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Wie sagt man seinem Mann, daß man ihn nicht mehr liebt?

ASnNais


Scaler

Es fehlt ihr lediglich noch den Mut dazu den Schlussstrich zu ziehen

Wieso fehlt ihr der Mut den Schlussstrich zu ziehen? Wenn Du nicht mehr glücklich bist (und so wirkst Du auf mich), warum ziehst Du ihn nicht?

SEcalDer


Anais

Ja liebe Anais, wenn doch alles so einfach wäre. 20 Jahre sind eine lange Zeit, Kinder sind noch da und zu guter letzt liebe ich meine Frau immer noch. Wenn man zusätzlich über das Problem nicht reden kann oder will, dann wird's nochmal schwieriger, eine wirkliche Lösung zu finden.

A3naixs


Ja liebe Anais, wenn doch alles so einfach wäre. 20 Jahre sind eine lange Zeit, Kinder sind noch da

Scaler, ich war in derselben Situation! Ich weiss genau wovon ich rede hier. Was meinst Du welche Angst ich hatte, plötzlich mit zwei kleinen Kindern allein dazustehn, welche Geldsorgen ich hatte uswusf?

Ausserdem: Deine Frau hat dieselben "Argumente" und Ängste wie Du, also warum sollte sie mutiger sein als Du und die Beziehung beenden? Kann es sein, dass Du nicht der Buhmann und der Böse sein willst und deshalb darauf wartest, dass sie den Schlussstrich zieht?

Sorry, wenn ich jetzt etwas hart werde: Diese ganzen (Sach)Argumente ich kann aus diesen und jenen Gründen (Geld, Haus usw) mich nicht trennen, sind für mich Ausreden um der Wahrheit nicht ins Gesicht sehen zu müssen, um nicht mutig sein müssen, um keine Entscheidung treffen zu müssen. Ich hab die selbst lange Zeit gebraucht und hab sie auch vielen Bekannten (und auch hier im Forum) gehört, ich kann es ehrlich gesagt nicht mehr hören >:( Es geht alles, wenn man nur wirklich will. Auch Kinder werden mit einer Trennung fertig, wenn sie fair bleibt und die Elternebene weiter gut funktioniert! Meine Kids sind aufgeweckte und fröhliche Jungs, die kaum Probleme damit haben.

Wenn man zusätzlich über das Problem nicht reden kann oder will, dann wird's nochmal schwieriger, eine wirkliche Lösung zu finden.

Ja, da hast Du Recht, Scaler. Aber wie lange soll das noch so weitergen, wie lange willst Du noch darunter leiden und ausharren? Du bist nicht das Opfer Deiner Frau. Such Dir jemanden mit dem DU reden kannst, damit Du weisst, was Du noch für Dein Leben willst, wie es weitergehen soll mit Dir.

S#caleer


Anais

Kein Problem bezüglich "hart" werden, so geht's bei mir vielleicht auch besser rein. Aber ich muss Dir sagen, dass ich meine Frau zu fest liebe, um ihr sagen zu können, dass es aus ist.

>Aber wie lange soll das noch so weitergen, wie lange willst Du noch darunter leiden und ausharren? Du bist nicht das Opfer Deiner Frau. Such Dir jemanden mit dem DU reden kannst, damit Du weisst, was Du noch für Dein Leben willst, wie es weitergehen soll mit Dir.

Ich weiss auch nicht, ich habe schon viele Sachen probiert mit Fragen an div. Kollegen mit ähnlichen Problemen oder eben im Internet meine ersten Versuche..

Ich stelle fest, dass die Sache immer wieder anders gelagert ist, so dass die div. Antworten nur zum Teil so übernommen werden können. Somit birgt sich doch noch eine relativ grosse Gefahr in diesen Erklärungen. Ich danke Dir aber trotzdem für Deine Tip's.

Was will ich wirklich noch von meinem Leben, das habe ich mich auch schon gefragt.......

A"nais


Scaler

Kein Problem bezüglich "hart" werden, so geht's bei mir vielleicht auch besser rein.

:-) Erleichtert mich jetzt

Aber ich muss Dir sagen, dass ich meine Frau zu fest liebe, um ihr sagen zu können, dass es aus ist.

