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Zusammenziehen

Hhasxe18


hey,ich hab jetz nur deine Überschrift gelesen,möchte aber trotzdem was sagen.ich habe eine freundin,die war 4 jahre mit ihrem freund zusammen,obwohl wir noch jung sind.jedenfalls sind sie vor einem oder zwei monaten zusammen in eine wohnung gezogen.einen monat nach dem zusammenziehen haben sie sich getrennt,weil er "NEUES" erleben wollte und mehr zeit für sich wollte.

pass daher bitte auf was du vorhast und denk genug drüber nach.du wirst keine eindeutige antwort finden,weil man nich alles bedenken kan,aber man kann es versuchen..lg hase18

SxMB


@ Hase

Krasse Sache - aber dann muss bei deinen Freunden schon länger was im Argen gewesen sein und das Zusammenziehen war nur der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

@ Kleio

Heiraten und Kinder kriegen? Hmm, schon irgendwann mal, aber ich bin 26 und fühl mich dazu noch nicht bereit. Mein Freund ist 30, hätte schon das "richtige Alter" dazu aber er ist eher der Typ grosses Kind, sehr fantasievoll und ein wenig ausgeflippt. Mich wundert es immer wieder aufs neue wenn er solche Sachen los lässt, denn nüchtern würd man ihm diese "konservativen" Wünsche nie und nimmer zutrauen.

Ich werd halt nicht schlau aus ihm. Gestern hatten wir eine Diskussion wegen dem geplanten Internetanschluss (wir wollen uns die Kosten teilen). Den Telekomanschluss muss er als Wohnungsinhaber anmelden, aber er will unbedingt dass das DSL auf mich läuft, er meint ich kann es von der Steuer absetzen (bin in der EDV Branche). Ich bin der Meinung, das geht nicht weil das DSL auch auf den Wohnungsinhaber laufen muss und nach und nach kristallisierte sich raus, dass er das Risiko nicht eingehen will. Er meinte "was ist, wenn du mit einem anderen abhaust oder wir uns zerstreiten etc., dann muss ich ein Jahr lang den Anschluss zahlen bis ich kündigen kann".

Soll ich das jetzt unter realistische Sichtweise ablegen oder rechnet der damit, dass wir nicht so lange zusammen sind? Männer!

KHlexio


SMB

Soll ich das jetzt unter realistische Sichtweise ablegen oder rechnet der damit, dass wir nicht so lange zusammen sind? Männer!

Du scheinst Sachebene und Gefühlsebene mehr zu vermischen als Dein Freund. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, weil ich - wie schon erwähnt - in solchen Dingen auch absolut auf der Vernunftschiene fahre. Das Gefühl, dass man sein Leben oder die nächsten Jahre mit dem Partner verbringen will hat absolut nichts mit konkreten Fakten zu tun. Das eine ist Gefühl, das andere berechenbare Fakten. Es spielt überhaupt keine Rolle (aus meiner Sicht), mit wem ich da etwas teile. Dieser Anschluss z. B. Die Frage, die sich mir stellen würde ist: Würde ich mir diesen Anschluss auch zulegen, wenn Du nicht da wärst? Wenn es eigentlich mehr von Dir ausgeht und ich bisher keine Veranlassung darin sah, dann würde ich das genauso handhaben wie er. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich nicht damit rechne, in einem Jahr nicht mehr mit meinem Partner zusammen zu sein. Das ist kein Kriterium bei dieser Entscheidung, weil ich sie nicht miteinander vermische. Möglicherweise denkt Dein Freund ähnlich. Ich hatte mit meinem Mann vom ersten Tag an klare Absprachen - es hat auch keine "gemeinsamen" Anschaffungen in dem Sinn gegeben, dass wir uns etwas gemeinsam (Hälfte/Hälfte) kauften. Es war immer klar, das gehört ihm, das mir - die Verantwortung war klar. Selbstverständlich haben wir es beide genutzt, aber jeder wußte, was ihm gehört und auch die Rechnungen wurden jeweils auf den Namen desjenigen ausgestellt. Es hatte tatsächlich den Vorteil, dass wir null Probleme bei der Scheidung hatten, weil jeder wußte, was ihm gehörte und bei der Anschaffung war das überhaupt kein Gedanke. Ein ähnlicher Fall waren meine Katzen. Ich wollte die Katzen, er war natürlich einverstanden, er hat auch Futter für sie gekauft, weil er sie auch liebte, aber alles, was an Arztkosten oder sonstigen Anschaffungen anfiel, habe ich bezahlt, weil ich die Verantwortung für sie hatte und bei der Scheidung war auch ganz klar, wem die Katzen gehörten. Er wollte das Futter teilen, aber er hätte es nicht müssen. Das hat gar nichts damit zu tun, das ich damit gerechnet habe, dass unsere Ehe irgendwann zu Ende ist. Das kann man eben nicht wissen. Die Sachebene ist eine ganz andere - da zählen nur Fakten, über die man verhandelt und solche Verhandlungen sind bei mir mit jedem Menschen gleich. Es spielt keine Rolle, ob ich diesen Menschen nun liebe oder nicht. Zu den Fakten gehören nun einmal Berechnungen und Möglichkeiten und sehr wohl könnte Eure Beziehung in einem Jahr anders aussehen - aus welchem Grund auch immer und demnach gehe ich z. B. bei solchen Dingen nur nach Fakten.

