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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

awbu d awud


theseus

wir reden hier über den islam, dass ist richtig.

aber dass sind die grundlagen der kritiker, die immernoch gelten, auch wenn sie sich dessen kaum noch bewust sind.

bonny swann

das was du als polemik bezeichnest, ist die arbeit eines christlichen religionswissenschaftlers.

sollte man nicht auch daran denken, das die christlichen Geistlichen, egal auf welcher Seite der Kriegsparteien sie nun standen und stehen, die eigenen Truppen für den Krieg gesegnet haben, für einen guten Kampf, das Töten der Feinde?

Muss man die Dinge nicht differenzierter sehen? Kann man nicht einerseits Gewaltprediger verdammen und andererseits Menschen, die aus ihrer Religion die Kraft schoepfen Gutes zu tun, anerkennen?

aber nein, das ist nicht möglich, es werden alle über einen kamm geschert. und es kann keiner verstehen , dass jemand die guten seiten sieht und sich dann auch für den islam entschieden hat.

da verweise ich auf ein früheres posting von euch, dem FP dann als unterdrückte, arme ,... frau karikiert wird. obwohl sie sicher sehr selbstbewust und stark ist.

es wird mit der großen keule um sich gehauen und es werden dann leider auch die menschen getroffen, die sich von den taten ihrer "mitbrüder" distanzieren,aber dass ist ja egal.

die religionen sollen im guten wetteifern.

und die schlechten dinge"bedecken", damit ein friedliches miteinander möglich wird. aber mir scheint , das das garnicht erwünscht ist.

in diesem thread verabschiede ich mich, es war mit einigen sehr schön und ein nettes diskutieren (z.B. wuschig, kleio), aber es gibt auch einige unter euch die sehr anstrengend sind.

wer noch fragen zum islam hat, kann mir ja gerne eine PN schicken. dies werde ich dann auch beantworten. aber hier nichts weiter. denn FP hat sich entschieden. ich wünsche ihr viel glück in ihrem weiteren leben.

mfg

f.amilcypor,traxit


Ich glaube mittlerweile das du da mehrere Dinge über

einen Kamm scheerst.

Ich möchte keinen gottesstaat aufmachen, mich in die Luft sprengen und brauche einen fadenscheinigen Grund dafür, oder möchte mich in irgendeiner Form unterdrücken lassen.

Ich weiß nicht was du noch so gedacht wird.

ich möchte konvertieren, weil ich für mich eine Art leitfaden haben möchte, mich religiös orientieren möchte.

Ich habe bei meinem Freund gesehen das es ihm unheimlich viel Kraft gibt, ihm irgendwo den rücken stärkt.

ich habe bewundert das einem Religion soviel geben kann, das möchte ich auch erfahren.

Du weißt das es etwas gibt was größer und mächtiger ist als du, vielleicht auch dein Schicksal in gewisse Bahnen lenkt. ich, für mich, denke das ich ihm (gott) zeigen möchte wie wichtig er mir ist, mit ihm reden wenn es mir nicht gut geht und ihn an meiner Seite haben wenn ich schöne Augenblicke erlebe, an denen er sich auch "erfreuen" kann.

Ich bin auf der Suche gewesen, wusste aber nicht wonach. ich finde leider das Zitat von Fabelwesen oder Dagangsta nicht, aber sie hat es wie gesagt schön zitiert.

Ich weiß das schlimme geschichtliche Ereignisse gelaufen sind, die sich mit dem Koran begründen ließen. Das gab es aber auch im Christentum, Judentum (kreislauf) kennen wir schon.

Aber ich stehe doch nicht dahinter was mal war. Lebe ich jetzt nicht in Deutschland, weil mal ein Hitler schlimme Dinge getan hat? Stehe ich deshalb weniger hinter Deutschland, bzw. will ich deshalb nicht mehr hier leben?

