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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

pheace=fulJl


today

Aber Integration ist ein beidseitiger Prozess, den ich

--> da gebe ich dir völlig recht..

bislang nur als einseitig wahrnehmen kann

--> was genau hast du den beigetragen zur integration

T[heseuxs


Aber Integration ist ein beidseitiger Prozess, den ich

bislang nur als einseitig wahrnehmen kann.

Seh ich genauso. Auf Seite der Einheimischen ist die Toleranz und das Zugeständnisse machen bedeutend höher als auf Seiten der Zuwanderer.

Und wenn man sieht das einige Mitbürger bereits seit 20 oder 30 Jahren hier Leben aber kein Deutsch sprechen (wollen), dann bezweifel ich das überhaupt ein Interesse an einer Integration besteht. Was soll der Staat da machen? Zwingen kann er sie nicht, dafür müßte man wohl auch zuerst das Grundgesetz ändern...

fmamilyIportrUaixt


Können wir mal festlegen, wie der Faden weitergehen soll?

Wir fangen jetzt wieder mit einem anderen Thema an, der Integration. Das gehört nicht in den Islam, denn das hat eher was mit Deutschland zu tun und Gesetzen die sich, sicherlich, noch bilden werden. Jedoch steht im Koran nichts von integration in deutschland.

Um beim Thema Islam zu bleiben, was könnte man diskutieren, damit sich das Verständnis erhöht und wir ein ausgeglichenes pro contra verhältnis schaffen können?

Vielleicht können wir dahingehend aufklären, das bestimmte, vom hörensagen aufgefasste Sätze erklärt werden und vorurteile abgebaut werden können.

wir sind immer noch beim Thema Religion, keiner Integration!

pweac<ef>ull


Seh ich genauso. Auf Seite der Einheimischen ist die Toleranz und das Zugeständnisse machen bedeutend höher als auf Seiten der Zuwanderer.

--> mit zuwanderer wären dann aber alle gemeint.. auch italiener porugisen und tamilen.. ???

p7eapcevfulxl


family du hast zwar recht.. aber im moment versuchen die verschiedenen leute gerade position zu beziehen.. bzw. zu verstehen wer was und warum für eine position einnimmt.. zum beispiel die aussage von today

...Nun magst Du mir umgehend erklären, daß "WIR" es

den Ausländern, ... Muslimen viel zu schwer machen, gell..

zeigt eindeutig auf dass er nicht weiss woran er mit mir ist.. bzw.. mein statement davor zeigt deutlich dass ich keine ahnung habe was er eigentlich meint.. und die vielen zitate von theseus sind zwar alle hilfreich aber irgendwie kommt man da auch nicht weiter..

KNlexio


peacefull

das geht ja in richtung meiner frage wie will man in zukunft miteinander auskommen.. zuhause im stillen kämmerlein schimpfen.. oder statistiken über terorristen hervorziehen hilft da nämlich nur beschränkt.. oder einem muslim vorwerfen sie seien doch ein koran lesendes terroristenpack das in der freizeit ehrenmorde begehe hilft noch weniger..

Das problematische an Ehrenmorden ist, dass sie nicht unbedingt immer religiöse Ursachen haben, sondern traditionelle und das ist nicht dasselbe. Mädchen, die an sich liberale Eltern haben, die nicht sonderlich religiös sind, können genauso plötzlich mit einer Zwangsheirat konfrontiert sein, wie Mädchen aus strenggläubigen islamischen Familien - und das im Namen der Ehre. Ich habe gerade letztes Wochenende eine Sendung über Ehrenmorde [[http://www.zdf.de/ZDFde/einzelsendung/0,1970,2459775,00.html]]

[[http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,1872,2278079,00.html]]

[[http://www.serap-cileli.de/Home.htm]]

[[http://www.wdr.de/tv/frautv/archiv2004/f170304.phtml#A]] . Viele zwangsverheiratete Mädchen kommen aus der Türkei. Die Gesetzeslage ist allerdings so, dass sie 2 Jahre verheiratet sein müssen, damit sie überhaupt den Mann verlassen können. Die Wahl, die sie haben ist also - entweder bei einem Mann bleiben, der sie oft misshandelt und einsperrt oder zurück in die Türkei, wo sie ihres Lebens nicht sicher sind. Verlassen sie den Mann und bleiben in Deutschland, dann sind sie sich ihres Lebens auch nicht sicher und sie leben in ständiger Angst. Das Problem ist, dass es kaum Hilfsorganisationen gibt, die solchen Frauen helfen. Frauenhäuser sind dieser Problematik nicht gewachsen. Das wäre z. B. Hilfe von Seiten der Regierung aber die bleibt aus. Mädchen, die in Deutschland geboren sind, wie auch Neshe, haben dasselbe Schicksal. Dadurch, dass sie aber niemanden außer der Familie haben, gehen sie oft zurück, weil sie sonst komplett isoliert sind.

