» »

Beziehungsunerfahren (25J) -Ein Makel?

jxow hat die Diskussion gestartet


Stört es euch, wenn ihr jemanden kennenlernt(25Jahre oder mehr), der bisher keine richtige Beziehung hatte?

Im Berufsleben hat man ohne Erfahrung momentan keine Chance, aber wie siehts im Beziehungsleben aus?

Schreibt mal was!!!

Antworten
KXleixo


jow

Soetwas gibt es gar nicht wirklich. Du hast doch Beziehungen, oder? Beziehungen funktionieren auch mit einer Partnerin nicht anders, als mit anderen - man sucht eine gemeinsame Lösung und das, weil es beide wollen.

vmannni


Hallo jow,

also mich persönlich würde das nicht stören...

Gut, ist vielleicht ein bißchen ungewöhnlich, kommt allerdings auch auf die Umstände an!

Hattest du (es geht doch um Dich oder?) keine Bzeiheung weil du keine wolltest, Dich also ausleben wolltest? Oder hat es einfach nie gepasst? Oder hast du allgemein mit Frauen keine Erfahrung?

Wenn ich jemanden kennen lerne, der 25 ist, nie eine Beziehung hatte, dafür jedes We ne andere im Bett und insgesamt schon 22 "hatte", dann kommt das sicher nicht gut an... ;-)..Aber ansonsten sehe ich da kein großes Problem...

Wie ist das denn bei Dir?

dvisapppointDed uby xlife


Netter Satz.....

Gut, ist vielleicht ein bißchen ungewöhnlich, kommt allerdings auch auf die Umstände an!

Und bevor gefragt wird, mir stellt sich momentan die gleiche Frage......weil ich es mit 26 bis jetzt auch nicht auf die Kette bekommen habe, mal ne (Partnerschafts)-Beziehung zu haben.

So long..............

v/anxni


@disappointed of life

Ich hoffe ich bin Dir mit dem Satz jetzt nicht auf die Füße getreten... :-/

Woran lag es Deiner Meinung, dass du bisher keine feste Partnerschaft hattest?

Erzähl doch mal ein bißchen...

KWlexio


disappointed by life

Und bevor gefragt wird, mir stellt sich momentan die gleiche Frage... weil ich es mit 26 bis jetzt auch nicht auf die Kette bekommen habe, mal ne (Partnerschafts) -Beziehung zu haben.

So long....

Findest Du nicht, dass dieser Satz unlogisch ist? Alleine kann man ja auch keine Beziehung "hinbekommen" - dazu gehören zwei. Es gibt so viele Beziehungen in denen sich einer abstrampelt und der andere nur nimmt, aber für meine Begriffe ist das keine Beziehung sondern Ausnutzen. Wenn Du es also bisher geschafft hast so einer Beziehung aus dem Weg zu gehen, dann kann ich Dir dazu nur gratulieren. Ich weiß schon, dass man sich eine Beziehung wünscht, aber es hängt halt auch davon ab unter welchen Bedingungen. Auch ich gehe keine Beziehungen ein, wenn sie nicht gegenseitig sind. Es gehören halt immer zwei zu einer Beziehung.

dfisapcpoin#tEed b;y life


@kleio

ochh nööö ... wir sind schon wieder der gleichen Meinung... aber dann lass es mich umformulieren um mal vom "ich hab es" wegzukommen und deutlicher zu machen. Woran liegt es dann, daß es ein paar Mio. vielleicht sogar Mrd. Zweibeiner hinbekommen miteinander eine (Partnerschafts) -Beziehung zu führen und bei mir es eben nicht oder sagen wir besser bisher nie funktioniert hat, daß der 2. dazugehörige Teil darauf eingegangen ist. Da kommen einem dann wirklich Zweifel... wie "normal" (jaja ich weiß es gibt keine allgemeingültige Definition) man eigendlich ist, ob es wirklich zu einem Makel wird UND ob man vielleicht nicht beziehungsfähig ist.

@vanni hast PN

vVa{nni


@dissapointed

ob man vielleicht nicht beziehungsfähig ist.

Das kannst du eigentlich nur wissen, wenn du wenigstens schon mal ansatzweise eine Beziehung hattest bzw. mehrere gescheitert sind. Nicht aufgeben!

-Hast PN!

v=an\ni


Sorry "disappointed" meine ich natürlich... ;-)

Kyleoio


disappointed by life

ochh nööö... wir sind schon wieder der gleichen Meinung.....

Ist das ein Vorwurf?? ;-D ;-D

aber dann lass es mich umformulieren um mal vom "ich hab es" wegzukommen und deutlicher zu machen.

