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Zusammenziehen

Knlei9o


Camana

ja... aber n bisschen manipulieren ist als frau ja erlaubt... man kann sich von den Männern ja auch nicht immer alles gefallen lassen ;-

Es gibt sicher viele Frauen und viele Männern, die den Partner manipulieren. Das hat noch nie gefruchtet, weil der Partner irgendwann ausbricht. Wenn man sich kennt, dann weiß man, womit man leben kann und womit nicht und wenn der Partner einem genauso erklärt, wie er ist, dann weiß man doch, worauf man sich einlässt. Wozu dann Manipulierungsversuche?? Wieso respektiert man den Partner nicht? Kann man ihn überhaupt lieben, wenn man ihn nicht akzeptiert und respektiert? Sicher, jeder hat seine eigene Definition von Liebe und Beziehung. Meiner Definition von Liebe entspricht es nicht, wenn ich den Partner nicht akzeptiere.

SSydnXey


@Kleio - Verliebtheit und Alltag

Stimmt, die Verliebtheit und die Liebe nehmen leider nicht immer Rücksicht drauf, ob zwei (im Alltag) zusammen passen, ob einer in einer Beziehung gerne aufräumt und Ordnung hält, oder nicht. Deshalb knallt es, bei aller Verliebtheit, ja gerade dann recht häufig, wenn die Leute vom Alltag in einer gemeinsamen Wohnung eingeholt werden. Beides hat eben nicht unbedingt etwas miteinander zu tun, auch wenn das die wenigsten wahr haben wollen. Ich meine, derart Probleme können zwar durch Liebe getragen werden, gelöst werden sie allerdings auf einer anderen Ebene. Fehlt diese Einsicht, geschieht es tatsächlich das die Unordentlichkteit des einen zu einer beziehungsrelvanten Macke mutiert. Wäre es anders, würde man nicht so oft lesen: Wir zoffen uns ständig wegen Kleinigkeiten im Haushalt, aber wir lieben uns doch ..." *lach*

KFldeio


Sydney

Völlige Zustimmung. :)^

Wie schon erwähnt, natürlich ist eine gewisse Vermischung nicht vermeidbar, aber man sollte schon beobachten, worüber und warum gestritten wird. Meine Beziehung mit meinem Mann z. B. hätte meiner Meinung nach, zum damaligen Zeitpunkt nicht enden müssen, hätten wir zeitig reagiert. Wir hätten uns einfach nur scheiden lassen können, denn mein Mann hatte durch die Heirat auf einmal ein anderes Verantwortungsbewusstsein. Auf einmal dachte er, er wäre auch für mich verantwortlich. Das passiert ja öfter, dass sich durch die Heirat etwas im Kopf eines der Partner etwas umschlägt. Ich schlug ihm vor, dass wir uns scheiden lassen und weiterleben wie vorher, aber das war ihm ein derart fremder Gedanke, dass er nicht darauf einging. Im Prinzip eine einfache Lösung. Später gab es keine Lösung mehr, weil eins zum anderen führte.

Meine Nachbarin z. B. ist eine sehr penible Frau, ihr Mann das völlige Gegenteil. Sie haben so schwere Zeiten durchgestanden, bis sie endlich zusammensein konnten und heiraten konnten und innerhalb kürzester Zeit ist er ausgezogen, weil sie miteinander nicht konnten. Sie ließen sich scheiden - konnten aber doch nicht ohne einander. Jetzt hat sie ihre Wohnung und er seine und alles ist in Butter.