S1MB


Hm,

unter diesem Blickwinkel hast du eigentlich recht... Ich werd versuchen, hier Gefühl und Sachebene mehr zu trennen und sollte nicht darüber seine Liebe zu mir bewerten.

Den Anschluss wollte er unbedingt und ich kann ihn eigentlich auch gut gebrauchen, bloss allein wär er uns beiden zu teuer.

Ok, ich danke euch allen für eure Antworten, ich seh wieder ein wenig klarer und werd ihm (und mir) einfach Zeit lassen....

Kfl$eio


SMB

Den Anschluss wollte er unbedingt und ich kann ihn eigentlich auch gut gebrauchen, bloss allein wär er uns beiden zu teuer.

Dann kann es eine praktische Entscheidung sein - das eine unter seinem Namen, das andere unter Deinem. Eigentlich gleichwertig aufgeteilt. :-D

Ok, ich danke euch allen für eure Antworten, ich seh wieder ein wenig klarer und werd ihm (und mir) einfach Zeit lassen...

:)^ Je besser ihr einander kennt, umso besser wirst Du auch feststellen können, ob er nur aufgrund seiner Vergangenheit misstrauisch ist, oder ob er sich eine Beziehung nur unter solchen Umständen vorstellen kann, wie es jetzt ist. Dann kannst Du immer noch entscheiden, ob es Dir reicht oder nicht. So wie Du schreibst - ihr seid noch jung und die Zeit wird es weisen. ;-)

Cdamaxna


Ich würde mir an deiner Stelle auch keine allzu großen Gedanken machen. Ich bin mit meinem Freund seit knapp 9 Monaten zusammen und wir kennen uns auch nur schlappe 4 Tage länger als wir zusammen sind. Trotzdem sind wir vor 2 Wochen zusammen gezogen. Am Anfang unserer Beziehung kam bei uns sehr schnell Alltag auf, nach 2 Wochen oder so hatten wir uns perfekt arrangiert, waren von anfang an jeden Tag zusammen, schmissen den Haushalt etc etc. zusammen bei ihm da ich "offiziell" noch bei meinen Eltern wohnte. Erst vor 1 oder 2 Monaten kam dann wirklich von seiner Seite sehr plötzlich das Ok. zum zusammenziehen, obwohl er früher immer gesagt hatte, dass ermit einer Frau schon zumindest 1 Jahr zusammensein wollte ehe er mit ihr zusammmenzieht. Naja, auch als familiären Gründen bin ich jetzt seit 2 Wochen hier oberste Chefin in seiner Bude und es läuft perfekt.

