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Kann mir ein Moslem hier mal erklären, was auf einen zukommt?

igl-4nonnxo


Andrea

Jemand sollte denen die Ohren lang ziehen!

Wem?

Die Aborigines hier haben sich gefreut, daß es endlich mal wieder zünftig zugegegangen ist. Früher sei das nichts Ungewöhnliches gewesen...

aYbu 3dawuxd


kleio

Ich finde, es müsste sehr viel getan werden. Aufklärung gehört dazu. Wie würde diese Aufklärung aber am besten für beide Seiten gestaltet sein müssen? Welche Bedürfnisse haben Muslime - welchen Rahmen bietet das demokratische System und was wäre eine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung? Welche Schritte können beide Seiten aufeinander machen? Aus staatlicher Sicht hieße es ganz einfach, finanzielle Mittel aufzubringen, dass überhaupt ein aufklärender Unterricht stattfinden könnte. Aber auch das wäre meiner Meinung nach der zweite Schritt. Der erste wäre einfach der, dass diese Mauer der gegenseitigen Ausgrenzung abgebaut wird und wer macht den ersten Schritt?? Wohl keiner. Das wird aber langfrisitg zu weitaus eklattanteren Situationen führen, als sie schon heute zu sehen sind

ich möchte mich doch einmal kurz zu wort melden.

liebe kleio

um auf den 1. schritt einzugehen, wir gehen auf unsere nachbarn ein und bieten allen interessierten an uns zu besuchen, und fragen zu stellen es werden handzettel verteilt und änliches unm darauf aufmerksam zu machen. es gibt die interreligiösen tagungen, wir gehen in die schulen und einiges mehr.

der 2. schritt wird auch getan der staat, respektive das BdI unterstützt die tagungen mit finaziellen mitteln.

mfg

a;bu d1awxud


theseus , bonna swann

In den Diskussionen über andere Religionen haben die Leute dagegen eigene Fehler eingeräumt und konnten/können auch offen darüber reden.

Im Islam geht das komischerweise nicht. Alles was von Mohammed kommt kann ja nur richtig sein...?

natürlich habe hier auch schon fehler eingeräumt.

...scheinbar besteht wenig Interesse daran etwas zu ändern.

natürlich besteht interresse . sonst wären wir hier nicht in diesem faden und würden unds mit euch auseinandersetzen.

mfg

a$bur zdawxud


bonny swan natürlich

f~amilQyporCtraixt


Die Wahl, die sie haben ist also - entweder bei einem Mann bleiben, der sie oft misshandelt und einsperrt oder zurück in die Türkei, wo sie ihres Lebens nicht sicher sind.

Das tut mir in der seele weh. Wenn ich denke das ich in so einer Situation stecken würde, ich wüsste auch nicht wer mir helfen könnte. ich denke das, gerade wegen der Ehrenmordgeschichten, die Ämter oft hilflos sind und gar nicht wissen wo sie anfangen soll.

Auch wenn es zeugenschutzprogramme gibt, die kosten auch und unser Land nimmt einen erst ernst, wenn es um die "Wurst" geht, sprich wenn einem wirklich sichtbar wehgetan wird, selbst dann warten sogar polizisten meist ab. Danach, könnte es, zu spät sein.

Wie du schon sagst

Das Problem ist, dass es kaum Hilfsorganisationen gibt, die solchen Frauen helfen. Frauenhäuser sind dieser Problematik nicht gewachsen. Das wäre z. B. Hilfe von Seiten der Regierung aber die bleibt aus.

Ich denke auch das durch bestimmte Geschichten, die Angst sehr groß ist selbst auch mit solch einer kopflosen Gewalt konfrontiert zu werden und dann vogelstraußprinzip herrscht. das meine ich jetzt nicht allgemein, aber ich habe es schon oft so gehört.

Bei, ich nehme mal türken als beispiel, solchen Familien gilt auch das man sich nicht einmischt. selbst wenn die eine familie von der anderen weiß, es wird sich einfach nicht eingemischt, obwohl man einer der wenigen wäre, die dort helfen könnten und leider auch die einzigsten sind, die je was mitbekommen könnten.

Einige Fälle werden offen ausdiskutiert, es gibt auch Erfolge, aber ich will gar nicht wissen, wie viele nachbarn ich habe, die so leben.

Ich würde mich sehr gerne engagieren, um diesen Frauen zu helfen. Jedoch müsste vom Staat irgendeine hilfe kommen, damit man selbst einen schutz bekommt, sollte es doch mal eskalieren.

@peaceful

Zu punkt 1 und 2 stimme ich dir zu, jedoch kann man sich auch einen Vorteil beschaffen, der durchaus positiv ist. Man kann zur Ruhe finden und sich selbst finden, eine Stärke erfahren, die man nur durch religion erhalten kann. aber ich denke das hast du ausgeschlossen und nur die negativen, meinetwegen auch finanziellen oder politischen (negativ) vorteile gemeint.

Punkt 3 und 4 schmeiße ich mal zusammen, für mich ;-).

ich denke das ich mich nur mit gewissen teilen abfinden kann, weil ich die anderen (die ich nicht kenne) noch für mich interpretieren muss um dann zu wissen ob ich dahinter stehe oder nicht.

Zu Punkt 5-9 stimme ich dir vollkommen zu.

AndreaH

Wenn unsere ausländischen Mitbürger sich aber in ihrer Freizeit nur mit ihren gleichsprachigen Freunden treffen, kann keine Integration erfolgen.

Die gegenseitigen Vorurteile bleiben so weiterhin bestehen!

Sie müssen sich unter uns und wir unter ihresgleichen mischen.

Es gibt genügend Interessen, die alle Menschen dieser Welt teilen.

dasselbe kann man auch von den "Deutschen" (wen auch immer man da mit einbezieht) behaupten. beide Seiten verhalten sich nicht immer korrekt. Jedoch ist es falsch da von fehlerhafter Integration zu reden. Wir könnten ebenso auf sie zugehen, wie sie auf uns. Das ist gehüpft wie gesprungen. Sicherlich spielt das sprachverständnis auch eine rolle, jedoch gibt es genug Muslime die hier seit Jahrzenten leben, auch gut deutsch können, aber trotzdem einfach nicht miteinbezogen werden und somit widerum die Integration fehlt.

Ich kenne beispiele aus der Schule, wobei das alter auch eine rolle spielt. bestimmte mädls, wurden einfach nicht einbezogen. sei es wegen des kopftuches oder einfach nur des "Fremden" wegens. ich war mit einer dieser mädls sehr gut befreundet, schade nur das sich das verlaufen hat durch klassenwechsel etc.

Danach gab's eine nette Keilerei...

Kenne ich aber generell beim Fußball, erst recht wenn mehrere Freunde anwesend sind, und ihre Mannschaft benachteiligt wurde ;-)

Die Aborigines hier haben sich gefreut...

;-D achso?!?

Aufklärung gehört dazu. Wie würde diese Aufklärung aber am besten für beide Seiten gestaltet sein müssen?

ein wichtiger Satz. jedoch müsste auf beiden Seiten eine gewisse Offenheit herrschen, die (wie wir erlebt haben) oftmals nicht gegeben ist. Wir können wir diese barriere verkleinern, wenn nicht gar vernichten? aber da denke ich eher an verkleinern. ;-) wäre schon ein Anfang.

und wer macht den ersten Schritt?? Wohl keiner.

Hmm, wie sagt man so schön? Packen wa's an!

Vielleicht wird ja mal mehr daraus. Ich denke aber das wir schon einen Schritt nach vorn gemacht haben. Hier wird auch schon wieder ruhiger diskutiert, das gefällt mir.

Ein Schritt nach vorn wäre auch, wie peaceful schon gesagt hat,

7) ich versuche nicht zu verallgemeinern.. das heisst ich schliesse nicht von einzelnen vorfällen auf eine ganze religion oder rassen

und

6) ich bin gegen jede unterdrückung und kann demzufolge kopftücher.. ehrenmorde.. und alles andere was theseus ausgegraben hat nicht nachvollziehen und stehe da auf einer linie mit ihm----> nur zu einseitig, sollte es nicht wieder werden.

Wir kennen diese Geschichten, sollten versuchen herauszufinden ob wir überhaupt helfen können und vielleicht nicht nur einfach dagegen sein, sondern auch Taten sprechen lassen, in form von Unterstützung bestimmter organisationen, die das zu Unterbinden versuchen.

