Mein Regelwerk zum Frauenaufreißen

Z;aungAasDt, x30


ich glaube der "meister" wird bald die nase voll haben von diesem faden.

Hoffe ich nicht, ich habe noch viel vor mit ihm.

Warten wir einfach mal ab, ob die neue Zitat-Nomenklatur sich bewährt. Es ist ja nun nicht zu übersehen, daß der Thread ("Faden" halte ich übrigens für eine beispiellos mißlungene deutsche Übersetzung, erinnert mich immer an OB) sehr umfangreich und unübersichtlich geworden ist und daß MK immer noch die zentrale Bezugsperson ist. Daher halte ich das Format "MK (XXX,XXXX)" für ernsthaft sinnvoll.

vorher wurde hier durchgeladen, jetzt wird aus der heiligen schrift zitiert.

Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun. Und: Durch schriftliche Aufzeichnungen der Überlieferungen der alten Hebräer entstand die erste monotheistische Religion. Vielleicht wird aus diesem Thread auch noch mal was ganz Großes ;-D

AAlexx68x2


geht mal lieber raus anstatt hier drumrum zu reden....

es ist SAMSTAG abend!

bzw

back to topic!

ZfaungaTst_, 30


Tanja - Chronologie einer ersten Regelwerk-Anwendung

Alexx82 hat absolut recht - ich werde jetzt eine chronologisch aufbereitete Zusammenfassung meiner Erlebnisse mit Tanja dokumentieren, um einzelne Detailfragen anschließend zur tiefgehenden Diskussion stellen zu können.

Riskant ist dabei, daß die theoretische Möglichkeit besteht, daß besagte Tanja sich auch in diesem Forum aufhält, mich entdeckt und identifiziert. Aber was solls, wird ja eh nix draus.

Woche vom 20.11.-24.11.:

Tanja ist eine neue Leiharbeiterin in unserer Firma. Sie macht den Job als Überbrückung, bis sie eine Zusage für den Studienplatz (Pharmazie) hat. Sie arbeitet in der selben Fertigungshalle wie ich.

Bei Teambesprechungen beobachte ich sie heimlich. Manchmal kreuzen sich unsere Blicke. Manchmal hatte ich den Eindruck, sie hat mich auch beobachtet.

Montag, 27.11.

Wir treffen uns zufällig gegen 9.00 am Kaffeeautomaten. Smalltalk.

Mittagspause: Ich schlendere möglichst unauffällig zu ihrem Platz. Sie verbringt die Mittagspausen immer an ihrem Platz, geht nicht raus.

Ich lehne mich an den Tisch an, sie sitzt auf ihrem Stuhl, Smalltalk. Ich studiere ihre Augenfarbe (vgl. MK (1,9))

Ich wende mich ziemlich unbeholfen wieder ab, um zu meinem Arbeitsplatz zu gehen. (autsch)

Mein Kollege Sergej hat das Mädel und mich heimlich beobachtet und behauptet allen ernstes, sie hätte mich verliebt angeguckt und ich sollte mich ranhalten. Ich habe niemanden in mein Vorhaben eingeweiht, mich Tanja zu nähern! Unglaublich! ich bin mir nicht sicher, ob ich Sergejs Beobachtungen ernst nehmen kann, aber sie beflügeln natürlich extrem.

Dienstag, 28.12.

ich grüße sie morgens im vorbeigehen, sie grüßt mit "morgen!" zurück.

In der Mittagspause mache ich einen ausgedehnten Besuch bei ihr, 45 Minuten. Wir unterhalten uns über alles mögliche sehr ausführlich. Sie ist gebildet, sehr begabt und vielseitig interessert. Sie zeigt ernsthaftes ureigenstes interesse an Chemie, Medizin etc. Das fasziniert mich. Gespräche über Viren, Impfungen, Moleküle etc - alles ist drin. Die Umsetzung von MK (1,12) ist spielend leicht, Improvisieren gemäß MK (1,13) ist nicht notwendig.

Sergej macht mich verrückt mit seinen Anfeuerungen - er behauptet, sie hätte nach meinem Besuch mit geröteten Wangen dagesessen. Illusionen?

Sie sagt mir bei Feierabend im Vorbeigehen explizit "Tschüß" und lächelt mich an.

Mittwoch, 29.12.

ich fühle mich unattraktiv und besuche sie nicht. In der Mittagspause gehe ich mit nem Kollegen zum Imbiß.

Donnerstag, 30.12.