Tatsache ist das viele Dinge geschehen, meist lassen sich menschen manipulieren, wenn sie hinter etwas stehen. in der form ist es dann die religion. Wenn diese menschen dinge tun, weil ihnen das eingetrichtert wird, dann muss man dem land helfen das so etwas nicht mehr passiert. die plapern nur nach was ihnen gesagt wurde und sie vielleicht damit gelockt wurden, das sie aus der armut rauskommen.

irgendwer hat mal angefangen sich gegen den Westen aufzubäumen, weil so vieles schief lief. Dieser jemand hat dann seine anhänger gefunden und ihm seine "Weisheiten" über den Islam erzählt. das jetzt schon zig generationen in diese Scheiße (sorry) reingewachsen sind und keine andere möglichkeit haben, weil sie nicht ausbrechen können, das sieht man so nicht. Menschen sind manipulativ, klar das dann in ärmeren ländern der Manipulative punkt schneller gefunden ist, wenn man dann nicht lesen kann, muss man glauben was man hört.

geht auch nicht um die manipulation sondern darum, was andere menschen machen. Ich nehme diese menschen nicht in den Schutz, aber sagt nicht das der islam deshalb schlecht ist. man kann alles nach seinen Vorstellungen ausrichten, positiv wie negativ.

ebenso legen viele es negativ aus.

Meinst du ehrlich das eine positive auslegung so publik gemacht werden würde ??? Das Menschen an die Öffentlichkeit treten um zu sagen " wir leben nicht anders, als ihr. ich unterdrücke meine frau nicht, wir gehen beide arbeiten, wir leben unseren Islam so friedlich aus, wie ihr euer Christentum"???

ich denke nicht, weil das keinen interessieren würde.

DAs erste argument wäre wieder, der unterdrückt sie doch oder schlägt sie damit sie das sagt

Die eine Sache ist einem Menschen glauben zu können, wenn er sagt er hat sich für eine Religion entschieden und lebt sie friedlich aus. Obwohl ja jeder friedlich anders definiert, gehen wir mal nach dem GGB!

Die andere ist ständig darauf rumzureiten das andere es immer schlechter machen und man selbst nie anders leben wird.

Hier kommen ständig Kopftuchargumente ans Tageslicht oder Unterdrückung.

Es geht auch anders, aber das werden einige nie verstehen. Ich würde mich doch nicht für den Islam entscheiden, wenn ich nur schlimme erwartungen hätte oder sehe das ich meines Lebens nicht mehr froh werde.

Die kunst ist, das positive herauszufiltern und für sich zu nutzen.

Wer hat gesagt das man sich an alles halten soll? An die 5 Säulen werde ich mich garantiert halten, das ist klar. nur es gibt bestimmt, wie hier schon erwähnt kleinere passagen mit denen man sich nicht einigen kann, deshalb lässt man sie weg.

Wer lebt denn Wort für Wort nach der bibel ??? Ich denke kaum einer, außer Pfarrer oder Nonnen, da denke ich gibt es immer noch feine Unterschiede.

Ebenso nimmt man sich seine Auslegung vor und ist selbst GLÜCKLICH damit, auch wenn es nicht jeder glauben kann.

Mein Freund ist so ein offener Mensch, der mich nicht unterdrücken würde oder ähnliches, er würde mir ebenso wenig was aufzwingen, er lässt sich ebenso dinge von mir sagen wie umgekehrt, das ist aber eher Beziehungsbedingt als Religionbedingt. Man muss unterscheiden zwischen Beziehung und Religion. Man kann beides vereinen aber nicht beides als eines sehen. Das denke ich zumindest, geht auch um die dümmliche Äußerung vorher mein putzelchen.

@Fidelio

vielleicht blendet man auch das negative aus, sprich man nimmt sich erst recht nichts negatives in sein Leben.

Damit meine ich nicht das man das vergisst, aber ich kann nichts an selbstmordattentätern ändern. Wenn ich es könnte, wer würde da nicht helfen ???

es ging mehr darum das auf meinem Freund rumgeritten wurde, ihm dinge unterstellt wurden, die in keinster weise auf ihn zutreffen. wenn ich schon zig seiten vorher erklärt habe, das er das genauige gegenteil ist, warum glaubt man das nicht einfach oder ließt sich gewisse passagen nochmal durch ???

Ist es nicht auch eine gewisse Form von intoleranz die eigene entscheidung in frage zu stellen oder einen von dieser meinung abzubringen, weil es ja ach so schlecht ist ???

Wenn man selbst nicht damit klar kommt, dann ist das eine sache die ich akzeptieren kann. aber wenn man dadurch alles nur noch negativ sieht, dann kann da was nicht stimmen.

Es gibt zig positive Beispiele, ich kenne viele Menschen die friedlich leben und das genauige Gegenteil von dem sind, was hier manche als pauschal abtun.