Wir können ständig den Teufel an die Wand malen, aber das wird das bild nicht verändern und wir treten ewig auf derselben stelle.

Liebe Grüße

fhamily!porOtrait


@ dawud

schön dich auch wieder hier zu sehen

Hört sich auf jeden Fall gut an, was du angeführt hast

*:)

K5lei:o


familyportrait

Um beim Thema Islam zu bleiben, was könnte man diskutieren, damit sich das Verständnis erhöht und wir ein ausgeglichenes pro contra verhältnis schaffen können?

Ist denn Verständnis für den Islam wichtig für das Zusammenleben? Da könnte ich genauso frage, ist Verständnis für das Christentum oder andere Religionen wichtig?? Wenn Du mit Verständnis meinst, dass ich nachvollziehen kann, wer woran glaubt – so ist das kein Problem. Es hat jedoch nichts mit Verständnis zu tun, ob man einen anderen Glauben akzeptiert oder nicht. Das hieße, ich habe nur Verständnis für Dinge, die ich genauso sehe oder solche, die ich nachvollziehen kann und so denke ich nicht. Mir persönlich ist es völlig egal, ob jemand an Gott glaubt oder nicht. Ich selbst glaube weder an einen christlichen, noch einen anderen Gott. Ich habe aber kein Problem damit, wenn jemand anders an Gott glaubt. Für mich gibt es da keinen Zusammenhang und nicht unbedingt eine Auswirkung auf das Zusammenleben. Ich finde auch, dass dieser Religionskampf oder Weltanschauungskampf nicht unbedingt damit zu tun hat, woran andere glauben, sondern, dass sie nicht daran glauben, woran eine Mehrheit glaubt. Die Religion ist meiner Meinung nach der "Aufhänger", um andere eines "besseren" zu belehren und dazu wird nicht nur Religion missbraucht. Das ist überall zu beobachten. Die Mehrheit hat recht und alles andere hat am besten gar nicht zu existieren. Es ist doch egal, um welchen Glauben es geht. Das, was die Allgemeinheit als absolut ansetzt, hat befolgt zu werden. Ich sehe das Problem nicht darin, woran geglaubt wird, sondern in der absoluten Abwehr, andere Denkweisen als gleichwertig anzusehen. Nachdem wir in einem Rechtsstaat leben, spielt es keine Rolle, wer woran glaubt, sofern die Religion die allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen nicht verletzt. Mir ist es völlig "schnurz", in wessen Namen gesetzliche Bestimmungen verletzt werden – kriminell ist kriminell und hat in meinen Augen bestraft zu werden. Es herrscht Glaubensfreiheit und jeder kann glauben, woran er will, nur darf dieser Glaube die gesellschaftlichen Normen nicht gefährden. Dazu gehören selbstverständlich Ehrenmorde, Kopftuch, Vergewaltigung in der Ehe, Zwangsehen, - einfach alles, was die persönliche Freiheit von Menschen betrifft. Solange sich das mit der Religion vereinbaren lässt, soll jeder glauben, was er will. Es geht aber nicht an, dass wir endlich halbwegs die christliche Religion von den Gesetzen getrennt haben und jetzt eine andere Religion versucht die Gesetze zu untergraben. Darin sehe ich das Problem, denn extremistische Gruppen wollen genau das.. Ich finde auch nicht, dass dieses Problem unbedingt von Integration zu trennen ist, obwohl es natürlich ähnlich Problematiken bei Einheimischen gibt, aber auch da ist das Problem das Stichwort Integration. Damit ist für mich das Problem Integration auch nicht nur auf eine andere Religion oder auf eine fremde Landeszugehörigkeit zurückzuführen, also stellt sich für mich wieder die Frage, was denn mit diesem Wort "Integration" nicht stimmt und ob es nicht doch eine "Assimilation" ist, das sich natürlich niemand gefallen lässt, egal ob Einheimische oder nicht und egal, ob es sich um Religion, Weltanschauung oder Geschmack geht. Somit bleibt für mich die Problematik im zwischenmenschlichen Miteinander zu suchen.