Ich treffe sie am Kaffeeautomaten. Sie sieht ein wenig geknickt aus.

Ich: "Du siehst ein wenig geknickt aus. Was ist los?"

"hab wenig geschlafen"

"na da kann ich Dich noch toppen. Hab noch weniger geschlafen.

Du, ich besuch Dich heut Mittag wieder, OK?"

Sie stimmt lächelnd zu.

Mittagspause. Wir unterhalten uns über Schulzeit, Lehrstoff, Gedichte etc.

Ich eröffne ihr mit "da du Tanja heißt, habe ich eine Idee. Wollen wir Eislaufen? die Eishallen haben alle schon offen"

Sie lehnt mit der begründung ab, sie könne weder Eis- noch Inliner laufen.

Heimfahrt: Wieder extreme Tagträume, Endorphinausschüttungen. Ich fahre eine Autobahnausfahrt zu früh raus und fahre dann zu allen Überfluß auf die Gegenrichtung wieder auf. 20km Umweg hat die Ehrenrunde. Egal. Ich bin so stoned, daß ich es selig abfahre.

Donnerstag abend:

Ich beginne, ihr ein Gedicht nach MK's Konventionen zu schreiben. Es ist ein sich reimendes Gedicht mit 10 Strophen. Die ersten 7 Strophen behandeln den Aufbau von Aminosäuren, wie daraus Säuresequenzen bestimmter Abfolgen werden, und wie daraus letztlich auch Endorphine entstehen. illustriert mit chem. Strukturformeln am rechten Rand sowie Aminosäurekürzeln. Damit spiele ich auf ihr hohes natives Interesse an Chemie an. Die Strophen sind im Stil einer Erzählung, Moleküle werden teilweise wie Personen mit Charaktereigenschaften beschrieben.

In der 8. Strophe findet ein Sprung statt. Aus der chemischen Abhandlung wird ein subtiler Fingerzeig auf meine Situation, ohne konkrete Ursachen und Bekenntnisse zu nennen. Die letzten beiden Strophen präsentiere ich Euch deswegen:

Wenn sich 2 Menschen in die Augen seh'n

so fremd einander, und finden sich scheen

dann tun Heerscharen von guten Feen

Endorphine ausschütten und schlechte Stimmung wegmäh'n.

Echt harter Stoff, das Zeuch!

Man wird davon stoned, das sag ich euch!

Und unkonzentriert, ist ja voll die Seuch'

Man grinst durch die Gegend wie'n reicher Ölschoich.

Gegenmittel gibts da nich

ist ja auch nicht schlimm an sich

Aber mehr verraten tu ich nicht

'S gedicht ist ohnehin schon peinelich.

Unter der letzten Strophe illustrierte ich eine eislaufende Figur mit wehendem Schal, augenzwinkernd. Drunter steht: Eislaufen oder so: 0170xxxxxx (meine Nummer)

Es ist Donnerstag abend, kurz vor 12. Das Gedicht in sauberer Abschrift auf grüngelbe Dekopapierbögen ist abgeschlossen, sie werden in einen ebenfalls daraus gefalteten Umschlag gesteckt, welcher mit "Tanja" und dem gedichttitel "Das Molekül" beschriftet ist.

Ende Teil 1

.jJuliaDnCarxax.


MK

Ganz schön bizarr, was hier für Typen hier Erscheinung treten. Ich halte den werten Maschinenkanone weder für einen Meister noch für den Allheilsbringer. Bald gibts hier wohl sowas wie einen Aufreißerkult mit Aufreißergruß.

Irgendeiner hat zu Maschinenkanones Ausraster geschrieben:

Hau Rein, Alter. Immer schön Ohren steif halten und Zähne zusammen beissen. Die doofe Kuh weiß eben so einen smarten Typen wie Dich nicht zu schätzen!

