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Wie, wann und wo soll ich ihr sagen, dass ich sie liebe?

dleadmxau5


@ turn

Ich habe gestern Morgen begonnen, den Faden mit Spannung zu lesen und bin soeben fertig geworden. Einige Posts habe ich flüchtig überlesen aber die wichtigen alle mitbekommen (lief nicht sehr viel auf der Arbeit) :-D

Echt scheisse was da alles passiert ist. Es klingt komisch und wurde hier auch schonmal erwähnt aber was dich nicht umbringt, macht dich stärker. Und ausserdem... Wer das Saure nicht kennt, wird niemals in den Genuss des Süssen kommen. Du hast das Saure jetzt schon einige Male durchgemacht. Halte die harte Zeit durch, lenk dich ab, such nach einem neuen Hobby... Und bevor du es überhaupt registriert hast, steht da wieder was Süsses vor dir :) Ich wünsch dir auf jedenfall alles Liebe und Gute. Symphatisch bist du mir geworden in den 4 Jahren deines und 2 Tagen meines Lebens ;-) Hau rein!

Tturnoxver


Ich finde eher bedenklich, dass du den Sinn des Lebens verloren hast

Naja, das hängt wohl hauptsächlich vom nächsten Punkt ab:

generell den Glauben daran, dass es sowas wie Liebe überhaupt gibt

Ich denke man macht sich da was vor, wenn man glaubt, dass über die erste Anziehungsphase zwischen zwei Menschen, die wir dann im allgemeinen als "verliebt sein" bezeichnen, noch etwas kommt, dass man als Liebe bezeichnen kann. So wie ich das sehe (und auch selbst erfahren musste), ist "Liebe" nur ein schönes Wort, dass man benutzt, weil alle anderen Begriffe, die den Zustand in einer langjährigen Beziehung jedoch eigentlich besser beschreiben würden, nicht besonders positiv klingen. Um es aber gleich von vorne herein zu sagen: ich will hier niemanden von meiner Sichtweise überzeugen, da ich sie selbst ja nicht toll finde. Also bitte hört hier auf zu lesen, wenn ihr leicht zu beeinflussen seid- ich will später nicht die Schuld an euren Depressionen haben.

Im Prinzip ist der Mensch schließlich ein Säugetier und in seiner wichtigsten Funktion, nämlich der Arterhaltung, genauso von seinen Urinstinkten getrieben, wie es auch Hunde, Kühe und Affen sind. Was braucht es also zur Fortpflanzung? Naja, zuerst einmal braucht man ein Männchen und ein Weibchen, die sich anziehend finden. Dieser Prozess lässt sich übrigens biochemisch beschreiben. Gut, nachdem sich die beiden gepaart haben, kommt die Schwangerschaft. Auch in dieser Zeit ist es rein evolutionsbedingt sinnvoll, wenn Mann und Frau noch aneinander hängen, denn das schwangere Weibchen muss ja beschützt und gefüttert werden. Selbst wenn das Kind dann auf der Welt ist, sollten beide noch für eine gewisse Zeit aneinander gebunden sein, damit wirkich sicher gestellt ist, dass der Nachwuchs auch überlebt.

Sobald das jedoch geschehen ist, gibt es keinen, für die Arterhaltung, guten Grund mehr, warum dieser Mann und diese Frau noch weiter gemeinsame Wege gehen sollten. Nein, es ist, rein genetisch gesehen, sogar besser, wenn sich beide wieder andere Partner für das nächste Kind suchen würden. Und zack, ist dieses Verliebtheits- Gefühl verschwunden... und das ist ganz natürlich!

Natürlich haben wir Menschen uns mit den Jahren verändert. Es wurden Gründe erfunden, warum man die Partnerschaft doch aufrecht erhalten sollte. Zuerst spielte die Kirchen eine große Rolle, dann war vor allem die Frau noch eine lange Zeit so abhängig vom Ehemann, dass eine Scheidung nicht in Frage kam. Heute sind es in der Regel gesellschaftliche Zwänge oder die Medien, die uns einreden, dass es so sein muss, dass man ein Leben lang zusammen bleibt. Doch schaut euch doch mal in eurem Umfeld um: wie viele Beziehungen hielten genau für den oben beschriebenen Zeitraum, also etwa 4-7 Jahre... wenn überhaupt?