T;heseeus


und die vielen zitate...

Ich zitiere nicht, ich verfasse/vertrete meine eigene Meinung.

Tghepseus


Das Problem ist, dass es kaum Hilfsorganisationen gibt, die solchen Frauen helfen. Frauenhäuser sind dieser Problematik nicht gewachsen.

Es gibt eine Art Zeugenschutzprogramm in Deutschland für ausländische Frauen die ihre Familie/Religion verlassen möchten bzw. einer Zwangsheirat oder ähnlichem entfliehen wollen. Sie bekommen dann eine neue Identität und Hilfe vom Staat, damit sie sicher vor der Familie (und deren Rache) sind.

pjeaKceBfxull


hmm ich mach mal nen anfang

1) ich habe im prinzip nichts gegen den islam oder das christentum oder was auch immer für eine religion

2) ich hasse aber alle extremisten bzw. verdamme alle die die religionen benutzen um sich vorteile zu verschaffen oder kriege anzetteln..

3) ich glaube nur bedingt an bücher sei es bibel oder koran..

4) ich bin mit teilen der aktuelle auslegung und interpretation kommt derselben nicht einverstanden (zbp. stellung der frau..)

5) mir ist es völlig wurscht wie hoch der anteil an ausländer in meiner heimat ist (zurzeit haben wir 30 % in zürich.. dazu zählen auch deutsche :-/ ..)

6) ich bin gegen jede unterdrückung und kann demzufolge kopftücher.. ehrenmorde.. und alles andere was theseus ausgegraben hat nicht nachvollziehen und stehe da auf einer linie mit ihm

7) ich versuche nicht zu verallgemeinern.. das heisst ich schliesse nicht von einzelnen vorfällen auf eine ganze religion oder rassen

8) ich bin der meinung dass falls es im kleinen nicht funktioniert im grossen nimmer funktionieren wird..

9) ich denke ohne dass sich was in der mentalität der menschen ändert und ohne eine gewisse toleranz wird das zusammenleben in zukunft einiges härter..

T/heseZus


Ich weiß aber nicht genau...

...inwieweit das Angebot bekannt ist und angenommen wird.

paeace2full


theseus.. das fängt dan wohl mit der angst an.. und hört bei der sprachbariere auf :-/ .. grundsätzlich kann der schwächste sich am wenigsten gut weren

ATndreaxH1


Zur Integration gehört - aus meiner Sicht - auch, dass sich Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen näherkommen.

Erst wenn wir den Anderen kennenlernen können wir ihn besser verstehen.

Wenn unsere ausländischen Mitbürger sich aber in ihrer Freizeit nur mit ihren gleichsprachigen Freunden treffen, kann keine Integration erfolgen.

Die gegenseitigen Vorurteile bleiben so weiterhin bestehen!

Sie müssen sich unter uns und wir unter ihresgleichen mischen.

Es gibt genügend Interessen, die alle Menschen dieser Welt teilen.

Dazu gehört z. B. der Sport!

Hier könnte u. U. mehr getan werden.

i9l-inonno


Andrea

Dazu gehört z. B. der Sport!

Sport ist gut. Neulich haben sie hier Fußbal gespielt, Amateure, eine der Mannschaften war wohl eher türkisch, Türkspor oder wie die sich nennen.

Als der Schiedsrichter sich erlaubte, einen Türken nach einer Tätlichkeit vom Platz zu stellen, wurde das Spielfeld gestürmt :-)

Danach gab's eine nette Keilerei...

TIh[eseuns


Sie müssen sich unter uns und wir unter ihresgleichen mischen.

Da fängt es schon an. Du beziehst Dich jetzt zwar nur auf die freundschaftliche Basis, aber ich erweitere die Aussage mal auf die Ehe. Es gibt nur sehr wenige muslimischen Mädchen die einen "ungläubigen" Deutschen heiraten dürften. Im Gegenzug fordert man aber Toleranz und eine Multi-Kulti-Gesellschaft. Wie soll das gehen wenn nur eine Seite bereit ist sich zu vermischen?

Dazu kommt die übertriebene liberalität der Deutschen, weil man aufgrund der Geschichte Angst hat immer sofort als Nazi abgestempelt zu werden. Wenn ein deutscher Vater sagen würde: "Meine Tochter wird niemals einen Türken heiraten", dann würde man ihn sofort als Nazi betiteln. Wenn ein türkischer Vater aber sagt: "Meine Tochter wird niemals einen Deutschen heiraten", dann akzeptiert man das und nimmt es schulterzuckend hin.

Schadet zuviel einseitige Liberalität und Toleranz nicht auch das gemeinsame Zusammenleben?

AxndregaH1


Re.: il-nonno

Schade, denn zur Integration gehört auch das Verlierenkönnen!

Jemand sollte denen die Ohren lang ziehen!

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