Warum sollte sie ihn auch zu schätzen wissen? Er ist eben nicht interessant für sie. Damit sollte er sich abfinden können. Schon sehr zweifelhaft, wie er hier die Anmachkünste propagiert und dann doch bei einer kleinen Absage gleich in die Ecke krepiert. Sowas passt überhaupt nicht zusammen und von Charakterstärke kann hier auch nicht mehr gesprochen werden. Eine Ablehnung der eigenen Person ist so ziemlich das Blödeste was einem bei einer Frau passieren kann. Nur die Nummer mit nackt auf der Bühne stehen ist dümmer. Aber das hat er ja schon hinter sich gebracht. Hat er nicht irgendwo auf Seite 2 geschrieben, er fordert keine Treue und gibt auch keine? Ja ich hab den Thread vom ersten Beitrag ein paar Minuten später an bis zum letzten immer mitgelesen. Wenn er keine Treue fordert, wozu ist er dann so enttäuscht, wenn sie sich von ihm lösen will? Nun er hat sie eben nicht von sich überzeugt. Eine Frau kennenlernen, was hier ja so hoch und heilig propagiert und deren Künste Maschinenkanone so wunderbar für sich reklamiert, ist doch nur ungefähr 10 % dessen, was wirklich schwierig ist. Ich habe kein Problem eine Frau kennenzulernen, das geht mit Charme, Geld, Attraktivität; je nach dem was man zu bieten hat. Aber hier hört schon der Thread in seinem Thema auf. Doch erst hier fängt es an schwierig zu werden. Frauen kennenzulernen ist ein Kinderspiel, ein Klacks der nebenbei abläuft und keinerlei Erwähnung wert ist, wenn man sich die Probleme ansieht, die erst mal entstehen, wenn man eine Frau schon monatelang kennt und sich immer noch interessant machen soll, eben interessanter als sie es erwartet hätte, damit sie anfängt sich für einen zu interessieren. Jungs, so sehr ich auch eure Schwierigkeiten bei Frauen kennenlernen schätze und weiß wie lang es dauert, bis man sie überwindet, aber Frauen an sich zu halten ist deutlich schwieriger als eine kennenzulernen. Dass nun eben hier der hochverehrte und Meister genannte Maschinenkanone versagt hat, ist ihm doch nicht vorzuwerfen. Das sollte er sich selbst auch nicht. Er ist eben nur nicht allzu versiert auf diesem Gebiet, wie mir nach seinen Schilderungen scheint. Genug der allgemeinen Belange, ich wechsle zur direkten Anrede: Ich denke du bist viel zu sehr konzentriert darauf erfolgreich und immer besser eine Frau kennenzulernen, dass du vergisst, dass eine Frau an sich zu binden, eine viel größere Kunst ist. Lerne diese, sei nicht mehr Lehrmeister, sondern selbst Schüler. Erst dann wirst du auch in der Lage sein, dich einer Beziehung nicht mehr zu verschließen, sondern dich zu öffnen, sogar erfreut in eine Beziehung gehen. Das kann dir so schwer vorkommen, wie manch einem deiner Anhänger das Ansprechen einer Frau, doch genau da solltest du jetzt wissen, es lohnt sich, wenn man sich traut. Ich kenne dich nicht und weiß auch nichts über deine Vergangenheit, um dir irgendetwas zu deiner Vorgehensweise zu sagen. Du hast übrigens ein sehr passendes Motto. Das müsste nämlich hier Anwendung finden, denn nur dann könnte ich dir einen Rat geben. Ich denke Denkanstöße sind keine weiteren nötig.

-21./Herb]ie30"-


@Zaungast, 30

...ist denn die x:) Tanja x:), für die Du so schwärmst, überhaupt solo?

Z}aun=gastJ, 30


Tanja - Chronologie einer ersten Regelwerk-Anwendung (2)

Freitag, 1.12.

Die Mittagspause naht. Ich bin aufgeregt wie Sau. Hocke erst mal bei meinem Kollegen, damit ich wenigstens ein wenig Essen (Fertig-Menüschale) runterkriege.

Ich stecke möglichst unauffällig den Gedichtsbrief in meine Hemdtasche und sage "ich geh mal kurz rüber"

Ich sage unbeholfen "Mahlzeit!" und setze mich ihr gegenüber auf einen Stuhl.

Ausgedehnter Plausch (gibts da den Begriff "WideTalk"?) , die Zeit vergeht im Nu.

Ein Kollege setzt sich schon wieder gegenüber an den tisch, um zu arbeiten. Er plauscht gleich ne Runde mit, verfängt sich sogar in Monologe.

Mist, ich wollt ihr ja noch das Gedicht geben, und der Kollege sitzt 1m daneben :-o

Aber die Sache meistere ich elegant, um es mal ganz unbescheiden zu sagen 8-)

"Du, Tanja, du bist doch gut in Chemie, stimmts?"

"Ja, Chemie-LK"

"Ich hab da sone Anhandlung über Aminosäuren, kannst du da mal drüberschauen, ob alles stimmt?"

*Umschlag überreich*

"Ja, OK, Ich brings dir am Montag wieder mit"

"Nee, kannste behalten. Ist ne Kopie" ;-D

verlasse zügig den Platz, um die Mittagspause zu beenden.

Sie sagt mir im Vorbeigehen wieder explizit lächelnd "Tschüß"

Freitag abend:

Es sind bereits 5h vergangen, seit sie mit meinem Gedicht in den Feierabend gegangen ist. Mein Handy schweigt.

Ich erkläre mein Gedicht für gescheitert. Ich interpretiere ihre fehlende Kontaktaufnahme via SMS als Desinteresse, als unbeeindruckt sein, als Distanz wollen. Sie möchte mich nicht in ihrer Intimsphären-Zone "Handynummern-Kenner", sie schließt mich aus diesem Kreis bewußt aus. Sie reagiert auch nicht mit unterdrückter Nummer. Desinteresse.

Ich habe IMO mit dem Gedicht alle Register gezogen. Es hat offensichtlich die beabsichtigte Wirkung verfehlt. Ich verkrieche mich im Bett. 1h später hämmert mir MK's Werk im Kopf. Ich mache mich auf in den Realmarkt, mit einer mischung aus "jetzt erst recht!" und Pioniergeist, woraus das 10h-Jobberin-Erlebnis wird. So hat Tanja indirekt für einen ungeheuren Energieschub am Freitag abend, 19.45 im real,-markt gesorgt.

Die erste zentrale Frage zum Projekt Tanja: Habe ich das ganze vorschnell für gescheitert erklärt? Gibt es noch andere Interpretationsmöglichkeiten für ihr Schweigen? Oder schweigt sie aufgrund eines handwerklichen Fehlers meinerseits, z.B. der erwähnung von "Eislaufen" ?

Würde mich über Meinungen zur zentralen Frage wirklich freuen.

ZGaungacsft, 30


JulianCarax

Ich halte es nicht für sinnvoll, tröstend und aufmunternd gemeinte, affektive Äußerungen aus dem Kontext entrissen zu zitieren und im Stil einer Gerichtsverhandlung auseinanderzumehmen.

Dieser Thread ist ein ausgesprochener Laber-Thread, bei dem man immer sehr genau auf den jeweiligen Kontext und auf den jeweiligen beweggrund und affekt der schreibenden person achten sollte.

MK gings dreckig, und jemand hat ihn kumpelhaft getröstet. Ich kann Deinen Vorwurf daher absolut nicht nachvollziehen.

Gleichwohl stimme ich Dir zu, daß MK auf anderen Gebieten noch Schüler ist. Aber nicht auf dem gebiet des Threadgegenstandes. Wenn Du ein problem mit MK's Defiziten hast, so bitte ihn doch einfach, zu diesem thema einen neuen thread aufzumachen, da Du ihm ja offensichtlich Hilfe anbietest.

aber Frauen an sich zu halten ist deutlich schwieriger als eine kennenzulernen

Dieser Satz klingt mir sehr befremdlich, denn er erweckt den Eindruck, daß der Mann in der Bringschuld ist, die Beziehung "halten" zu müssen, und die Frau ist in der Position der Gewährenden.

So ein Beziehungsmodell lehne ich ab. In Beziehungen, die ich gehalten habe / halten werde, müssen beide Partner gleichermaßen kontinuierlich die Stabilität der beziehung aufrechterhalten. Ohne gegenseitige Bringschuld. Ich erwarte, daß ich so wie ich bin dauerhaft gemocht werde, ohne über einen längeren Zeitraum besonders viel Energie investieren zu müssen.

Z~auSngiast, 3x0


JulianCarax

Schon sehr zweifelhaft, wie er hier die Anmachkünste propagiert und dann doch bei einer kleinen Absage gleich in die Ecke krepiert. Sowas passt überhaupt nicht zusammen und von Charakterstärke kann hier auch nicht mehr gesprochen werden.

Ich habe den Eindruck, Du hast die betreffenden Teile im Thread nur sehr oberflächlich gelesen.

Lies MK's Ausführungen, auf die sich deine Vorwürfe beziehen, bitte noch mal genau! Dann wirst Du feststellen, daß MK nicht "in der Ecke krepiert", weil er von der Frau verlassen wurde, sondern er ist wütend und gedehmütigt über die Art und Weise der Trennung, nämlich sprunghaft, wankelmütig und mit anschließender Kommunikationsverweigerung.

Und in Bezug auf diesen Umstand erscheint mir MK moralisch integer, denn er äußerte mehrfach, daß er seinerseits so eine Art und Weise der Trennung nie durchführen würde. Auch in der jetzigen Situation, die ja bei Menschen Rachegefühle ("bei der nächten tuss mach ichs auch so") bleibt er moralisch fest im Sattel, vermeidet Kollektivstrafen und Rachebekundungen, betont seine Ansichten um Umsetzungen einer Trennung. Das ist für mich Charakterstärke.

-,1.He)rbiIe30-


@Zaungast, 30

...Ok, Zaungast, sagen wir mal zwischen euch beiden stimmt/e anfänglich die *Chemie*, so wie ich das hier aus deinem Beitrag rauslese...es ist eine gewisse gegenseitige Symphatie vorhanden!

Aber glaubst Du wirklich, Frauen mögen es, wenn man Ihnen hinterher rennt?

Ich glaube man braucht doch Erfahrung, ja, ein gewisses Gefühl hierfür, wie und wann ich der angebeteten zellebriere, das ich was von Ihr will,konkr.: was "festes" von Ihr will...

Meiner Meinung nach, ging "Ihr" das eventl. ein bisschen zu schnell,eventl. nervtest Du Sie auch, aber nun gut, der 1. Schritt ist gemacht, Du warst immer ehrlich zu Ihr, viell. zieht es Sie ja, nach einer gewissen Bedenkzeit zu Dir hin.....

Z_aungaPst, 13x0


Herbie30

Aber glaubst Du wirklich, Frauen mögen es, wenn man Ihnen hinterher rennt?

Das Thema "Hinterherrennen vs. Hartnäckigkeit, vorzeitiges Aufgeben vs. Geduld" ist IMO eine der schwierigsten fragen des ganzen Threadgegenstands.

Wo fängt den das "Hinterherrennen" an? Wo hört ein gesundes maß an Geduld und Hartnäckigkeit auf? Egal wo und wann und mit wem man über dieses Thema spricht, diese beiden Vorgehensweisen, die in die selbe Richtung zeigen, werden immer in Opposition zueinander stehen.

"Hinterherrennen vs. Hartnäckigkeit": Ein und der selbe Begriff, im Grunde ein und die selbe Tätigkeit, einmal negativ, einmal positiv besetzt. Ein Paradoxon.

Trennbar sind die beiden Vorgehensweisen eigentlich nur mit Hilfe der Art und Weise, wie sich die Angebetete der Anbahnung entzieht: ist es ein spielerisches sich-rar-machen, um den Mann aus der reserve zu locken und sich der Illusion des erobert-werdens hinzugeben (weit verbreitete weibliche Verhaltensweise) oder ist es echtes Desinteresse oder ist es Unentschlossenheit der Frau?

Hier haben wir schon 3 mögliche Beweggründe einer solchen Verhaltensweise. Wenn nun eindeutige Signale ausbleiben, z.B. ein ernsthaftes Terminierungssignal im Falle von Desinteresse, vielleicht sogar beabsichtigt, um noch einige zeit das begehrt-werden zu genießen, wie um Himmels Willen soll ein Mann dann zur richtigen Strategie finden? Er muß dann zwangsläufig in die "hinterherrennen-Falle" tappen, oder er bricht leichtfertig Anbahnungen ab, die eigentlich noch Entwicklungspotential hatten.

Worin bestand im konkreten fall "Tanja" ein "Hinterherrennen"? Darin, daß ich ihr im Gedicht bereits meine Handynummer gegeben habe? Darin, daß ich den Begriff "Eislaufen" verwendet habe?

-r1.Hejrbie30x-


@Zaungast, 30

Weißt Du, man kann ja nicht in die Frauen/Mädels hineinschauen, viell. möchte Sie momentan keine Beziehung, weil Sie eventl. vor kurzer Zeit was beendete, was Ihr ziemlich viel Kraft kostete....sich mal wieder eine Auszeit nimmt.

Es sind sehr sehr viele Faktoren, die berücksichtig werden müssen, eventl. zuvor ganz vorsichtig erfragt werden müssen, bevor man einen Schritt erwägt, der etwas weitergeht wie flirten....

ZDau4ngaist, 30


aber ist denn der Schritt

...ein Gedicht zu übergeben, wo am Ende die Handynummer draufsteht, schon ein Schritt, der etwas weiter geht wie flirten ???

ZLaungYastg, 30


und wie soll das "vorsichtige Erfragen"

...über ihre jüngste Partnerschaftshistorie und über ihre aktuelle Situation vonstattengehen?

Ich halte das für sehr, sehr schwer umsetzbar, auf direktem Wege. ich halte das nur für umsetzbar, indem man in deren freundeskreis recherchieren läßt, sich vorsichtig über 3 Ecken Informationen einholt.

Das ist in diesem konkreten Fall nicht möglich, da ich keinen Zugang zu ihrem Bekanntenkreis habe.

Zyaun.gas(t, x30


Hier noch ein interessantes Zitat, im Netz gefunden:

Die folgende kurze Erzählung ist nach besten Kräften des Gedächtnisses im Original wiedergegeben. Doch auch ohne diese Zusicherung würde der Leser die Authentizität ihres weiblichen Ursprungs leicht erkennen. Darin wird das Bedauern über das Scheitern einer noch nicht so recht begonnenen Beziehung ausgedrückt. Das Zitat beschreibt eine endlich erste, aber leider auch letzte Begegnung einer Frau mit einem über lange Zeit von ihr umworbenen Mann: "Als wir uns dann endlich trafen und er andeutete, daß wir miteinander schlafen sollten, sagte ich plötzlich 'nein'... Aber verstehe, ich sagte 'nein' und ich meinte 'ja'; ich sagte 'nein', weil er mir viel bedeutete... Er aber hat es nicht verstanden und fühlte sich an der Nase herumgeführt... Wir sahen uns wieder erst viele Jahre später..."

Und damit zu spät. Schade! Doch daß der Mann in diesem Zitat die Bedeutung der vorgemachten Ablehnung 'nicht verstand', macht ihn nicht zur großen Ausnahme. Zum Glück dürfte ich selbst lächelnd zunicken, als ich von der erzählenden Person gefragt wurde: "Verstehst Du das?" Viele Männer aber haben dergleichen nicht verstanden - zumindest nicht gleich zu Beginn ihrer Beziehung. Andere haben es falsch verstanden und als einen nicht weiter bedeutsamen, launischen Einschub interpretiert. Manche haben es erst verstanden, als es zu spät war!

Was allerdings diese Herren - wann immer sie soweit waren - verstanden haben, wollen wir hier etwas genauer benennen. Die verstellte Absage sollte den Mann veranlassen, die Zusage zu erstreben. Die Auswahl eines Mannes von der Frau verlangt nämlich vom Mann das anschließende Werben um die Frau, die ihn auserwählte - an sich ein Paradoxon! Warum aber ist das so? Warum wollen Frauen ihr Werben um einen Partner umkehren? Warum genügt ihnen nicht die bloße Zusage des Begehrten, sondern verlangen sie zusätzlich von ihm ihre nun fällige 'Eroberung' mit ihrem ganzen unnötigen Aufwand?

Es sind zwei Ziele, die Frauen damit verfolgen: Erstens verschaffen sie sich Gewißheit über die Intensität, mit welcher sie von ihrem Partner gewollt oder 'geliebt' werden. Zweitens sichern sie sich eine gegenüber dem Partner vorteilhafte private Rechtslage, denn indem sie ihn so in die Pflicht nehmen, können sie von ihm auch die Erfüllung weiterer Forderungen verlangen, die mit seiner selbstauferlegten Verpflichtung legitimiert werden. Die erste Option macht sie sicher, die zweite überlegen.

Solches manipulierende Verhalten zeigt sich häufig schon beim Flirten, wo da dem kurzen Blick auf den anvisierten Mann die prompte Abwendung des Kopfes in die Gegenrichtung folgt; eine verborgene Forderung an den Betroffenen, die Wiederherstellung des Kontaktes zu erstreben. Die Täuschung soll charmant, anmutig aussehen, oft mit Gesten verbunden ebenso leugnerischer Aktivität, die etwa das Ordnen der Frisur zu beabsichtigen scheinen, im Grunde aber kokettierend die Betonung eigener ästhetischer, gedachter oder wirklicher Vorzüge bezwecken.

-a1.Hevrbief30-


@Zaungast, 30

Eigentlich nicht, nein!

Es kommt dann natürlich auf die Frau darauf an, wieviel Vertrauen Sie bereits in dich hat, gewonnen hat in Dir zuvor, um weitere Schritte mit Dir zu gehen!

Bei mir wars immer so, ich kanns Dir nur aus meinen Erfahrungen schildern, Sie sagten mir später immer, hätte ich das gleich gewußt, das man Dir vertrauen kann,Du ehrlich bist,was Du sagst, was Du tust, was Du meinst, wärs schneller gegangen!

Gute Nacht!

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