Für mich ist "Liebe" das Unwort des Jahres. Man sollte nach einer gewissen Dauer der Beziehung besser von Trägheit, Abhängigkeit oder Verlustangst sprechen. Damit würde man sich zumindest nicht selbst belügen. So sehe ich die ganze Geschichte. Und nochmal zur Erinnerung: Ich hasse diese Sichtweise! Ich war glücklich als ich es noch anders gesehen habe, doch speziell in letzter Zeit und vor allem durch meine eigenen Erfahrungen, habe ich es so oft erlebt, wie Beziehungen nach genau diesem Muster abliefen und dann in die Brüche gingen. Warum sich also etwas vor machen?

So, ich hoffe ich habe euch nicht den Tag vermiest! Zumindest wünschen ich euch einen schönen!

SichwarTzer<Geisxt


"Meinen Segen habt ihr!"

Dann gibts von mir mal wieder ein Update!!!

Ich hab das Wochenende mal genutzt und mir den Rat von jemandem geholt, der glaub ich nicht wirklich damit gerechnet hat, dass ich auf sie zukomme und zwar von der besten Freundin meiner Herzdame.

Sie hat mir genau das geraten, was ich mir auch schon dachte... dass ich ihr erstmal Zeit zum atmen lasse immerhin ist ihre 3 jährige Beziehung erst seit Juni vorbei. Verständlich... will sie ja auch nicht drängen!!!! :)z

Sie hat mir auch erzählt, dass sie sich über die "Andeutungen" und meine "Liebste" sich wohl schon denkt, dass das nicht einfach nur daher gesagt ist. Sie hat mir auch geschrieben, dass es ja wohl schon ein Gespräch zwischen uns gab, wo sie mit mir über ihre Gefühle gesprochen hat...aber da das noch nicht der Fall war, denke ich mal das mich das noch erwartet. Vielleicht morgen?! Da treffen wir uns nämlich nach der Arbeit.

Sie hat mir echt gut zugeredet und ich glaube, das alles auf dem richtigen Weg läuft.

Was auch sehr beruhigend ist ist die tatsache, dass sie wenn sie weggehen immer gemeinsam losziehen und sie drauf aufpassen wird, dass sie nicht an irgendeinen komischen Typen gerät.

Das wichtigste war für mich jedoch, dass sie gesagt hat, dass wir ihren Segen haben! Und das der Segen der besten Freundin Gold wert ist ist wohl jedem klar *ggg*

T]hnra=ll80


schwarzer

da scheinst ja ne monopolstellung zu geniesen. denke wenn dus richtig angehst das was werden kann. wenn ihr genug vertrauen aufgebaut habt, wird sie auch beim weggehn auch nicht mit anderen abgeben weil du immer im hinterkopf bist....und die beste freundin im sack zu haben is platin wert ;-)

so mal mein update:

fitnesstante: regelmäßiges blabla im studio.....gestern hab ich sie dann gefragt ob sie squashen kann, sie meinte dann sie sei da echt talentfrei und wolle es nicht spielen. ihre mum hat ihrem dad mal damit ausversehn aufs maul gehaun beim spielen ;-D. sie hat mir damit allerdings total den wind aus den segeln genommen :(v ka was ich weiter machen soll....

zu meiner arbeitskollegin:

weiterhin per mail kontakt. kennt ihr das gefühl von ein klein bisschen wut, weil sie einen einfach nicht an sich ran lassen will? ich meine nicht körperlich, sondern sich einem menschen zu nähern weil man mehr von ihm wissen will ??? ? das spielt sich gerade in mir ab....total bekackte situation....wobei ich glaube das sie das nichtmal bewusst macht, weil sie von sich aus ja auch kontakt sucht, aber eben nur oberflächlich und so langsam wird das ein wenig langweilig.....

F;en!ta


Für mich ist "Liebe" das Unwort des Jahres.

Ach, dieser biologische Quaqua. ;-D Wir wollen keine Kinder, also is nix mit Arterhaltung. ;-D Das Überleben läuft in der Natur auch alleine meistens schlechter. ;-)

Was kommt nach Verliebtheit? Ganz ehrlich, ich weiß es nicht? Ich bin immer noch verliebt und ich hoffe, das bleibt so. Möglichst lange. Ich kenne diese übliche chronologische Reihenfolge "erst Verliebtheit - dann Liebe" nicht, da beide bei mir parallel existieren. Ich würde ohne zu zögern mein Leben für meinen Mann geben... in jeder Situation in der sein Leben in Gefahr wäre. Da müsste ich nicht überlegen. Keine Sekunde. Weil ich ihn über alles liebe und nicht will, dass ihm was zustößt. Weil er jeden Tag mein Herz berührt.