Das war ja auch nicht als Angriff oder böse gemeint. :-D Es wird ja allgemein auch so ausgedrückt. Ich finde nur, wenn man sich dessen bewusst wird, in welcher Form das "normalerweise" ausgedrückt wird, dann sagt das schon sehr viel aus - auch was oft vorausgesetzt wird. Leider haben dann viele Menschen ein Gefühl, dass sie Losser oder ähnliches sind, oder gar, dass sie einen Kampf verloren haben, weil sie es nicht "hinbekommen" oder hinbekommen haben. In dieser Art Beschreibung geht es irgendwie nicht mehr um die Bedürfnisse und Gefühle von zwei Menschen in einer Beziehung, sondern da wird Beziehung als "Leistung" deklariert und viele drücken das auch durch, egal wie unzufrieden sie sind.

Woran liegt es dann, daß es ein paar Mio. vielleicht sogar Mrd. Zweibeiner hinbekommen miteinander eine (Partnerschafts) -Beziehung zu führen und bei mir es eben nicht oder sagen wir besser bisher nie funktioniert hat, daß der 2. dazugehörige Teil darauf eingegangen ist. Da kommen einem dann wirklich Zweifel... wie "normal" (jaja ich weiß es gibt keine allgemeingültige Definition) man eigendlich ist, ob es wirklich zu einem Makel wird UND ob man vielleicht nicht beziehungsfähig ist.

Ich kann das gut nachvollziehen, denn diese Gedanken habe ich mir früher auch oft gemacht. Als ich dann genauer in diese Beziehungen geschaut habe, hatte ich meine Antwort. Es fängt ja schon damit an, dass man sich mit anderen vergleicht, obwohl man einzigartig und damit unvergleichbar ist und damit geht es aber übergangslos in das über, was dann als "Makel" verbreitet wird. Gesellschaftlich ist es - auch wenn es sich doch geändert hat, aber immer noch sehr verbreitet - die "Norm", dass "man" eine Beziehung haben "soll", aber genauso wie diese Beziehung auszusehen hat und wenn man das versucht zu erfüllen, dann bleiben die Bedürfnisse von sehr sehr vielen Menschen auf der Strecke. Sie leben unzufrieden in Beziehungen, die gar nicht ihren Vorstellungen entsprechen, sie stehen aber unter so einem Druck und sind derart durch ihre Konditionierung geprägt, dass sie davon überzeugt sind, das machen zu müssen. Das finde ich unglaublich schade. Der innere Konflikt ist ja da und bleibt auch bestehen und wird mit zunehmendem Alter auch immer schlimmer, aber nachdem sie sich mit der "Norm" vergleichen, kommen sie erst sehr spät oder gar nicht aus diesem Konflikt heraus. Ich müsste ständig an mir zweifeln, wenn ich mich mit anderen vergleichen würde!;-D Aber sogar wenn man vergleicht: Was spielt es denn bei einer Lebenserwartung von über 70 Jahren eine Rolle, dass man noch mit 25 oder 30 oder mehr keine Beziehung hatte, vorausgesetzt man will überhaupt eine Beziehung eingehen und wenn, dann sollte man die schon selbst definieren und nicht von anderen definieren lassen, sprich vorschreiben lassen und was Beziehungsfähigkeit betrifft, so hängt es auch davon ab, ob man generell keine Beziehungen führt oder eben nur keine partnerschaftliche. Außerdem, wo steht denn geschrieben, dass man Beziehugnen führen muss? Es gibt Menschen, die einfach lieber allein sind. Wenn ich mir ansehe, wie viele Menschen sich in Beziehungen flüchten, weil sie nicht allein sein können, dann weiß ich nicht, ob das für die Beziehung spricht. Letztlich ist es doch egal ob mit oder ohne Beziehung, solange es den eigenen Bedürfnissen entspricht.

d:isapp2ointed< byx life


@Kleio

schön formuliert....macht immer wieder Spass mit dir zu reden und zu diskutiern, aber genau da

solange es den eigenen Bedürfnissen entspricht.

kommt dann "das Problem". Ich hatte lange Zeit ( ich sag mal mit 16 bis 20-22 Jahre ) auch kein Bedürfniss eine Beziehung haben "zu müssen" ( von der Gesellsxchaft her ;-D ). Eben weil ich kein Bedürfniss hatte, selbstbewusst genug war mich gegen die gesellschaftliche Konditionierung zu wehren und keine Veranlassung sah dies zu ändern war es auch "kein Problem". Aber in dem Moment wo es nicht mehr freiwillig, also gegen die eigenen Bedürfnisse ist, da kommen die Zweifel, zumindest wenn sich der Zustand über eine gewisse Zeit streckt, die man für sich selbst als zu lang erachtet. Mit dem Vergleichen ist alles realtiv, man wird überall verglichen, Schule, Job, sportliche Aktivitäten, sexuelle Attraktivität....einfach überall von allen möglichen Leuten oder Institutionen...sagen wir von der Gesellschaft. Ich denke grade darüber nach wie sowas auf emotionaler Ebene von Statten geht.

Eine Beziehung nur um der Beziehung Willen bringst nicht....Full ACK, flüchten vor der Einsamkeit kann ich inzwischen Verstehen...war früher auch nicht so. Diese Hardcore "ich-brauch-was-neues-denn-mein-freund-hat-mich-vor-2-wochen-verlassen" Einsamkeitsphobiker kann ich auch leiden wie Fußp**z. Aber irgendwann sehnt man sich geradezu nach Nähe........ich zumindest.