Das lass ich gelten :-D Eine Einschränkung nur: Denk bitte daran auch Dich selbst zu lieben und auf Dich zu achten, Scaler.

Ich stelle fest, dass die Sache immer wieder anders gelagert ist, so dass die div. Antworten nur zum Teil so übernommen werden können.

Logisch, jeder Mensch, jede Beziehung ist anders, einzigartig. Es gibt da keine allgemeingültige Lösung, es gibt nur Deine (Eure) ganz individuelle, Scaler. BTW: Ich weiss, dass viele Männer gerne ne "Gebrauchsanleitung", ein Lösungsschmema haben *smile* Aber wie sagt meine Mutter immer? "Ratschläge sind auch Schläge", weil man dem Gegenüber nicht zutraut selbst die passende Lösung zu finden...

Was will ich wirklich noch von meinem Leben, das habe ich mich auch schon gefragt...

Dieser Satz von Dir steht fast verschämt und versteckt in Deinem Beitrag. Scaler, ich denke aber er ist der zentrale und entscheidende Punkt für Dich! Ich bin fest davon überzeugt, wenn Du diese Frage für Dich ehrlich beantwortet hast, bist Du einen grossen Schritt weiter und die Lösung liegt gleich daneben :-)

t7hirty)f<ive


ad scaler..

eine trennung bedeutet schmerz, ur-ängste kommen hoch, es wird von einem gefordert loszulassen..dies scheint der allerschwierigste punkt an der ganzen sache zu sein...loslassen und den anderen trotzdem noch lieben..keiner sagt dass du deine frau deshalb nicht lieben darfst..aber...und hier muss ich mich dem beitrag von anais anschliessen..im endeffekt geht es um DEIN leben...um DEIN selbsvertrauen in DICH..veränderungen bedeuten meißt ein weiterkommen...nur stehn wir uns aufgrund unsere eigenen ängste immer selbst im weg. wer will schon gern allein sein...nur..es gibt eben zeiten der zweisamkeit..und dann gibt es die zeit zum allein sein...um sich auf sich selbst zu konzentrieren...und davor haben die meisten menschen eine "morz" angst..ich nehme mich da gar nicht aus...jedoch sollte man nie vergessen dass man freunde hat...ein soziales netz sozusagen...hab mut dich auffangen zu lassen wenn du mal fällst...sei es hier im forum oder in deiner nächsten umgebung...es gibt leider keine patentlösung in sachen liebe...das einzige was ich aus meiner beziehung mitgenommen habe ist, dass es das wichtigste is bei sich selbst zu bleiben..in das zu vertrauen was man fühlt und seinen ängsten mal den marsch bläst ums mal leicht ironisch zu formulieren...

MPaErianxdl


@ wieauchimmer, thirtyfive, anais

ihr habt mir alle aus der seele gesprochen, teilweise musste ich sogar lachen bei euren letzten beiträgen (seit 10.2., war schon länger nicht mehr online) weil ich mich so sehr wiedererkannt habe. gibts denn sowas, passiert anderen das auch genauso ??? scheinbar!

das mit dem perfekten langeweiler haben mir interessanter weise mittlerweile ein paar "nähere bekannte" auch bestätigt (mit freunden habe ich mich noch nicht getraut darüber zu reden, aus angst direkt verurteilt zu werden). durch zufall kam das gespräch auf ihn und auf die letzte party auf der wir zusammen waren, und auf der leute waren die ihn noch nicht kannten. die meinten dann wohl scheinbar im nachhinein "der war ja ganz nett aber irgendwie so... so... langweilig!" oder "hm ja... zu perfekt irgendwie". das hat mich einerseits erstaunt (dachte immer alle finden ihn gut), aber andererseits beruhigt weil ich mir das mit der "perfekten langeweile" dann wohl doch nicht einbilde...

ja auch ich brauche einen partner an dem ich mich wenigstens ab und zu mal "reiben" kann, der nicht ALLES (besser) kann, wo ich auch mal was besser kann und weiß, wo auch mal was schief geht. ich brauche es glaube ich wirklich, mal selbst erfahrungen zu machen und auf die nase zu fallen, um dann gestärkt wieder aufzustehen.

