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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

fUamily`portrxait


mittlerweile hat es einen Klatschblattcharakter

deshalb antworten hier auch nicht alle auf alle Fragen

Cvasanjodvxa1


familyportrait

Entschuldige, aber eine wirkliche Kernaussage habe ich bei Dir nicht herauslesen können. Du versuchtest zwar auf Äußerungen hier einzugehen, aber letztenendes ist es wie kalter Kaffee. Statt mal zu sagen. Ich denke oder bin der Meinung weil und dann

kurz und bündig

1.)

2.)

3.)

usw. zu antworten oder die Meinung zu äußern geht anscheinend nicht.

Immer dieses hin- und hergeschwappe. Gähn

aNbu da%wuxd


Was die Lehre von der Erbsünde anthropologisch bedeutet, liegt auf der Hand: Sie ist menschenverachtend. Der Mensch, wie er geht und steht, ist verblendet, wenn er sich nicht für "verderbt" und für unfähig zum Guten hält.

In den christlichen Staaten konnten naturrechtliche Ansprüche stets mit dem Hinweis auf den "Sündenstand" der Betroffenen abgewiesen werden. So musste die Aufklärung die Idee des nichtrelativen Naturrechts gegen den erbitterten Widerstand der Amtskirche beider Konfessionen durchsetzen, denn es ließ sich nur als säkulares durchsetzen.

Das Blut Jesu Christi... macht uns rein von aller Sünde" (1. Johannes 1, 7) - im Pietismus und seinen Liedern wurden daraus wahre Blutorgien. Seit dem späten Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert ist die christliche Ikonografie eine Welt von "Blut und Wunden". Die Maler und Bildner können sich gar nicht genug tun in der grausigen Darstellung der Leiden Christi und der unzähligen Märtyrer. Warum hängt ein sterbender Gehenkter in allen Kirchen und bayerischen Schulstuben - und nicht ein Auferstandener? Warum genügt nicht ein Kreuz als das paradoxale Zeichen der Einheit von Niederlage und Sieg, von Erniedrigung und Erhöhung? Wieso müssen christliche Kinder vom ersten Schultag an vor Augen haben, was Kreuzigung physisch bedeutet?

Was im Christentum dem humanistischen Respekt vor dem natürlichen Menschen von allem Anfang an entgegenstand, war der Missionsbefehl. Im Matthäusevangelium heißt es: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe" (Matthäus 28, 19 f.). Hier werden die "Völker" nicht gefragt, ob sie getauft und zu Jüngern gemacht werden wollen

Der Missionsbefehl ist ein Toleranzverbot, denn was anders ist als christlich, ist nur dazu da, getauft zu werden. Von Duldsamkeit gegenüber den anderen brauchte freilich so lange keine Rede sein, wie die Christen selbst eine verfolgte und geduldete Minderheit in einer heidnischen Umwelt waren; in der Perspektive einer Kultur hingegen, die sich längst als christliche etabliert hat, bedeutet das Missionsgebot den Auftrag zur Ausrottung des Heidentums weltweit, das heißt die theologische Ermächtigung zum christlichen Kulturimperialismus.

Die christliche Eschatologie hat auch politisch gewirkt - in der Gestalt eschatologischer Politik von Christen und Nichtchristen. Sektenführer versuchten, selbst die Apokalypse herbeizuzwingen und zu vollstrecken, und Tausende sind ihnen dabei in den Tod gefolgt; die Ahnenreihe reicht von mittelalterlichen Sektierern über Savonarola und die Täufer bis zu den religiös motivierten kollektiven Selbstmorden unserer Tage. Die Zahl der Opfer eschatologischer Politik unter Bedingungen der Profanität hingegen geht in die Millionen; dabei handelt es sich um Versuche, den endgültigen Sieg des Guten und die definitive Vernichtung des Bösen Gott aus der Hand zu nehmen und mit menschlichen Mitteln zu erreichen. Die unvermeidbare Konsequenz ist Terror.

ohne kommentar

F#iz


familyportrait

meine Güte, soviel Aufregung wegen meinem Beitrag. *staun*

Sowas.

Du bist schon putzig.

amüsiert,

T#hesehuxs


Aber wenn hier jemand neues kommt, der den Faden noch gar nicht durchgelesen hat einem Dinge unterstellt die Seiten vorher schon längst aufgeklärt worden sind, dann werde ich stinkesauer.

Mit dieser Aussage unterstellst Du auch jemand Anderen etwas. Dann solltest Du Dich selbst auch nicht beschweren.

Und wo wurde es aufgeklärt? Bis jetzt konnte weder Kleio noch Du den Beitrag nennen oder zitieren wo es angeblich drinsteht.

deshalb antworten hier auch nicht alle auf alle Fragen

Auf kritische Fragen wurde hier noch gar nicht geantwortet, sondern immer nur ausgewichen oder verleugnet.

Wenn der Islam so eine friedliche Überreligion ist, warum sind dann soviele Moslems in Deutschland und warum passieren im Islam täglich Dinge wie Zwangsehen, Ehrenmorde, Steinigungen, Terroranschläge etc...

TWhesPeus


@abu dawud

Was hat das mit dem Thema zu tun? Wir reden hier über den Islam. Der wievielte Ablenkungsversuch war das von Dir mittlerweile?

Kannst Du auch was anderes außer ständig mit dem Finger auf andere zu zeigen und vom eigentlichen Thema abzulenken?