Vielleicht will man nicht sehen, das es auch gutlaufende beziehungen gibt, in denen die religion eine rolle spielt und keiner auf den anderen einschlägt.

Vielleicht passt das einfach nicht in das Bild?

Ich habe, vor ihm auch viele vorurteile gehabt, die ich mittlerweile abgelegt habe, weil ich in der Hinsicht viel aufgeklärt wurde. Durch eigene Erfahrungen und erzählungen etc.

Ich gehe viel offener als andere auf moslems zu, das bemerke ich jeden tag.

ich habe meine vorurteilsbelastete Meinung abgetan, kannst du das auch?

mein freund würde sogar mutterschaftsurlaub nehmen, und ich gehe arbeiten (wogegen ich nix habe, jetzt noch nicht) das sind dinge die total untypisch sind, oder nicht?

ich weiß das ich hier immer die Ausnahme predige, aber wenn ich soviel schlechtes lese und erfahren habe, dann stellen wir leider eine Ausnahme dar. unsere Freunde ebenfalls und da bin ich stolz drauf. vielleicht wird die kommende Generation dahingehend noch aufgeschlossener, es gibt bestimmt zig "Einzelfälle" die nur kein mensch kennt! Und warum? weil DInge die gut laufen, einfach uninteresant sind und keinen Angriffspunkt bieten!

es kann nur jeder für sich sein Leben besser leben und zeigen das es anders geht. Ob einem die menschen glauben, das kann ich nur bezweifeln, dafür gibt es zu viele negative Vorurteile die überwiegen. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren, würde mich sehr darüber freuen! Dafür bin ich offen!

Ich entscheide mich für den Islam weil ich nicht getauft bin und mit jemandem eine Religion ausleben möchte. Er ist glücklich mit seinem Glauben, warum sollte ich ihn eines "Besseren" belehren? warum etwas verändern, was man selbst für richtig hält und damit glücklich ist? Das würde keiner machen! damit wäre dann auch die letzte Sache geklärt, oder?

f_a&milBypoOrtrait


Ich verstehe das, aber dennoch schade

Abu dawud, würde dich gern wieder hier haben. *:)

danke dir übrigens für all die INfos, werde in den nächsten Wochen mal Nägel mit Köpfen machen.

du hast dir immer sehr viel Mühe gegeben, danke auf jeden Fall für alles!

:°(

Würde mich aber freuen, wenn du mal wieder hier reinschaust. vielleicht normalisiert sich ja wieder alles, wer weiß?

Momentan hat es wie gesagt einen Klatschblattcharakter erhalten

TAhesxeus


@Dawud

Wem gibst Du die Schuld für die täglichen Steinigungen in islamischen Ländern? Wem gibst Du die Schuld für Zwangsehen und Ehrenmorde? Wer ist Schuld an den täglichen Anschlägen, wo sich teilweise sogar Kinder (Palästina) oder Frauen (Russland) für die Religion im Namen Allahs opfern bzw. in die Luft sprengen?

Sind daran die Christen oder die damaligen Kreuzzüge Schuld?

Wo sind die ganzen "wahren" Moslems die das alles ablehnen? Und wieso greifen sie nicht ein sondern schauen tatenlos zu? Wieso wird nicht gegen Bin Laden, Al Sarkawi, der Hamas und etliche andere fanatische religiöse Gruppierungen demonstriert?

Will man überhaupt wirklich Frieden? Will man sich überhaupt weiterentwickeln?

In Wahrheit glaubt die Mehrheit der Moslems doch immernoch das sie die Welt islamisieren können. Und genau darum wird es langfristig kein Frieden geben. Die Zeit der Kreuzzüge ist vorbei, nur leider haben das einige Evolutionsbremsen noch nicht kapiert...

f~ami@lyportxrait


@Theseus

Ich denke eher das jemand was dagegen unternehmen muss, der mehr macht hat als einzelne Personen. bestimmte Länder, uno könnte was dagegen machen. manchmal fehlt das geld, manchmal ist die angst auch groß mal selbst opfer gewisser anschläge zu werden. Wer weiß welche Dimensionen bestimmte Gruppierungen aufweisen, wovon wir als volk auch nichts erfahren?

diese ganzen Gruppierungen, könnten von heute auf morgen bestimmt eingesperrt werden und das land könnte jeweils wieder aufgebaut werden und eine Wirtschaft könnten entstehen, wodurch die armut etc. ausgelöscht werden würde, zumindest könnte die armut nicht mehr so arm sein wie jetzt. armut wird es immer geben, aber nicht in der dimension eben.