langsam kristallisiert sich das immer mehr heraus... zwar habe ich noch immer angst vor dem entscheidenen schritt, aber ich fühle ihn näherkommen. und ich fühle mich auch stärker werden.

das mit den "wir waren 11 jahre zusammen, aber ich hätte mich schon nach 2 jahren trennen sollen" kann ich gut unterschreiben. mir ging es genauso. wieso ich geheiratet habe? ich wurde ungeplant schwanger... und man erliegt dann irgendwie der illusion, daß ja doch noch alles gut werden könnte (ich dachte kurz davor an trennung, weil das leben mit ihm einfach "langweilig" war. klar sind wir oft weggegangen, haben tolle reisen gemacht... aber trotzdem war es langweilig. auch die sexuelle spannung hat schon immer gefehlt...). es ging auch eine zeit lang gut, das leben mit kind war dann nicht mehr wirklich langweilig... man hat pläne geschmiedet (haus bauen etc.), sie umgesetzt, hatte immer viel zu tun und hat dadurch nicht über probleme nachgedacht und nachdenken müssen (verdrängungstaktik?). aber bringen tut einem das im endeffekt nichts. irgendwann kommt die bittere wahrheit doch wieder hoch.

wie habt ihr alle die erste zeit der trennung überstanden? auch und vor allem mit kindern?

ganz liebe grüße

mariandl

AOna#is


Hallo Mariandl,

schön, dass Du wieder meldest und wir Dich ein bisschen weiterbringen konnten :-)

gibts denn sowas, passiert anderen das auch genauso scheinbar!

Es erleichtert, wenn man sich nicht mehr so allein "unnormal" und fast undankbar fühlt, gell? :-)

(mit freunden habe ich mich noch nicht getraut darüber zu reden, aus angst direkt verurteilt zu werden).

Oh das kenn ich und kann es gut verstehn, Mariandl. Ich war die erste in unsrem Freundes- und Bekanntenkreis, die sich getrennt hat (mittlerweile sind es leider schon mehr geworden). Ich hab nur von wenigen Verständnis bekommen, und es sind viel vermeintliche Freundschaften zerbrochen :°(

langsam kristallisiert sich das immer mehr heraus... zwar habe ich noch immer angst vor dem entscheidenen schritt, aber ich fühle ihn näherkommen. und ich fühle mich auch stärker werden.

Klasse :)^ Hast Du jemanden, mit dem Du offen reden kannst, der Dich unterstützen wird, der wirklich zu Dir steht?

wie habt ihr alle die erste zeit der trennung überstanden? auch und vor allem mit kindern?

Puh, Mariandl, das würde ein Roman werden...... Ich will Dich jetzt nicht abschrecken, aber auch ehrlich zu Dir sein, damit Du weisst auf was auf Dich da eventuell zukommt. Am Anfang war es bei mir die Hölle (allerdings hab ich mich getrennt weil mein Ex fremdging, da kommt ja dieser Schmerz noch dazu), ein ziemliches Chaos. Ich hab mir aber sehr schnell (alles innerhalb von ein paar Wochen) Hilfe bei der Pro Familia gesucht (Beratungsgespräche), war wegen der Kinder beim Kinderschutzbund und wegen Geld bei einer Rechtsanwältin (ist sehr wichtig, weil es viel Angst nimmt!). Wenn Du Dich entschliessen solltest Dich zu trennen, würde ich an Deiner Stelle überlegen, ob Du Dich nicht vorher schon um Hilfe bemühst dort.

Du fragst nach den Kids, ich hab es oben schon geschrieben:

Auch Kinder werden mit einer Trennung fertig, wenn sie fair bleibt und die Elternebene weiter gut funktioniert! Meine Kids sind aufgeweckte und fröhliche Jungs, die kaum Probleme damit haben. Natürlich war es ein Schock für sie, aber sie werden damit fertig, wenn kein Kampf auf ihrem Rücken ausgetragen wird.

Bist Du aus Deutschland? Ich hätte sonst ein paar gute Links für Dich.

Viel Glück, Du bist eine mutige Frau :-)

A-naixs


Nachtrag

Wollt noch was Positives schreiben :-)

Die schlimmste Phase war bei nach einem halben Jahr vorbei. Dann kam bei mir die Erleichterung. Ich stand auf eigenen Füssen, hatte mein Leben wieder im Griff, ich war von niemandem abhängig, war mein eigener Herr :-) Ich war ein knappes Jahr allein, mittlerweile lebe ich seit drei Jahren wieder mit einem Mann zusammen :-) Aber ich bin heute sehr stolz auf das, was ich geschafft habe :-)

MsariEandxl


@ anais

vielen dank! ja ich bin aus deutschland. wäre dir für ein paar hilfreiche links (in meine PN box vielleicht) sehr dankbar!

ich habe ja die hoffnung, daß wir uns wie "erwachsene menschen" und "vernünftig" trennen können. riesige geldprobleme sollte es auch nicht geben, müsste eigentlich auch für 2 haushalte (und die kreditraten) reichen. aber wer weiß wie er reagieren wird... keine ahnung ???

ich habe eine sehr gute freundin und hoffe natürlich, daß die dann hinter mir stehen wird. aber sie mag meinen mann eigentlich auch sehr gerne und dadurch daß ich ihr seit 1 jahr nicht mehr "alles" erzähle, haben wir uns etwas voneinander entfernt (zumindest empfinde ich das so, weil ich mich "schuldig" fühle, ihr so ein spiel vorzuspielen; und weil ich diesen bereich meines lebens aus unseren gesprächen so sehr ausklammere).

meine eltern werden wohl auf der seite des perfekten schwiegersohnes stehen. komischer weise könnte ich mir vorstellen, daß der einzige mensch der versuchen würde mich zu verstehen, meine schwiegermutter sein würde (aus der familie meine ich). zu ihr habe ich ein sehr gutes verhältnis und der gedanke, sie wahrscheinlich zu "verlieren" tut mir sehr weh. sie ist mir mehr eine mutter als meine eigene mutter, und hat immer zu mir gehalten. aber auch das kann man schwer voraussagen, wie sie reagieren wird.

ansonsten habe ich noch einen sehr guten bekannten, der weiß auch ein wenig bescheid, und ich glaube zu dem könnte ich auch zum ausheulen kommen wenn ich möchte.

das wichtigste ist mir einfach, daß das kind nicht darunter leiden muss, ich meine nicht unverhältnismäßig viel. natürlich ist es sehr schlimm... aber eine permanent gereizte und traurige mutter ist glaube ich auch nicht das wahre.

es könnte seinen vater (von meiner seite her gesehen) immer sehen wenn es ihn sehen möchte, ich würde ihm niemals im weg stehen.

naja... man wird sehen was kommt. aber so weiter machen kann ich auf keinen fall für noch länger. habe auch schon das gefühl, depressiv zu sein oder zu werden...

danke nochmals für alles!

MGa&rian:dl


@ anais - nachtrag

da kannst du auch wirklich stolz darauf sein!!!! :)^

sag mal... wie haben deine jungs auf den "neuen" in deinem leben reagiert? nur mal rein interessehalber...

Apnaxis


wäre dir für ein paar hilfreiche links (in meine PN box vielleicht) sehr dankbar!

Schon erledigt :-)

ich habe eine sehr gute freundin und hoffe natürlich, daß die dann hinter mir stehen wird. aber sie mag meinen mann eigentlich auch sehr gerne und dadurch daß ich ihr seit 1 jahr nicht mehr "alles" erzähle, haben wir uns etwas voneinander entfernt (zumindest empfinde ich das so, weil ich mich "schuldig" fühle, ihr so ein spiel vorzuspielen; und weil ich diesen bereich meines lebens aus unseren gesprächen so sehr ausklammere).

Hm, Mariandl. Ich kenn diese Frau ja nicht und will ihr jetzt auch aus der Ferne net Unrecht tun, aber irgendwie hab ich nicht den Eindruck, dass das die Richtige wäre. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich am meisten Hilfe von Frauen/Menschen bekam, die selbst mal in der Situation waren. Es gibt Ausnahmen, klar, aber die sind dünn gesät. Selbst meine beste Freundin (die damals noch unglücklich verheiratet war) war hoffnungslos überfordert und konnte mich grösstenteils überhaupt nicht verstehen oder sich in mich hineinversetzen (das sagt sie heute selbst).