Ich habe oft das Gefühl, dass sich Menschen in ihren Köpfen ausmalen, wie eine Beziehung zu sein hat, wie eine Wohnung eingerichtet sein muss, anstatt das Zusammenleben auf die Bedürfnisse der zwei Personen (oder auch mehr ;-) ) abzustimmen. Es gibt verheiratete Paare, die in zwei Wohnungen leben, es gibt Paare, die eine WG-ähnliche Aufteilung haben und Paare, die in allem dieselben Vorstellungen haben. Ich habe bisher mit jedem meiner Partner ein anderes Beziehungsmodell gehabt. Ich kann mir doch nicht ausdenken, dass ich ein Haus, Garten, usw. will und den Partner danach aussuchen und wenn der Partner andere Ziele hat, dann beendet man die Beziehung. ??? Ich finde, es gibt für alles eine Lösung, wenn das Kriterium die gegenseitige Liebe ist. Wenn man will, dass der Lebensstil, die Weltanschauung, usw. übereinstimmen, dann muss man sich einen Partner suchen, der ähnlich denkt. Ich finde es lustig, wenn sich zwei Menschen ineinander verlieben, ihre Zweisamkeit leben und dann ein Gespräch über Urlaube erfolgt. Der eine mag Sonnenurlaube, der andere Bildungsurlaube - schon wird ein "Minus" verteilt. Warum denn? Das kann man doch lösen, aber oft ist das schon ein gravierender Punkt, warum man der Beziehung keine Chance gibt. Wenn man aber so viele Kriterien hat, dann sollte man das so schnell wie möglich klären, damit es nicht erst nach zwei Jahren klar wird, dass man den anderen nicht akzeptieren kann. Ich finde, Du hast es schön geschrieben - wenn eine Beziehung von der Liebe getragen wird, dann gibt es für alles eine Lösung.

S%ydn3exy


@Kleio

Meine Nachbarin z. B. ist eine sehr penible Frau, ihr Mann das völlige Gegenteil. Sie haben so schwere Zeiten durchgestanden, bis sie endlich zusammensein konnten und heiraten konnten und innerhalb kürzester Zeit ist er ausgezogen, weil sie miteinander nicht konnten. Sie ließen sich scheiden - konnten aber doch nicht ohne einander. Jetzt hat sie ihre Wohnung und er seine und alles ist in Butter.

Tolle Geschichte, Hut ab!

Kbleixo


Sydney

Tolle Geschichte, Hut ab!

Ja, finde ich auch! Sie konnten nicht mit einander, sie konnten aber auch nicht ohne einander. ;-D Wie viel Streit, Tränen und Verzweiflung umsonst!! Auch, wenn sie es einfacher hätten haben können, war die Liebe einfach zu groß.

S5MB


@ Kleio

du hast natürlich recht - und es ist sicher einfacher, sich zu verlieben, als mit jemanden Tisch und Bett und Alltag zu teilen. Was ich mit mosern meinte, sind Dinge und Situationen, wo man im Zusammenleben einfach Kompromisse finden muss. Manchmal muss man die Dinge einfach ausdiskuterieren, nobody is perfect.

Das heisst aber nicht, dass ich unsere Liebe darüber definiere, das eine ist tägliches Zusammenleben, das andere unsere Gefühle füreinander.

Ich dachte eigentlich auch immer, ich brauche meine Freiheit, meinen Platz und mein eigenes Reich. Freunde sagten immer, warte mal ab wenn du verliebt bist, dann ändert sich alles, doch ich antwortete immer, ich hab mein eigenes Leben, wenn ich meinen Freund ein paar Tage nicht sehe ist es auch ok.

Tja, und jetzt fehlt er mir schon nach ein, zwei Tagen wenn wir uns nicht sehen. Wir haben uns so aneinander gewohnt, ich hätte es mir selber nicht vorstellen können jemanden jeden Tag zu sehen. Doch wir haben uns immer was zu erzählen und bis jetzt - toi toi toi - war es uns nie langweilig.

KBleio


du hast natürlich recht - und es ist sicher einfacher, sich zu verlieben, als mit jemanden Tisch und Bett und Alltag zu teilen. Was ich mit mosern meinte, sind Dinge und Situationen, wo man im Zusammenleben einfach Kompromisse finden muss. Manchmal muss man die Dinge einfach ausdiskuterieren, nobody is perfect.

Das heisst aber nicht, dass ich unsere Liebe darüber definiere, das eine ist tägliches Zusammenleben, das andere unsere Gefühle füreinander.

Das habe ich Dir auch nicht unterstellt. Es waren meine eigenen philosophischen Fragen, die sich mir in diesem Zusammenhang stellen. Die Antworten muss schon jeder für sich geben und wir haben nun einmal alle verschiedene Bedürfnisse. Auch wenn es für mich eine Sach- und eine Gefühlsebene ist, so sieht das nun einmal jeder anders. :-D

Tja, und jetzt fehlt er mir schon nach ein, zwei Tagen wenn wir uns nicht sehen. Wir haben uns so aneinander gewohnt, ich hätte es mir selber nicht vorstellen können jemanden jeden Tag zu sehen. Doch wir haben uns immer was zu erzählen und bis jetzt - toi toi toi - war es uns nie langweilig.