Es ist nichts anderes als wenn man mit 40 plötzlich doch noch den Führerschein machen will, weil man ihn JETZT doch braucht und nachdem man das 3 mal die prüfung verkackt hat erkennt, daß irgendwas nicht stimmt. Nur daß man beim Führerschein eine Prüfung ( 1 theoretisch / 1 praktisch ) macht und danach eben genau weiß, wo und warum man es nicht gepackt hat. Auf emotionaler Eben ist das leider alles andere als so trivial.

Und da kommt einem der Gedanke wieviel Einfluss eben dieses NICHT-Erreichen eines Zustandes den man gern möchte, auf seine Umgebung und "potientielle Kandidatinnen" hat. Wobei wir wieder beim Thema wären.

Makel oder nicht.....

Auf weitere Antworten gespannt............

SXMB


Man kann das nicht pauschalisieren - nur weil man keine Beziehung hatte heisst das noch lange nicht dass man keine Erfahrung auf dem Gebiet hat,ich würd es nicht als "Makel" sehen wenn mein Freund noch nie eine hatte. Im Gegenteil, es kann einen gewissen Reiz ausmachen, mit ihm dieses Neuland zu betreten.

Ausserdem hab ich auch erst jetzt mit 25 meinen ersten festen Freund. Es ging mir halt wie so vielen - entweder wollten die Jungs und ich nicht oder umgekehrt. Viele meinten, dass kann doch nicht sein dass du noch nie einen Freund hattest und die wohlmeinenden Verwandten (ach Mädel, wie schauts den aus in der Liebe?) hatte ich auch über aber ich hab halt gedacht, irgendwann klappts bei mir auch, einfach locker bleiben...

anpistogrxamma


@Kleio

Was spielt es denn bei einer Lebenserwartung von über 70 Jahren eine Rolle, dass man noch mit 25 oder 30 oder mehr keine Beziehung hatte,

Für manch einen Menschen, für Dich (?), mag es keine Rolle spielen. Aber ich kann nachvollziehen, dass es für manch anderen, für mich auch, durchaus eine Rolle spielt. Man kann nicht in jedem Lebensalter alles nachholen, was man gern erlebt hätte. Hab ich als Teenager diese ersten zarten Gehversuche mit einem gleichaltrigen Mädel nicht erlebt, ist der Zug halt abgefahren. Das gilt für jede Lebensphase allein schon deshalb, weil ich selbst ihr entwachsen bin. Ich kann zwar mit 35, mit 40 eine Beziehung zu einer 22jährigen Studentin haben. Aber das wird nie die Beziehung sein, die ich mit einer 22jährigen Studentin gehabt hätte, wenn ich selbst erst Mitte 20 und Student gewesen wäre. War ich in dieser Phase, Anfang, Mitte 20 und Student eiwg Single, dann hilft mir meine Lebenserwartung von weit über 70 nichts. Das hole ich nicht nach. Jetzt könnte man einwenden, dass ja ohnehin alles ganz individuell ist. Aber bestimmte altersspezifische und auch lebensabschnittsspezifische Typisierungen gibt es auf jeden Fall.

BFut[ch


@apistogramma

Ich kann zwar mit 35, mit 40 eine Beziehung zu einer 22jährigen Studentin haben. Aber das wird nie die Beziehung sein, die ich mit einer 22jährigen Studentin gehabt hätte, wenn ich selbst erst Mitte 20 und Student gewesen wäre.

Interessant. Darüber habe ich mich gestern mit einem Freund unterhalten, als ich ihm ein paar Fotos aus meinem Leben zeigte. Als wir zusammen studiert haben, hatte ich einige kürzere und zwei längere Beziehungen. Als wir uns die Frauen so ansahen, meinte er nur so nebenher: "Och schade, ich hatte damals keine Freundin." Darauf hin meinte ich: "Aber jetzt hast du doch eine und die Beziehung läuft gut. Sei doch froh." (Was ja auch stimmt.)

Nur, er hatte die Freundin nicht zu der lockeren, schönen, unbefangenen, unkomplizierten Studentenzeit, sondern jetzt, wo er fast 30 ist und jeden Tag einer festen Arbeit mit 8 h nachgeht. Ich finde auch das ist ein himmelweiter Unterschied.

Grüße,

a,pisstogrPamxma


Haargenau das meine ich.

Er ist zwar froh über sein heutiges Glück. Aber das kann ihm doch dieses Versäumte, was der Butch eben auch hatte, neben dem heutigen Butch-Sauna-Glück ;-), nicht ersetzen. Ich glaube, dieses Gefühl, etwas verüasst zu haben, wird vielleicht mit 70 wegen Alzheimer nicht mehr so schwer wiegen. Aber mit der heutzutage hohen Lebenserwartung hat es nichts zu tun.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beziehungen oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Psychologie · Erziehung · Sexualität · Homo, Hetero, Bi


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH