Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

MRasLchine+nkaxnone


Die Kampfstoff-Formel wurde verschickt. ;-)

Eyhema)lige3r Nu8tzer (x#15)


Alexx82

@vivamadrid und bzw nochmal @Isabell

schreib doch mal auf wie ihr das macht... mit den nicht oberflaechlichen "smalltalk"...

Ich habe ziemlich heftig auf MKs Ausführungen reagiert, das gebe ich auch offen zu, ich habe mich bei ihm auch schon dafür entschuldigt.

Vielleicht aber ist eine Erklärung an dieser Stelle gar nicht verkehrt:

Ich glaube seine Erzählung hat mir irgendwie Angst gemacht ("Angst" ist nicht der treffende Ausdruck, mir fält aber kein Besserer ein.... :-/). Denn er hatte ja mehrere Mädels sozusagen zur "Auswahl" und hat es bei allen auch versucht sozusagen, sie abgecheckt und dann beschrieben. Ich neige dazu mich zu sehr in Menschen reinzuversetzen und somit habe ich mich in die Mädels reinversetzt. Und wenn ich dann annehme, ich wäre so ein Mädel gewesen, welche dort war und MK hätte mir gefallen. Er wäre charmant und aufmerksam rübergekommen - und dann sehe ich ihn eine Zeit später bei einer Anderen.....diese Vorstellung gab mir ein leicht bitteres Gefühl in der Hinsicht, wie er über sie schrieb. Er ließ ihre Gefühle so ganz außer acht. Ich weiß, bzw. nehme es stark an, dass er es gar nicht so gemeint hat, er wollte nur einen netten Abend aus seiner Sicht beschreiben - dennoch konnte ich nicht umhin so zu empfinden.

Hinzu kommt, dass ich sowas auch wirklich schon erlebt habe (eigentlich klar, oder? ;-)), ist halt etliche Jahre her. Super Gespräch, nett, symphatisch........und dann .......peng......hängt er an einer Anderen dran.

Und eine Ablehnung ist immer bitter.

Ich muß dazu sagen, dass ich da grade als Isabell vor 15 Jahren oder mehr spreche, nicht von heute. Aber diese Gefühle sind noch da, noch in Erinnerung.

Ich habe deshalb diese Distanz nicht, seinen Text als "amüsant" zu empfinden, da ich wie gesagt, an die Mädels denke, die das vielleicht (kann ich nicht wissen, ist aber eine Möglichkeit) nicht so locker sehen wie er.

Und von daher mein Spruch: "So Jemand" (nicht persönlich auf MK gemünzt, sondern auf die Art des Ansprechens, die Oberflächlichkeit) lasse ich eben nicht mehr an mich ran. Ok, ich gehe auch mal in die Disko - aber ernst nehmen tue ich da keinen der mich anspricht.

Denkt jetzt bitte nicht, ich hätte da irgendwelche tief traumatischen Erlebnisse gehabt - nein, eben nur genau solche Abläufe wie MK sie beschrieben hat. Nichts Schlimmes, aber auch nichts, was mich dazu gebracht hätte einen Mann, der mich so anspricht ernst zu nehmen auf Dauer.

Damit ist Deine Frage aber nicht beantwortet: Was ist die Alternative? Smalltalk ist natürlich anfangs normal, egal wie man sich kennenlernt........hmmmm........ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das erklären soll...sagen wir mal so: Heute erkenne ich (ich meine es zumindest ;-D), wer wirklich an mir Interesse hat und wer einfach nur "aufreißen" will (nicht bösartig gemeint!) oder Spass haben will oder abchecken will.....es sind kleine Nuancen, Orte an denen man sich kennen lernt (natürlich kann auch die große Liebe in der Disko entstehen - dennoch) spielen eine große Rolle. Oder Situationen.........

Und: Ich würde solche Begegnungen wie MK sie da beschreibt in der Disko ja gar nicht ablehnen - aber dann mit dem Wissen, dass es eben nur Begegnungen sind, oberflächliche Begegnungen.