Das hört sich doch klasse an! :-D Der Rest wird sich weisen. :)^

SiM[B


Update

Ich hab meinen Freund in einem günstigen Augenblick auf das Thema zusammenziehen angespochen.

Er meinte, er hätte sich das auch schon überlegt, schon allein was wir uns Geld sparen könnten. Aber er möchte das nicht. Er fühlt sich wohl so wie es ist, er will sich die Möglichkeit offen halten, dass wir uns auch mal einen Tag nicht sehen. Ich fragte ihn dann, ob er denkt dass sich zwischen uns was ändern würde, wenn wir ganz zusammen wohnen. Das glaubt er nicht, aber er würde sich einfach eingeschränkt fühlen, wenn ich komplett mit Sack und Pack einziehen würde. Er lebte jetzt fast 12 Jahre lang immer mit der gerade aktuellen Freundin zusammen und er geniesst es jetzt so lang es geht, dass er eine Freundin mit eigener Wohnung hat.

Wir hatten uns an diesem Tag mittags verabschiedet und hätten uns eigentlich erst abends wieder gesehen. Ich wollte aber schnell noch was in die Wohnung bringen und bin nachmittags für ihn unerwartet nochmal zurückgekommen. Ich hab mir nichts böses dabei gedacht aber im Verlauf dieses Gespräches jetzt sagte er auch, er hätte sich unwohl gefühlt weil nicht darauf gefasst war, dass ich nochmal zurück komme.

Ich war erst mal beleidigt (die Diskussion war um 5 Uhr morgens nach dem Ausgehen, wir beide nicht ganz nüchtern), da meinte er dass er schon irgendwann mal mit mir zusammenziehen will, aber jetzt noch nicht.

Hm, mir hats schon ein wenig gestunken, aber nach reiflicher Überlegung kann ich seine Beweggründe schon verstehen - also lassen wirs halt erst mal...

Tja, Männer und ihre Befindlichkeiten...

MheBlusxine


Hmmmm...

...hab die Beiträge inkl. deinen letzen eben mal überflogen.

Ich wäre an deiner Stelle auch beleidigt gewesen, weil ich es überhaupt nicht verknusen könnte, wenn mein Freund sich nicht 100 %ig an mich binden will (dazu gehört meiner Meinung nach auch das zusammen wohnen). Ich hab aber auch eine etwas konservative Auffassung von Beziehung, ich halte nix von "offenen Arrangements" oder das Aufhalten von Hintertürchen. Ich erwarte von meinem Partner, dass er sich nach einer gewissen Zeit (und das sind bei mir so ein paar Monate) entweder für mich entscheidet oder es sein lässt. Ich bin mit meinem Freund nach 3 Monaten Beziehung zusammengezogen und wir haben es beide nicht bereut. Heute haben wir auf den Tag genau unser 1jähriges Jubiläum und unsere Beziehung hat sich in der ganzen Zeit sehr gefestigt. Jeder hat seinen Freiraum weiter genutzt, keiner hat sich seiner Freiheit beraubt fühlen müssen. Im Gegenteil...da wir beide ganztags berufstätig sind und auch nach Feierabend und am Wochenende unseren Hobbies nachgehen, freuen wir uns immer total, wenn wir endlich nach einem langen Tag abends zusammen essen und fernsehen können.

Ist aber nur meine Meinung, natürlich haben andere Menschen auch andere Bedürfnisse...so wie dein Freund vielleicht.

LG

Leauts prexcher


@ Melusine

Ich erwarte von meinem Partner, dass er sich nach einer gewissen Zeit (und das sind bei mir so ein paar Monate) entweder für mich entscheidet oder es sein lässt.