Ich kopier mal was aus einem andren Faden hier was rein, was ich geschrieben hab:

Erst in Krisenzeiten trennt sich die Spreu vom Weizen, erst dann erkennt man, wer ein echter Freund ist und auch in schweren Zeiten zu einen steht. Aber ich hab auch in dieser Zeit eine wunderbare neue Freundin gefunden. Oft kommt sie aus "Ecken", wo man es nie vermutet hätte, weil man diesen Menschen vorher gar nicht wahrgenommen hat oder er seine Wärme, Hilfe und Freundschaft noch nicht zeigen konnte bis dahin.

Dazu kommt, dass man sich manchmal einfach auseinanderentwickelt, so wie das ja in Partnerschaften auch passiert. Plötzlich sind die Ansichten, die Weltanschauung völlig konträr und man stellt fest, dass man sich nichts mehr zu sagen hat, ausser Bla-Bla. So ist mir das mit einer lieben Freundin passiert nach meiner Trennung. Ich hab mein Leben umgekrempelt (umkrempeln müssen!), hab Therapie gemacht, ich hab mich geändert, hatte andere Lebensziele als sie. Plötzlich hatten wir das Gefühl zwei unterschiedliche Sprachen zu sprechen, wir haben uns im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr verstanden. Nach einem riesigen und furchtbaren Krach war 9 Monate Funkstille. Dann hat sie sich von ihrem Mann getrennt, hat auch Therapie gemacht und plötzlich stand sie wieder vor meiner Tür Heute führen wir eine wunderbare und sehr tiefe und offene Freundschaft, die besser ist als jemals vorher

das wichtigste ist mir einfach, daß das kind nicht darunter leiden muss, ich meine nicht unverhältnismäßig viel. natürlich ist es sehr schlimm... aber eine permanent gereizte und traurige mutter ist glaube ich auch nicht das wahre.

Ja da hast Du Recht, Mariandl. Es heisst immer so schön: Glückliche Eltern haben glückliche Kinder :-) V.a.: Welches Bild über Beziehung vermitteln wir unsren Kindern, wenn wir leidend in einer unglücklichen Beziehung ausharren? Ich kann mich erinnern, dass meine Kids vor 2 Jahren mich mal ganz verwundert gefragt haben, warum denn mein Gefährte und ich uns küssen und sehr liebevoll miteinander umgehn :-( Da wurde mir mit Schrecken bewusst, dass sie das gar nicht als normal gesehen hatten, weil sie es vorher nicht erlebt hatten!

es könnte seinen vater (von meiner seite her gesehen) immer sehen wenn es ihn sehen möchte, ich würde ihm niemals im weg stehen.

Das ist sehr wichtig!

sag mal... wie haben deine jungs auf den "neuen" in deinem leben reagiert? nur mal rein interessehalber...

*smile* Du denkst aber schon weit ;-) Meine Jungs haben sehr positiv auf ihn reagiert :-) Ich hab ihn natürlich nicht sofort vorgestellt, sondern wollte erstmal abwarten, ob das auch was Ernsteres wird. Allerdings haben meine Zwei relativ schnell gemerkt, dass mit Mama irgendwas anders ist, klar: ich war verliebt x:) Da haben die beiden beschlossen, dass sie den Mann, der ihre Mama so zum Strahlen bringt unbedingt und sofort kennenlernen wollen ;-) Ich konnt mich gar nicht wehren ;-) Sie haben ihn sofort in ihr Herz geschlossen, er ist ein guter Freund und ein kleines Bisschen Papa-Ersatz geworden (sie leben ja auch schliesslich seit 3 Jahren mit ihm zusammen). Man muss ihnen halt Zeit geben sich daran zu gewöhnen und auch bedenken: Es läuft nicht immer so problemlos (umgekehrt hab/hatte ich mit den Kindern meines Gefährten oft viele Probleme).

Uff, jetzt hab ich viel geschrieben ;-)

P>ech-?Marxie


@ Knallhart und offen

ins Gesicht. Ist zwar wirklich hart, aber so gibt es nichts mehr, woran er klammern kann, woran er festhalten kann.