Also mach dir nix aus seinem Zögern, das kann sich bei Männern von einem auf den anderen Tag ändern. Aber deshalb haben wir sie ja so gerne, oder? x:)

cDhar6lontta_f2x6


@camana

Will Dir ja nicht Deine Euphorie rauben...aber nach 2 Wochen zusammen leben ist der Alltag noch nicht da ;-)

C amwana


@ charlotta_26:

Stimmt, er war schon vorher da. Deswegen haben wir jetzt auch keine Probleme mit dem Zusammenleben weil ich vorher soweiso schon 90 % meiner Zeit bei ihm verbracht habe.

c9hearl"otta)_26


@camana

War bei uns auch ein Jahr lang so... aber ich muß ehrlich sagen, daß es schon was anderes ist, wenn man so richtig zusammen wohnt..jedenfalls meine Meinung, man lernt sich dann erst richtig kennen...

C~ama_nxa


in den ersten zwei Wochen jetzt muss ich sagen ist es noch besser geworden, und ich habe bei meinem Partner eigentlich nichts festgestellt was ich vorher noch nicht wusste. Aber das kann ja noch kommen, wer weiß.

cCharl+otta_x26


muss ja nichts negatives sein...die erste Zeit bem,üht man sich aber auch mehr als wenn ein paar Jahre ins Land ziehen... WÜnsch Euch beiden alles Gute!!

C{amanxa


keine angst, ich bemüh mich nicht mehr und nicht weniger als früher. bin immer noch so chaotisch und leicht aufräum-faul wie immer. na gut, wieder zeit fürs eigentliche Thema.

S*MxB


@ Camana

das könnte von mir sein, bin auch eher ein wenig chaotisch, bemüh mich aber weil er sehr ordentlich ist. Klar lernt man den Partner im Laufe der Zeit von ganz anderen Seiten kennen und umgekehrt, ich würd aber sagen wenn man sich liebt, arrangiert man sich auch mit den schlechten Seiten.

Klar moser ich manchmal an ihm rum, aber er an mir auch, also ist es ausgeglichen. Generell wenn man mit der Absicht in eine Beziehung geht, den Partner zu ändern hat man von Grund auf schon mal verloren.

CAama1na


ja..... aber n bisschen manipulieren ist als frau ja erlaubt..... man kann sich von den Männern ja auch nicht immer alles gefallen lassen ;-

K!leixo


SMB

das könnte von mir sein, bin auch eher ein wenig chaotisch, bemüh mich aber weil er sehr ordentlich ist. Klar lernt man den Partner im Laufe der Zeit von ganz anderen Seiten kennen und umgekehrt, ich würd aber sagen wenn man sich liebt, arrangiert man sich auch mit den schlechten Seiten.

Auch das hat nicht wirklich etwas mit der Gefühlsebene zu tun. ;-) Wenn Du mich liebst, dann räumst Du Deine Sachen weg ??? Wenn Du mich lieben würdest, dann würdest Du für mich kochen ??? Da werden die Grenzen verwischt und vermischt. Worauf soll es denn Hinausgehen? Ich liebe Dich, weil Du so gut kochen kannst ??? Heißt es dann, wenn das Essen nicht gelingt, dass man den anderen weniger liebt ??? Sicher bekommen die Alltagsdinge Bedeutung, aber als man den Partner kennengelernt und lieben gelernt hat, hat man sich doch nicht in ihn verliebt, weil er so ordentlich ist - wieso kann es aber dazu führen, dass man sich weniger geliebt fühlt, wenn der andere einen anderen Ordnungssinn hat? Das sind eben die Grenzen, die oft in Beziehungen und je länger die Beziehungen dauern, umso mehr Einfluss nehmen und an Bedeutung gewinnen - obwohl sie vorher keine Bedeutung hatten.

Klar moser ich manchmal an ihm rum, aber er an mir auch, also ist es ausgeglichen. Generell wenn man mit der Absicht in eine Beziehung geht, den Partner zu ändern hat man von Grund auf schon mal verloren.

Warum "mosert" man denn am Partner überhaupt herum ??? Das sind eben die Dinge, die den Beziehungsrahmen betreffen und für die Lösungen gefunden werden müssen, damit es überhaupt kein "mosern" gibt. Man hat den Partner doch vorher auch so akzeptiert, wie er ist, oder "mosert" man bei der ersten Verabredung am Partner herum? Die Lösung ist sicher nicht zu versuchen aus der eigenen Haut zu schlüpfen, sondern eine zu finden, in der man sich nicht verbiegen muss und dazu gehört Akzeptanz, egal ob es Alltagsverhalten oder Meinungen betrifft.

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