Ich halte aber trotzdem - und hiermit möchte ich nochmal betonen, dass ich diesen Faden nicht verfolgt habe, zumindest die letzte Zeit nicht - die Tips die hier gegeben werden nicht für allgemeingültig. Das war meine Intention hier was zu schreiben. Mein Fehler war, dass ja auch Niemand behauptet hat sie seien allgemeingültig.......also nochmal Sorry dafür. MK hat mit Sicherheit Vielen hier den Mut gegeben mal eine Frau anzusprechen, was sie vorher nicht konnten - und da spielt es doch gar keine Rolle - vordergründig- wie das passiert, sondern dass es passiert.

(Alexx, Deine erste Bemerkung hättest Du aber auch weglassen können, oder? War nicht konstruktiv - während die Frage es sehr wohl war ;-) @:))

LG

pAeaTcefuoll


isa

Damit ist Deine Frage aber nicht beantwortet: Was ist die Alternative? Smalltalk ist natürlich anfangs normal, egal wie man sich kennenlernt... hmmmm... ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das erklären soll... sagen wir mal so: Heute erkenne ich (ich meine es zumindest ), wer wirklich an mir Interesse hat und wer einfach nur "aufreißen" will (nicht bösartig gemeint!) oder Spass haben will oder abchecken will... es sind kleine Nuancen, Orte an denen man sich kennen lernt (natürlich kann auch die große Liebe in der Disko entstehen - dennoch) spielen eine große Rolle. Oder Situationen...

das ist doch genau der punkt.. in eine disco gehe ich aus dem grund um abzutanzen.. meine überschüssige energie los zu werden.. fun zu haben.. etc.. und nicht unbedingt für tiefgründige gespräche (da ist die musik viel zu laut) .. deshalb ist eine disco der geeignete ort sich gut zu unterhalten.. und dazu gehört seichter smalltalk .. und ein witziges wenn möglich charmantes gegenüber..

..

und genau dies hat der mk beschrieben.. wobei klar vom gesichtspunkt aus wie fange ich ein gespräch an wie bewege ich mich selbstsicher..

..

wenn du es aus einem anderen gesichtspuntk betrachtest.. dann kommt es arrogant und abwertend rüber.. dies ist es aber nicht.. denn er hätte genauso gut den abend aus einem ganz anderen blickwinkel schreiben können..

..

es geht ja im faden darum wie kann ich als vollkommene "lusche" auch mal ein gespräch mit einer frau haben das länger gehte als ein "hallo"..

..

und dies ist doch eigentlich auch für die frauen von vorteil denn es gibt ja nichts schlimmeres als ne "lusche" die keinen anständigen satz rausbringt :-/ (sorry leute)..

..

und wenn dann schon mal einer schreibt der relativ viel erfahrung hat was funktioniert und was nicht ist dies meines erachtens gar nicht mal so schlecht..

..

übrigens hat mir an mks bericht am besten der part mit getso gefallen wo er über die tanzfläche düste ;-D.. konnte ihn mir grad so vorstellen :-D

Eehemaligemr NDutzeor (#1x5)


peace

Ich habe vielleicht nicht deutlich genug gemacht:

A) dass ich meinen vorherigen Beitrag stark revidiere

B) mich bei MK für meine unangebrachte Einmischung entschuldige

Liebe Grüße

pzeac/e>full


isa

Ich habe vielleicht nicht deutlich genug gemacht:

A) dass ich meinen vorherigen Beitrag stark revidiere

B) mich bei MK für meine unangebrachte Einmischung entschuldige

das habe isch doch gesehen :-x .. oje tut mir leid dass du jetzt meinen post als vorwurf aufgefasst hast |-o :-( .. waren so meine gedanken zu mks ausführungen .. aso vllt einfach so ne wiederholung vom ganzen :-/ ..

g@ehtxso


Erst "pflügte" ich, dann "düse" ich; und MK meinte Anfangs mal, das sieht für ihn wie "Jiu-Jitsu" aus, was wir da treiben - bin ich wirklich sooo schlimm... ??? :°( :°( :°(

;-D

MnaschiGnenkanxone


Isabell

Das ist ein konstrukitver Beitrag.

Nun ja, manchmal ist erst ein Gewitter nötig, um die Luft zu waschen.

Eins vorweg. Alles was ich folgend schreibe ist wörtlich so gemeint. Nirgends ist Sarkasmus versteckt.

Alexx, Deine erste Bemerkung hättest Du aber auch weglassen können, oder? War nicht konstruktiv

Lass mal Alex draußen. Seine Reaktion fand ich sogar sehr gut. Er hat dich und viva nach Inhalten gefragt. Denn bis dahin brachtet ihr nur Ablehnung zum Ausdruck. Sinngemäß: "Sowas will ich nicht!" Da ist die Frage: "Was wollt ihr statt dessen?" vollkommen in Ordnung.

Vielleicht habt ihr, Viva und du, auch meine reißerischen Formulierungen zu ernst genommen. Wenn ich schreibe, dass ich "ja sooo charmant sei" sollte klar sein, dass das Selbst-Satire ist.

Los gehts.

Einleitend mal folgendes und damit beantworten sich sicher schon viele Fragen.

Wir würden uns - wenn wir uns irgendwo begegnen und nicht kennen würden - bestimmt ganz normal unterhalten. Ganz gleich ob beim Bäcker oder in der Disko. Und zwar schlicht aus dem Grund, weil jeder "normale" Mensch einigermaßen weltoffen durch die Gegend geht und wenn er "normal" angesprochen wird auch freundlich reagiert. Erst wenn jemand scheißfreundlich (Zeugen Jehjovas, Versicherungsfreaks), unfreundlich oder gar prollig angesprochen wird, schaltet der Modus von "offen" auf "distanziert" um.

Die Kunst der Kontaktaufnahme besteht nun darin, die Grenzen der "Offenheit" des Gegenübers in kurzer Zeit zu erkennen. Wie frech darf man werden, dass er es noch als Spaß empfindet und man gemeinsam drüber schmunzeln kann? Wie "solide" darf man sich geben, ohne dass man als langweilig erlebt wird? "Verbaler Kontakt" heißt "zwischenmenschlicher Kontakt". Wer den zum Gegenüber behält, wird immer ein Gespür dafür haben, wie er vom Gegenüber erlebt wird. Und wenn dieser Kontakt stimmt, kann man sich auch mit jedem Menschen unterhalten.

Würde ich dich in ner Disco um dein Feuerzeug bitten, würdest du es mir doch geben, oder? Das heißt noch lange nicht, dass wir uns großartig unterhalten müssen. Aber was aus einem Erstkontakt wird, zeigt dann die Situation und ist auch von der jeweiligen Tagesform der Beteiligten abhängig. Ein insgesamt offener Mensch kann auch mal verschlossen sein, wenn er was unangenehmes erlebt oder Stress hat. Wenn so jemand in ne Disco geht um auf andere Gedanken zu kommen, will er vielleicht bloß seine Ruhe haben und sich nicht groß unterhalten. Das spürt man aber.

Ein insgesamt eher verschlossener Mensch kann aber in einer Disco auch "auftauen" und kommunikativ mehr wagen als im Alltag. Das kann man in Discos häufig beobachten. Gerade wenn die Leute angetrunken sind, werden sie mutiger. Ob das dann von Erfolg gekrönt ist, ist eine andere Frage.

Also:

Die Reaktion auf "freundliches Ansprechen" wird freundlich sein. Sofern der Angesprochene nicht voller Vorurteile und schlechter Erfahrungen steckt. Wenn ich zu ner Frau mit halboffenem Hemd und fetter Goldkette hingehen würde: "Eh Süße, kriegsch ma dein Feuerzeug?" dürfte ich eventuell Aussicht auf das Feuerzeug, aber kaum auf eine Unterhaltung haben. Wenn ich einer Frau aber angemessen und charmant gegenübertrete und sie mich abweißt: "Geh nach Hause Bübchen!", dann weiß ich, dass sie ein Problem hat. Beide Verhaltensweisen (Goldkette und arrogante Abwehr) sind nicht "realitätsverankert". Sie widerspiegeln nicht die "sozialen Gegebenheiten".

So weit mal grundsätzlich. Das ist sicher niemandem neu, ich wills nur noch mal unterstreichen.

Ich neige dazu mich zu sehr in Menschen reinzuversetzen und somit habe ich mich in die Mädels reinversetzt.

Dann ist dir das hier nicht gelungen. ...einen Moment noch...

Und wenn ich dann annehme, ich wäre so ein Mädel gewesen, welche dort war und MK hätte mir gefallen. Er wäre charmant und aufmerksam rübergekommen - und dann sehe ich ihn eine Zeit später bei einer Anderen... diese Vorstellung gab mir ein leicht bitteres Gefühl in der Hinsicht, wie er über sie schrieb. Er ließ ihre Gefühle so ganz außer acht.

Jetzt trennen wird das nochmal ganz faktisch auf. Ich habe das Blitzkid schon erzählt, mache es jetzt noch mal.

Ich schilderte die Begenung mit drei Frauen.

1. Zuerst wurde ich von "Susanne" (hieß natürlich anders) angesprochen. Also ich wurde von ihr angesprochen. Sie "ging ziemlich ran" und mir war relativ schnell klar, dass es ihr nicht "um meine Person" ging, sondern dass jeder Andere ihren Erlebnishunger stillen könnte. Eine gescheite "Unterhaltung" war nicht drin. Sie war auf Spaß aus, nicht auf Konversation oder Subtilitäten. Kurze Zeit später verlor sie das Interesse an mir und unterhielt sich mit den beiden jungen Männern, was ich beschrieb. Das war mir willkommen, ich verabschiedete mich von ihr mit den Worten: "Ich geh mal nach meinen Kumpels gucken!" und das Kapitel war durch. Sie hat sich dann mit zwei/drei anderen Männern vergnügt.

Von "Gefühlen" war hier keine Spur zu sehen.

2. Das "zweite Kaptitel" beschrieb den Kontakt zu "Sabine" und "Sandy" (heißen auch anders.) Beide kannte ich schon. Die eine länger, die andere kürzer. Mit beiden verstehe ich mich ausgezeichnet, die eine hat einen Mann und die Andere einen "Mehr-oder-weniger-Lover". Von Gefühlen kann auch dort nicht die Rede sein. Es war ein spaßiges und interessantes Treffen.

Abschließend gab mir Sandy von sich aus ihre Nummer. Worüber ich mich natürlich freute.

Dort habe ich nicht "gebohrt".

3. Der dritte beschriebene Kontakt war der zu dem Mädchen am Nebentisch. Sie wusste, dass ich "zu Sabine und Sandy gehöre", denn sie sah ja, dass ich da drüben saß. "Hoffnung" dürfte also nicht im Spiel gewesen sein. Abgesehen davon, dass sich eine Frau ja auch nicht von Knall auf Fall in einen Mann verliebt (wenn wir davon ausgehen, dass ich ihr gefallen hätte), sondern auch das unterliegt einer gewissen Selbstkontrolle. Die Unterhaltung mit ihr war nett. Hoffnungmachende Verbindlichkeiten gab es nicht. Ich habe sie auf keine Weise "umworben". Und das habe ich auch so geschildert. Irgendwann kamen ihre Begleiterinnen wieder und kurze Zeit später sind sie nach Hause gegangen.

Ich habe ihr und mir die Zeit vertrieben und wie ich gemerkt habe, war ihr das willkommen.

So also lagen die Tatsachen. Der Einwand des "Nichtbeachtens von Gefühlen" wäre gerechtfertigt gewesen, wenn Sandy mir schöne Augen gemacht und ich mit ihr geknutscht und kurz darauf am Nebentisch eine Andere angegraben hätte. Oder wenn Susanne "bei mir geblieben" wäre und ich sie hätte stehen lassen. Doch ich bin mit jeder "angemessen" und den Umständen entsprechend umgegangen. Von daher ist obiger Einwand unbegründet und haltlos. Und wenn man diesen Einwand unbedingt einbringen will, dann hätte er schmlimmstenfalls auf Susanne gepasst. Denn die war wirklich "flach drauf". Was aber nicht schlimm ist. Ich weiß übrigens nicht mal mehr wie sie richtig hieß, nur noch dass sie 29 war.

... Und eine Ablehnung ist immer bitter.

Genau. Aber du hast die Rechnung ohne den Wirt gemacht, bzw. nicht bedacht, dass der Gast beim Wirt bestellt was er will und nicht alles fressen muss, was ihm vorgesetzt wird.

Erläutere ich gleich...

M2askchin/enkxanone


Konkret:

Männer haben naturgemäß Angst davor, eine Frau anzusprechen. Fauen andersrum auch. Männer haben in erster Linie Angst davor, sich zu blamieren, Frauen mehr davor, als "billig" abgestempelt zu werden. Wenn beide sich ihr Tun von diesen Ängsten diktieren lassen, kommen sie nicht zusammen. Oder zumindest nicht ohne "organisches Kennenlernen", d.h. mit regelmäßigem "natürlichen" Kontakt. Beide können aber - entgegen dieser Ängste - ihr Schicksal in die eigene Hand nehmen. Männer können Frauen ansprechen und Frauen genau so gut Männer, was ich persönlich sehr gutheiße, weil es den Frauen die Möglichkeit aktiver, statt rein passiver (Korb geben) Selektion ermöglicht. Schließlich entspricht nicht jeder Mann, von dem eine Frau angesprochen wird, ihren Erwartungen. "Aktive Auswahl" erhöht die Chancen, an einen "gescheiten" zu geraten um ein Vielfaches.

In Discos geht es nun zielstrebig zur Sache. Man hat nur ein paar Stunden Zeit, dann ist alles vorbei. Die Leute gehen dort hin, um sich zu vergnügen und andere Menschen zu sehen und ggf. kennenzulernen. Das ist der Sinn der Sache.

Ich persönlich hatte früher extreme Angst davor, Frauen ohne pragmatischen Grund anzusprechen. Also Angst davor, einfach hinzugehen und ihr zu verstehen zu geben: "Du gefällst mir..." Diese Angst war so groß, dass ich das nie oder nur höchst selten gemacht habe. Damit war ich sehr unzufrieden, irgendwann wollte ich nicht mehr kneifen, habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt, Methoden entwickelt und vervollkommnet.

Mittlerweile mache ich das schon "ein paar Jahre". Ja, das klingt sehr methodisch und für Manchen evtl. machomäßig, aber es ist nun mal so. Kommunikation ist Handwerk. Und das will - wie jedes Handwerk - erlernt und stetig geschult werden. Heute gehe ich mit "Kennenlern-Situationen" recht entspannt um (die Muffe geht mir trotzdem hin und wieder) und ich suche solche Situationen bewusst. Weil es mir Freude macht. Und es passiert nur noch relativ selten, dass ich unsicher werde, oder mich eine Begegnung aus der Fassung bringt. Aber gerade davon lerne ich Neues.

Ich habe daraus für mich einen Grundsatz abgeleitet:

Willst du die Welt kennenlernen, lerne Menschen kennen.

Von jedem lernt man etwas. Auch wenn man meint, das alles schon mal erlebt zu haben und "solche Typen" genau zu kennen. Ich kann mich heute mit Akademikern und Studentinnen genau so unterhalten wie mit Hauswirtschaftlerinnen oder Leuten aus dem Straßenbau. Und dahinter steckt keinerlei Wertung. Intellektuelle sind "gebildeter". Handwerkliche Menschen aber meist pragmatischer und realitätsverbundener. Jeder hat seine Qualitäten. Und seine Schwächen. Und von jedem kann man irgendwas mitnehmen.

Zurück zur Sache.

Isabell, du schriebst:

... Und eine Ablehnung ist immer bitter.

Genau. Für einen Mann, der eine Frau anspricht und zurückgewiesen wird genau so wie für die Frau, wenn der Mann sich plötzlich um eine Andere kümmert. Die Frau hat immer die Möglichkeit Einfluss zu nehmen. Sich resigniert ins Schneckenhaus zurückzuziehen, weil der Mann sich mit einer Anderen unterhält, ist keine gute Lösung. Das einfachste wäre, dem Betreffendne die Nummer zuzustecken und ihm zu sagen, dass er sich melden könne, wenn er Lust hat. Viele Frauen werden das aus Gründen des Stolzes ablehnen. Doch nach genau der Logik werden auch sie selten angesprochen, weil auch Männer davor Angst haben, sich selbst zu erniedrigen, wenn sie auf eine Frau zugehen. Was bleibt unterm Strich? Gerade die "Prolls" sind sehr mutig. Die kippen sich ein Bier rein und machen auf dumme Weise Frauen an. Irgendwann haben sie auch Erfolg. Und zwar regelmäßig! Das nährt ihr Selbstbewusstsein und sie machen weiter. Die guten Exemplare aber sind weit zögerlicher. Unterm Strich bleibt für viele Frauen dann nur übrig, dass sie "immer von den Falschen" angesprochen werden. Natürlich nicht immer, aber das ist ja der Satz, den man von enttäuschten Frauen hört.

Aus diesem Grund habe ich hier oft genug wiederholt:

Frauen, wartet nicht auf die Männer, sondern geht hin, wenn euch einer gefällt!

Das ist eine Sache, die mir sehr imponiert: Wenn eine Frau ihre Geschicke selbst in die Hand nimmt und sich nicht von der Angst ins Boxhorn jagen lässt.

Ich will noch eine Episode zum Besten geben. Eigentlich zwei.

Episode eins

Das vorletzte Wochenende war ich in derselben Disco und traf - wie üblich - gehtso. Er war in Begleitung zweier Damen. Mit einer von den beiden unterhielt ich mich sehr gut und es knisterte auch ein bisschen. Nur ein bisschen ... und ohne Folgen. ;-) Ich war mit ihr mal tanzen und sie hatte nebenbei einen anderen Mann im Auge, der am Rand stand und sich nicht traute, zu ihr zu kommen. Statt dessen kam ihr Freund und forderte sie zum Tanzen auf. Den fand sie gar nicht lecker und ging später zu dem am Rand stehenden und fragte ihn, was das soll. Sie würden sich die ganze Zeitz anflirten und dann schickt er seinen Kumpel vor. Sie fühlte sich verletzt. Der Betreffende kam später an unseren Tisch, ich machte Platz, und er entschuldigte sich bei ihr. Sie hörte ihm zu, wies ihn aber zurück.

Nach meinem Ermessen völlig falsch reagiert. Und auch überhaupt nicht empathisch. Mir tat das etwas leid für sie, aber ich konnte da auch nichts machen.

Analyse:

Ein Mann und eine Frau flirten. Der Mann hat Angst, sie anzusprechen. Die Frau kommt zu ihm, stellt ihn zur Rede. Ihm muss schlagartig das Herz in die Hose gerutscht sein. Er holt es wieder raus, nimmt es in die Hand und geht zu ihr, um ihr seine Wertschätzung entgegenzubringen ... und erntet Ablehnung.

"Querer" (und zwar in beiden Richtungen) kann's gar nicht gehen.