Wo ist eigentlich der "gesellschaftliche Zwang" eine lebenslange Beziehung aufrecht zu erhalten? In einer Welt, wo die Mehrzahl der Ehen wieder geschieden werden und es sowieso uncool ist zu heiraten? Wenn alle Personen in meiner Umgebung der Meinung sind, dass der Weg ins Nirvana über ONS führt, dann übernehme ich das doch nicht automatisch. ;-) Mein Idealbild einer Beziehung war immer, eine feste Beziehung mit Zukunftsaussichten. Daran hat sich auch nichts geändert und daran wird sich auch nichts ändern, auch wenn alle anderen Menschen auf der Welt das anders sehen wüden. Ich glaube auch nicht, dass auch nur IRGENDWER erwartet, dass ich gefälligst die ewige Liebe zu finden habe. ;-D Mir wurde das auch nicht als Kind eingetrichtert.

Ich finde die Medien sagen einem heutzutage eher, dass man jedes Abenteuer mitnehmen soll, das sich einem bietet und nicht, dass man sich einen Partner finden und sesshaft werden soll. ;-D

Tourno8vxer


Ach, dieser biologische Quaqua

Ich finde es ja auch dämlich! Aber genau so wie wir viele andere Instinkte und Reflexe nicht unter Kontrolle habe, denke ich gilt das auch für den Drang zur Fortpflanzung. Klar, wir können mittlerweile weitesgehend selbst entscheiden ob und wann wir in einer Beziehung Kindern haben wollen, doch das hat doch die Natur noch nicht mitbekommen. Unsere Gefühlen ist es egal, ob nach ein paar Jahren nun ein Kind da ist oder nicht, sie veschwinden trotzdem. Natürlich sind Kinder auch oft ein Grund eine Beziehung weiter aufrecht zu erhalten, doch dann ist es eben nur wegen der Kinder und nicht wegen dem Partner.

Im Grunde hat es ja auch viele Vorteile, dass dieses Gefühl zeitlich begrenzt ist. Schaut mich an: Wenn ich wüsste, dass ich meine Ex für immer lieben würde, sie aber auf keinen Fall zurück kommt, dann hätte ich mir doch schon lange die Kugel gegeben, oder? So bleibt aber die Hoffnung, dass die Liebe irgendwann erlischt.

Ich kann es auch nicht oft genug sagen: Ich finde es nicht gut, dass ich so denke. Doch egal wo ich hinschaue, ob auf meine eigenen Erfahrungen, auf die Beziehungen in meinem direkten Umfeld oder auch hier im Forum, überall scheint es nach dem gleichen Schema abzulaufen. Zwei finden sich, verlieben sich und alles ist super. Dann schleicht sich langsam der Alltag ein. Nun sieht nicht mehr alles rosarot aus, es werden die ersten Macken am Partner entdeckt und man will auch nicht immer jede freie Minute miteinander verbringen. So geht es dann weiter und man sucht sich immer mehr Freiraum. Man ist noch zusammen, weil man ja sonst alleine wäre und das will man schließlich nicht. Irgendwann ist man froh wenn man Zeit für sich hat. Alles was mit dem Partner zusammenhängt gehört halt zu einer Beziehung dazu, ist aber eher lästig als schön. Dann zieht einer der beiden die Reißleine: entweder er findet eine neue Liebe oder macht Schluss weil er einfach keine Gefühle mehr hat. Und dann fragen sich beide, was nur schief gelaufen sein könnte. Die ganz einfache Antwort ist: Nichts! Es ist eben der normale Lauf der Dinge... leider!

Wo ist eigentlich der "gesellschaftliche Zwang" eine lebenslange Beziehung aufrecht zu erhalten?

Ich sage ja, dieser Zwang wird immer schwächer. Im Prinzip ist das ja richtig, denn jeder soll frei entscheiden können. Andererseits hatte ich immer geglaubt, dass man an einer kränkelnden Beziehung arbeiten könne, doch auch daran glaube ich nicht mehr.

Wenn alle Personen in meiner Umgebung der Meinung sind, dass der Weg ins Nirvana über ONS führt, dann übernehme ich das doch nicht automatisch.

Das mache ich auch nicht! Mich würde das auch nicht glücklich machen. Ich denke vielmehr, dass man eine gewisse Stärke haben sollte, wenn man lieben will, weil man immer darauf gefasst sein muss, dass es zu Ende gehen kann. Deswegen finde ich es nicht schlimm, wenn sich jemand nur auf ONS beschränkt.

Ich glaube auch nicht, dass auch nur IRGENDWER erwartet, dass ich gefälligst die ewige Liebe zu finden habe.

Erwartet habe ich das auch nie. Vielmehr gehofft.

Ich will hier auch niemanden beleidigen, der gerade in einer Beziehung ist. Natürlich kann ich mich irren und im Grunde hoffe und wünsche ich mir das ja auch. Doch ich bin momentan so verwirrt und auch orientierungslos, dass ich gar nicht mehr weiß in welche Richtung ich gehen soll. Vielleicht ist es ein innerer Schutzmechanismus, der mich für eine gewisse Zeit so denken lässt, weil ich immer noch so kaputt bin. Aber ich habe auch Angst, dass sich dieser Glaube (oder besser Unglaube) so tief in mein Kopf einbrennt, dass ich ihn nicht mehr los werde. Denn, wie gesagt, ohne die Hoffnung darauf, irgendwann einmal eine langfristige Beziehung zu haben mit Liebe, Treue, Vetrauen und was da alles noch hinzu gehört, macht dieses Leben für mich einfach keinen Sinn. Vielleicht ist das traurig, vielleicht nicht mehr zeitgemäß. Doch ich kann mich ja auch nicht von heute auf morgen ändern und sagen, dass ich nur noch z.B. für die Uni lebe. Das geht einfach nicht...

Danke Fenta für deine Worte!

Einen schönen Tag wünsche ich euch aber trotzdem noch!

F,enta


doch das hat doch die Natur noch nicht mitbekommen.

Meine schon. ;-D In meinem Körper sperrt sich alles bei dem Gedanken an Schwangerschaft und Kinder, ich bekomm richtiggehend Ausschlag davon. ;-D

Es ist eben der normale Lauf der Dinge... leider!

Das stimmt zum Teil. Es ist natürlich der Lauf der Dinge, dass nicht jedes Mal, wenn man sich derbe verliebt, die glückliche Beziehung bis ans Ende unserer Tage rausschauen kann. Man kann nun mal nicht mit jedem Menschen, in den man sich verliebt, hochkompatibel sein. Klar, es gibt Menschen die sind eher kompatibel als andere. Ich zB bin ein wenig kompatibler Mensch. Deswegen muss bei mir in einer Beziehung quasi ALLES stimmen... weil ich nicht in der Lage bin alle naselang in einer Beziehung Kompromisse zu schließen. Ich bin ein sehr eigenartiger Mensch, der nicht so leicht sein Gegenstück findet. Manch jemand kommt toll damit klar, dass es einige Probleme in der Beziehung gibt, dass man keine gemeinsamen Interessen hat, etc. Ich zB komme mit sowas gar nicht klar. Klar, Probleme geben kann es mal, aber wenn ich weiß, dass Probleme aufgrund der Charaktereigenschaften meines Partners und meiner eigenen für den Rest der Beziehung bestehenbleiben werden, dann ist das nichts für mich. Anderen Menschen macht das kaum was aus. Sie gewöhnen sich daran und finden diese Dinge absolut nicht schlimm. Sie können auch mit einer Beziehung, in der einige Dinge NICHT stimmen, absolut glücklich sein. Manche, die das nicht können, erkennen diese Differenzen von Anfang an und gehen die Beziehung von vorneherein nicht ein, manche sehen diese Dinge erst später in der Beziehung und dann kann es eben sein, dass diese zerbricht.

Man muss sich mal überlegen, welch Glück es ist, einen Menschen zu finden, mit dem jahrzehntelang eine glückliche Beziehung möglich ist. Verlieben kann man sich leicht, auch ist es nicht sooo schwer eine Beziehung einzugehen, aber diese dann jahrein jahraus mit Hingabe zu leben, ist schon etwas, das einem nicht einfach so in den Schoß fällt. Und so kommt es eben, dass die meisten Menschen einige Frösche küssen müssen, ehe sie Prinz oder Prinzessin gefunden haben. DAS ist der Lauf der Welt, nicht dass eine Beziehung nach spätestens 7 Jahren unrettbar hinüber ist.

dass ich nur noch z.B. für die Uni lebe.

In erster Linie solltest du für dich selbst leben. ;-)

TPurnoxver


Und so kommt es eben, dass die meisten Menschen einige Frösche küssen müssen, ehe sie Prinz oder Prinzessin gefunden haben. DAS ist der Lauf der Welt, nicht dass eine Beziehung nach spätestens 7 Jahren unrettbar hinüber ist.

Aber sind das nicht einfach nur Durchhalteparolen für Leute wie mich, die gerade am Boden sind? Doch nur weil viele mir so etwas sagen muss es doch nicht stimmen, oder? Anders gesagt: Nur weil Millionen Menschen an eine Lüge glauben, wird sie dennoch nicht wahr.

Man muss sich mal überlegen, welch Glück es ist, einen Menschen zu finden, mit dem jahrzehntelang eine glückliche Beziehung möglich ist.

Absolut! Wie hoch ist wohl die Chance, dass die nächste Frau, die ich an mich heran lasse, die Frau fürs Leben ist? Ich würde sagen: gering, sogar sehr gering. Aber warum sollte ich es dann zulassen? Ich will nicht wieder lieben, wenn der Preis dafür das Leben ist, dass ich die letzten Monate geführt habe. Vielleicht bin ich dafür zu feige oder ich habe einfach aus meinen Beziehungen (und vor allem deren Enden) gelernt, dass ich für ein solches Leben, in dem man bereit ist das Risiko der Schmerzen auf sich zu nehmen, einfach zu schwach bin. Aber was soll ich dann jetzt machen mit diesem Leben?

In erster Linie solltest du für dich selbst leben.

Da gebe ich dir völlig Recht. Doch wer bin ich eigentlich, was macht mich aus?

Sorry Jungs, dass ich derzeit nicht auf eure Beiträge eingehen kann. Ich lese sie mir natürlich durch aber ihr sehr ja, ich muss erstmal mit mir selbst klar kommen. Deshalb würde es mich umso mehr freuen, wenn ihr euch untereinander helfen würdet.

Ich wünsch euch einen schönen Tag!

h$obb`it i.xs.s.


Aber sind das nicht einfach nur Durchhalteparolen für Leute wie mich, die gerade am Boden sind? Doch nur weil viele mir so etwas sagen muss es doch nicht stimmen, oder? Anders gesagt: Nur weil Millionen Menschen an eine Lüge glauben, wird sie dennoch nicht wahr.

negativ denken macht einen auch nicht glücklicher. es ist leichter und macht glücklicher an eine sache zu glauben, die vllt eine lüge ist, als ständig pessimistisch zu sein. darauf kommt es doch letztendlich an.

Absolut! Wie hoch ist wohl die Chance, dass die nächste Frau, die ich an mich heran lasse, die Frau fürs Leben ist? Ich würde sagen: gering, sogar sehr gering. Aber warum sollte ich es dann zulassen? Ich will nicht wieder lieben, wenn der Preis dafür das Leben ist, dass ich die letzten Monate geführt habe.

liebe ist etwas, was einfach passiert. wenn es mit der nächsten frau passt, dann wirst du dich einfach verlieben.

ich sehe es so, es gibt menschen, die in einem jeweiligen lebensabschnitt einfach die person für diesen abschnitt sind. und wenn man viel glück hat, findet man jemanden, der für alle kommende abschnitte der partner ist.

F+entxa


Anders gesagt: Nur weil Millionen Menschen an eine Lüge glauben, wird sie dennoch nicht wahr.

Es ist nun mal so, dass nur ein geringer Prozentsatz der Menschen mit seinem allerersten Partner, bis dass der Tod sie scheidet, glücklich ist. Das ist keine Durchhalteparole, das IST einfach so. ;-)

Wenn du dich einem weiterem Liebeskummer nicht gewachsen fühlst, dann ist das halt so. Aber ich wage fast zu wetten, dass du irgendwann deiner selbstverordneten Einsamkeit adieu sagst, weil du dennoch wieder lieber Verliebtheit spüren möchtest als als ein kaltes Herz.

L)ewi8an


Turnover

Wenn du einen frischen Morgen lieben kannst, die Blaetter, die im Herbstwind von den Baeumen fallen, eine Katze, die schnurrt, wenn du es lieben kannst, deine Lieblingsband live zu sehen, wenn du siehst, dass sie selber ihre Musik "leben" - dann kannst du auch eine Frau lieben. Und wenn du eine Frau lieben kannst, kann es auch eine Frau geben, die dich lieben kann.

Wenn du aber (ausser Frauen) auch nichts andere auf der Welt lieben kannst, dann waere es Zeit, daran was zu aendern. Versuche, zu finden, was dir Freude macht. Halte deine Augen offen und finde die Schoenheiten im Alltag.

Tu was fuer dich, geh z.B. zu den Buddhisten und lerne Meditation, schliesse dich einer christlichen Gruppe an, die Schweigewochen macht oder mache eine Gestalt-Therapie.

Oder lies gute Buecher, hoer gute Musik, sieh gute Filme. Was immer. Ich glaube an die Liebe zum Leben. (Der biologische Kasperkram ist dem absolut nachgeordnet.)

TMurnOo{ver


es ist leichter und macht glücklicher an eine sache zu glauben, die vllt eine lüge ist, als ständig pessimistisch zu sein.

Mir fällt es leider ganz und gar nicht leicht an die Liebe zu glauben, eben weil ich der Meinung bin, dass es eine Lüge ist.

Es ist nun mal so, dass nur ein geringer Prozentsatz der Menschen mit seinem allerersten Partner, bis dass der Tod sie scheidet, glücklich ist. Das ist keine Durchhalteparole, das IST einfach so.

Klar, du hast natürlich Recht. Schließlich habe ich ja auch erst zwei Beziehungen hinter mir, was wahrscheinlich weit unter dem Durchschnitt liegt. Mag sein, dass ich bisher auch einfach nur Pech hatte, was den Verlauf meiner Beziehungen betrifft. Vielleicht würde es mir besser gehen, wenn ich auch schon einmal die Erfahrung gemacht hätte, dass man sich in einer Beziehung auseinander lebt, sie schleichend kaputt geht oder auch ich das Bedürfniss hätte, die Beziehung zu beenden, weil ich keine Gefühle mehr hätte. Bisher ist es halt immer sehr einseitig zu Ende gegangen.

Aber ich wage fast zu wetten, dass du irgendwann deiner selbstverordneten Einsamkeit adieu sagst, weil du dennoch wieder lieber Verliebtheit spüren möchtest als als ein kaltes Herz.

Das denke, oder besser gesagt, dass hoffe ich auch. Ihr wisst ja mittlerweile auch sehr gut. wie ich ticke. Wenn ich dann wieder eine Frau treffe, die mein Herz zum rasen bringt, dann werde ich ihr auch nicht widerstehen können. Ich frage mich nur, ob ich es schaffen kann, den Zweifel und die momentane Gewissheit, dass es irgendwann enden wird, so weit zur Seite zu schieben, dass ich die Zeit genießen kann. Außerdem wäre ich gespannt, ob ich, sollte auch diese Beziehung scheitern, dann wieder da sitze werde und mich frage, wie dumm und blind ich eigentlich sein konnte oder ob es ertragen könnte.

Versuche, zu finden, was dir Freude macht. Halte deine Augen offen und finde die Schoenheiten im Alltag.

Ja, wäre schön wenn ich das schaffen würde. Interessant ist natürlich auch die Tatsache, dass ich mich vor meiner ersten Beziehung an sehr vielen, alltäglichen Dingen erfreuen konnte. Erst das was ich damals für Liebe hielt, scheint mir diese Fähigkeit, durch die jeweilige Trennung, entrissen zu haben. Was soll ich also davon halten?

Ich glaube an die Liebe zum Leben.

Ich beneide dich :)z

h_obbtitO i.xs.s.


@ turnover

du solltest vllt wirklich erstmal eine andere einstellung zu einer beziehung haben. eine beziehung ist nicht dazu da, dich glücklich zu machen, sondern dich glücklicher zu machen. du solltest vorher schon versuchen mit dir und deinem leben glücklich und zufrieden zu sein. eine beziehung kann dich dann glücklich machen und natürlich dir auch mehr stabilität geben. davor solltest du anfangen, dich selbst zu lieben und dein leben.

denke nach, was dich außer einer freundin glücklich macht. vllt gewinnen bei einem spiel, richtig beim sport auspowern, tanzen, das lesen eines guten buchs. vllt die natur genießen, handwerklich tätig zu sein, dich um tiere oder menschen zu kümmern. macht dich dein studium glücklich?

Interessant ist natürlich auch die Tatsache, dass ich mich vor meiner ersten Beziehung an sehr vielen, alltäglichen Dingen erfreuen konnte.

liebe kann natürlich einige sachen intensiver erscheinen lassen. vllt ist diese jetzt weg und hinterlässt für dich ein loch. du musst vllt das vergnügen an den dingen wieder lernen.

TYhralUl80


update 4 (glaub ich ;-))

steht im Zeichen von: "Immer wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her"

Die Arbeitskollegin hat soviel stress das wir keinen kontakt mehr haben, und da ich nicht immer anfangen will zu mailen sela vi.....kommt mein spruch wieder zum tragen, wenn se mich ned will is se selber schuld ;-D

ABER: durch zufall wieder eine alte internet bekanntschaft getroffen. wir haben uns vor einem jahr schonmal angeschrieben aber irgendwie aus den augen verloren. bevor das wieder passiert, haben wir abgemacht das wir am So ein gläschen glühwein trinken gehn.....

da ich seit geraumter zeit einen salsa tanzkurs machen wollte, aber nie eine partnerin auftun konnte, bin ich auch eine suchseite für tanzpartner gegangen und hab tatsächlich jemand gefunden wo es eventl. passen könnte....da salsa ein sehr körperintensiver tanz is, muss die sympathie schon stimmen und wir treffen uns nächste woche mal um uns gegenseitig zu "beschnuppern" das soll aber nicht heissen das ich durch diese tanzpartnerseite auch eine freundin etc finden will, es geht mir in erster linie ums tanzen, aber wer weiss, wenn das stimmt wieso solls nich auch auf andere ebene passen ;-D

LCewi"axn


Turnover

Ja, wäre schön wenn ich das schaffen würde. Interessant ist natürlich auch die Tatsache, dass ich mich vor meiner ersten Beziehung an sehr vielen, alltäglichen Dingen erfreuen konnte. Erst das was ich damals für Liebe hielt, scheint mir diese Fähigkeit, durch die jeweilige Trennung, entrissen zu haben. Was soll ich also davon halten?

Ich glaube, dass deine Erfahrungen mit der Liebe dich in eine tiefe "Sinnkrise" gestuerzt haben. Du hast eine sehr positive, romantische Vorstellung von der Liebe gehabt und bist sehr enttaeuscht worden. Ich kann mir vorstellen, dass es nicht angemessen ist, deine Situation als "normalen Liebeskummer" zu behandeln, von dem man erwarten kann, dass er "wie normal immer und bei jedem" nach irgendeiner Zeit wieder wie weggeblasen erscheint und man sich dann "einfach so" in die naechste Geschichte einlassen kann.

Vielleicht ist deine Situation im Moment etwas anderes, ein Punkt, in dem es etwas fuer dich herauszufinden gibt, etwas Neues, ueber dich, die Liebe und das Leben. Ich denke, dass es im Leben der meisten Menschen mal solche Punkte gibt, Krisen, die irgendwie den Menschen fordern, eine Antwort zu finden, die das Potenzial haben, echte Aenderungen zu bewirken - auch wenn man sich in einer solchen Krise eher ratlos und hilflos fuehlt.

Ich wuerde dir wirklich empfehlen, irgendetwas therapeutisches oder meditatives zu machen. Irgendetwas, was dich mehr mit dir selber konfrontiert, was dich anregt, an dir zu arbeiten und evtl. in neue Richtungen zu gehen.

Viele Leute denken, dass Therapie was mit "psychischen Krankheiten" zu tun hat, dass es irgendwas fuer Menschen waere, die nicht "normal" sind. Ich glaube, es geht eher darum, dass man in einer Lebenssituation, in der man etwas bewegen will und nicht weiss wie, solche Sachen benutzen kann, um Impulse zu bekommen, um sozusagen den eigenen "blinden Fleck" auszumanoevrieren und in Richtungen zu gehen, auf die man von selber nicht gekommen waere. (Es kann schon sein, dass du im Moment "depressiv" bist, aber ich halte solche Bezeichnungen fuer viel weniger wichtig, als dass man sich fragt, was man fuer die eigene Entwicklung tun kann, ob jetzt depressiv oder nicht.)

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