Was DU nicht verstehst, das nicht die Religion was dafür kann, deshalb entschuldigt sich auch keiner dafür.

Es tut jedem leid, aber was soll man denn deiner meinung nach machen ??? vielleicht bist du ja einer der sich agegen all das aufbäumt und den ersten schritt macht, damit alles besser läuft?!!

Was heißt denn für dich tatendrang ???

Wann würde für dich denn genug getan werden ??? Denn Terror wird man nie beseitigen können, weil er selbst wenn er bekämpft wird, noch im untergrund weiterläuft.

Deinem Posting nach gibst du der Religion die schuld dafür, was anderes konnte ich nicht raushören.

die menschen die dinge falsch auslegen, die können was dafür, aber kein heiliges Buch, das Frieden stiften will und dafür da ist, das menschen friedlich miteinander leben können.

T&hwesexus


...aber kein heiliges Buch, das Frieden stiften will und dafür da ist, das menschen friedlich miteinander leben können.

In dem angeblich so friedlichen Buch stehen einige sehr rassistische und menschenverachtende Passagen. Ein Großteil der Moslems glaubt nunmal fest daran, lebt es aus und beruft sich darauf.

Da hilft es wenig wenn zwei Leute meinen das alle anderen es falsch Auslegen. Komischerweise tut aber auch niemand etwas dagegen. Vergleich das mal mit der Situation hier. Wenn es eine NPD-Demo gibt, dann sind sofort massig Demonstranten zur Stelle. Im Islam ist bis heute nichts passiert. Warum?

Wenn alles so eindeutig ist, warum findet in den islamischen Ländern dann keine Säkularisierung statt und warum gibt es dort nirgends Demokratie? Warum entspringen dem Islam soviele Terroristen? Ist das Zufall?

Wo ist die Toleranz anderen Menschen und Religionen gegenüber, wenn eine Muslima bis heute keinen andersgläubigen Mann heiraten darf? Wenn Imane, die schon seit zwanzig Jahren in diesem Land wohnten, immernoch schlecht über Andersgläubige predigen und verbreiten sie wären unrein und Menschen zweiter Klasse?

Den Menschen wird von kleinauf eine ziemlich fragwürdige Ideologie eingetrichert. Eigene Meinung oder kritisches Hinterfragen ist gar nicht erwünscht. Also läuft man blind mit ohne überhaupt wirklich zu wissen warum man diverse Dinge tut. Das ist für mich keine Religion sondern erinnert mich eher an eine Sekte.

Würde Dein Freund auch zu Dir stehen und Dich nehmen wenn Du nicht konvertieren würdest? Und warum muß man im 21. Jahrhundert, in einem freien Land, seine Kinder immernoch mit Kopftuch rumlaufen lassen, sie nicht zum Schwimm- und Sexualunterricht lassen und ihnen jegliche Freiheiten verbieten, die ihnen hier täglich vorgelebt werden? Damit werden sie von vornerein benachteiligt. Wieso tut man seinen Kindern soetwas freiwillig an?

B!onny DSwaxn


Ich entscheide mich für den Islam weil ich nicht getauft bin und mit jemandem eine Religion ausleben möchte.

Das ist - um es mal ganz offen zu sagen - zu wenig.

"Ich hab grad keine Religion und da kommt jemand und bietet mir eine an, er meint sie sei gut und seine Familie will es auch so. Dann nehm ich die halt. "

Sorry, aber zum Glauben gehört mehr als das. Schon, daß du schreibst du willst "eine" Religion ausüben spricht Bände. Eine Religion, irgendeine Religion. Wenn dein Freund Buddhist wäre, würdest du zum Buddhismus übertreten.

Religion ist eine spiritelle Erfahrung, die völlig losgelöst ist von anderen Menschen. Klar sind es andere Menschen, die einen auf die Religion hinweisen und darüber informieren. Aber der echte Glaube und die Bindung zu Gott (oder Allah oder ...) muß in einem selbst entstehen. Wenn man diese innere spirituelle Bindung nicht hat bleibt die Konvertierung ein verlogenes Lippenbekenntnis.

Prinzipiell ist gegen eine Konvertierung zum Islam nichts einzuwenden, wenn es aus den richtigen Beweggründen geschieht. Bei dir sehe ich außer "mein Freund" kein einziges Motiv.

pQea|cefxull


total Muslim Population in 2003 is 1.48 billion

Chinese population is likely to stand at 1.5 billion

..

hmm wo sollen wir denn hin mit den ganzen leuten.. in einer globalisierten welt.. ???

K\leio


Bonny Swan

Sorry, aber zum Glauben gehört mehr als das. Schon, daß du schreibst du willst "eine" Religion ausüben spricht Bände. Eine Religion, irgendeine Religion. Wenn dein Freund Buddhist wäre, würdest du zum Buddhismus übertreten.

Religion ist eine spiritelle Erfahrung, die völlig losgelöst ist von anderen Menschen. Klar sind es andere Menschen, die einen auf die Religion hinweisen und darüber informieren. Aber der echte Glaube und die Bindung zu Gott (oder Allah oder...) muß in einem selbst entstehen. Wenn man diese innere spirituelle Bindung nicht hat bleibt die Konvertierung ein verlogenes Lippenbekenntnis.

Prinzipiell ist gegen eine Konvertierung zum Islam nichts einzuwenden, wenn es aus den richtigen Beweggründen geschieht. Bei dir sehe ich außer "mein Freund" kein einziges Motiv.

Wenn das für Dich der "richtige" Weg wäre, wann Du konvertieren würdest, dann ist das in Ordnung. familyportrait hat ihre Gründe. Allerdings ist es nicht ihr Freund. Auch das hat sie schon einige male erklärt, aber sogar wenn er der Grund wäre, weil sie es für richtig sehen würde, dann kann niemand anders beurteilen, dass es für sie falsch wäre, weil nur sie ihre Bedürfnisse kennt und Du und andere nicht dieselben Bedürfnisse haben. Man kann nicht von sich auf andere schließen. familyportrait hat ihre eigene motivation und die hat sie nicht zur Diskussion gestellt.

lZittlte rhIyme


Sorry, aber zum Glauben gehört mehr als das. Schon, daß du schreibst du willst "eine" Religion ausüben spricht Bände. Eine Religion, irgendeine Religion. Wenn dein Freund Buddhist wäre, würdest du zum Buddhismus übertreten.

Ich glaube im Endfeekt ist es tatsächlich nicht so wichtig, welche Religion man für sich aussucht. Ich glaube es gehtin erster Linie um die Bereitschaft an etwas zu glauben, was über der Menschheit steht.

Tbheseuxs


Gerade wenn es darum geht Kinder in die Welt zu setzen und sie nach irgendwelchen religiösen Vorgaben erzogen werden sollen, dann sollte man selbst aus eigener Überzeugung zu 100% dahinter stehen.

Und wie ich bereits schon sagte, man sollte mit einbeziehen wo man sich hier befindet und was die Kinder dadurch hier später erwartet. Muß man es den Kindern unnötig schwerer machen und ihnen in der heutigen Zeit noch Dinge verbieten, die hier seit langem Gesellschaftsfähig sind und praktiziert werden?

Wofür das alles wenn man selbst nicht wirklich an das ausgelebte glaubt, sondern nur nach einer Religion sucht? Klingt für mich nach einem sehr schwachen Menschen der jemanden braucht der ihn führt...

KCleixo


little rhyme

Ich glaube im Endfeekt ist es tatsächlich nicht so wichtig, welche Religion man für sich aussucht. Ich glaube es gehtin erster Linie um die Bereitschaft an etwas zu glauben, was über der Menschheit steht.

Dann wäre aber gerade der Buddhismus die "falsche" Religion, ;-D weil es da keinen Gott oder eine übermächtige oder allmächtige Gestalt gibt. Ich denke, es hängt auch davon ab, wie man mit seiner eigenen Religion bzw. Weltanschauung umgeht und das hat letztlich nichts mit der Religion an sich zu tun, sondern ob man andere Religionen oder Weltanschauungen neben der eigenen als gleichwertig betrachtet oder nicht. Wenn man seine eigene Religion als die einzig richtige beurteilt, dann wertet man automatisch die Religion anderer ab und ein friedliches Miteinander ist nicht mehr möglich, weil man anderen vorschreiben will, wie sie zu denken haben, woran sie zu glauben haben. Das ist es ja, was bei extremistischen Gruppen sämtlicher Religionen passiert. Psychologisch ganz klar - fehlendes Selbstbewusstsein.