Also was ich meine, seine Entschuldigung hätte sie auf jeden Fall annehmen sollen, denn er hat ihr ja gefallen und sie hat sich seine Aufmerksamkeit gewünscht. Und seinen (wenn auch nachträglichen) Mut hat sie auch nicht honoriert. Mir hat das für sie und für ihn leid getan.

Episode zwei

Am selben Abend tauchten am Nachbartisch irgendwann drei junge Frauen auf - Mitte/Ende Zwanzig. Ich kriegte das dadruch mit, dass ich mich beobachtet fühlte, mich spontan umguckte und in ein Frauengesicht blickte, welches mich mit ertappter Miene etwas perplex anguckte und sich nicht so recht traute, jetzt auf einmal wegzugucken. Ich ging den Meter zu ihr rüber und fragte, ob ich was falsch gemacht hätte. Natürlich scherzhaft. Sie grinste und verneinte. Okay, ich ging wieder zu unserem Tisch. Kurz darauf fühlte ich mich wieder beobachtet, guckte mich erneut um und nun grinsten mich alle drei an. Ich ging daraufhin rüber, mischte mich kurzerhand unter sie und eine von ihnen rannte gleich weg, auf die Tanzfläche. Mit den beiden Verbliebenen schwatzte ich ein bisschen und sie erzählten mir, dass die "Geflohene" an mir Interesse hätte und ich solle doch mal dableiben, bis sie sich traut, wieder herzukommen. Hab ich gemacht und so auch sie kennengelernt.

M&asch+inqenkanEoxne


Es war offensichtlich, dass ich zum Nachbartisch gehörte. Ich ging dann auch wieder da rüber. Trotzdem ließen sie den Kontakt nicht abreißen und waren keineswegs beleidigt. Sie gingen sogar genau dann, als gehtso, seine Damen und ich gingen und waren direkt vor uns. gehtso machte sich einen Jux draus, zwinkerte mir zu, dass ich dort doch noch was unternehmen soll, aber damit war ich vorsichtig. Aus genau den von dir genannten Gründen, Isabell. Denn unter diesen Umständen hätte ich mir gut vorstellen können, dass die Frau vom Nachbartisch das Gefühl hat, dass ich es "jetzt, kurz vor knapp auch noch mal bei ihr probieren wöllte". Sie parkten auch nur ein paar Meter von gehtsos Auto entfernt, ich ging nochmal hin und fragte nach Fahrzeugpapieren und Führerschein und ob sie was getrunken hätten. Nachdem sie sich leicht irritiert vergewissert hatte, dass ich kein Zivi-Bulle war, war auch da war die Unterhaltung ganz unbefangen und fröhlich. Es ging um Fahrstil und den Kindersitz im Auto.

Und die drei waren keine "dummen Häschen". Aber ich denke, dieser Einwand kommt so wie so nicht. Nein, im Gegenteil, es waren waren recht selbstbewusste junge Frauen, die sich damit abfanden dass ich mit anderen Leuten unterwegs war und die mir deshalb aber nicht aus falschem Stolz heraus die kalte Schulter zeigen mussten.

Also was ich sagen will: Es fühlen sich nicht zwangsläufig alle Frauen verletzt, wenn sich ein für sie interessanter Mann mit ihnen und auch noch mit anderen Frauen unterhält.

.

.

.

Beide Episoden zusammengefasst:

Die Frau an gehtsos Tisch fand zwei Männer nett. Mich und den "am Rand". Wie weit oder wie sehr, sei dahingestellt. Für mich kein Grund beleidigt zu sein. Jemanden kennenzulernen heißt in erster Linie "offen zu sein", egal was passiert. Wenn man gleich am ersten Abend mit "du gehörst mir" anfängt, wirds doch Brühe bevor überhaupt was losgegangen ist. Also der Einwand, dass es eine Mißachtung wäre, wenn man an einem Abend noch mit anderen Personen spricht als mit der ersten, die man angesprochen hat, ist eine Dramatisierung, die in dieser ersten Phase des Kennenlernens keine Daseinsberechtigung hat.