Wow! Das ist schon eine ziemlich harte Einstellung und auch mutig. Nicht, dass ich nicht auch so denken würde. Ich bin mit meiner Süßen schon nach vier Wochen zusammengezogen. Allerdings nicht, weil wir uns aneinander binden wollten, sondern eher, weil wir BEIDEdas Gefühl hatten, dass es richtig ist. Bereut haben wir es bisher nicht. Im Gegenteil. Das war eine der besten Entscheidungen meines Lebens.

Auf der anderen Seite würde ich mich nie unter Druck setzen lassen. Mein Gefühl muss mir sagen, dass es richtig ist. Sonst geht da nix.

LFautsprie5cher


@ Melusine

Ich vergaß zu erwähnen, dass man doch eigentlich ziemlich schnell weiß, ob man zusammen passt oder nicht und denke, dass man spätestens nach zwei Jahren absehen kann (für die ganz Vorsichtigen), ob man die Beziehung auf eine neue Ebene hebt oder es sein lässt.

SfMB


Ich bemühe mich bei Streitigkeiten und Diskussionen generell, die Beweggründe und Sichtweisen meines Gegenübers zu verstehen, auch wenn ich anderer Meinung bin. Das hat schon oft grössere Auseinandersetzungen verhindert.

Ich kann meinen Freund schon irgendwie verstehen, gerade die Möglichkeit eines Rückzuges gibt ihm die Sicherheit und das Gefühl der Freiheit, dass er nach seinen letzten Beziehungen braucht, um sich mit mir wohl zu fühlen. Ich muss ihm einfach Zeit geben.

Allerdings gehört für mich in einer festen Beziehung dazu, dass man irgendwann zusammenzieht. Schliesslich plant man ja das gemeinsame Leben, eine Zukunft miteinander und das schliesst für mich auch eine gemeinsame Adresse mit ein.

Sgteff(i 8x3


Jetzt lass es vielleicht einfach mal langsamer angehen. Du sagst ja selber, zu einer festen Beziehung gehört für dich, dass man IRGENDWANN zusammen zieht. Ihr seid ja noch gar nicht so lange zusammen. Außerdem wohnst du ja gleich in der Nähe und ihr sehr euch oft. Drum versteh ich gar nicht, warum du unbedingt mit ihm zusammen ziehen willst. Besser gesagt, ich versteh natürlich, dass das für dich irgendwann dazu gehört, aber ich versteh dein Problem nicht, warum das jetzt sein muss. Ist doch gar nicht schlecht so, wie es jetzt ist.

S]teffix 83


Melusine

Aber sie wohnen ja quasi schon zusammen. Was er will, ist ja nicht irgendwie ein Hintertürchen, sondern er möchte vermutlich einfach seine eigenen vier Wände haben, wo er sich mal zurückziehen kann. Ich find das echt gut, wenn ich länger drüber nachdenk. Sie ziehen quasi so Schritt für Schritt zusammen und haben immer die Möglichkeit, sich in ihre eigene Wohnung zurückzuziehen.

Kleiner Schwank aus meinem Erfahrungsschatz:

Ich bin nach 2,5 Jahren Beziehung, in der ich ihn nur 1-2 mal in der Woche gesehen hab (weil ich noch Schule und beide noch zuhause gewohnt) und anschließend 2 Jahren Wochenendbeziehung mit 200 km Abstand mit meinem Freund zusammengezogen. Ein halbes Jahr später haben wir uns getrennt. Der Schritt war vielleicht einfach zu groß, vielleicht hätte es so oder so nicht funktioniert, wer weiß das schon. Auf jeden Fall habe ich seit 2 Wochen einen neuen Partner und bin mir ganz sicher, dass ich es langsam angehen lasse. Vielleicht auch erstmal getrennte Wohnungen, in der Nähe voneinander und so.

MWeluusinxe


Eben deswegen (@Steffi83)...

...versteh ich nicht so ganz, warum er nicht den Schritt gehen will offiziell den Kram zusammen zu schmeißen. Wenn die beiden doch schon mehr oder weniger zusammen wohnen, ist es ja auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Erfahrungsgemäß spielt sich das Meiste ja in einer Wohnung ab, und die Wohnung des anderen wird fast gar nicht genutzt, frisst aber trotzdem Miete. Hier wäre es ja wirklich nur ein kleiner Schritt zur gemeinsamen Wohnung, finde es schon etwas komisch, dass er dazu nicht bereit ist.

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