Es bringt nichts, wenn man diese Floskeln wie "hab dich immer noch gern" usw. hört, dass führt nur dazu, zu hoffen und die solltest du ihm von Anfang an nehmen. Sonst wird das ganze nur noch schwerer.

Eine Trennung ist nie leicht, für beide nicht. Aber je ehrlicher und konsequenter man sie durchzieht, umso "einfacher" wird es für beide.

TiigPerlilxi


Eine Leidensgenossin

Hallo Mariandl!

Als ich deinen Beitrag gelesen hab, hab ich sofort gedach: "Sieh an, du bist ja doch nicht die Einzige, der es so geht!". Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Allerdings habe ich keine Kinder. Nach 13 Jahren mit meinem Ehemann, ist bei mir auch kein Gefühl mehr übrig. Obwohl er eigentlich auch eine Art von "perfekt" ist. Er trinkt nicht, geht nicht fremd, schlägt mich nicht.... Aber es sind eben andere Dinge, die nicht in Ordnung sind.

Ich bin jetzt in der Situation, dass ich gar nicht merh weiß, was ich tun soll. Nach langem Hin und Her (ich habe auch über 2 Jahre überlegt), hatte ich vor ca. 4 Wochen den Mut, ihm zu sagen, dass es so nicht weitergehen kann. Das ich totunglücklich bin und dass ich nicht mehr bereit bin, das zu akzeptieren, was mich seit Jahren stört. Ich hab ihm die einzelnen Punkte im Laufe der 2 Jahre auch immer wieder gesagt. Und was war seine Reaktion? Gar keine! Er hat mir nicht mal geantwortet. Als ich ihn gefragt hab, ob er gar nichts dazu zu sagen hätte, meinte er nur: "Was soll ich dazu sagen? Ich will, dass du wieder so bist, wie du früher warst." Das wars. Seitdem hat er kein Gespräch über das Thema mehr zugelassen. Ich weiß jetzt nicht mehr, was ich tun soll. Eine Trennung ist auch nicht so einfach, weil wir vor einem Jahr eine Wohnung gekauft haben (hätte ich damals schon nicht machen sollen) und es finanziell nicht möglich ist, einfach eine andere Wohnung oder ein Hotelzimmer zu mieten. Gute Freunde, zu denen ich vorübergehend ziehen könnte, hab ich nicht und meine Eltern stehen auch hinter meinem Mann statt hinter mehr.

Aber lange Rede, kurzer Sinn: Als Tipp für dein Gespräch kann ich dir nur raten, überleg dir vorher konkret, was du von ihm erwartest. Möchtest die eine Trennung evtl. auch auf Zeit (kann er z.B. vorübergehend zu seinen Eltern ziehen?) oder hast du andere konkrete Vorschläge. Meine Situation ist auf jeden Fall auch nicht sehr toll. Jetzt hab ich schon den Mut aufgebracht, mit ihm zu sprechen, bin aber trotzdem nicht weiter als vorher. Ich hab ihm übrigens vorgeschlagen, dass er vorübergehend zu seinen Eltern geht, aber auch darauf erfolgte keine Raktion.

AMnazizs


@ Tigerlili

Als ich ihn gefragt hab, ob er gar nichts dazu zu sagen hätte, meinte er nur: "Was soll ich dazu sagen? Ich will, dass du wieder so bist, wie du früher warst." Das wars.

*seufz* Das kenn ich auch von meinem Ex. Der hat mir damals Vorwürfe gemacht, dass ich mit Anfang 30, mitten im Berufsleben stehend und mit 2 Kindern nicht mehr so war wie mit 15, als er mich kennenlernte ;-D Aber das geht nicht! Es wäre ja furchtbar, wenn man sich nicht (weiter)entwickeln würde, oder? Es ist ja grad das Fatale, dass man sich zwar entwickelt, aber oft in völlig andre Richtungen und plötzlich passt es hinten und vorne nicht mehr :°(

Aber wieder Rückwärts? Rückwärts, das geht in meinen Augen nicht (mehr)......

Ich hab ihm übrigens vorgeschlagen, dass er vorübergehend zu seinen Eltern geht, aber auch darauf erfolgte keine Raktion.

Wenn er nicht reagiert, Tigerlili, bleibt Dir nur noch selbst zu reagieren

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