KXleixo


abu dawud

ich möchte mich doch einmal kurz zu wort melden.

liebe kleio

um auf den 1. schritt einzugehen, wir gehen auf unsere nachbarn ein und bieten allen interessierten an uns zu besuchen, und fragen zu stellen es werden handzettel verteilt und änliches unm darauf aufmerksam zu machen. es gibt die interreligiösen tagungen, wir gehen in die schulen und einiges mehr.

der 2. schritt wird auch getan der staat, respektive das BdI unterstützt die tagungen mit finaziellen mitteln.

Das finde ich absolut klasse! Es gibt nun größere völlig isolierte Muslims, die aus den verschiedensten Gründen keine Co-Existenz anstreben. Hast Du eine Idee, wie man das ändern könnte? Was könnten Nicht-Muslime tun? Wodurch könnte man jene Muslime zu einem Umdenken bewegen, die nicht auf Nicht-Muslime zugehen??

T>oday


@Kleio

Was könnten Nicht-Muslime tun? Wodurch könnte man jene Muslime zu einem Umdenken bewegen, die nicht auf Nicht-Muslime zugehen??

HALLO! ... warum sind stets wir Nicht-Muslime (Anmerk.: die Bezeichnung als solche mir Schauder über den Rücken jagt!) in der Pflicht?

Auch Muslime ich in der Pflicht sehe - wenn diese nicht durch Einsicht zu gewinnen ist, so haben sich schon finanzielle Einschnitte oder Begrenzungen von Vergünstigen als hilfreich erwiesen. Letzlich werden auch wir "Nicht-Muslime" durch Gesetze, wie das ADG, zu einem Einstellungswandel gezwungen.

KJleixo


Today

Wir diskutieren gerade darüber, was von beiden Seiten getan werden könnte. Ich schlage vor, Du liest Dir den Faden durch, damit Du weißt, welche Argumente schon gebracht wurden.

TGodaxy


@Kleio

Nein, meine Anmerkung durchaus passend ist, wenn gefragt wird, was von beiden Seiten getan werden könnte. Die eine Seite hat bereits viel getan und nun ist es Zeit, die andere in die Verantwortung zu nehmen.

Ktleixo


Today

Nein, meine Anmerkung durchaus passend ist, wenn gefragt wird, was von beiden Seiten getan werden könnte. Die eine Seite hat bereits viel getan und nun ist es Zeit, die andere in die Verantwortung zu nehmen.

Wenn Du das so siehst, ist das in Ordnung. Ich bin bei einem anderen Ansatz.

TPoduaxy


@Kleio

Ich bin bei einem anderen Ansatz.

Ja, ... dies habe ich durchaus bemerkt. Dieser Ansatz jedoch über Jahre versucht wurde und keinen Erfolg gezeigt hat. Zu sagen, daß man diesen Ansatz verstärken müsse, weil zu wenig getan wurde, halte ich eben für die falsche Folgerung aus dem Mißerfolg.

Ich bin an dem Punkt, daß ich einfordere.

Und sieh's 'mal so: wer nimmt den Fremden wirklich ernst;

jener, der den Fremden ohne Hinterfragen alles erleichtert

oder aber jener,

der den Fremden auch kritisch sieht und einfordert, weil er sich

mit diesem auseinandersetzt.

T`hepseuxs


Ich sehe das auch so wie "Today". Wie mehrfach bereits schon erwähnt wurde ist die Mischehe ein sehr gutes Beispiel. Man fordert nur, aber möchte selbst nichts geben. So kann man nunmal nicht durch's Leben gehen und so wird ein friedliches Zusammenleben nicht funktionieren...

Wir können ständig den Teufel an die Wand malen...

Wer den Teufel an die Wand malt, spart Tapete.

Kjlexio


Today

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Du von mir willst ???

Ich bin beim Ansatz, welchen Schritt könnten beide Gruppen aufeinander zugehen?

Du hingegen gehst von dem Punkt aus, dass einer der Gruppen schon genug getan hat. Das ist ja auch in Ordnung und es steht Dir auch frei Deinen Standpunkt darzulegen. Für mich sind es zwei völlig verschiedene Ausgangspunkte. Ich bin der falsche Ansprechpartner.

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