bringt das nun der Diskussion, Dawud?

DMa-3Ganxgsta


Leider hat die Geschichte bisher keine Ausnahme gezeigt

Dna-Gan%gsta


Deshalb auch die Antwort von dawud..

lg

E'ast iC8lisntwooxd


D.h. Die Nachkommen sind wenigstens auf dem Papier Moslems und die anderen Religionen werden nach und nach verschwinden.

Die Islamisierung der Welt ist ja auch das Ziel und die Pflicht eines jeden gläubigen Moslems. Nicht umsonst herrscht in so ziemlich jeden islamischen Land Bürgerkrieg, Krieg oder sonstige Unruhen gegen Andersgläubige.

Von Demokratie und einem funktionierenden Wirtschaftssystem brauchen wir gar nicht erst anfangen...

F&idelxio


Mir sind die Christen lieber,

denn sie lassen mich in Ruhe. Nur ab und zu hört man mal Glockengeläut, daber das ist es schon gewesen. Bei meiner Berufswahl fragte keiner nach meinem Glauben, bei meiner Ehe spielt er keine Rolle, Inquisition und Hexenverbrennung bedrohen mich nicht, ich kann als Atheist in Frieden leben, ohne gesellschaftliche Nachteile dadurch zu haben, ohne in eine Schublade gepackt zu werden und als sonderbare Minderheit zu gelten.

Anders im Islam.

Leider ist der Islam im Leben der Moslems nicht so eine "Nebenbeisache" wir mittlerweile bei den meisten Christen und das macht ihn aufdringlich, nervig und teil gefährich. Die Christen waren ja auch mal so drauf, haben aber dazugelernt.

Vermischung ist langfristig die einzige Lösung, aber nur, wenn der Islam dabei nicht "gewinnt".

Ccas2anovxa1


dawud und alle anderen

Buch Weltreligionen von Michael D. Coogan

Seite 96; Religion Islam; Text: Eroberte Völker

Auszug:

Als "Völker der Bibel" das heißt, Völker denen Gott seine prophetische Botschaft gesandt hat – wurden Juden und Christen von den ulama, den muslimischen Religionsgelehrten, als dimmis oder "Schutzbefohlene" bezeichnet. Ihre Traditionen und Praktiken mussten respektiert werden, und sie durften ihre eigenen internen Angelegenheiten weitgehend selbst regeln. Später erhielten die Anhänger des Zoroastrismus vor allem aus politischen und steuerlichen Gründen den dimmi-Status.

**Den dimmis wurde Sicherheit der Person, des Eigentums und der religiösen Stätten garantiert; normalerweise wurde diese Sicherheit auch eingehalten. Andererseits war der Status dimmis dem der Muslime definitiv untergeordnet. Nicht selten mussten dimmis spezielle Kleidung tragen und durften keine Waffen mit sich führen. Außerdem war es ihnen verboten, ihren Glauben zu verbreiten oder neue Andachtsstätten zu errichten, und sie mussten eine besondere Kopfsteuer bezahlen.

Es scheint so, als habe letztlich das mit dem dimmi-Status verbindene Stigma viele Nich-Muslime dazu gezwungen, zu dem neuen glauben zu konvertieren.**

Gerade das Fettgeschriebene finde ich recht interessant.

So war es früher und heute meist immer noch. Die friedliche Koexistenz war mit dem Verkauf der eigenen Religion letztendlich verbunden.

L@ewniaxn


Wenn man in die Geschichte sieht...

...kann man lernen, dass vieles, was heute dem Islam vorgeworfen wird, in der Vergangenheit auch schon so schlimm und schlimmer für das Christentum galt (und auch für den atheistischen Kommunismus - nur damit nicht hier jemand wieder meint, es läge an den Religionen), und zwar über mehr als tausend Jahre, und dass es auch Zeiten nicht unerheblicher Länge gab, in der der Islam die tolerantere dieser Religionen war.

Religionen und Gesellschaften entwickeln sich. Ich habe heute durchaus große Probleme mit der Art und Weise, in der viele Moslems ihre Religion interpretieren. Wenn wir als deutsche (oder meinetwegen auch schweizer und und und...) Nichtmoslems heute pauschal den Islam verurteilen, machen wir den intoleranten und fundamentalistischen Flügel stark und sind somit mitbeteiligt, die Probleme zu erzeugen, die es in diesem Land mit vielen Moslems gibt. Stattdessen sollten wir die aufgeschlossenen, demokratisch orientierten Moslems wie Dawud oder den Freund von familyportrait stärken und uns hinter sie stellen, statt dass wir uns gegenseitig vergeblich zu missionieren versuchen.

d$avwuxd


geschichte - wuschig,

casanova1 hat die geschichte mit einbezogen, in diesen thread, daher habe ich nur darauf geantwortet.

mfg

dJawxud


casanova1

als dimmis oder "Schutzbefohlene" bezeichnet.

damit lagen auch alle ausgaben zu verteidigung der "schutzbefohlenden" von den muslimen getragen. daher auch die abgabe der selben.

daher waren die herrscher zum großen teil garnicht daran interressiert, dass zum islam konvertiert wurde. auch dass ist wahr.

lewian: |-)

mfg

d[awxud


lewian

|-o

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