Abschließend:

Was du über "auf die Gefühle von Frauen achten" schreibst, unterschreibe ich völlig. Ich achte immer darauf, dass die Unterhaltungen unverbindlich bleiben. Und wenn sich tatsächlich Verbindlichkeiten ergeben, wenn ich z.B. mit einer bestimmten Frau wo hingehe, kümmere ich mich auch nur um sie und spreche keine anderen Frauen an.

Ich würde solche Begegnungen wie MK sie da beschreibt in der Disko ja gar nicht ablehnen - aber dann mit dem Wissen, dass es eben nur Begegnungen sind, oberflächliche Begegnungen.

Zu Anfang. Und es geht in dem ganzen Thread hier nur um den Beginn. Den Einstieg, die Kontaktaufnahme. Das bedeutet aber keinesfalls, dass nicht etwas tiefergehendes daraus entstehen kann.

Es ist vielleicht gar nicht so verkehrt, dass hier noch mal die Hintergründe aufgerollt werden. Ist zum Verständnis für alle Beteiligten sicher nützlich.

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.

.

@ alle

Isabell hat mir - wie sie es selbst in ihrem Posting andeutete - eine entgegenkommende PN geschrieben und das rechne ich ihr an.

Ich selber habe mich mit meinen Reaktionen ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

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gehtso

Erst "pflügte" ich, dann "düse" ich; und MK meinte Anfangs mal, das sieht für ihn wie "Jiu-Jitsu" aus...

;-D Nein ein. "Pflügen" und "düsen" bringen nur die Dynamik zum Ausdruck. Rein positive Begriffe! ;-) Und mit "Jiu-Jitsu" meine ich generell das "Gerühre mit gehaltenen Händen". Aber das sieht für mich bei allen mehr nach Kampfsport aus. ;-)

gAeOhtsxo


bringen nur die Dynamik zum Ausdruck. Rein positive Begriffe!

Soso, da will ich das mal als Balsam für mein armes Seelchen gelten lassen ;-)

"Kampfsport" wird es, wenn das Weib widerborstig ist oder gar keine Ahnung hat ;-D

Gehe gleich erstmal mit der reiferen Schwester von Episode eins "Damen einwickeln" trainieren :-D

*:)

M$asc_hinejnk*ano+ne


Cool!

Dann viel Spaß und bis morgen! (Hoffe ich!)

Sonnnabend ist auch gebongt? ;-)

E"hema+ligeBr Nju$tzer (#G15)


MK

Mir bleibt an dieser Stelle nichts übrig als eine große Abitte zu leisten. Ich war durch vorhergehende Diskussionen sehr verblendet....naja, ich kann sagen, dass ich wieder mal dazugelernt habe.

Wir werden wahrscheinlich noch öfter diskussionstechnisch aneinandergeraten (was ja nicht schlecht sein muß ;-)), aber ich verstehe jetzt ein wenig Deine "Vorwürfe" mir gegenüber, was eine gewisse Art meinerseits angeht, die ziemlich arrogant und eigentlich nicht dem entsprechend war, wie ich mich eigentlich selbst einschätze. Ich sehe jetzt, dass ich wohl doch so gewesen bin.

Keine Angst *lach*, ich schraube mich jetzt nicht zurück oder mache mich klein, ich erkenne nur, dass ich schlicht zu schnell in meinem Urteil war, zu schnell geschlußfolgert habe und ja - zu schnell in eine Schublade gesteckt habe (was ich selber ja am meisten anprangere....).

Klasse Ausführung!

Nu' ist aber gut, lass' uns lieber wieder streiten ;-D.

gzehtxso


@ Isa

@:) @:) @:)

p\eacexfull


isa

x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:) x:)

MWasch~in5enkanxone


Gut,

dann ist ja alles planiert.

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*brumm brumm*

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