Ein schönes Zitat:

Man muss das Licht des anderen nicht auslöschen, damit das eigene leuchtet.

Wenn man sein eigenes Licht aber durch das Licht eines anderen als Bedrohung ansieht, dann wird man ihn bekämpfen. Wenn ich an Glühwürmchen denke, dann bieten die doch ein schönes Bild - alle nebeneinander. :-D Es heißt wohl nicht umsonst: Religion ist Opium für das Volk.

K\lBeio


Theseus

Du hast Deine Kriterien und andere haben ihre. Auch hängt es davon ab, wie man sein Leben subjektiv bewertet. Schwer heißt nicht unbedingt, dass es für jeden deshalb nicht erstrebenswert ist. Schwer kann subjektiv trotzdem als schön empfunden werden.

B5illaebong


Ich glaube die Frage zielte darauf ab, warum es ausgerechnet der Islam sein muss, nicht z.B. eine friedlichere Religion wie der Buddhismus. Es ging nicht darum, warum überhaupt Religion.

Und ich denke, dass sich FP für den Islam entschieden hat, liegt schon ein Stück weit an ihrem Freund. Diese Aussage meine ich völlig wertfrei, will damit nicht sagen, dass sie dazu gedrängt wurde. Ich wage zu behaupten, wäre ihr Freund ein Christ, würde sie nicht zum Islam konvertierten. Aber auch das finde ich nicht negativ. Denn es liegt doch in der Natur des Menschen, sich ein Stück weit am Lebenspartner zu orientieren. Wenn er sie also an den Islam heranführte und sie es als positiv empfindet, dann ist es für sie vielleicht Grund genug. Ich finde es nicht richtig, diese Entscheidung zu kritisieren. Es ist ihre Sache und auch ihre Beweggründe mögen für andere nicht nachvollziehbar sein, solange sie dahinter stehen kann, sollte man es einfach akzeptieren.

Was ich in dieser Disskussion viel problematischer finde, ist dass tatsächlich kaum auf Argumente und Quellen eingegangen wurde, die den Islam kritisieren. Gerade wenn man etwas FÜR diese Religion tun will, sollte man sie auch hinterfragen und auf Argumente eingehen. Und ich hatte beim Lesen tatsächlich oft das Gefühl, dass nach jeder angegebenen Quelle, die die Brutalität und Ungerechtigkeit des Islams belegte, mit "Fingerzeig" auf andere Religionen, wie z.B. das Christentum im Mittelalter, reagiert wurde. Schade.

FKi/de2lxio


family

Was DU nicht verstehst, das nicht die Religion was dafür kann, deshalb entschuldigt sich auch keiner dafür.

family, ich glaube, du hast noch keine der angegebenen Adressen, die den Islam kritisieren, wirklich gelesen (du wolltest es wahrscheinlich nicht, es hätte deinen Traum stören können), sonst würdest du sowas nicht schreiben.

Du solltest erstmal lesen, was alles Mohammed angeblich von Allah ins Ohr geflüstert wurde, weil du das, wenn du konvertierst, alles glauben musst und nicht anzweifeln darfst, ich glaube, dass ist dir noch gar nicht bewußt.

Der Islam ist keine Blümchenreligion, der Islam ist in sich POLITISCH und gesellschaftlich absolut und daher besonders agitativ!!!

Du weißt das es etwas gibt was größer und mächtiger ist als du, vielleicht auch dein Schicksal in gewisse Bahnen lenkt. ich, für mich, denke das ich ihm (gott) zeigen möchte wie wichtig er mir ist, mit ihm reden wenn es mir nicht gut geht und ihn an meiner Seite haben wenn ich schöne Augenblicke erlebe, an denen er sich auch "erfreuen" kann.

Woher "weißt" du das? Mir hat sich kein Gott vorgestellt.

Außerdem möchte ich eher, dass, wenn es ihn geben sollte, Gott seine Finger aus meinem Schicksal läßt oder bist du so naiv zu glauben, dass, wenn du artig betest, dann wird er (oder doch eine "sie"?) dein Schicksal verbessern? Gott greift ein in die Geschicke der Menschen? Zuckerbrot oder Peitsche, wenn wir nicht parrieren?

Und wenns schon irgendein Gott sein muss, warum dann nicht einen heute etwas friedlicheren?

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