CYasa^no-va1


Theseus

Ich glaube sie haben darauf keine Antwort. Zumindestens keine die nicht weithergeholt ist.

Ctas(anovxa1


abu dawud

Das ist Schnee von gestern und das weißt Du. Wir Reden aber von der Gegenwart.

T[hes<eus


Ich glaube sie haben darauf keine Antwort. Zumindestens keine die nicht weithergeholt ist.

Das glaube ich auch. Der Unterschied ist, daß wir über jetzt, hier und heute reden, während Dawud mit dem Mittelalter ankommt. Wenn die Christen das heute noch praktizieren würden, dann wären wohl kaum soviele Ausländer in Deutschland.

Von daher macht sein Geschichtsausflug auch wenig Sinn, außer das er damit von der eigenen Misere ablenken möchte. Wir können aber auch gerne mal über die Vergangenheit im Islam reden. Zum Beispiel über die Entstehung des Osmanischen Reiches oder über den Völkermord in Armenien. Mal sehen was er dazu zu sagen hätte...

CCasan=ovxa1


Theseus

Wäre sicher interessant. Ich denke da auch an die Zeit wo Mohammed per Armee sein Reich vergrößert hat.

fMamiPlyLportruait


Schöner Dialog

entweder war es Fabelwesen oder DaGangsta, die sehr schön das ausformuliert haben, was mich zu der Entscheidung der Konvertierung bewegt hat. Da ich mich nicht so schön ausdrücken kann, habe ich zu dem Kommentar gesagt, das es dem entspricht was ich denke.

f{amilyTporPtrai]t


sorry das ich den beitrag wiederhole kleio

Es gibt doch sooo viele Fäden, in denen es um den Islam geht und überall passiert das gleiche. Es wird mit Klischees und Vorurteilen um sich geworfen und das Thema an sich wird kaum sachlich diskutiert. Diese Vorteile gibt es, diese Nachteile - "der Islam" hat den schwarzen Peter. Für familyportrait ist es auf jeden Fall nur eine kleine "Kostprobe", welchen Vorurteilen sie ausgesetzt sein wird, wenn sie ihrem Verlobten heiratet. Wenn eine Frau erzählt, sie wird heiraten, dann fragt man, wen, was er macht, wie er ist, wie sie sich ihr Leben vorstellen, usw. usw. Wenn familyportrait erzählt, dass sie heiratet, dann bleibt die Diskussion am "Islam" hängen und keinen Menschen interessiert es mehr, wie es ihr geht, was sie und ihr Verlobter wollen, denn es geht dann nur noch um die Meinung, die man subjektiv über "den Islam" hat und nicht mehr um ihre Bedürfnisse. Man kann Vorurteile bei anderen nicht abbauen - man kann andere nicht verändern, nur sich selbst. Die Fragestellung allein: "Was muesste im Islam geschehen, dass die Europäer ein besseres und gutes Bild über den Islam bekommen ?" ist verkehrt, denn es müsste heißen, was können wir tun, um den Islam besser zu verstehen und ihn zu integrieren, damit Europa eine Demokratie bleibt. Aber das alles hatten wir schon in unzähligen Fäden und das Vorurteil und Intoleranz leben und wachsen beständig - auf beiden Seiten. Jeder fordert nur, anstatt sein eigenes Verhalten zu ändern. So nährt man Hass

Aber ich denke das hier was sehr wichtiges gesagt, aber von einigen überhört wurde.

Bdon=ny KShwan


Warum hängt ein sterbender Gehenkter in allen Kirchen und bayerischen Schulstuben - und nicht ein Auferstandener? Warum genügt nicht ein Kreuz als das paradoxale Zeichen der Einheit von Niederlage und Sieg, von Erniedrigung und Erhöhung? Wieso müssen christliche Kinder vom ersten Schultag an vor Augen haben, was Kreuzigung physisch bedeutet?

Kreuz != Kruzifix. In katholischen Kirchen hängt ein Kruzifix, das heißt ein Kreuz mit einer Jesusfigur. In evangelischen Kirchen hängt (meistens) nur ein Kreuz ohne Jesusfigur.

Das Kreuz bzw. Kruzifix hat auch nichts mit Niederlage und Sieg zu tun sondern steht symbolisch für die Reinwaschung von allen Sünden durch Jesus.

Ich frage mich, was du mit diesem Post bezwecken willst. Man kann ja von der Lehre der Erbsünde und dem Sühneopfer Jesu halten was man will, das sind alles theologische Spitzfindigkeiten, die hier gar nicht das Thema sind. Und der Spruch mit den Kindern... Polemik. Kinder werden täglich mit weit schlimmerem konfrontiert als einem Holzkreuz mit einer Figur.

fEamiloy_portrxait


Auf Seite 31 habe ich einiges dazu erklärt

Auf Seite 29 habe ich mich auch nochmal geäußert

FCide@lkio


family

man hat den Eindruck, dass du dich trotzig, fast heroisch-mütterlich schützend vor den Islam stellen willst, nur weil alle so böse auf den "Armen" einhauen, aber ich bin mir nicht sicher, ob du auch wirklich weißt, was du da schützen (bzw. beitreten) willst.

dawud

das, was du schreibst, zeigt doch nur, wie unsinnig, gefährlich und überflüssig organisierte (politisch mächtige) Religionen eigentlich sind, egal, welche.

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